Kundenrezension

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Imac 27’’ - 3,2Ghz, Einschätzung und Tipps für Interessierte, 23. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Apple iMac MD096D/A 68,58 cm (27 Zoll) Desktop-PC (Intel Core i5 3470, 3,2GHz, 8GB RAM, 1TB HDD, Mac OS) (Personal Computers)
Motivation
Nein, ich war und bin kein Apple Jünger. Ich bin Foto-Amateur und suchte eigentlich einen ordentlichen kallibrierbaren Monitor. Gearbeitet habe ich in den letzten 25 Jahren bisher immer mit Windows PCs – die Apple Jungs waren mir zu abgespaced...und zu teuer.

Bis eines Tages der Imac in einem Media Markt in mein Auge stach und mich seither nicht mehr losließ. Ein toller Monitor, super Hardware dahinter...alles was der Fotoamateur braucht. Dazu die super Optik...und dann noch das Konzept...alles ohne lästige Kabel und lästige Tower“Kisten“ im Wohnzimmer. Ich wollte das „Ding“ haben – trotz des immensen Preises.

Ein halbes Jahr später habe ich das Ding bei Amazon bestellt. Trotz des Preises. Die Lieferung „Premium“ ging so schnell (weniger als 24 Std), dass ich es nicht glauben wollte...und infolge dessen an diesem Freitag auch nicht zuhause war. Leider hat UPS das „Ding“ dann wieder mitgenommen (in der Preislage wird wohl nichts bei Nachbarn abgegeben) und ich konnte es erst nach einem kompletten „unerträglichen“ Wochenende in Empfang nehmen. Merke: Premium Versendung lohnt nur, wenn man am nächsten Tag auch ständig zuhause ist!

Verpackung vorbildlich, erste Anmutung umwerfend
Gut verpackt...kann so ein paar Stöße ab! Extra gepufferter Karton noch über der Verkaufsverpackung. Gut so. Das Auspacken geht zügig. Sowohl Umkarton und Verkaufsverpackung lassen sich leicht lösen. Das „Ding“ ist schwer, und fasst sich cool an und sieht auch so aus: umwerfend! Auf dem Schreibtisch wirkt es doch schon verdammt groß. Aber trotzdem nicht erdrückend. Ich mache mir erste Gedanken über meinen Sitzabstand!

Das“Ding“ also mein Imac ist schnell angeschlossen und eingeschaltet. Die Software (Mountain Lion) ist vorkonfiguriert und der Mac ist wirklich mit einigen Klicks in Minuten im Heimnetzwerk integriert und betriebsbereit. Vorbildlich! Hatte ich nicht so leicht erwartet.

Hardware mehr als ausreichend für fast alle Anwendungen
Ich habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, wie der IMac konfiguriert sein sollte. Bedenkt man, dass für dieses „Ding“ bei unendlichem Budget locker 4000€ und mehr anfallen können, kann ich heute nur raten, auf dem Teppich zu bleiben, es sei denn die Kohle spielt überhaupt keine Rolle.

Am Ende habe ich mich für die Version 3,2 Ghz mit 1GB Grafik und 8 GB Arbeitsspeicher, 1 TB ohne Fusion Drive entschieden. Letzteres wollte ich eigentlich aufgrund verschiedener Rezensionen kaufen. Allerdings rund 350 Mehrpreis waren es mir dann doch nicht Wert. Bei Amazon gibt es nämlich keine Angebote mit Fusion Drive, dafür aber zur Zeit satte 10% ggü. Apple Store bei Standard Modellen. Mein IMac hat am Ende 1849€ gekostet – mit Fusiondrive im AppleStore wären es dann über 2200,- gewesen.

Die Performance ist gefühlt in allen Programmen tatsächlich sehr gut. Ich vermisse nichts. Der Rechner arbeitet flüssig und schnell. Er ist zügig hochgefahren (im Vergleich zu meinem Windows Rechner genauso schnell, obwohl dieser mit einer SSD ausgestattet ist) und alle Programme öffnen ohne relevante Wartezeiten. Wahrscheinlich ginge alles mit Fusion Drive noch schneller...ich vermisse es jedoch nicht, da ich zu vorher keine Einbußen bemerke.

8GB Arbeitsspeicher sind auch mehr als genug. Wenn ich alle auf dem Rechner befindlichen Programme öffne, inkl. Lightroom und IPhoto sind immer noch mehr als 3GB frei im Arbeitsspeicher. Teure Anschaffungen von mehr Arbeitsspeicher halte ich nur für Extremfälle (vielleicht bei Gigapixel Fotos?) für zielführend.

Der Monitor ist eine Klasse für sich: Super Farben, schöne Auflösung, kontrastreich und scharf. Er spiegelt durchaus noch etwas...mich stört es bei der Position meines IMacs nicht.

Mitgeliefert war die „kleine“ drahtlose Maus und Tastatur. Beides Spitze. Qualitativ sehr hochwertig. Auf der Tastatur schreibe ich mit dem kurzen Hub nach kurzer Eingewöhnung erheblich schneller als auf meiner alten „Labber“-Tatstatur. Auch die Maus funktioniert tadellos. Die Gesten auf der Mouse helfen gut beim Navigieren. Eine angestrengte Handhaltung wie wenige meiner vorherigen Rezensenten konnte ich nicht feststellen. Mouse und Tastatur wirken auf dem Schreibtisch sehr harmonisch und lassen sich bei Nichtbenutzung leicht in einer Schublade verstauen. Die Mouse soll wohl nur eine kurze Batterie Laufzeit haben...kann ich erst beurteilen, wenn sie bei mir aufgibt. Bei den jetzt verfügbaren sehr guten Akkus verspreche ich mir allerdings keine Probleme damit.

Software ist umfangreich und benutzerfreundlich

Anfangs hatte ich damit geliebäugelt, den IMac mit Windows zu konfigurieren (sorry an alle Apple Fans!!). Aber keine Sorge...ich habe darauf verzichtet und bin jetzt froh darüber.

Die gesamte von Apple gelieferte Software ist wirklich Klasse und umfangreich. Und...gemessen an Windows sehr zuverlässig und benutzerfreundlich. Safari ist aus meiner Sicht mindestens so gut wie der Explorer, und „Mail“ ist genauso zu gebrauchen wie „outlook“...nur nicht noch extra zu bezahlen. Aber auch IPhoto , ICal usw. sind durchdacht und userfreundlich. Für engagierte Foto Fans ist kostenpflichtig Aperture oder Lightroom zu empfehlen. Photoshop elements (umfangreiche Bildbearbeitung für Amateure) oder Photoshop (teuer...eher für Profis) runden für Fotobegeisterte das Angebot ab.

Einzig für Excel- und Word Verwöhnte ist der Zukauf von MS Office für Mac empfohlen. Apple Programme wie ICalc sind zwar für normale Alltagsanwendungen absolut geeignet, können aber mit Excel + Co im Business nicht mithalten. MS Office für IMac ist für gut 100,- (ohne Outlook) erhältlich. Auf Outlook kann man aber getrost verzichten...Das mitgelieferte “Mail“ funktioniert bei Apple super. Ich selbst habe mir MS Office gegönnt. Es ist in der Performance nicht ganz mit der Windows Version vergleichbar, aber mit allen wesentlichen Funktionen vergleichbar ausgestattet.

Dafür konnte ich aber auf Parallels (ca. 60,- €) verzichten ebenso wie auf Bootcamp (mitgeliefert). Beide Programme lassen Windows auf dem Mac neben OS Mountain Lion laufen. Ersterer läuft parallel zu OS letzterer nur in einer eigenen Partition nach Neustart des Rechners. Parallels soll zu nicht unerheblichen Performanceverlusten führen und Bootcamp ist lästig zu handhaben. Besser ist, wenn alle Programm unter OS laufen. Probleme gibt es nur für Spiele-Fans. Hier ist das Angebot für Apple deutlich kleiner und Windows-Spiele würden mit guter Grafik nur auf einer Windows Partition mit BootCamp laufen. Ich selbst brauche die Spiele allerdings nicht.

Zusammenfassend ein faszinierendes Gerät

Ich bin immer noch kein Apple Jünger. Dazu machen mich die Berichte zu den Arbeitsbedingungen bei der Herstellung bei FoxCom zu betroffen. Auch die Meldung, dass Apple nicht einmal 1% Steuer zahlt bei Milliarden Gewinnen lassen mich nicht gerade zum Apple Anhänger werden (leider, leider Samsung + Co sind auch nicht besser). Aber der IMac ist ein tolles Stück Technik mit großer Bedienerfreundlichkeit, die ich auf dem PC Markt so noch nicht kennen gelernt habe. Es macht mir riesigen Spaß mit dem Imac zu arbeiten...viel mehr als ich vorher geglaubt hätte. Außerdem sieht er Klasse aus. Leider auch sehr teuer. Für das Gerät und die Software aber 5 Sterne!
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Kommentare


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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.11.2013 11:07:20 GMT+01:00
Chris meint:
Fusion Drive kostet keine 350¤, nicht mal auf der Apple Store Seite selbst. Sondern max. 200¤, je nachdem ob sie normal oder rabattiert kaufen. Bereut habe ich den Aufpreis nicht, ganz im Gegenteil, der iMac startet Programme weit schneller als die reine Festplatten-Version und Kopieren bzw. Verschieben von Dateien gehts ruckzuck.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.11.2013 12:34:42 GMT+01:00
baertione meint:
Hallo Chris,

das stimmt schon. Für mich waren es dennoch 350,- ¤, da mein Imac bei Amazon ca. 1800,- gekostet hat und der vergleichbare mit Fusion Drive nicht bei Amazon sondern nur bei Apple für etwa 350,- ¤ mehr verfügbar war. Mag sein, dass sich das verändert hat. Ich bin auch der Meinung, dass Fusion Drive ein klasse Erfindung ist und noch einiges in der Startperformance und in gewissen Arbeitssituationen bringt. Aber wie so oft: irgendwo muss man eine finanzielle Grenze ziehen.
Da ich den Unterschied nicht jeden Tag vergleichen kann, vermisse ich eigentlich nichts. Vom Systemstart bin ich wahrlich nicht genervt. Ansonsten geht das Arbeiten flüssig von der Hand und ich bin auch nach 3 Monaten noch begeistert vom Imac. Aber die Entscheidung muss natürlich jeder für sich treffen.
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