Kundenrezension

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das "Concerto For Group And Orchestra", 29. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Concerto for Group and Orchestra - Live Concert at the Royal Albert Hall (Audio CD)
Im September 1969 wurde das "Concerto For Group And Orchestra" in der alterwürdigen Royal Albert Hall in London aufgenommen. Die Mitwirkenden waren Deep Purple (Jon Lord: Keyboards; Ritchie Blackmore: Guitar; Ian Gillan: Vocals; Roger Glover: Bass; Ian Paice: Drums) und das Royal Philharmonic Orchestra, conducted by Malcolm Arnold. Alle Kompositionen stammen von Jon Lord, die Texte von Ian Gillan. Für Gillan und Glover ist es das erste Album mit Deep Purple. Im Dezember `69 bzw. Januar `70 erschien dann das Album.

Deep Purple (und hier besonders Jon Lord) gingen hier einen vollkommen neuen Weg. Rock Musik wird wird mit einem ganzen Orchester dargeboten. Das hatte es damals in dieser Form noch nicht gegeben. Meistens hört sich das Ergebnis auch sehr gelungen an (wenn man miteinander spielt), manchmal will es aber nicht so ganz zünden. Z.B. beim "First movement" kommt aus dem heiteren Himmel ein zwar sehr gutes Solo von Ritchie Blackmore, es nimmt aber total den Fluß, den das Orchester und Gruppe gerade hatten. Das "Second movement" ist ein ruhiges Stück zum träumen. Hier kann Ian Gillan mit gefühvollem Gesang punkten und Jon Lord glänzt an der Orgel. Beim "Third movement" wird nochmal richtig Gas gegeben (besonders das Orchester) mit Drumsolo von Ian Paice (was war der da schon gut). Dazu kommen dann die reinen Gruppenstücke wie `Wring that neck` und eine ganz frühe Version von `Child in time`. Leider fehlt auf dieser Version der erste Gruppenhit `Hush`.

Das "Concerto For Group And Orchestra" kann man insgesamt als gelungen bezeichnen. Viele Gruppen haben es dann auch Deep Purple nachgetan. Da man manchmal nicht miteinander spielt und auch eine gewisse Feinabstimmung fehlt, kann ich mich zu der Höchstnote nicht durchringen, aber 4 gute Sterne sind allemal zu vertreten für dieses sehr innovative Werk von Jon Lord. Die Gruppe konnte ihren Bekanntheitsgard in Europa deutlich steigern, da sie bis dahin eher in den U.S.A erfolgreich war.
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Kommentare


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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 29.01.2012 13:12:10 GMT+01:00
Uwe Smala meint:
War damals sehr innovativ wenn auch ein bisschen "holprig".

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.01.2012 13:12:54 GMT+01:00
Child in time meint:
Ein bisschen `holprig` trifft es gut.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2012 14:46:08 GMT+01:00
V-Lee meint:
gute rezi - ich hab' die platte immer ähnlich empfunden, wie du es beschreibst und mehr als 4 hätt' ich ihr - trotz aller innovation und kreativität auch nicht gegeben.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2012 16:20:48 GMT+01:00
Child in time meint:
Damals war das bestimmt der Hammer, langhaarige Rocker in der Royal Albert Hall. :-)
Heute treten da alle auf.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 31.01.2012 16:25:26 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 31.01.2012 16:27:50 GMT+01:00
Rocker meint:
das gab's davor aber auch schon ein paar Mal....
z.B. 1967 Frank Zappa & the Mothers

dann Pink Floyd, die 1968 bei ihrem Konzert 2 Kanonen abfeuerten. Ergebnis: lebenslanges Hausverbot ;-)
erst 2006 durfte David Gilmour wieder dort spielen...

für Deep Purple gilt wohl das Novum als langhaarige Rocker gemeinam mit einen philharmonischen Orchester musiziert zu haben
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