Kundenrezension

20 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Grauen hat einen Namen........., 8. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Star Trek: Into Darkness (DVD)
Kurz vorab, "ja" ich habe alles aus dem Star Trek Universum gesehen was man sich nur anschauen kann und "ja" ich finde es gut das man versucht dem Star Trek Universum in einem neuem Gewand neues Leben einzuhauchen. Aber....:

Die neue Crew ist grundsätzlich gut besetzt aber Chris Pine ist so ziemlich die unsympatischste, unrealistischste Verkörperung eines Raumschiffcaptains die ich je gesehen habe. Klar ein ganz toller Draufgänger und Tausendsassa der sich nichts sagen lässt, immer Frauen abschleppt etc..Gäääähn. Er bleibt aber absolut blass, was vieleicht auch besser ist. Dies trifft auch auf alle anderen der Enterprise Crew zu, obwohl diese wie bereits erwähnt schauspielereich gut besetzt ist.
Eine Ausnahme bildet hier noch Chekov der mit seinem russichen Accent absolut gekünstelt und lächerlich wirkt, warum man alles neu machen will und dieses Verbleibsel aus dem kalten Krieg noch in einen heutigen Sci-Fi Film übernimmt ist mir ein absolutes Rätsel. Ganz Innovativ war man bei Scotty, dem hat man jetzt einen kleines Außerirdisches Helferlein zur Verfügung gestellt welches nicht spricht und ihm treu hinterher watschelt. Für Kinder oder diejenigen die JaJa Bings in Star Wars lustig fanden (falls ja, bitte nicht weiterlesen) vieleicht toll, das wars aber auch schon.

Der einzige Lichtblick ist Benedict Cumberbatch der eine sehr gute Performance als "Kahn" abliefert, was dennoch nicht über die fehlende Tiefe seiner Figur und das lächerliche Drehbuch hinwegtröstet.
Obwohl wie gesagt die Crew gut besetzt ist wird man mit Ihr nicht warm, da in keinster Weise irgendetwas über die Mitglieder erzählt wird ausser sinnloses Liebesgplänkel zwischen Spock und Uhura, Das muss man sich mal vorstellen "Liebsgeplänkel" mit einem Vulkanier!!??. Die Bösen Klingonen sind auch mal wieder an Bord, diese tragen aber mittlerweile Kreuzritterhelme und sehen darunter aus wie eine gepiercte Mischung zwischen einem afrikanischem Jahrmarkthändler und Dhalsim aus Street Fighter II. Ich könnte hier noch einige andere Lächerlichkeiten aufzählen aber das erspare ich euch lieber.

Das J.J. Abrahms mit der neuen Star Trek Filmen etwas völlig neues Erschaffen wollte, sich daher auch an keine vorgegebene Timline hält ist völlig in Ordnung. Aber dann macht bitte auch etwas neues!!! Wenn man sich schon an den Dingen bedient die im Star Trek Universum vorhanden sind, dann muss man diese auch so darstellen wie Sie nun mal sind. Klingonen sehen nun mal aus wie Klingonen etc... . Wieso dreht man in diesem Zusammenhang auch wieder einen Film über einen neuen Kahn obwohl dieser schon mit "Der Zorn des Kahn" abgehandelt war.
"Hier ist gar nichts neu, alles ist alt" und genau das ist das Problem, von wegen "neues" losgelöstes Star Trek Universum. Das ganze ist einfach ein schlechter Neuaufguss, der einem sauer aufstößt.

Fazit: Schlechter SciFi Film mit blassen Darstellern, null Inovation, ein Drehbuch (wenn man diese Aneinanderreihung von dumm -dreisten Effekten überhaupt als solches bezeichnen kann) gespickt mit riesigen Handlungslöchern und null Idee.

Wenn "Q" das sehen würde hätte er die gesamte Crew nach Riegel 7 in die Dilithium Minen verbannt oder die JemHadar kontaktiert, um diesen blassen Crewmitgliedern eine Portion Ketracel White zu besorgen ;-)
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 25.04.2014 16:45:10 GMT+02:00
Kirk meint:
Geschmäcker sind verschiedenen, ebenso Meinungen. Das zu respektieren ist nur fair. Dennoch war es doch offensichtlich, dass das Star Trek Franchise am Ende war - bzw. in seiner vor der Neuinterpretation bestehenden Form. Star Trak hatte sich am Ende nicht mehr weiterentwickelt - im Gegenteil. Die letzte Serie mit Archer war ein massiver Rückschritt und spiegelte die Ideenlosigkeit wieder, die sich bei Paramount tummelte. Ich persönlich fand sogar, dass Nemesis ein sehr guter Star Trek- Film war. Auch hier scheiden sich die Geister.

Star Trek mit seinen hochmoralischen Predigten in der Serie TNG und den dazugehörigen Filmen war in den Endachtzigern durchaus zeitgemäß, in der heutigen Zeit jedoch leider zu unglaubwürdig, da sich unsere Geselschaft zu rasch in eine leider völlig andere Richtung entwickelt. Wie soll man also ein erhaltungswürdiges Franchise erhalten und ihm neues Leben einhauchen?

Der Kunstgriff war die Zeitanomalie, ausgelöst durch Spock. Dadurch wurde die komplette Zeitlinie geändert. Star Trek Into Darkness spielt noch vor der 5 Jahres Mission der Ur- Enterprise, was ich persönlich genial finde. Somit konnte auch die Geschichte um Kahn neu erzählt werden. Ich leibe Zorn des Khan, es ist mein Lieblingsfilm mit Kirk. Dennoch finde ich die Neuinterpretation gemessen an zeitgenössischen Parametern mindestens gleichgut. Chris Pine ist derzeit der einzige Darsteller in Hollywood der überhaupt annähernd das Zeug hat einen Kirk neu zu verkörpern. Ich meine wir reden hier von einer Legende, die man niemals toppen wird können. William Shattner ist und wird immer unerreichbar bleiben, keine Frage. Für mich waren die Geschichten mit und um die Ur- Enterprise die besten. TNG hat mich nie wirklich umgehauen. war mir einfach zu ... seicht. Diese Strampelanzüge, Picard war eher der Stratege, wohingegen Kirk schon immer ein Draufgänger, Schläger, Krieger uuuuuuunnnd Frauenheld war.

Ich finde es super, wie die Geschichte um Dr. Marcus eingebaut wird, von der wir ja wissen, das Kirk einen Sohn von Ihr geschenkt bekommt. Das sich Spock verliebt ffnde ich nur ... logisch :-) ... denn auch sein Vater hat seine menschliche Mutter aus Liebe geheiratet. Spock ist zur Hälfte Mensch, auch das bitte nicht vergessen. Auch Zachari Quinto ist super besetzt und harmoniert perfekt mit Chris Pine. Mit Karl Urban hat man einen würdigen Nachfolger für Deforest Kelley gefunden, den nachzuahmen nun wirlich nicht leicht ist. Simon Pegg spricht ebenfalls wie Scotty im herrlichen schottischen Dialekt und das er nun einen Alien als Begleiter hat, mein Gott who cares? Der ist in einer Handvoll Einstellungen zu sehen und eher witzig im Kontext zu Scotty als lästig.

Uhura ist mit Zoe Zaldana bestens gecastet worden. Anton Yelchin als Chekov geht mir dahingegen tierisch auf den Sack. Die stark betonte russische piepsige Aussprache ist schlimmer als es je bei Walter König war. Leider fehlt Chekov auch völlig der Tiefgang. Er ist bisher der blasseste Charakter in der Neuadaption, war es aber leider auch in der alten Serie.

Zulu ist mit Kohn Cho zeitgemäß perfekt besetzt. Sie sagen ja selbst, die Stars sind gut gecastet und ich finde sie harmonieren alle hervorragend miteinander. Wenn man bedenkt, dass Shattner und Co Jahre zuvor zusammen gearbeitet und die Charaktere über die Serie hinweg entwiclen konnten, bis dann fast 10 Jahre später der erste Kinofilm erschien, muss man den Darstellern des neuen Franchise ein Lob ausprechen und auch J.J. Abrams, den ich übrigens neben Christopher Nolan für den derzeit besten Regisseur / Produzenten in Hollywood halte - einer der endlich in die Fußstapfen eines Steven Spielberg treten kann, von dem man ja in der letzter Zeit auch eher wenig sieht.

Unterm Strich bringt eine Neuadaption immer mehr Kompromisse mit sich als Altbewährtes. Aber genau das meiste an dem Altbewährten hat dem Franchise die Pistole auf die Brsut gesetzt. Schaut man sich die Serie mit Kirk an und achtet mal gezielt auf seine Mimik, Gestik, Haltung und seine Art Frauen und allem gegenüber, dann wird man merken, dass er was öliges, befehlsverweigerndes, egomanisches und arrogantes an sich hat. Wie ein Alphamännchen, das jeden Nebenbuhler ausschalten will prügelt er sich durch die Serien und reißt jede Perle auf, die nicht bei drei auf den Bäumen ist :-) Er war ein Macho und Chauvinist und das war auch ok so. Ebenso darf es auch bei Chris Pine sein ;-)
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