Kundenrezension

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Gerät, aber die Einrichtung kann zum Hürdenlauf werden., 15. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Reiner SCT cyberJack secoder Chipkartenleser (Personal Computers)
Einige schrieben, dass bereits nach 5 Minuten das Gerät eingesetzt werden konnte. Vielleicht wenn vorher schon ein ähnliches Gerät verwendet wurde und alles schon eingerichtet ist. Ich brauchte dafür über 1 Woche. Nur mit Hilfe der Hotline meiner Sparkasse kam ich weiter.

Andere haben das Gerät wegen dem schlechten Kontrast des Displays wieder zurückgegeben, aber dies wird über die Treibersoftware eingestellt. Zu Anfangs steht er dummerweise auf Minimum und man erkennt kaum etwas. Wenn der Kontrast aber hochgesetzt wird, ist das Display einwandfrei zu erkennen. Ist allerding nicht beleuchtet.

Den Support vom Hersteller kann man vergessen. Von 3 Fragen wurden mir nur 1 beantwortet und diese Antwort war auch noch falsch. Die Beschreibung erklärt nur wie die mitgelieferte Treibersoftware installiert wird, und ein Funktionstest durchgeführt wird. Aber wie nutze ich es für eine Bank-Überweisung mit Star-Money". Dazu gibt es überhaupt keine Hilfe und auch das Handbuch von Star-Money" konnte mir nicht weiter helfen.

Deshalb möchte ich hier meine Erkenntnisse weiter geben...

Ich benutze Star-Money 7" mit Windows 7 und habe bisher für Banking das PIN-TAN-Verfahren angewandt, also eine TAN-Liste auf Papier, die sich mit der Zeit verbraucht. Da in nächster Zeit alle Banken dieses Sicherheitsmedium einstellen werden und ich auch mehr Sicherheit haben wollte, habe ich mir dieses Gerät gekauft. Die Mitarbeiter meiner Sparkassen-Hotline bestätigten mir, dass dieses Gerät zum sichersten Standard zählt. Also auf jeden Fall sicherer wie die Geräte die nur eine TAN generieren oder die man vor dem Bildschirm halten muss.

Voraussetzung:
Die Bank muss dieses Sicherheitsmedium anbieten und es muss frei geschaltet werden. Dazu muss man persönlich zur Bank gehen, da man dies unterschreiben muss.
Es gibt verschieden Sicherheitsmedien und man sollte dem Bankangestellten deutlich sagen welches Sicherheitsmedium man frei geschaltet haben möchte, denn mein Bankangestellter war damit wohl überfordert. Ich hatte sogar den Karton vom Gerät dabei, aber er hat mich Anfangs für was anderes frei geschaltet und ich musste wieder hin.
Das Sicherheitsmedium für den REINER-SCT" Cyber Jack Secoder (Chipkartenleser) bezeichnet sich als HBCI-Chipkarte".
Den PIN für die Chipkarte habe ich sofort mitbekommen. Die Chipkarte selber musste bestellt werden und ich konnte diese nach 1 Woche abholen. Eine EC-Karte kann nicht verwendet werden, es sei denn es wäre eine Kombikarte.

Dann geht es los...
1. Mitgelieferte Treibersoftware installieren.
Starte die Datei "bc_6_9_8.exe" und folge dem Assistenten.
Nicht nach neuer Firmware suchen, das Gerät ist ja noch nicht angeschlossen.
2. Klicke auf "Fertig stellen".
3. Dann den Rechner neu starten. Dies wird nicht automatisch angeboten, steht aber in der Anleitung. Zitat...
Nach Beendigung der Installation muss der PC nun neu gestartet werden, damit die installierten Treiber aktiviert werden. Im Windows Start-Menü bzw. Desktop wurde ein neuer Ordner REINER SCT cyberJack mit den Menüpunkten cyberJack Gerätemanager, Funktionstest, REINER SCT im Internet, Supportanfrage und ZKA Komponenten aktualisieren angelegt.
4. Wenn Rechner neu gestartet wurde, das Gerät über USB-Kabel anschließen.
5. Gerät wird erkannt und die Treiber werden automatisch herunter geladen.
6. Starte das neue Desktop-Symbol "cyber Jack Gerätemanager Funktionstest"
7. es erscheint die Meldung, ob man sich registrieren möchte. Sollte man tun.
8. Klicke auf "Diese Meldung nicht mehr anzeigen".
9. Es erscheint evtl. die Meldung, das Windows Smartcard Plug und Play aktiv ist. Es wird empfohlen dies zu deaktivieren. Ich habe mich darüber über die online-Seite informiert.
10. Stimme dem zu, indem du auf OK klickst.
11. Es öffnet der "cyberJack Gerätemanager"
12. Hier kann der Display-Kontrast verändert werden, der Support kontaktiert werden und anderes.
13. Ich habe über die Registerkarte "PIN Dialog" den Kontrast auf Maximum gestellt und die Sprachausgabe aktiviert. (Sprachausgabe kommt bei mir nur über den BASS und ist kaum zu verstehen)
14. Ich habe den Gerätetest durchgeführt.

ACHTUNG: Weitere Einstellung die ich von der Kreissparkassen-Hotline erfahren habe:
- Auch innerhalb vom cyberjack Gerätemanager
- Registerkarte "Aktualisierung"
- klicke auf "Modulverwaltung"
- aktiviere bei (Secoder Modul) = Secoder Transparent Mode
- klicke unten auf "Modul aktualisieren"
kann sein das die Fehlermeldung erscheint, das man dies nur als Administrator ausführen kann.
Dann einfach auf ok klicken. Das Programm sollte sich dann neu öffnen und automatisch als Administrator angemeldet sein.
Dann das ganze nochmal widerholen, sollte dann funktionieren.
- Der Geräte Manger kann nun geschlossen werden.

-Für die erste Aktivierung in StarMoney 7.0 sind wir dann wie folgt vorgegangen.
- öffne StarMoney, melde dich an und klicke auf Dein Konto.
- Registerkarte "Details"
- unten auf den Button (Hinzufügen) klicken.
- Die drei Felder unten sollten dann schon ausgefüllt sein. Klicke auf weiter
- Stecke die Chipkarte in den Kartenleser. (so dass der Chip nach unten zeigt, aber von der Draufsicht zu sehen ist)
- klicke auf weiter und folge dem Assistent (Wenn an dieser Stelle die Modulverwaltung, wie oben beschrieben noch nicht durchgeführt wurde, gibt es Probleme. Das ist mir, als ich das Gerät neu hatte passiert).

Wenn jetzt eine Überweisung mit StarMoney getätigt wird oder nur die Kontoumsätze eingelesen werden sollen, wird man von StarMoney aufgefordert die Chipkarte in das Gerät zu stecken und anschließend die PIN einzugeben. Eine TAN ist nicht mehr erforderlich, diese wird von dem Gerät automatisch generiert und gesendet, ohne dass man diese sieht und über die Tastatur eingeben muss.

FAZIT:
Ob diese System wirklich sicher ist, kann ich nicht sagen. Ich verlasse mich auf die Aussagen der Bank-Hotline und dem Internet. Demnach ist es nach dem heutigen Stand der Dinge das sicherste Medium. Auf jeden Fall können Trojaner so keine TAN mehr erspähen, indem sie die Tastatur ausspähen.
Wenn man das Gerät erst einmal eingerichtet hat, ist es einfach und Problemlos. Doch ohne die Hilfe Dritter hätte ich das Gerät, wie oben beschrieben nie zum Laufen gebracht.
Als letztes bliebe zu sagen, dass ich nun nicht mehr in der Lage bin mit StarMoney eine Überweisung nach dem alten Verfahren mit der Eingabe einen TAN von der Papierliste zu tätigen. Jedenfalls habe ich noch nicht raus gefunden wie. Aber falls das Gerät mal kaputt sein sollte, kann ich auch noch eine Überweisung über die Internetseite meiner Bank eine Überweisung tätigen, mit dem alten PIN/TAN-Verfahren. Über diese Internetseite kann ich den Chipkartenleser dann nicht nutzen.

Ich hoffe ich konnte mit diesen Hinweisen etwas helfen, tschüß.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.10.2011 18:13:52 GMT+02:00
Christopher meint:
Ich denke es ist nicht sinnvoll, das PIN/TAN-Verfahren überhaupt noch aktiviert zu haben. Denn was machst ein DAU, wenn er eine Mail von seiner Bank bekommt, dass er ausnahmsweise PIN/TAN irgendwo eingeben muss um sein Konto zu reaktivieren, obwohl er normal das Chipkarten-Verfahren nutzt? Zugegeben, dass ist dumm, aber auf Phising reinzufallen ist immer dumm und trotzdem passiert es. Daher: Keine Phishing-Sicherheit mit freigeschaltetem PIN/TAN-Verfahren.
Außerdem könnte ein Einbrecher/Trickdieb/... die TAN-Liste stehlen. Und das würde wohl noch nicht mal auffallen, da die Liste normal nicht genutzt wird. Wenn der DAU die PIN auch nicht oft nutzt, hat er sie noch auf die TAN-Liste geschrieben oder den PIN-Brief daneben. Das wäre dann unsicherer als wenn er die PIN im Kopf hätte und gut auf die TAN-Liste aufpassen würde und kein Chipkarten-Verfahren nutzen würde.
Also: Nicht die Eingangstür mit dem Hochsicherheitsschloss abschließen und den Hintereingang offen stehen lassen. Bringt sonst nur wenig außer trügerischer Sicherheit.

Sollte etwas nicht funktionieren mit dem Chipkartenleser muss man halt zur Not zur Bank an ein SB-Terminal oder eine Papier-Überweisung nehmen.
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