Kundenrezension

24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bunte Mischung, 7. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noir (Limitierte Deluxe Edition im Digipak) (Audio CD)
Ich hatte das Album bereits gestern Mittag in Händen und hab es bis jetzt 5 mal durchgehört. Nach dem ersten Mal dachte ich „Ok, zwei drei gute Songs sind dabei, aber insgesamt ziemlich lahm und viel zu vor-sich-hin-plätschernd.“
Wahrscheinlich hab ich einen Rock-/Ska-Kracher nach dem anderen erwartet, nachdem ich bei youtube Andis Ankündigung hörte „…härter als Santa Muerte…“. Ich mag halt die härteren Broilers und muss mich erst noch an die „Ver-Pop-ung“ gewöhnen. Ja, es fällt mir schwer, ich gebs zu. Kenne die Broilers seit Ende der Neunziger, damals „Fackeln im Sturm“ auf einem Sampler gehört und war begeistert von Sammys Stimme. Seit ich sie dann zusammen mit Springtoifel im Conne Island gesehen hab, wars komplett um mich geschehen.

Und ja, die Entwicklung ist für mich schwierig. Ich gönne Ihnen den Erfolg von ganzem Herzen, aber bin auch ein bisschen wehmütig, da es die kleinen Shows nie mehr geben wird und das heute nicht mehr „meine“ Broilers sind. Aber man wird ja selbst auch erwachsener. Ich gewöhn mich dran, alles vor Vanitas war Hammer, Vanitas war gut, Santa Muerte nach Anfangsschwierigkeiten richtig gut und jetzt sollte also wieder etwas härteres kommen. Ich hab mich gefreut!

Ich geh die Lieder mal durch und schreib was ich dazu denke:

Ist da jemand? (5/5) – Kennt man ja schon. Schöne Aussage, klasse Melodie, Gänsehaut. 

Zurück in schwarz (5/5) – Richtig gut! Macht ordentlich Druck und Tempo, einer der härteren Songs. Auch wieder schöner Text, tolle Melodie, erinnert mich an die Broilers von früher.

Wo es hingeht (4/5) – Schöner Mitwipp-Song, geht direkt in die Beine. Ska halt, schön mit Bläsern und so. Stell ich mir live echt gut vor.

Nur nach vorne gehen (3/5) – Hab ich direkt beim ersten Hören geskippt. Ist nicht mein Fall, irgendwie zu schwerfällig. Ich hab die ganze Zeit darauf gewartet, dass es endlich losgeht, tuts aber nicht. Hat aber eine schöne Aussage, schöner Text. Nach mehrmaligem Hören gefällt es mir jetzt auch besser, das Ende zieht sich aber etwas.

Ich hol‘ dich da raus (2/5) – Mag ich nicht, plätschert mir zu sehr und ist mir zu eintönig.

Die Hoffnung stirbt nie (4/5) – Endlich wieder etwas Tempo, allerdings etwas sehr poppig das alles. Ich wünsch mir mehr Gitarren!!! Der Refrain und die schöne Melodie reißens raus, gefällt mir gut.

Wo bist du (du fehlst)? (3/5) – Sammy mit seiner Akustikgitarre. Schon schön. Aber irgendwie hats bei mir noch nicht gezündet.

Ich brenn‘ (5/5) – Genial! Broilers mal ganz anders, find ich absolut toll. Sehr schöne Melodie, die Instrumente sind die meiste Zeit sehr reduziert und leise, erst am Ende wirds laut. Toller Text.

Nanana (Ich krieg‘ das hin) (5/5) – Mein der-hat-sofort-gezündet-Song! Richtig gut. Macht Tempo und Gänsehaut. Toller Text, tolle Melodie.

Ich will hier nicht sein (2/5) – Hammer Text! Aber sonst... wieder so ein Plätscher-Song. Damit kann ich mich irgendwie nicht anfreunden.

Die Letzten (an der Bar) (3/5) – Schöner melancholischer Song, sehr ruhig. Wird mit jedem Hören besser, braucht aber seine Zeit.

Grau Grau Grau (4/5) – Macht wieder ordentlich Tempo und gute Laune. Gefällt mir sehr gut.

Der Rest und ich (5/5) – Toller Text, schöne Melodie. Gefällt mir richtig gut, auch weils im Refrain mal ein bisschen knallt.

Irgendwo dazwischen (3/5) - Geht toll los, ich dachte sofort, das wird ne schnelle Ska-Nummer. Aber irgendwie läufts dann auf eine ich sag mal ziemlich „gechillte“ Ska-Nummer hinaus. Schöner Sommer-Song. Wirklich nicht schlecht, aber reißt mich jetzt nicht vom Hocker. Vielleicht stimmen dafür die Temperaturen noch nicht. :)

Das da oben (nur in dir) (3/5) – Schöner Text. Aber so richtig hat auch dieser Song noch nicht gezündet. Das berühmte Plätschern.

Gutes Leben (4/5) – Schöner Abschluss für das Album. Ist ein schöner melodischer Sommer-Song, der gute Laune macht.

Also härter als Santa Muerte würd ich jetzt nicht behaupten, es sind schon viele langsame Lieder dabei. Dass die Broilers keinen Punk und schon dreimal keinen Oi mehr machen, sollte inzwischen jedem klar sein und damit kann ich leben. Insgesamt finde ich das Album gut gelungen. Klar, nicht jedes Lied ist der absolute Knaller, aber welches Album welcher Band hat denn nur Knaller? Gibts selten. Ich finde die Mischung ganz gut, ich hätte mir aber zwei drei mehr rockige Songs gewünscht. Die Lieder, die mir gefallen, gefallen mir aber so RICHTIG und damit bin ich voll und ganz zufrieden. Ich freu mich auf dieses Jahr, das ich zusammen mit diesem Album erleben werde und auf die Gefühle und Erinnerungen, die ich in fünf oder zehn Jahren beim Hören habe.
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.02.2014 11:34:49 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.02.2014 11:36:56 GMT+01:00
Also wenn man Lied 3 " Wo Es Hingeht" als Ska definiert, dann verliere ich langsam den Glauben. Das klingt so wenig nach Ska, wie Schlager nach Heavy Metal.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.02.2014 15:05:47 GMT+01:00
Ist dieser Vergleich nicht ein bisschen übertrieben?
Ich hatte auch erst überlegt, ob man das als Ska bezeichnen kann. Ich habe in keinem Lexikon nachgeschlagen und die Liste abgehakt, was Musik zu Ska macht, ich habe das ganz nach Gefühl beurteilt. Und ich höre das typische "Hüpfen", mal mehr mal weniger, aber es ist da. Und Bläser hör ich auch. So ist es für mich - zumindest im Ansatz - Ska. Wenn mich diese Einschätzung jetzt zum totalen Musikdeppen macht, damit kann ich leben.
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