Kundenrezension

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was war nochmal die Handlung?, 26. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Lied von Eis und Feuer 07: Zeit der Krähen (Taschenbuch)
...ich muss noch mal im ersten Band nachschauen. Aha! Es ging also darum, dass in Westeros ein unerbitterlicher Winter naht, der die große Bedrohung aus dem Norden hinter der Mauer mit sich bringen wird. Das Reich zerfällt, wegen Machtgier und Intrigen und die eigentliche Protagonisten, nämlich die Stark Familie, zerstreut sich in ganz Westeros. Außerdem werden die Drachen wiedergeboren und man darf vermuten dass die Drachen ne größere Rolle spielen werden wenn es um die Gefahr aus dem Norden geht.
Okey ich weiß wieder um was es eigentlich ging, aber wenn ich so den siebten Band lese bin ich mir da nicht mehr so sicher. Es fehlen beinahe alle Hauptcharaktere die man lieben und hassen gelernt hat und wenn ihnen ein ( kläglich kleines ) Kapitel gewidmet wurde so passiert darin nicht sonderlich viel. Dafür gibt es einen "Hauptmann der Wache", " Die Königinnenmacherin" und viele weitere Personen, bei denen man sich fragt warum IHNEN ein Kapitel gewidmet wird und sie nicht einfach nebensächlich erwähnt werden.

Die Geschichte wird nicht mehr fortgesetzt, nein, sie wird in die Breite gezogen wie ein Kaugummi, was zwangsläufig dazu führt dass der Kaugummi reißt. Heißt : wenns so weiter geht, ist der rote Faden ganz verloren und man hat absolut keine Übersicht mehr wer jetzt wenn bekämpft, wer sich wo aufhält, wer die Guten sind wer die Bösen. Ich kann mir die meisten Namen wirklich nicht mehr merken und schau regelmäßig ins Namensverzeichnis, was ziemlich lästig ist. Aber vielleicht ist das Namensverzeichnis bald länger als die Handlungsgeschichte, da ja laufend neue, ach-so-wichtige-Personen hinzukommen und irgendwelche Personen sterben. Wer waren nochmal die Starks? Gibt es die noch? Wenn ja , wie viele? War da nicht eine hübsche junge Frau die Anspruch auf den Thron hatte und mit ihren drei Drachen Westeros erobern wollte?

Mhm...ich glaub ich verwechsle da was...oder nicht? Oder doch?

Kurz um:

Ich war froh als das Buch zu Ende war. Die Handlung wird schlicht in die Breite gezogen und nicht fortgeführt. Man kommt als Leser kaum mehr mit. Ich hoffe das nächste Buch wird besser bzw die nächsten.

Gut ist weiterhin der hervorragende Schreibstil und die Ideenvielfalt von Martin. Daran gibt es nichts zu rütteln, doch sollte er mehr die ursprüngliche Handlung verfolgen und keine unendliche Geschichte schreiben die sich in sich verliert, denn das wäre bei einem so gigantischen Auftakt wirklich jammerschade!
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 10.08.2012 11:38:24 GMT+02:00
Es hilft da natürlich wenig das im deutschen jedes Originalbuch nochmal in 2 Teile gehauen wird, aber wenn man das Original "A Feast for Crows" komplett gelesen hat, dann wird einem natürlich auch ersichtlich worauf das ganze hinarbeitet und das die Geschichte eben nur zusammen mit "A Dance of Dragons" ein ganzes ergibt, wo eben erst dort die hier fehlenden Charaktere ihre Geschichte bekommen, über den gleichen Zeitraum.
Das die Starks kürzer treten sollte übrigens seit der "Red Wedding" nicht mehr verwundern.
Zugegeben, über die Sinnhaftigkeit einiger Handlungsstränge (Brienne's endlose Suche) kann man diskutieren, aber Martin war schon in den vorherigen Büchern recht ausladend und wenn eben einige Charaktere das zeitliche segnen, dann stört es nicht neue einzuführen, denn letztendlich läufts ja alles aufs gleiche Ziel hinaus, auch wenn das nicht sofort ersichtlich ist.

Veröffentlicht am 15.12.2012 19:36:05 GMT+01:00
C. Albrecht meint:
Also wer anfängt das Lied von Eis und Feuer zu lesen sollte sich bewusst sein das die Handlung sehr Komplex ist und es nicht die EINE Haupthandlung oder den EINEN Held gibt. Es sind derzeit 5 Bücher (im englischen) und 2 weitere werden folgen. Es ist also klar, das es nicht reicht 4 Hauptcharaktere zu beschreiben. Die Bücher leben von den Nebenhandlungen.
Auch kann man hier nicht wirklich Gut und Böse Charakterisieren. Es gibt in diesem Buch keinen typischen Helden. Das Handeln jedes Hauses ist, wenn man es genau betrachtet nachvollziehbar. Klar entwickelt man eine gewisse Sympatie für den einen oder anderen Charakter bzw. das ein oder andere Haus. Bei mir persönlich hat sich das einige mal geändert und vermeidlich böse Charaktere haben mich dann doch in ihrem Handeln überzeugt.
Man sollte sich bewusst sein das eine Buchreihe die derzeit 5 Bücher umfasst mit vielen Nebenhandlungen gestrickt ist. Auch das die Charaktere nicht unsterblich sind und auch liebgewonnene Charaktere über die Klippe springen macht die Buchreihe so interessant.

Veröffentlicht am 06.04.2013 16:47:13 GMT+02:00
Cody meint:
Danke für deine Rezension, ich musste ein paar Mal richtig lachen, weil ich exakt genauso empfinde (v.a. was das Namensverzeichnis betrifft ;)). Ich bin beim achten Band, den ich noch schlimmer finde, und versuche den momentan so schnell wie möglich durchzulesen, in der Hoffnung, dass ich danach wieder irgendwo einen roten Faden bzw. eine Übersicht über das ganze Romangeschehen bekomme. Die Eisenmänner, Dornsichen und die elendige Brienne gehen mir mittlerweile gehörig auf den Senkel...
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