Kundenrezension

182 von 221 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie kann man als Nightwish Fan dieses Album nur hassen...?, 2. Dezember 2011
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Rezension bezieht sich auf: Imaginaerum (Limited Digibook inkl. Kalender 2012 u. Poster / exklusiv bei Amazon.de) (Audio CD)
Nightwish hat von allen Bands die wohl zerstrittenste und undankbarste Fangemeinde überhaupt. Die Ursache ist wohl allen bekannt: Der hochdramatische Rauswurf der heißgeliebten Opernsängerin Tarja Turunen, der nun schon ganze SECHS (!!!) Jahre zurückliegt. Doch leider hat die recht große Gruppe der Tarja-Fanatiker immernoch nicht aufgegeben sich über die neue Frontsängerin Anette Olzon aufzuregen, Anette als "Pop-Stimmchen" zu beschimpfen, oder positvive Rezensionen des neuen Albums runter zu bewerten, bzw. unkonstruktive und negative Hassrezensionen zu schreiben. Dabei ist die Sache doch ganz einfach: Wem schon das Vorgängeralbum "Dark Passion Play" nicht gefallen hat, soll sich nun eben von Nightwish abwenden und sich lieber der Solokarriere von Tarja Turen zuwenden. Der Musikstil von Nightwish hat sich mit der Neubesetzung von Anette einfach verändert, und es ist natürlich verständlich, dass die Band damit einige alte Fans verliert, doch die Musik insgesamt wurde Mit "Dark Passion Play" meiner Meinung nach besser als je zuvor. Natürlich hat Anette nicht die epische Wucht einer Tarja in ihrer Stimme, doch sie klingt dafür sehr viel angenehmer, wärmer und natürlicher. Ich kann es auch echt nicht mehr hören, dass einige glauben Nightwish wird durch Anettes "Pop" Stimme kommerziell... darf jetzt also überall nurnoch Opernstyle gesungen werden, damit Musik als "Gut" bezeichnet wird oder was?? Und Anettes Gesang ist besonders auf diesem Album, Imaginaerum, sehr gut... und mir dreht sich echt aufgrund der ganzen Ignoranz hier der Magen um wenn ich Rezensioen lese, die ihre Stimme als GRAUENVOLL bezeichnen...

Naja, nach diesem etwas längeren Vorwort geh ich jetzt auf das Album an sich ein, bzw auf die einzelnen Songs und werde diese ausführlich beschreiben und bewerten. Es wird sehr lang werden, aber ich hoffe das einige von euch die Geduld haben es sich durchzulesen, werde mir nämlich viel Mühe geben ;) Naja los gehts:

TAIKATALVI: 8 / 10
Der erste Intro-Track in Nightwishs Karriere... und was für einer!!! Eine Spieluhr fängt an zu spielen und Marco setzt mit sanftem finnischen Gesang ein. Wenn nach einigen Sekunden dann auch eine kleine Orchesterbesetzung einsetzt hat man gleich das Gefühl man höre den Soundtrack eines Tim Burton Films (zum Beispiel "Corpse Bride"), eine dunkle und melancholische Atmosphäre, die sich im großen und Ganzen auch über das weitere Album ziehen wird. Deshalb toller Introtrack, einer der besten die ich je gehört habe!!!

STORYTIME: 9,5 / 10
Dieser Song dürfte wohl schon jedem bekannt sein. Allerdings findet man hier die eineinhalb Minuten längere Albumversion vor, im Gegensatz zum sehr viel schwächeren Radio Edit aus dem Musikvideo, das vor ein paar Wochen zum Beispiel in Youtube veröffentlicht wurde. Schon hier begann die Polarisation der Fangemeinde, die einen bezeichneten den Track als beste Nightwish Single, während die anderen Storytime als eine Anbiederung an den Mainstream ansahen. Nun für mich ist das wiederum völliger Quatsch, besonders die Album Version ist wohl sehr viel weniger kommerziell als beispielsweise "Nemo" oder "Amaranth"!!! Der Song hat ein für Nightwish Verhältnisse heftiges Riff, sehr schnellen Beat und einen GEWALTIGEN Mittelteil inklusive Kinder-/ ErwachsenenChor und Orchester! Der Refrain ist wohl das kommerziellste am Song, eine super eingängige und zuckersüße Melodie, die aber im krassen Gegensatz zu den eher unharmonisch und bedrohlich klingenden Strophen stehen. Mir gefällt der Song wirklich sehr gut, meiner Meinung nach die beste Single von Nightwish, da sie einfach alles beinhaltet, was die Band ausmacht: Härte, Bombast, sowie ausgefeilte, eingängige und schöne Melodien. Erstes Highlight des Albums.

GHOST RIVER: 10 / 10
Ok, dieser Track ist der HAMMER!!! Ein wahres Brett von Song: hart, melodisch, atmosphärisch. Alles beginnt mit einem Riff das mich etwas and das Album "Wishmaster" erinnert, kann aber nicht genau sagen wieso... dann setzt Anette mit ihrem Gesang, und man denkt der Song wird eine ganz nette, gut verdauliche Mid-Tempo Nummer... doch dann *BRAATZZ* wird Anette vom wild rumbrüllenden Marco (Bassist) abgelöst, der dann auch den darauffolgenden SEHR GUTEN Refrain singt: "He will go down, He will drown, drown, deeper down..." wirklich sehr geil und super atmosphärisch, einer der besten Refrains in Nightwishs Karierre! Im Mittelteil kommt dann schließlich noch ein Kinderchor, der diesen Refrain nochmals singt, welcher dann wiederum von Marco abgelöst wird. Alles in allem Mega Song, der allerdings einige Hörduchgänge braucht bis er richtig zündet, aufgrund der etwas komplexen Songstruktur. Meiner Meinung nach der vielleicht beste Song auf dem Album.

Slow Love Slow: 8,5 / 10
Nun... das dürfte wohl einige Nightwish Fans sehr verwirrt zurücklassen^^ Denn dies ist ein JAZZ-Song ála "ich sitze eines Nachts im Jahre 1930 in einem kleinem Nachtclub in Chicago" oder sowas in der Art ;). Doch ich kann erleichtert sagen, dass dieses Experiment sehr gelungen ist, Anette singt super, sehr ruhig und rauchig, und insgesamt merkt man trotz der ungewöhnlichen Wahl des Genres, dass dies ein Nightwish Song ist. Allein an dem Pianothema im Hintergrund, das dem Stück eine unglaublich dunkle und dichte Atmosphäre gibt. Außerdem gibt es ein sehr feines technisches Gitarrensolo von Emppu, sowie ein Trompetensolo das von Louis Armstrong höchstpersönlich sein könnte. Insgesamt ein ungewöhnlicher, aber sehr guter Song, zündet aber auch erst beim öfteren hören.

I WANT MY TEARS BACK: 9,5 / 10
Nach groovigem Jazz wird jetzt eine 180 Grad Wende vollzogen, und wir landen in der keltischen Ecke, inklusive Dudelsack (oder verwandtes Instrument, bin mir nicht sicher). Eine Midtempo Nummer, die wohl eins der eingänstigen Stücke auf dem Album ist. Nach einer sehr schön gesungenen Strophe von Anette gehts weiter in den Refrain, der mich ein bisschen an "Wish i had an Angel" erinnert, da sich Anette und Marco die Gesangsparts teilen. Doch der eigentliche Höhepunkt ist der Mittelteil: Ein an Riverdance erinnerndes Pipes/E-Gitarrensolo das ordentlich Tempo und Stimmung macht (erinnert mich an "Last of the Wilds"). Nach diesem Hammer gehts wieder in den Refrain. Ein wirklich sehr gutes Stück, und absoluter Singlekandidat, meiner Meinung nach schonmal viel besser als zum Beispiel "Bye Bye Beautiful", da es einfach diesen Mega Mittelteil hat.

SCARETALE: 9,5 / 10
Dieser Song wird wohl als komischster Nightwish Song überhaupt in die Geschichte eingehen. Alles beginnt schon sehr "Creepy" mit dem Kinderchor und jammernden Streichern, die sofort in eine Melodie münden, die mich wieder sehr stark an einen Tim Burton Soundtrack erinnert. Und dann gehts auch schon los: Orchester. Chor. Double Base. Insgesamt fast drei Minuten reines Instrumental. Doch dann setzt Anettes "Gesang" ein, und zwar so wie man ihn noch nie gehört hat. Sie quitscht, quiekt und schreit was das Zeug hält, klingt affengeil um es formell auszudrücken ;). Nach zwei Strophen von Anette (ohne Refrain, sowas hat diese Lied nämlich nicht) gehts weiter mit Zirkus-/Showmusik, diesmal von Marco "gesungen". Dieser Teil erinnert mich an Disneyfilme, wenn der Bösewicht sein Thema singt beispielsweise ;) So trällert Marco einfach mal "LALALALALAAAA" oder "HU HA HU HA". Beim ersten mal hören denkt man sich ganz bestimmt "Was zum..." aber ich finde es nach paar Durchgängen einfach nur GENIAL und total witzig. Vorallem das Orchester ist in diesem Song hervorzuheben, in keinem Nightwish Lied waren die Arrangements so komplex und durchdacht wie in diesem. Insgesamt wird dieser Song besser und besser mit jedem Mal hören, und er wird definitiv ein Klassiker in der Nightwish Geschichte ;)

ARABESQUE: 8 / 10
Erstes reines Orchester-Instrumental. Hier gibt es nicht sehr viel zu sagen, ausser dass es (wie man vom Namen schon ableiten kann) ein orientalisch klingendes Stück ist, und die Percussions dieses Songs wirklich sehr geil sind, sowie die eigentlichen Orchester Arrangements. Jetzt kein Höhepunkt des Albums, aber auch weitaus mehr als eine langweilige Überleitung. Auch für diesen Track gilt: öfter hören!!

Turn Loose The Mermaids: 9 / 10
Ein keltisch klingendes, akustisches Stück, dass mich etwas an "The Islander" erinnert, nur dass diesmal Anette alleine singt. Und das macht sie wirklich SEHR GUT, und wirklich sehr gefühlvoll. Einer der emotionalsten Songs von Nightwish, besonders wenn man die Bedeutung der Lyrics versteht... in der Mitte des Lieds gibt es einen gepfiffenen Teil (oder ist es doch eine Flöte..?) naja, klingt auf jeden Fall sehr schön. Zählt auf jeden Fall zu Nightwishs besten Balladen.

REST CALM: 8,5 / 10
Ein sehr schweres und schleppendes Stück, das in den Strophen von Marco und im Refrain von Anette, bzw Anette und Marco gesungen wird. Im Mittelteil gibt es eine sehr schöne Stelle, wenn der Kinderchor nochmals den eigentlichen Refrain singt. Kann einem eine echte Gänsehaut geben... doch danach explodiert der Song, und es kommt zu einer nahezu endlosen Wiedeholung des Refrains, der allerdings jede Runde noch bombastischer und heftiger wird. Ein starker Song, der allerdings bei mir erst nach dem 4-5 mal Hören gezündet hat.

THE CROW, THE OWL AND THE DOVE: 8 / 10
Eine weitere Ballade, und der vielleicht radiofreundlichste Song des Albums. Die Strophen, von Anette gesungen, sind wirklich sehr atmosphärisch und melancholisch, und der Refrain wird wieder von Anette und Marco zusammen gesungen. Im Mittelteil hört man für kurze Zeit Gastmusiker Troy Donockley, der zugegebenermaßen wirklich etwas "poppig" klingt, doch nach mehrmaligen hören gewöhnt man sich daran, und dieser Part fügt sich nahtlos zum Rest des Tracks. Insgesamt sehr schönes Lied, aber es fehlt meiner Meinung nach irgendwie das gewisse Etwas... vielleicht schwächster Song des Albums, doch keineswegs schlecht, gerade wenn man bedenkt, dass er nicht aus der Feder von "Maestro" Tuomas Holopainen stammt, sondern vom Bassisten Marco.

LAST RIDE OF THE DAY: 9 / 10
Der wohl Nightwish typischste Song überhaupt. Einfach alles erinnert hier an Nightwishs große Tugenden, epische Chöre, peitschende Riffs, super eingängiger Refrain. Insgesamt ist es zwar einer der härtesten, doch auch der am einfachsten aufgebaute Song auf Imaginaerum. Deshalb klarer Single-Kandidat.

SONG OF MYSELF: 9 / 10
Das "epische" Stück des Albums. Ganze 13 einhalb Minuten geht das Brett, wobei diese in 4 weitere untergeordnete Songs unterteilt werden. Grob kann man sagen, das die erste Hälfte wieder Nightwish pur ist, heftige Chöre, heftige Gitarren, nur diesmal sehr viel komplexere Songstrukur als auf dem Vorgängertrack. Deshalb wieder mehrere Hördurchgänge nötig um alles zu "verstehen" ;). Die zweite Hälfte ist allerdings sehr viel interessanter: Ein sechseinhalb Minuten langes Gedicht, bzw Erzählung, die von verschiedenen Menschen gesprochen wird (zum Beispiel Freunde, Familie der Bandmitglieder). Unterlegt wird das alles von sanften Piano und Streichern. Für einige mag dieser Teil des Songs vielleicht etwas merkwürdig vorkommen, fast sieben Minuten reines Gerede, allerdings ist der Text sehr schön und anspruchsvoll, sowie emotional... selbst wenn man Englisch nicht verstehen sollte ;) Ausserdem ist dieses lange Gedicht aufgrund der enormen Gesamtlänge des Albums (75 Minuten) auf jeden fall gerechtfertigt, und kein reines "in die Länge ziehen", da genug Musik Material im konservativem Sinne vorhanden ist. Insgesamt ist es ein enorm vielseitiges und schönes Stück, allerdings kommt es nicht ganz an die Epen "Poet and the Pendulum" und "Ghost Love Score" heran... aber was heißt das schon, diese Tracks sind sowiso nahezu unmöglich zu toppen.

IMAGINAERUM: 8,5 / 10
Die "Outro" des Albums, sowie die Abspannmusik des gleichnamigen Filmes, der im April nächsten Jahres erscheinen wird. Es ist ein reines Orchesterstück, dass Themen aus den Songs des Albums nochmals aufgreift, und als Medley zusammenfügt, praktisch das ganze Album in sechseinhalb Minuten. Eine sehr gute Idee für den Schlusstrack, besonders schön ist der Effekt, wenn man das gesamte Album am Stück hört, und hier nochmal alle Highlights wiederfindet. Sehr Schön.

Nun das wars dann auch schon. Nach 75 Minuten ist das Mammut von Album zu Ende, und einigen mag auf Grund der enormen Komplexität der Kopf brummen, doch dieses Album ist ein wahres Meisterwerk und meiner Meinung nach das beste Nightwish Album überhaupt. Mein Gründe? Bitte:

1.) Geniales Songwriting
2.) HAMMER Orchesterarrangements, besser als jemals zuvor
3.) Ein enormes Spektrum an Songs die unterschiedlicher nicht sein könnten, und trotzdem macht das Album einen sehr runden Eindruck
4.) Gewaltige Atmosphäre
5.) Anettes Stimme klingt hier sehr gut und facettenreich, alles andere als ein Qualitätseinbruch nach der Tarja-Ära

Ganz klar ist, das dieses Album bei weitem keine Mp3 Player Hintergrundmusik ist, und es, wie schon gesagt, Zeit braucht um sich zu entfalten. Ich habe nun auch schon mehrere Durchläufe des Albums hinter mir, und kann von mir aus behaupten, dass ich es nun zumindest einigermaßen objektiv bewerten kann. Es ist traurig, dass die meisten bei Amazon wahrscheinlich nach dem ersten Mal hören hier schon gleich ihre Ergüsse niederschreiben, die meist viel zu negativ und unberechtigt sind. DIESES ALBUM IST ALLES ANDERE ALS SCHLECHT, es ist ein wahres Meisterwerk des Symphonic Metals, und das meiner Meinung nach, beste Album des Jahres.
Im Vergleich zu Dark Passion Play ist es zwar weniger hart und metal-lastig, dafür sind die Songs sehr viel besser durchdacht, und es macht einen in sich stimmigeren Eindruck.
Und damit bin ich auch schon am Ende meiner Review angelangt... ja, vermutlich viel zu lang, aber das musste jetz einfach mal sein. Wer bis hier unten durchgehalten hat zu lesen, dem danke ich für meine Aufmerksamkeit :)
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Kommentare

Von 7 Kunden verfolgt

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1-10 von 86 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 03.12.2011 12:55:54 GMT+01:00
SouthernStar meint:
Respekt für Deine Rezension, aber grosses VETO meinerseits: Den meisten geht es nicht um Anette vs. Tarja, sondern um den GESANG AN SICH. Bei allem Respekt für New-Nightwish-Fans, aber Kritik muss hier erlaubt sein (auch Tarja mögen/mochten viele nicht und auch sie darf und durfte kritisiert werden und das ist auch gut so).

Veröffentlicht am 03.12.2011 13:09:43 GMT+01:00
Ich habe diese Rezension gestern geschrieben, und habe bei den ersten Kritiken hier sehr oft eben gerade dieses "Anette = Pop Stimmchen, Tarja = Episch" gelesen... deshalb hab ich das Thema in meine Review eingebaut, aber wie sich jetzt zeigt wird am Album meist das überladene Orchester kritisiert, während die Debatte über Anette/Tarja eher in den Hintergrund gerät.... kann ich trotzdem nicht ganz nachvollziehen... mir kommen die Arrangements in Dark Passion Play sehr viel überladener vor, während bei Imaginaerum eigtl, zumindest meiner Meinung nach, die Synthese zwischen Band/Orchester perfekt funktioniert und ausgefeilt wurde... aber naja, mal schauen wie es mit den Reviews weitergeht, ist zumindest höchst interessant, vor allem wegen der sehr starken Polarisation.

Veröffentlicht am 03.12.2011 13:52:06 GMT+01:00
M. Schoon meint:
Warum interessiert es einen überhaupt so sehr, wie ein Album rezensiert wurde? Die Hauptsache ist doch, dass einem die Musik selbst gefällt. Ständig dieser Battle à la "Was/wer ist besser?" ist derartig nervig, nicht nur bei diesem Album, sondern ganz generell in der Musik. Wenn es immer nur "den Besten" gibt, dann gäbe es genau eine beste Band auf der Welt, einen besten Sänger und eine beste Sängerin. Das ist so schwachsinnig. Deshalb versteh ich nicht, wie man so viel Wert darauf legen kann, dass ein Album, dass einem selber gefällt, bitte bloß positive Kritiken bekommen soll. Solange es einem selber gefällt, kann es einem doch sowas von egal sein, was andere davon halten. Gleiches gilt für die, die "Hate"-Rezensionen schreiben - wenn es einem nicht gefällt, ist das das gute Recht, das auch kundzutun. Aber schlecht bewerten, bloß weil man der guten alten Zeit nachtrauert, ist ebenso Blödsinn. Sorry, das musste jetzt mal raus ^^ man, ich hasse das Web 2.0...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.12.2011 14:35:59 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 03.12.2011 14:36:41 GMT+01:00
Naja mir kann es wirklich egal sein wie die anderen das Album finden, mich regt nur auf, dass eben (bei den meisten negativen Rezensionen zumindest) einfach mal drauf los gemeckert wird ohne sich mit der CD richtig auseinander gesetzt zu haben... und man damit andere abschreckt, die vorhaben dieses Album zu kaufen. Kann mir eigentlich auch total egal sein, aber wenn man Fan einer Band ist, ist es irgendwie nochmal was anderes ;) Aber ist eigentlich richtig was Sie sagen. Jedem das seine.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.12.2011 12:41:46 GMT+01:00
Kaktus meint:
Wie kann man als Nightwish Fan dieses Album nur hassen...?

Nur weil man das unzusammenhängende Orchestergeschwurbel gepaart mit ein paar abgedroschenen Rammsteinriffs nicht mag, hat das nichts mit "hassen" zu tun, man findet es einfach "nicht gut", und aus!

Veröffentlicht am 04.12.2011 13:17:46 GMT+01:00
Johannes Bau meint:
Ich es kann es selbst nicht verstehen und es macht mich geradezu zornig zu sehen wie Leute dieses Werk mit nur 1 Stern auszeichnen. Jeder der auch nur ansatzweise Verstand und Ahnung von Musik hat, weiß dieses Album Wert zu schätzen. Außerdem ist für Metal kein Platz mehr in der heutigen, modernen Musikgesellschaft, er wird von den meisten geradezu mit Voruteilen verpöhnt und gehasst... UND DANN LOB ICH MIR DAS DIESE FINNEN UNERSCHROCKEN EINEN DERART GEWALTIGEN, MUSIKALISCHEN AUFWAND ERBRINGEN UNS MIT DIESEM WERK ZU BEREICHERN. UND WARS DAS? NEIN, TROTZ ALLEDEM WIRD AUCH NOCH EIN FILMCHEN GEDREHT! DAS IST LIEBE ZUR MUSIK, DAS SOLLTE GEWÜRDIGT WERDEN!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.12.2011 14:23:39 GMT+01:00
Kaktus meint:
@Johannes Bau

"Jeder der auch nur ansatzweise Verstand und Ahnung von Musik hat, weiß dieses Album Wert zu schätzen. Außerdem ist für Metal kein Platz mehr in der heutigen, modernen Musikgesellschaft, er wird von den meisten geradezu mit Voruteilen verpöhnt"

... schreibt einer, der die letzte "Illdisposed" als "elektronische Urgewalt" bezeichnet, und nicht mal alle Scheiben von denen kennt. Im übrigen sind Metal-Cds schon lange nicht mehr "verpönt", das war mal in den 80ern so, mittlerweile sind selbst härtere Acts öfter in den Verkaufcharts in den oberen Rängen zu finden!

Und die "Metal-Orchester" Sachen haben Therion oder Savatage doch wohl schon bedeutend intensiver und besser gebracht!

Veröffentlicht am 04.12.2011 14:52:23 GMT+01:00
SouthernStar meint:
@Johannes Bau
Ob Ignoranz und Anmaßung der richtige Weg sind mit Kritik umzugehen, wage ich doch stark zu bezweifeln. Und Musik nicht anzuhören bzw. als out zu bezeichnen, weil ihr mit "Vorurteilen" begegnet wird, lässt ferner auch nicht gerade auf herausragende Intelligenz schließen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.12.2011 15:33:57 GMT+01:00
@Kaktus: Nun aber das "Orchestergeschwurbel" und "abgedroschene Rammsteinriffs" waren dann aber auch bei Dark Passion Play und Once ebenso zu finden. Das Orchester, bzw die Riffs unterscheiden sich nicht groß von den 2 Vorgängeralben, während die Orchesterarrangements weitaus ausgefeilter sind. Deswegen frag ich mich, wie viele hier von Dark Passion und Once so begeistert wurden, und dann von Imaginaerum so enttäuscht, deshalb meine Überschrift "Wie kann man als Nightwish Fan dieses Album nur hassen?" Im großen und ganzen ist der Sound von Imaginaerum der selbe wie von den anderen Alben auch, und wer mit "Orchestergeschwurbel" nichts anfangen kann, der ist bei Nightwish einfach falsch, fertig aus.

Veröffentlicht am 04.12.2011 15:35:56 GMT+01:00
sOlorín meint:
Danke! Für diese tolle Rezension, die mir wieder einmal zeigt, dass es auch andere Leute gibt, die Nightwish genau so lieben wie ich es tue.
Auch wenn ja mittlerweile immer ziemlich schnell mit Begriffen wie "Meisterwerk" umhergeworfen wird... Wenn irgendetwas diese Bezeichnung verdient hat, dann IMAGINAERUM. Nochmal danke.
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