Kundenrezension

25 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nikon D 800 - eine hervorragende Kamera, 4. April 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon D800 SLR-Digitalkamera (36 Megapixel, 8 cm (3,2 Zoll) Monitor, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse schwarz (Elektronik)
Ich habe wie durch ein Wunder bei AMAZON eine D 800 auf Lager gefunden und nicht lange überlegt, sondern sofort bestellt. Die Kamera war innerhalb von zwei Arbeitstagen bei mir, was immer wieder ein Grund für mich ist, bei AMAZON zu bestellen. Die ersten Tests mit der Kamera verliefen nach meinen Erwartungen: Die Verarbeitung ist erstklassig und hochwertig, die Übersichtlichkeit und Bedienbarkeit einwandfrei, allerdings habe ich auch noch eine D700 und war derzeit bei der D 800 sofort "zu Hause". Das Rauschverhalten ist aus meiner Sicht erstklassig und meines Erachtens noch etwas besser als bei der D700. Das Einzige, was ich bei dieser Kamera für überflüssig halte. Der eingebaute Blitz. Mein 24-70/2,8 von Nikon wirft durch die tiefe Position dieses Blitzes immer einen Schatten, auch wenn man die Gegenlichtblende entfernt. Doch manchmal ist er bei starkem Sonnenlicht trotzdem hilfreich zum Aufhellen.

Die D 800 ist für mich das Beste, was man derzeit am Kleinbild-Spiegelreflex-Sektor kaufen kann - wenn man hochauflösende Aufnahmen will, die auch schon hie und da für den Druck oder starke Vergrößerungen verwendet werden. Selbst, wenn dem nicht so ist: Eine Kamera in dieser Auflösung ist für mich nun nicht mehr wegzudenken. Ich will erstklassige Qualität, ob nun für Auftragsarbeiten oder mich privat.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.04.2012 10:49:13 GMT+02:00
Witaxa meint:
Der eigebaute blitz ist nicht nur eine Hilfe bei der schlechten licht Verhältnissen und s.w. Er Stohert auch das blitz System mit mehreren blitzen. Ich bitte sie? Das ist doch kein Nachteil? Die Canon Halter treumen da von.

Veröffentlicht am 05.04.2012 23:30:28 GMT+02:00
Der Geograph meint:
Der interne Blitz dürfte am 24-70er keinen Schatten erzeugen...zumindest hat er das bei meiner D700 nicht getan.

Veröffentlicht am 06.04.2012 17:55:41 GMT+02:00
W. Bressan meint:
Ich interessiere mich auch für die D800 ein paar Punkte lassen mich jedoch skeptisch stimmen, wobei ich natürlich die Kamera nicht selbst getestet habe:

1) Die 36 MP Auflösung sind lt. einigen D800-Besitzern grenzwertig, gerade detailreiche Fotos im Kleinformat wirken oftmals überschärft. Selbst RAWs muss man angeblich nicht mehr nachschärfen ? Stimmt das wirklich ?

2) Bei höherer Blende (über 11) werden die Fotos unscharf. Ich habe in der FC einen Vergleich mit der D700 gesehen (gleiches Motiv) mit Blende 22 fotografiert. Mit der D700 in Top-Qualität, mit der D800 nicht wirklich gut ..... Angeblich verweist die Firma Nikon sogar auf diese Tatsache ??!!

Stimmt das wirklich ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 07.04.2012 20:35:39 GMT+02:00
Nur Halbwahrheiten.
Ab ca. Blende 16 werden sowohl bei der D700 als auch bei der D800 die Bilder wieder unschärfer.
Der Effekt heißt Beugung und hat mit den Kameras gar nichts zu tun. Bei einer D300s oder noch kleineren Sensoren tritt der Effekt noch viel früher auf. Deswegen haben viele Kompaktkameras mit ihren winzigen Bildsensoren als kleinste Blende 8.

RAWs werden entwickelt.
Wenn man sich nicht die Mühe macht seinen Workflow an die neue Kamera anzupassen kommt sicher nichts Gescheites dabei heraus.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.04.2012 17:40:56 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.04.2012 17:43:18 GMT+02:00
Ich wiederhole hier meine Anwort von anderer Stelle:

Die optimale Blende ist von mehreren Faktoren abhängig, aber auf jeden Fall weniger von der Sensorgröße als vielmehr von der Pixelelementgröße eines Sensors!

Wdh.:Liebe Fotofreunde,

just, nach fast einem halben Jahr Einsatz mit fotografischen Aufgaben aus den Anden zurück, lese ich als Interessent an einer D800 mit höchster Aufmerksamkeit die Erfahrungsberichte mit der neuen Kamera und komme häufig aus dem Staunen nicht heraus. Zugegeben meine Ambitionen mit der Kamera sind vielseitig und reichen vom Messbild (vor allem mit metrischen Mittelformatkameras) über Landschafts-, Reise- und Naturdokumentation bis in die intensive Anwendung der Makrofotografie mit Georeferenzierung für wissenschaftliche Publikationen - immer auf der Suche nach der optimalen eben auch wirtschaftlichsten Lösung. Markendünkel kenne ich nicht, nutze vielmehr von C bis S und bin nun doch sehr überrascht, dass es offensichtlich höchst fotoerfahrene Mitmenschen gibt, die gewaltige Summen für Ihr Hobby ausgeben, ohne -wie mir scheint- die physikalischen Grundlagen der neuen Digitaltechniken zur eigenen Investitionsoptimierung voll zu durchblicken.

Einer der wichtigsten kritischen Punkte bei der ständigen Pixelverkleinerung ist leider nun einmal die förderliche oder optimale Blende, zu der ich die Praktiker bitte, für Ihre verfügbaren Objektive an der D800 Angaben zu machen. Mich würden dabei insbesondere Makroobjektive interessieren, gern auch von Fremdanbietern. Das gäbe dann auch die ursächliche Antwort auf etliche der bisher hier diskutierten Fragen!

Ist jemandem schon ein neues Nikon-GPS mit Richtungsanzeige zur Kenntnis gekommen?

Wie sieht es mit der Betriebsdauer des Serienakkus bei der D800 in der Praxis aus?

Vielen Dank im Voraus.
MfG EJo

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.04.2012 00:46:50 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 17.04.2012 00:48:22 GMT+02:00
Florian meint:
@bressan:
gut, dass du den punkt mit den (kritischen) 36mp auflösung ansprichst!

wie weithin bekannt, erfordern hohe auflösungen der kamera natürlich auch hohes auflösungsvermögen des objektivs - sprich hochwertigste 'geräte'. wenn ich den rezensenten richtig verstanden habe, benutzt er (ausschließlich? vorwiegend?) das 24-70mm von nikon. problem (!!) hierbei: DER RANDABFALL. insbesondere in der weitwinkelstellung verliert die kamera fast 50% (!!!) der auflösung; in den höheren brennweiten weniger, aber immer noch relativ viel!

eigentlich kann man - wenn man von den 36mp WIRKLICH was haben will - nur zur festbrennweiten-photographie raten, sonst bleiben im wahrsten sinne des wortes nicht allzu viel von den 36mp übrig. ;)

interessant ist auch, wie oft und gerne über die förderliche blende berichtet wird...wichtig ist bei all dem nämlich nur eines (unabhängig von anderen faktoren, etcpp): es ist durchaus vertretbar, zu sagen, dass bei zunehmender sensorauflösung die früher erreichte förderliche blende den kreativen spielraum beschneidet. dabei sollte aber einfach auch bedacht werden, dass blenden von 11 oder höher relativ selten genutzt werden (z.B. in der landschafts- oder architektur-photographie). viel häufiger ist das spiel mit der unschärfe (also einer geringen schärfentiefe) gewünscht - und dafür gehts vielleicht bis 5,6 oder 8 - also kein problem vorhanden. :)

letzten endes ist - wie so oft - alles eine frage dessen, wofür man eine kamera braucht! und bei der d800 kann man ganz klar sagen, dass sie für action- und sport-photographie eher ungeeignet (weil zu langsam) ist. ebenso ist sie für architektur- und landschafts-photographie nicht wirklich zu empfehlen (wegen teils starken randabfalls - insbesondere bei den für diesen bereich der photographie relevanten kurzen brennweiten!). wenn man SCHWERPUNKTMÄSSIG einem dieser genres fröhnt, dann gibt es bessere (weil passendere) alternativen. sollten die schwerpunkte woanders liegen, dann ist die d800 ein wirklich gutes werkzeug!!

liebe grüße
flo

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.04.2012 22:19:26 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.04.2012 22:21:55 GMT+02:00
Flomu meint:
Hallo,
ich habe mittlerweile über 1000 Fotos mit der D800 mit AFS 24-70/70-200/50 1.4/14-24/105 geschossen und sehe keine Notwendigkeit nur Festbrennweite zu schießen!
Die Auflösung und das Rauschverhalten bei Betrachtung der gleichen Printgröße (z.B. DIN A4) sind deutlich der D700 überlegen. Die maximale Dynamik v.a. in Richtung Dunkel hat enorm zugenommen, Tests im Internet sprechen von bis zu 2 EV (hier ist die 5D Mark III eindeutig schlechter). Zu beachten ist das nun aber auch deutlich kritischere Verwackeln, unscharfe Fotos fallen mit der D800 schneller auf ;)
Nervend ist aus meiner Sicht die neue Autofokus-Verstellung, die fehlende VR-Berücksichtigung in der Auto-Iso und der Wechsel der Kupen-Knöpfe ggü. D700.
Gruß,
Flo
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