Kundenrezension

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt!!!, 17. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Blood of the Nations (Audio CD)
Als vor ein paar Monaten die ersten Gerüchte bekannt geworden sind, dass das deutsche Metalurgestein Accept einen Neuanfang versuchen und das auch noch ohne Sänger Udo Dirkschneider, war mein erster Gedanke Auweia, das geht schief, das haben die doch schon mal versucht". Wer erinnert sich nicht an die Eat The Heat Episode mit David Reece.

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet und jetzt liegt das neue Album vor. Das erste Studioalbum seit einer halben Ewigkeit wurde auf den Titel Blood Of The Nations getauft.

Und was soll ich sagen?

Sehr gutes Album!

Mit Mark Tornillo wurde ein Sänger verpflichtet, welcher wie die berühmte Faust auf das Auge passt. Tornillos Stimmlage passt perfekt zum Accept Sound und mit seinem knackig rauen Organ dürfte er live auch die Bandklassiker bestens singen können. Wenn sich jetzt jemand denkt, der neue Sänger wäre eine Kopie von Udo Dirkschneider, dann kann ich demjenigen nur an Herz legen, sich das Album einmal anzuhören. Denn von einer Kopie kann keine Rede sein. Gerade in den cleanen Gesangspassagen von "Kill The Pain" kann Tornillo dem allseits bekannten Accept Grundsound seinen eigenen Stempel aufdrücken!

Und wie hört sich Blood Of The Nations an, wenn wir den Sänger mal außen vor lassen, sofern das möglich ist?
Es hört sich an, wie sich ein Accept Album anhören muss!

Das von Andy Sneap produzierte Album klingt kraftvoll, frisch, schneidend, modern und gleichzeitig schafft die Band es, traditionelle Erkennungsmerkmale zu pflegen. "Beat The Bastards" ist traditionelles Accept Futter mit der unverwechselbaren Gitarrenarbeit von Wolf Hoffmann. "Teutonic Terror" wurde vorab schon per Video vorgestellt und lässt die Band etwas moderner Klingen, Accept typisch gibt es hier die mehrstimmig gesungenen Harmoniegesänge". "The Abyss" zeigt dann zum ersten Mal die Vielseitigkeit des neuen Sängers. Das hymnenhafte "Blood Of The Nations" hat das Zeug zum Liveklassiker und das schon erwähnte "Kill The Pain" gönnt den Ohren dann eine Pause vom bisherigen Metalgewitter! Da auch die restlichen Songs alle auf dem gleichen hohen Niveau liegen, darf man der Band ein bescheinigen, ein No Fillers - Just Killers" Album veröffentlicht zu haben.

Fazit: Accept funktionieren auch ohne Udo Dirkschneider. Mark Tornillo füllt die große Lücke mehr als aus.

Blood Of The Nations ist ein Pflichtalbum!!!
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.12.2010 23:55:12 GMT+01:00
666hellawaits meint:
mach doch drei mal die gleiche rezi

Veröffentlicht am 07.12.2011 14:24:37 GMT+01:00
Rhinoman meint:
Natürlich haben Accept einen Sänger gesucht der möglichst nahe an Dirkschneider herankommt. Da das Material schon längere zeit fertig komponiert war und Dirkschneider als erstes gefragt wurde -- ist ja klar das die Songs eigentlich für Dirkschneiders Stimme geplant waren
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Rezensentin / Rezensent

RJ + YDJ
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   

Ort: Deutschland

Top-Rezensenten Rang: 60