Kundenrezension

53 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Beinahe schon Abzocke, 27. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Kinder Húrins (Gebundene Ausgabe)
Ich will hier keinem Herrn der Ringe Fan zu nahe treten, aber diese Werke sind keine eigenständigen Bücher. Sie sind Bestandteile des Silmarillions. Das Ganze hat ungefähr den gleiche Stellenwert, wie wenn man ein Buch mit dem Titel "Die Minen von Moria" herausgeben würde, das nur von der Durchquerung der Minen durch die Gefährten handelt.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Wenn Sie Herr der Ringe Fan sind, kaufen und lesen Sie das Silmarillion - es ist quasi die Bibel von Mittelerde und hilft Ihnen viel zu verstehen, was Ihnen im "H.d.R." begegnet ist. Aber kaufen Sie alles als ein Buch (nämlich das Silmarillion) und lassen Sie Sich nicht das Geld in Portionen aus der Tasche ziehen.
Kontrollieren Sie einfach immer, ob es sich bei einem Tolkien Buch tatsächlich um ein eigenes Werk, oder nur einen Abschnitt aus einen anderen Buch handelt.
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1-10 von 15 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 05.03.2008 14:18:37 GMT+01:00
Julian Soll meint:
Hierzu muss man eben sagen, dass Tolkien schon lange an einer Version von die Kinder Húrins geschrieben hat, die eigenständig sein sollte. Im Silmarillion bezieht sich die Kinder Húrins auf ein Kapitel, wobei es natürlich niemals so ausführlich ist wie das jetzige buch.

Veröffentlicht am 08.04.2008 12:57:13 GMT+02:00
M. Spieth meint:
In der Tat existiert die Geschichte um Húrins Geschlecht auch im Silmarillion, doch sollte unterstrichen werden, dass die vorliegende Version wesentlich ausführlicher sowie in Stil und Zusammensetzung ein völlig anderes, weil geschlossenes Erzählwerk darstellt. Identisch sind die beiden Texte jedenfalls nicht, davon konnte ich mich selbst überzeugen. Daher die Devise: Für Tolkien-Fans unbedenklich (und keinesfalls bloße Abzocke); für alle anderen reicht das Silmarillion zum bloßen Geschichtsverständnis aus. Lesevergnügen bieten "Die Kinder Húrins", auch ohne Vorwissen, allemal.

Veröffentlicht am 15.10.2008 09:57:13 GMT+02:00
Stefan Servos meint:
Das ist keineswegs Abzocke, denn den vollständigen Text gab es in der Version vorher noch nie! Christopher Tolkien hat die Geschichte so zusammengestellt und ergänzt, dass sie erstmals sinnvoll und vollstädnig erzählt werden kann. Der Roman ist also quasi genau so, wie es sich J. R. R. Tolkien vorgestellt hat.

Veröffentlicht am 16.12.2008 21:00:52 GMT+01:00
Feuerkind meint:
Im Übrigen sei hinzuzufügen, dass auch das Silmarillion von Christopher Tolkien editiert wurde, da es von J.R.R. selbst nie vollendet worden ist, wie leider die meisten seiner Werke.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.12.2008 15:07:59 GMT+01:00
Und wer, bitte schön, weiß denn wie sich Tolkien diese Geschichte vorgestellt hat. Es ist Abzocke, denn seit dem Jahrhundertzirkus im Gefolge der HdR Filme, wird von seinem Sohn alles, aber auch wirklich alles veröffentlicht was nur andeutungsweise von J.R.R. Tolkien sein könnte - und da die Schnipsel ja nicht noch einmal verwertbar sind, erfindet dieser Herr immer neue Vervollständigungen. Fragmente bleiben Fragmente. Eine Vervollständigung unter dem Namen J.R.R. Tolkiens zu veöffentlichen ist einzig und alleine ABZOCKE der übelsten Machart, und zwar Abzocke zum Vorteil der Erben und der Lizenzverlage.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.12.2008 14:39:06 GMT+01:00
elbroto meint:
Einspruch: Die Geschichte STAMMT von Tolkien, also MUSS sein Name dort stehen. (Und der von Christophers steht ja bei, so dass klar ist dass es sich hier um eine editierte Fassung handelt)
Und im Übrigen hat Christopher klipp und klar gesagt dass dies die einzige Geschichte war die soweit rekonstruierbar war dass eine Veröffentlichung Sinn macht, die beiden anderen Epen die JRR verfasst hat sind laut Christopher nicht vollendbar. Wäre als Abzocke sein ansinnen dann hätte er auch die beiden anderen Epen bearbeitet

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.01.2009 14:45:11 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.01.2009 15:39:10 GMT+01:00
N. Bröckling meint:
Dem stimme ich voll und ganz zu.
Noch einmal zu dem Eintrag Edgar Schusters: Der, der weiß, wie sich J.R.R. Tolkien die Geschichte vorgestellt hat, ist kein anderer als Christopher Tolkien, sein Sohn und wohl profundester Kenner, was Mittelerde betrifft.
Und ich möchte Ihnen Folgendes sagen: Aufgrund eines falschen Kaufs sollte man seine Frustrationen nicht an anderen Lesern auslassen. Wenn man schon meint, man müsste ein literarisches Werk kritisieren, dann sollte man auf sachliche und wahre Informationen zurückgreifen können und seine Argumente untermauern. Das, was Sie hier vorbringen, sind schlicht und ergreifend unbegründete Behauptungen, zudem auch noch falsch. Das "Silmarillion" wurde nämlich 1978 veröffentlicht, die "Nachrichten aus Mittelerde" 1980; das einzige Werk, das nach der Verfilmung veröffentlicht wurde, ist "Die Kinder Hurins".
Zudem liegt Ihre Aussage, Christopher Tolkien erfinde(!) diese Geschichten selbst, begründet in Ihrer Enttäuschung, die Sie auf unangemessendste Weise und auf unterstem Niveau zum Ausdruck bringen.
Dass eine Veröffentlichung nun einmal Vorteile bringt, ob beabsichtigt oder nicht, ist nun einmal nicht zu ändern. Da wird sich die Welt zu Gunsten Ihrer Meinung auch nicht ändern.
Jedoch fordere Ich Sie auf, auf jeden Fall noch einmal zu schreiben, sobald Sie treffende Argumente gefunden haben.

Veröffentlicht am 16.04.2009 19:46:23 GMT+02:00
Auch bei mir hat "die kinder Hurins" einen mehr als faden beigeschmack hinterlassen. Alles bereits hinlänglich bekannt aus dem Silmarillion, nur hier jetzt ausführlich langweilig und irgendwie nicht mehr stilecht erzählt. Es gibt nur eben nur ein Silmarillion und einen HDR, alles andere ist nur noch Geldmacherei.

Veröffentlicht am 12.12.2009 23:18:54 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.05.2014 23:28:34 GMT+02:00
Thomas Lerch meint:
"Ich will hier keinem Herrn der Ringe Fan zu nahe treten, aber diese Werke sind keine eigenständigen Bücher. Sie sind Bestandteile des Silmarillions"

Nun. Der Herr der Ringe ist auch "nur" ein Bestandteil des Silmarillions, da das Silmarillion in seinen ältesten Ausführungen wesentlich älter als dHdR ist. Also ein, meiner Meinung nach, nicht nachvollziehbares Argument, eine weitere geniale Schöpfung des Tolkien schlecht zu reden. ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.12.2009 20:04:13 GMT+01:00
>>> Der Herr der Ringe ist auch "nur" ein Bestandteil des Silmarillions, da das Silmarillion in seinen ältesten Ausführungen wesentlich älter als dHdR ist.

Spiel, Satz und Sieg! Genau so ist es. Der Ringkrieg ist eine Fußnote in der Erzählung "Von den Ringen der Macht und dem Dritten Zeitalter", das man auch im Buch "Silmarillion" findet. Folgt man der Argumentation von Manfred Kirst, dann kann man Tolkiens "Herr der Ringe" einstampfen.
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