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Kundenrezension

20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu gut, um es schlecht zu bewerten, 30. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bryan Adams - Live at Sydney Opera House (+ Audio-CD) [Deluxe Edition] [2 DVDs] (DVD)
Schon wenn er nur auf die Bühne schlurft und noch kein Wort gesagt oder gesungen hat, strahlt der Mann durch einen wachen, klaren Blick und ein glaubhaftes Lächeln eine einnehmende Sympathie aus. Sympathie ist noch keine musikalische Qualität. Doch auch da gibt es bei "The Bare Bones Tour - Live at Sydney Opera House" nichts zu beanstanden. Jeder der 26 Songs auf der DVD (oder der um vier Songs und in den Moderationen gekürzten CD) entfaltet in dieser reduzierten Umsetzung nur mit Piano und akustischer Gitarre intensive Wirkung. Mag auf seinen regulären Alben manches zuweilen etwas überproduziert sein, manches Arrangement im Studio etwas zu sehr mit dem Zeitgeist flirten, Bryan Adams ist ein großartiger Songwriter - Punkt.

Ist? Oder war?
Weniger wohlwollend betrachtet, muss man auch als Fan einräumen, lässt sich das neue Live-Album auch als kreative Bankrotterklärung deuten. Denn wenn ganze drei Jahre nach dem letzten Live-Album "Bare bones", noch dazu ohne ein neues Studio-Album in der Zwischenzeit, nun Ende August 2013 ein bereits vor zwei Jahren aufgezeichneter Mitschnitt eben jener Tour als erstes Lebenszeichen in Form einer Tonkonserve erscheint, dann kann von einem kreativen Vorgang keine Rede sein, auch von künstlerischem Bedürfnis nicht. Lediglich das Ausbleiben von neuem veröffentlichungswürdigem Material taugt als Erklärung für den Rückgriff auf einen weiteren Mitschnitt des ohne jeden Zweifel brillanten "Bare bones" Konzert-Programms, der zudem auch schon zwei Jahre zurückliegt. Die hier verwendeten Aufnahmen aus Sydney entstanden am 18. September 2011.

Doch auch das nun neue "The Bare Bones Tour - Live at Sydney Opera House" ist so gut, dass weniger als Höchstwertung mir ungerecht vorkäme. In mehrfacher Hinsicht ist es im Vergleich zum 2010er Album das insgesamt noch bessere. Zum einen, weil es visualisiert wurde. Die filmische Umsetzung ist ganz nah dran und zeigt Bryan Adams ohne jeden Bühnen-Pomp. Wohnzimmeratmosphäre vor etwa 4.000 Leuten, der größte Effekt ist seine Mimik, die anzeigt: er singt nicht nur, er lebt die Songs und entdeckt sie in dieser sparsamen Instrumentierung selber wieder für sich neu. Hinzu kommt ganz quantitativ, dass es vor drei Jahren zwar auch schon 20 Songs waren, hier aber mit 26 (CD 22) eben ein noch größerer Fächer ist, den Adams öffnet, mehr Songs (und zu etwa einem Drittel auch andere als vor drei Jahren) in diesem wunderbar klaren und schnörkellosen Gewand daher kommen. Und in der Setlist befinden sich auch ein paar echte Überraschungen. Die großen Hits, klar, aber eben auch etliche Songs, die sich einfach anboten für diese Klangkulisse, auch wenn sie nicht die Nummern sind, die einem als erstes einfallen, wenn man an Bryan Adams denkt.

Insgesamt also ein wirklich großartiges, akustisches Album, wäre da nur nicht der Kontext, dass "11", das letzte Studio-Album, nun schon 5 1/2 Jahre zurückliegt und vor drei Jahren beinah das gleiche Album schon mal veröffentlicht wurde - ein anderes Konzert zwar, auch ein paar andere Titel und ohne bewegte Bilder, aber so recht nötig scheint "The Bare Bones Tour - Live at Sydney Opera House" nicht, so gut es auch ist.
Wer "Bare bones" von 2010 noch nicht besitzt, sollte ganz klar dieser 2013er Veröffentlichung den Vorzug geben. Hat man "Bare bones" aber schon, ist die Anschaffung nicht zwingend.
Ich habe ja vollstes Verständnis dafür, dass es eine sehr schöne Nebentätigkeit ist Pink halbnackt zu fotografieren (Bryan Adams ist ein begnadeter Kunst-Fotograf, hat bevorzugt Kollegen vor der Linse und machte Album-Cover-Fotos u.a. für Amy Winehouse oder Marius Müller Westernhagen) aber so sachte ist das zwölfte amtliche Album arg überfällig. Also bitte, ab ins Studio...
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 30.08.2013 14:40:09 GMT+02:00
CvH meint:
Gute Rezension, Danke. Nach der unplugged CD vor Jahren lockt mich das allerdings nicht mehr hinter dem Ofen hervor und angesichts der mediokren Veröffentlichungen seit "Waking Up The Neighbours", das immerhin noch das beste Def Leppard-Album seit 1992 ist, muss der gute Mann sich von mir aus nicht beeilen, um ein weiteres Studioalbum einzuspielen. Adams ist so einer, der alles, was er musikalisch zu sagen hatte - und das war eine ganze Menge - auf den ersten fünf Alben gesagt hat. Vieles was danach kam, kann man kaum mehr goutieren...leider.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.08.2013 10:40:54 GMT+02:00
Jol meint:
Was auch immer Def Leppard mit Bryan Adams zu tun haben?

Veröffentlicht am 01.09.2013 03:30:52 GMT+02:00
Was Def Leppard und Bryan Adams gemeinsam haben?
Vermutlich den langjährigen Produzenten und Co-Songwriter Robert John "Mutt" Lange.
Eine neues Album steht momentan wohl sowieso in den Sternen,nachdem Bryan Adams ja auch noch ein Privatleben hat [1 Freundin + 2 noch sehr junge Töchter (Nummer 1 dürfte wohl 2 Jahre alt sein und Nummer 2 ist in diesem Jahr zur Welt gekommen.).
Er hat ja zuvor doch einige Platten aufgenommen , soll er doch sein privates Glück jetzt genießen.
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