2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Durchschnittsware, 6. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Todeskarte (Taschenbuch)
Ein Kommissar in Brighton, ein Mord an einer Hellseherin. Der Kommissar hat privat seine Probleme, denn er trauert seiner Exfrau nach, hat aber nebenbei auch mal was mit seiner Kollegin am Laufen. Dann ist da noch die Trauer um seinen ermordeten schwulen Sohn, den er natürlich vor lauter Arbeit viel zu wenig gekannt hat. Nichts Neues, nichts Aufregendes. Das Handwerk stimmt größtenteils, auch wenn es sprachlich an vielen Stellen holpert, wobei ich nicht sagen kann, inwieweit das an Chandler, der offenbar ansonsten sein Geld als Drehbuchautor verdient, oder am Übersetzer liegt. Den Drehbuchautor merkt man im Guten wie im Schlechten: Beschreibungen kommen meist auf einen Schlag, dafür sind die Szenen gut gebaut, der Spannungsbogen stimmt. Atmosphäre allerdings, wie man es von George oder Walters oder McDermid kennt, kommt kaum auf. Insgesamt wenig Tiefgang, viel Oberfläche, vieles, was man so schon kennt , aber wirklich weh tut das Buch auch nicht. Man kann sich die Zeit damit schon halbwegs vertreiben. Mittelmaß eben.
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Die Todeskarte 3426637987
Glenn Chandler
Knaur TB
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Durchschnittsware
Ein Kommissar in Brighton, ein Mord an einer Hellseherin. Der Kommissar hat privat seine Probleme, denn er trauert seiner Exfrau nach, hat aber nebenbei auch mal was mit seiner Kollegin am Laufen. Dann ist da noch die Trauer um seinen ermordeten schwulen Sohn, den er natürlich vor lauter Arbeit viel zu wenig gekannt hat. Nichts Neues, nichts Aufregendes. Das Handwerk stimmt größtenteils, auch wenn es sprachlich an vielen Stellen holpert, wobei ich nicht sagen kann, inwieweit das an Chandler, der offenbar ansonsten sein Geld als Drehbuchautor verdient, oder am Übersetzer liegt. Den Drehbuchautor merkt man im Guten wie im Schlechten: Beschreibungen kommen meist auf einen Schlag, dafür sind die Szenen gut gebaut, der Spannungsbogen stimmt. Atmosphäre allerdings, wie man es von George oder Walters oder McDermid kennt, kommt kaum auf. Insgesamt wenig Tiefgang, viel Oberfläche, vieles, was man so schon kennt , aber wirklich weh tut das Buch auch nicht. Man kann sich die Zeit damit schon halbwegs vertreiben. Mittelmaß eben.
Polly
6. September 2008
- Insgesamt:
5

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Ort: Potsdam
Top-Rezensenten Rang: 24.600
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