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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
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Rezension bezieht sich auf: Der Auftrag des Ältesten. Eragon 02 (Taschenbuch)
Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter hatte ich schon vor einigen Jahren gelesen, fand es gut, aber nicht überwältigend und nachdem ich mich am Ende trotz oder gerade wegen des erheblichen Waffengeklirres und Kriegslärmes furchtbar gelangweilt hatte, war ich zunächst wenig motiviert, es mit der Fortsetzung zu versuchen. Aber nun lag sie eben als Taschenbuch im Buchladen, also her damit. Ich muss gleich dazu sagen, dass ich das Buch nicht bis zum Ende geschafft habe, ich habe nach etwa 500 Seiten aufgegeben und das Buch unserem zwölfjährigen Nachbarsjungen ausgeliehen, der es bei uns auf der Terasse liegen sah und sofort leuchtende Augen bekam, er muss mir dann erzählen, wie es endet.Mir war dieser Band einfach gar zu langatmig. Seitenlang reist Eragon mit seinem Zwergengefährten und der angehimmeten Elfe Arya quer durch das Land zu den Elfen, es wird entsetzlich viel gedichtet, gesungen und gelitten, alles ist sehr bedeutungssschwer und tiefgründig, es geht um jahrhundertealte Fehden und Konflikte und wenn nicht gerade wie bei Tolkien melancholische Sonette über die Schönheit der Berge und Wälder deklamiert werden, hat Eragon entweder Liebeskummer oder sein Rücken schmerzt. Dann kommt man bei den Elfen an, die ebenso überirdisch wundervoll sind wie man es vom Herrn der Ringe kennt und Eragon erhält einen bis auf die Sprache sehr an Yoda erinnernden Ersatz für seinen verstorbenen Obi- Wan- Kenobi Brom, woraufhin er a la Luke Skywalker tage - und seitenlang im Wald meditieren und lernen muss, wie eine Ameise zu denken und sich all seinen Ängsten zu stellen, was sicher interessant ist, aber irgendwann einfach nur ein klasse Schlafmittel ist. Man wartet eigentlich nur auf das Auftauchen seines wie Darth Vader keuchenden unbekannten Vaters in einem hohlen Baum......Etwas interessanter und spannungsreicher ist die parallell dazu erzählte Geschichte Rorans. Eragons Cousin muss nämlich quer durch das Land fliehen und bangt nicht nur um sein Leben. Roran ist eigentlich die interessantere Figur, nicht so edel und unfehlbar wie der schwertschwingende Drachenreiter Eragon, sondern ein Mensch mit sehr irdischen Gefühlen und Ängsten. Fantasy - Liebhaber, die es nicht stört, vielen Motive und Strukturen aus dem Herrn der Ringe oder Star Wars zu begegnen, können sich sicherlich mit der Drachenreiter - Trilogie hervorragend unterhalten. Für Jugendliche ist das Buch mit seiner bildhaften und poetischen Sprache eine gute Abwechslung zum "Voll krass, Alter!"-Slang und bietet eine sicher gute Identifikationsfigur. Insgesamt muss man mit Geduld und Liebe zu Dichtung und Heldenepen an das Buch herangehen, es bietet natürlich auch spektakuläre Kampfszenen, insgesamt aber weit weniger Spannung und Aktion als der erste Band. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen Kommentare
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag:
12.02.2009 14:50:50 GMT+01:00
Philippe meint:
...Mal ehrlich, ich schreibe T e r a s s e auch jedes Mal anders. Wie wird es denn nun geschrieben? Mit zwei R, nicht wahr? Kommt doch von TERRA ...... Nicht dass ich kümmelspalterisch bin, ist mir nur gradmal aufgefallen, dass Sie da den selben Knackpunkt haben ....
Antwort auf einen früheren Beitrag vom
17.02.2009 21:36:19 GMT+01:00
Paula Jakob meint:
Hmpf. Nrgggl. Ja. Schäm. Wird mit zwei "r " geschrieben. Danke, Sie haben recht. Liebe Grüße, Paula
Veröffentlicht am
08.10.2012 00:02:59 GMT+02:00
Dr. Snuggles meint:
Klasse Rezension. Sie sprechen mir aus der Seele. Laaangweilig trifft es genau. Ich quäle mich auch so durch und hoffe auf ein baldiges Ende.
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