Kundenrezension

139 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meine neue Begleiterin für lange Zeit..., 8. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Nikon D600 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, Live View) nur Gehäuse schwarz (Elektronik)
Nach einer Woche intensiven Testens möchte ich hier nun auch meine Meinung zur Nikon D600 kundtun.

Ich komme aus der Canon-Fraktion - hatte zuvor die 5D Mark II sowie die 600D - beides großartige Kameras.
Den Schritt zu Nikon habe ich einfach aus Interesse gemacht - und mit der D600 nicht bereut.

Zum Staubproblem - nach ca. 2500 Aufnahmen ist mein Sensor immer noch sauber - sollte sich das ändern, werde ich meine Rezension entsprechen ergänzen.

Ich habe mir das 50mm 1,8G-Objektiv zu der Kamera gekauft - kann diese Kombination nur empfehlen - sie ergänzen sich ganz hervorragend!

Der Autofokus sitz sicher und schnell - selbst bei ungünstigen Lichtbedingungen. Leider sind die Fokusfelder der Kamera sehr mittig angeordnet - will man mehr, muss man zur D800 oder 5d Mark III wechseln... zu einem nicht unerheblich höheren Preis. Mit etwas Eingewöhnung und Übung gelingen einem aber auch mit dem mittleren Fokusfeldern alle Aufnahmesituationen.

Die Haptik der Kamera ist ganz ausgezeichnet - genau richtig vom Gewicht und Gefühl - man nimmt sie immer wieder gern in die Hand. Alle Knöpfe sind gut zu erreichen und wertig verarbeitet - zudem ist sie rundherum Staub- und Spritzwassergeschützt. Den ersste Fototour im Schneeschauer hat sie wohlbehalten überstanden, obwohl die Kamera am Ende klatschnass war.

Die Bilqualität ist das bisher beste, was ich sehen durfte. Und ich denke, um dort Fortschritte zu machen, muss man den dreifachen Preis auf den Tisch legen.
Es ist möglich, Ausschnitte der Fotos so stark zu vergrößern, wie ich es noch nie erlebt habe - damit erschließen sich ganz neue Freistell-Möglichkeiten.
Auch das Rauschverhalten der Kamera ist fantastisch - es ist mir schon unangenehm, diese Superlative zu verwenden - aber hier passen sie tatsächlich. Bis ISO 6400 kann man ganz wunderbare Fotos schießen - danach sieht man zwar leichte Körnung, aber erhält immer noch brauchbare Fotos. Sehr gute Arbeit von Nikon.
Die Farben der Fotos wirken sehr natürlich - die Dynamik haut einen aus den Socken - super!

Es macht unglaublich viel Spaß mit dieser Kamera loszuziehen und Fotos zu machen.
Die Nikon ist meine neue Begleiterin für eine lange Zeit und ich freue mich darauf, mit ihr großartige Aufnahmen zu machen.

Update nach 3 Wochen und ca. 4000 geschossenen Fotos:

Auch meine Kamera ist nun von dem Staub- / oder Dreckproblem auf dem Sensor betroffen. Bei f8-16 machte sich ein schwarzer Fleck im unteren Bildbereich deutlich bemerktbar (auf einer weiß lackierten Tür - bei normalen Fotos hätte ich den Fleck wahrscheinlich nicht entdeckt).
Habe die Kamera heute zur Reinigung bei meinen Fachhändler gebracht, der sie auf Kulanz kostenlos reinigt.

Nikon hat das Problem mittlerweile auch bestätigt und arbeitet an einer Lösung.
Da ich nie das Objektiv gewechselt habe, gehe ich davon aus, dass es sich um Abriebs-Dreck innerhalb der Kamera handelt. Sollte dies der Fall sein, könnte sich das Problem im Laufe er Zeit legen. Dies bestätiten auch diverse Video-Tests, die bewiesen haben, dass die Kamera nach 3000-4000 Bilern deutlich weniger reck auf dem Sensor hinterlässt.

Wohlgemerkt - das sind alles nur Mutmaßungen. Ich werde die Kamera behalten, da sie mir sehr ans Herz gewachsen ist. Ich halte Euch auf dem Laufenden, wie es mit dem Dreck-Problem bei mir weitergeht.
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Kommentare

Von 4 Kunden verfolgt

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1-10 von 14 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 16.12.2012 12:56:39 GMT+01:00
C. Romes meint:
Danke für diese objektive Meinung von jemandem, der " eigentlich " aus dem Canon Lager wechselt ...

Das wird sicher vielen Interessenten helfen, die ähnliche Gedanken haben ...

Viel Spaß mit dieser Super Kamera und immer gut Licht

Veröffentlicht am 20.12.2012 20:44:38 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.12.2012 20:54:08 GMT+01:00
Florian meint:
Ich war zunächst auch sehr begeistert von den Lobeshymnen auf den Sony-Chip bez. der Bilddynamik (da sind ja alle Kameras von Nikon und Pentax ganz vorne dabei), ABER etwas überraschend/ernüchternd war es dann doch, als ich feststellen musste bzw. erfahren habe, dass - übrigens ähnlich wie bei der Auflösung! - Nikon es nicht schafft, diese konstant über die verschiedenen Empfindlichkeiten zu halten (bzw. sie im Falle der Bilddynamik nur langsam sinken zu lassen)!!

Während bei guten Lichtbedingungen - und entsprechend niedrigen ISO-Werten von 100-400/max. 800 - die Bilddynamik wirklich verdammt gut ist (und teils deutlich vor z.B. Canon...dort war das ja bisher immer ein Problem), sieht es ab ISO 800/spätestens 1600 anders aus! Die Bilddynamik der d600 nimmt dann rapide ab (wer keine eigenen Tests machen will, schaut sich z.B. das Sensor-Ranking bei dxomark an). Will man als 'Vergleichskamera' z.B. die 6D von Canon heranziehen, muss man feststellen, dass die Dynamik bereits bei ISO 800 pari ist und danach Canon die deutlich bessere Bilddynamik liefert (RAW).
Warum ist sowas zu wissen nun wichtig? Wer viel bei guten Lichtbedingungen arbeitet, dem wird das egal sein, da dort die d600 die bessere Wahl ist, ABER wer häufig bei ungünstigen Lichtbedingungen arbeitet (z.B. Konzertphotographen, das Photographieren in Kirchen, etc pp...also auf höhere ISO-Einstellungen angewiesen ist), der wird - so wie ich - evtl. noch mal umdenken. Ich hätte es vorher auch nicht für möglich gehalten, aber hier liefert z.B die 6D die - mitunter deutlich - besseren Ergebnisse.

Ich wunder mich ehrlich gesagt auch ein wenig darüber, dass Nikon das, was bereits bei der D7000 eines der wenigen Probleme war - nämlich die ungewöhnlich stark nachlassende Auflösung mit jeder steigenden ISO-Stufe - immer noch nicht in den Griff bekommen hat...Pentax (mit gleichen Sensoren!!) schafft es z.B. ja auch, dass die Auflösungen von ISO 100 bis ISO 1600 quasi unverändert bleiben.

KURZ: Mein ergänzender Kommentar richtet sich an alle, die in dem selben Bereich wie ich photographieren - also auf eine möglichst hohe Bildqualität (Dynamik) in den HOHEN Empfindlichkeiten angewiesen sind und bezieht sich auch nur auf diesen Aspekt der Kamera.

Schöne Grüße
Florian :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 28.12.2012 23:28:52 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 20.01.2013 22:19:41 GMT+01:00
Kritiker meint:
Erzähle das mit der nachlassenen Qualität mit steigenden ISO Stufen bei der D7000 mal im DSLR-Forum. Da wirst'e dann zerrissen und als unfähiger Vollpfosten hingestellt. Schön, dass es noch mehreren Leuten aufgefallen ist, das die D7000 überschätzt wird! Wenn das mit der D600 jetzt wieder Einzug hält, dann kaufe ich mir die "veraltete" aber kinderkrankheitenfreie D300s.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.12.2012 15:47:05 GMT+01:00
L. Hinrichs meint:
Das kann man so nicht stehen lassen: Unter "deutlich" ist etwas anderes zu verstehen. Der Dynamikumfang verläuft bei der 6D nahezu identisch (ab ISO 1600) mit einem kleinen Vorteil von ca. 0,4 EV ab ISO 6400 um erst bei ISO 25600 immerhin auf ca. 0,9 EV Differenz anzusteigen. Aus meiner Sicht ist ISO 25600 aber ohnehin keine verwertbare ISO-Stufe mehr, also who cares? Wenn man es so sieht, ist es keine Frage von "in den Griff bekommen", sondern wohl eher eine Auslegung des Sensors entsprechend der Bestimmung: Fotografieren bei Licht. Und wer ein Nachtsichtgerät benötigt bekommt auch noch mit der D600 Ergebnisse hin, die sich von einer 6D wohl eher im akademischen Sinn unterscheiden...

Veröffentlicht am 08.01.2013 13:21:15 GMT+01:00
Vielen Dank für diese Rezension, die sicher für viele hilfreich ist! Ich konnte am Wochenende eine D600 in Verbindung mit dem Sigma 24-70mm f2.8 testen. Die Abbildungsleistung ist wirklich gut, die Auflösung stimmt und die Bildverarbeitung ist auch auf hohem Niveau. Es stimmt - ab ISO 1600 braucht man keinen großen Monitor mehr, um das Rauschen wirklich deutlich zu sehen, aber das ist bei meiner D800 nicht viel anders. Was mir neben den wirklich zu mittig angeordneten Fokusmessfeldern (schließlich ist es Vollformat und da will anständig und möglichst ohne Verschwenken fokussiert werden) unangenehm aufgefallen ist, war der Fokus. Ich habe leider an der Kombination Kamera-Objektiv nichts ändern können, aber mit dem Sigma-Objektiv war der Fokus in der Einzelfeldmessung schlicht unbrauchbar. Trotz eines guten Angebotes an Kontrasten (ok, es war zwar innen und das Hilfslicht hat ständig mitgefunzelt, aber an Kontrastkanten hat es nicht gemangelt) war der Fokus schlichtweg nicht in der Lage, sich einzumessen. Nicht dass er falsch fokussiert hätte, er hat lediglich den gesamten Bereich durchfahren und hat ohne Ergebnis abgebrochen. Im Vollautomatikmodus mit Mehrfeldmessung hingegen gab es genug verwertbare Messpunkte für den Fokus und er hat fokussiert. Doof nur, dass es selten das trifft, was man selbst gern scharfgestellt bekommen hätte. Und bei Vollformat macht es schon einen Unterschied, ob der Fokus einen halben Meter vor dem anvisierten Objekt sitzt oder dahinter (weil die Mehrfeldmessung halt etwas viel Sympathischeres woanders zum Einmessen "entdeckt" hat). Ob es am Fokusmodul oder am Objektiv lag, kann ich nicht beurteilen. Schön war jedoch, dass der auf den ersten Blick recht kleine Sucher beim Durschschauen doch angenehm groß ist und man sogar manuell fokussieren kann (das schaffe ich bei der D800 kaum - ohne die Liveview-Vergrößerung).
Wer also auf jene Kombination (D600 mit Sigma 24-70mm) aus ist, sollte vielleicht den Fokus testen. Mir persönlich gefällt an der D600 das Bedienkonzept nicht wirklich und vor allem die mittigen Fokusfelder. Die Auflösung dagegen ist ein gesundes Maß, das gerade eben noch nicht zu anspruchsvoll ist und mehr als genug Raum für Beschnitt oder, viel schöner, großformatige Abzüge lässt. Ich habe mangels Kauf und mangels weiterführender Erfahrung keine Rezension geschrieben und mich stattdessen hier mit dran gehängt... in diesem Zusammenhang noch eines: Diese Kamera hatte etwa 800 bis 1000 Auslösungen auf dem Buckel und auf den Bildern waren noch keine Schmutz-bzw. Ölpartikel zu sehen. Vielleicht waren es der Auslösungen zu wenig oder das Problem ist eventuell inzwischen behoben.

Veröffentlicht am 30.03.2013 09:31:08 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.03.2013 09:31:38 GMT+01:00
AGL meint:
Hallo!

Ganz wichtige Frage: Ist es möglich RAW Bilder in verschiedenen Bildgrößen zu machen? Oder ist man, wenn man mit RAW fotografiert, gezwungen, 24.3 MP Bilder zu verarbeiten?
Bei Canon gibt es das ja auch: S-RAW, M-RAW usw...

Danke schonmal...

Tolle Rezension übrigens :)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 02.04.2013 04:51:46 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 02.04.2013 04:59:06 GMT+02:00
Kindle-Kunde meint:
@AGL:
Im FX-Format aufgenommene RAW-Dateien sind immer 24 Megapixel groß.
Im DX-Format aufgenommene RAW-Dateien sind immer 10 Megapixel groß (bei entsprechend kleinerem Bildausschnitt).

Bildlich gesprochen:
Die Kamera bietet keine Möglichkeit, mehrere Pixel zu einem "größeren" Prixel zusammen zu fassen. Es wird immer die volle Auflösung gespeichert.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.04.2013 22:01:20 GMT+02:00
[Vom Autor gelöscht am 03.04.2013 22:01:28 GMT+02:00]

Veröffentlicht am 25.04.2013 17:10:26 GMT+02:00
Rita Weis meint:
Ich habe diesen Bericht gelesen; er stammt Dez 2012. Jetzt ist Ende April 2013. Wie ging die Entwicklung weiter?

Veröffentlicht am 03.05.2013 11:58:20 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 28.05.2013 17:06:41 GMT+02:00
Pondor meint:
Wie hat sich das Fleckenproblem weiterentwickelt? Bitte die 5 Sterne-Bewertung ggf. anpassen. 5 Sterne bedeuten, dass die D600 ein einwandfreies Produkt ist, oder?
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