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Kundenrezension

26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nomen est omen: Die wahre Substanz - New Order at their best, 29. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Substance (Audio CD)
New Order waren in den Achtzigern zwar auch für feine Alben gut - Power, Corruption & Lies (1983), Low life (1985) oder Technique (1989) seien an dieser Stelle erwähnt -, aber die größten Würfe gelangen den vier Musikern aus Manchester im Singleformat. SUBSTANCE 1987, ein bereits im genannten Jahr als CD-Doppelalbum veröffentlicht, vereint auf Disc 1 alle New-Order-Singles von der 81er-Debütsingle "Ceremony" bis zum 87er Hit "True Faith" - darunter natürlich Hochkaräter wie etwa "Temptation", "The Perfect Kiss", "Confusion", "Thieves Like Us", "Bizarre Love Triangle" und natürlich das berühmte "Blue Monday", die bis dato weltweit meistverkaufte Single in jenem Format, in dem die Songs hier auch zu hören sind und New Order bevorzugten - das 12-Inch-Format. Disc 2 versammelt die wichtigsten B-Seiten, darunter Remixe der jeweiligen A-Seiten sowie großartige Songs ("Procession", "Lonesome Tonight", "1963"), die den A-Seiten um Nichts nachstanden.
Es ist natürlich nicht leicht, Interessierte davon zu überzeugen, mit einem Doppelalbum (Preis!) New Order erstmals kennenlernen zu wollen. All jenen, die's trotzdem wagen und SUBSTANCE kaufen anstatt eine jener lieblos und wenig repräsentativen New-Order-Best-Of's, sei gesagt: sie treffen die richtige Entscheidung. Doppelalbum hin oder her, SUBSTANCE ist die beste, wenn auch inoffizielle "Best-Of", die es von dieser Band bis dato gibt. New Order waren eine der besten und wichtigsten Bands der Achtziger; ihre in den frühen Achtzigern unerhörte Fusion von post-punkiger Indie-Gitarrenrock mit Discosounds war damals und ist noch heute ein aufregendes, vor Kreativität nur so strotzendes Kapitel Popmusikgeschichte - die unzähligen jungen Bands, die sich heute auf die Band berufen, sind ein Beweis für die ungebrochene Kraft, die diese Musik nach wie vor ausübt.
Nebenbei hat SUBSANCE auch einen hohen dokumentarischen Wert. Durch die chronologische Aneinanderreihung der Songs kann der Hörer die erstaunliche (und vor allem erstaunlich schnelle) Entwicklung der Band nachvollziehen - von einer Joy-Division-Nachfolge-Band ("Ceremony", "In A Lonely Place") über eine immer noch meist düsteren, aber bereits mit (harten!) Disco-Sounds hantierende Band ("Everything's Gone Green")und eine mit Hip-Hop-Producer Arthur Baker kollaborierende Band ("Confusion", "Thieves Like Us") schließlich zur formvollendeten Indie-Band im Electro-Gewand. Wer aktuelle Alben wie "Get Ready" oder das jüngst erschienene "Waiting For The Siren's Call" zum Ausflippen super findet, sollte vielleicht auch mal ein bisschen Pop-Geschichtsunterricht nehmen - und mit SUBSTANCE entdecken, dass die wahren New-Order-Schätze in den Achtzigern begraben liegen.
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 02.02.2012 20:21:51 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.02.2012 20:37:50 GMT+01:00
loteq meint:
die rezension gefällt mir sehr gut. "substance" war das erste album, das ich von new order gekauft habe und es beeinflusst mich bis zum heutigen tag. sie waren die erste band, die synthis und gitarren gleichberechtigt nebeneinander einsetzten und zwar nicht auf die typisch kitschige 80er synthi-pop weise, sondern sehr innovativ, undergroundig und unheimlich tanzbar. was mich an "substance" immer wieder überrascht, ist die tatsache, dass man hier fast ausschließlich die elektronische seite von new order kennenlernt - sie hatten auf ihren alben ja stets immer auch klassische alternative rock songs drauf. das 12" format wurde zu ihrem künstlerischen statement, dazu gab's nicht minder atemberaubende cover artworks mit mysteriösen codes und referenzen. ein kleiner wermutstropfen dennoch - "temptation" und "confusion" kommen nur in der 1987er version daher und sind weit weniger effektiv als die originale, zudem fehlt ein sinnvoller auszug von der confusion 12", die new order den durchbruch in den staaten brachte. dennoch....hat man jemals ein schöneres schrammel-pop stück gehört als "ceremony", jemals etwas, das im entferntesten so klingt wie "everything's gone green", jemals einen besseren brutalo dance song mit romantischer botschaft wie "bizarre love triangle" - there you go ;-)
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