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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Rezension bezieht sich auf: Die Arbeit der Nacht: Roman (Taschenbuch)
Wenn ich die anderen Rezensionen lese und merke, sie behaupten, dass die Hauptfigur Jonas zu sehr in eigenen Gedanken kreiste oder dass die Handlung keine innere Logik hätte, dann entsteht bei mir der Eindruck dass ausgerechnet die Stärken des Buches für seine Schwächen gehalten werden. Die logische Brüche sind spannend und viel krasser als bei jedem von David Lynchs Film. Die inneren Gedanken von Jonas schildern eine ganze Geschichte: von Jonas' Familie, seiner Kindheit, seiner Eltern, und vor allem auf einer so unpretenziöser Art und Weise dass man einfach mehr über die Hauptfigur erfahren möchte.Ich meine, wer liest Bücher wie dieses in der Erwartung einer Auflösung am Ende? Dann halt ein Krimi lesen (oder Rosamund Pilcher) und kein surrealistisches Werk. Ich fand das Buch ausgesprochen gut, mutig, bestückt mit alten Motiven die auf eine neue Art und Weise interpretiert werden (á la Wien). Bei einigen Passagen hatte ich Angstzustände, denn die Schlichtheit von Galvinic's Stil widerspricht den Bildern die man beim Lesen vor Augen hat. Und sie sind manchmal einfach nur grausam, paranoid und sehr bildhaft. "Die Arbeit der Nacht" ist nicht jedermanns Sache, das ist klar. Muss es auch nicht sein. Es ist zu gut um jedermanns Ding zu sein. Ich empfehle das Buch all denen, die sich besonders für zeitgenössische deutsche und österreichische Literatur interessieren. Übrigens, gibt es viele unterhaltsame Momente drin. Kompliment! Das Buch liest sich eigentlich wie ein Thriller-Filmklassiker. Die Arbeit der Nacht Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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EUR 9,90
Rezensentin / Rezensent
![]() Ort: Berlin
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