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Kundenrezension

19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Engel der Armen - die wunderbaren Geschichten, 1. August 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Mutter Teresa: Die wunderbaren Geschichten (Gebundene Ausgabe)
Der Engel der Armen - die wunderbaren Geschichten

Ich habe vor vielen Monaten schon ein Buch von Mutter Teresa gelesen und rezensiert, nun - zum Jubiläum (zum 100. Geburtstag) dieser besonderen Persönlichkeit - habe ich ein weiteres Buch entdeckt, welches mich neugierig gemacht hat.

Leo Maasburg - der Reisebegleiter Mutter Teresas erzählt Geschichten, die er mit Mutter Teresa erlebt hat. Ein lebendiges Bild dieser tollen Frau ist so entstanden, was sie sozusagen noch einmal aufleben lässt.

Das andere Buch hat den Titel: Komm, sei mein Licht! Die geheimen Aufzeichnungen der Heiligen von Kalkutta" - und ist auch sehr lesenswert.

Gliederung:
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Das Buch ist in Vorwort, 23 Kapitel und Danksagung des Autors gegliedert.

Bildmaterial:

Im Buch sind mehrere Seiten Farbaufnahmen zu finden und auch immer wieder s/w-Bebilderungen, die die Texte bildhaft erklären und untermalen.

Der Autor:
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Leo Maasburg wurde 1948 in Graz geboren und studierte Rechts- und Politikwissenschaften, Theologie, Kirchenrecht und Missiologie in Innsbruck, Oxford und Rom.

1982 wurde er in Fatima zum Priester geweiht. Er war viele Jahre mit Mutter Teresa auf ihren Reisen unterwegs. Diese verliefen zwischen Indien und Rom oder Moskau und New York. Er war für Mutter Teresa sozusagen als Priester und geistlicher Begleiter verfügbar.
Gleichzeitig war er aber auch als ihr Sondergesandter tätig, was viele besondere Missionen und Aufträge beinhaltete, über die auch sehr interessant und ausführlich im Buch berichtet wird.

Er war dabei, nach ihrem Tod, die Seeligsprechung vorzubereiten. Seit dem Jahr 2005 ist Leo Maasburg Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke in Österreich".

Inhalt:
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Mutter Teresa stammt aus Albanien und trat im Alter von 18 Jahren in einen irischen Orden ein. Sie wollte Missionarin werden und nach Indien gehen. Im Jahr 1979 erhielt sie den Friedensnobelpreis.

Die christliche Nächstenliebe war ihr Leben. Von Kalkutta aus hat sie diese mit ihrer unermüdlichen Arbeit in die Welt hinausgetragen. Mit ihrem begeisterten Leben für die Armen, Kranken und Notleidenden hat sie nicht nur die Christen begeistert, sondern war und ist auf der ganzen Welt ein Begriff für Nächstenliebe geworden.

Diese Tatsache kommt im Buch immer wieder perfekt zur Geltung. Die kleinsten und detailliertesten Beschreibungen ihres Leben und Wirkens, wie sie Leo Maasburg in seiner Zeit mit Mutter Teresa erleben durfte, werden im Buch wieder gegeben.

Er war Father Leo" und so erzählt er in jedem Kapitel - sozusagen aus seinen bildhaften Erinnerungen mit Mutter Teresa und ihren Schwestern - was er erlebt hat, was ihn besonders beeindruckt hat und was für die Menschheit nicht in Vergessenheit geraten darf.

Er zeigt diese besondere Frau in einem besonderen Licht, aber nicht als Heilige, die sie ja eigentlich für viele Menschen ist, er zeigt Mutter Teresa als eine normale" Frau mit all ihren Stärken und Schwächen, mit all ihren Vorzügen und im Wissen, dass er in der Zeit mit ihr etwas besonderes hatte erleben dürfen.

Er zeigt nicht nur die vielen Dinge ihres Wirkens, sondern auch die normalen Begebenheiten des Alltags mit ihr. Er lässt immer wieder Aussprüche von ihr einfließen, die ihn beeindruckt haben, die aber auch den Leser - so wie mich - beeindrucken und spüren lassen, wie besonders diese Frau war.

Das Buch lädt sehr zum Nachdenken ein und gestaltet ein sehr schönes intensives Bild von Mutter Teresa. Wer kann eine Frau in dieser Position auch besser kennen und kennenlernen, als ein Mensch, der tagtäglich mit ihr zusammenlebte und -arbeitete ??

Man spürt den Geist, den sie versprühte, man spürte aber auch die mutige und arbeitsintensive Frau, die vor keiner noch so niederen Arbeit - wie z. b. auch dem Toilettenputzen - Halt machte, man spürt und bekommt ein Bild von Mutter Teresa, das sie als humorvolle Frau zeigt, die zupacken kann und Hoffnung und Frieden versprüht in einer doch so armen und Not leidenden Welt.

Viele kleine Details werden ausgeprochen, die zeigen, dass Mutter Teresa einen besonderen Draht hatte, ihre Ideen durchzusetzen, auch auf höhere Ebene hatte sie eine Art und Weise, dass man ihr kaum widersprechen konnte. Hin und wieder ist es sehr lustig zu lesen, wie sie ihre Ideen und ihr Wollen durchsetzt. Man kann ihr aber nicht böse sein, sie hat eine Art an sich, die einfach und herzlich aber bestimmt ist, und ich finde, dass schafft Leo Maasburg in seinem Buch über Mutter Teresa bestens, er schuf ein realistisches, herzliches Bild dieser Frau, dass sich sehr schön und intensiv lesen lässt und diese Frau noch einmal zum Leben erweckt, die doch durch ihre Arbeit, die noch immer von ihren Schwester weitergeführt wird, in der Welt immer weiterleben wird, solange Menschen uneigennützig hilfsbedürftigen Menschen helfen.

Kurze Leseprobe:
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In Norddeutschland übergab die Kolpingfamilie Mutter Teresa einmal einen großzügigen Scheck für ihr Werk. Wie so oft wurde aus diesem Anlass auch ein großes Buffet abgehalten. Mutter Teresa hat solche Empfänge nie gesucht, sondern wohl eher erlitten. Während des Buffets empörte sich jemand ihr gegenüber, es sei doch ein Skandal, dass nach der Veranstaltung alles, was vom Buffet übrig bleibt, weggeworfen werden müsse. Mutter Teresa war sehr schockiert und wollte wissen, warum. Das sei wegen der gesetzlichen Hygienevorschriften, so erklärte man ihr. Die Thematik war ihr augenblicklich ein wirkliches Anliegen. Und wenn sie auch dieses Gesetz nicht ändern konnte, so hat sie doch viele Menschen nachdenklich gemacht.

Diese und viele kleine Geschichten rund um Mutter Teresa und ihr Leben und Wirken werden im Buch sehr flüssig, spannend, realistisch und locker geschildert. Die Gedanken Leo Maasburgs zu Mutter Teresa tragen den Leser von einem Detail zum anderen und die Bilder, die man dazu betrachten kann, untermalen die Texte nochmals bildhaft.

Inhaltlich ist diese Biografie sehr intensiv und persönlich und hat mir daher besonders gut gefallen. Maasburg lässt viele seine Gedanken einfließen, wie er die Zeit mit Mutter Teresa erlebt hat, er lässt aber dem Leser auch Freiraum, sich seine eigenen Gedanken zu Mutter Teresa zu machen. Er schafft es, diese Frau sehr intensiv darzustellen. Man fühlt sich zu den Orten versetzt, wovon er erzählt.

Also hat man es mit einem sehr intensiven Leseerlebnis zu tun, welches in mir noch lange nachgeklungen hat.

Ich empfehle dieses Buch daher aufs Wärmste !!
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 31.10.2013 12:36:57 GMT+01:00
Elinor meint:
Es heißt "Seligsprechung". Und die netten Anekdötchen um Buffets etc. täuschen nur sehr Naivgläubige über die schweren Schattenseiten der Dame Teresa hinweg.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.10.2013 18:11:23 GMT+01:00
HEIDIZ meint:
Das mag gern sein, ich habe das Buch so gesehen - es ist meine Meinung - die Schattenseiten kenne ich nicht - tut mir leid ...
Aber dennoch danke für Ihre Meinung

Beste Wünsche
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Details

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Rezensentin / Rezensent

HEIDIZ
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   

Ort: Heyerode

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