Diese Buch bildet einen sehr guten Einstieg in das Thema Openafs im Zusammenspiel mit Kerberos & LDAP. Es bietet sowohl für Anfänger eine gute Übersicht mit allen Befehlen, die zum Aufbau einer Openafs-Zelle nötig sind, als auch für Fortgeschrittene gute Tipps, wie man weitere Fileserver einbindet oder Volumes dupliziert und welche Konsequenzen dies auf das Lesen und Schreiben hat (RO und RW Volumes). Sehr gefreut hat mich Beschreibungen der Backup-Funktionalität von Openafs, die in der Original-Referenz (die leider schon einige Jahre auf dem Buckel hat) nicht besonders gut zu verstehen ist.
Weiterhin deckt das Buch diverse wichtige Bausteine von Servern ab, die jeder ITler kennen sollte.
Hier die Kapitel im Detail:
Das Kapitel 1 ist eine kurze Einleitung.
Kapitel 2 schilder DNS und NTP. Hier ist die Detailtiefe (NTP-Stratumzonen) sehr beeindruckend.
Im Kapitel 3 wird Kerberos beschrieben. Dieses Kapitel reicht vom Aufbau des Servers bis zur Konfiguration der pam-Module, die für den Login verwendet werden.
Der Aufbau eines LDAPs wird in Kapitel 4 mit allen nötigen Befehlen beschrieben.
Kapitel 5 wendet sich OpenAFS zu. Es wird kurz erläutert wie ein Openafs-Server aufzubauen ist. Zusätzlich allen nötigen Befehlen werden alle Prozesse des Servers beschrieben (File Server, Salvager Server, Volume Server). Auch die Erstellung des Client-Kernelmoduls wird dargestellt, so dass dem Betrieb nichts mehr im Weg steht. Weiterhin wird das Hinzufügen von Fileservern, Duplizierung von Volumes und Backup (vos backup & butc) erläutert. Diese Informationen findet man sicher auch im Nezt, aber nirgends so gut und erklärt wie hier.
In Kapitel 6 wird Samba erläutert. Zuerst fragt man sich, was hat das mit OpenAFS zu tun, aber nach der Erstellung eines Samba-Servers wird der transparente Zugriff über Samba auf AFS beschrieben.
Bei all diesen Kapiteln wird am Ende immer darauf eingegangen wie die Server über Master/Slaves hochverfügbar gemacht werden können.
Die weiteren Kapitel handeln von DHCP, Apache, Mail, Usenet, PostgeSQL, ...
Fazit: Ein Buch das nicht nur OpenAFS begeisterte lesen sollten, da hier Hintergrundwissen geliefert wird (z.B. MPI, MOSIX) und alle nötigen Befehle bzw. Konfigurationen vorhanden sind.
Absolut gelungen!
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Distributed Services with OpenAFS: For Enterprise and Education 3540366334
Wolfgang A. Gehrke
Springer, Berlin
Distributed Services with OpenAFS: For Enterprise and Education
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geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene!
Diese Buch bildet einen sehr guten Einstieg in das Thema Openafs im Zusammenspiel mit Kerberos & LDAP. Es bietet sowohl für Anfänger eine gute Übersicht mit allen Befehlen, die zum Aufbau einer Openafs-Zelle nötig sind, als auch für Fortgeschrittene gute Tipps, wie man weitere Fileserver einbindet oder Volumes dupliziert und welche Konsequenzen dies auf das Lesen und Schreiben hat (RO und RW Volumes). Sehr gefreut hat mich Beschreibungen der Backup-Funktionalität von Openafs, die in der Original-Referenz (die leider schon einige Jahre auf dem Buckel hat) nicht besonders gut zu verstehen ist. Weiterhin deckt das Buch diverse wichtige Bausteine von Servern ab, die jeder ITler kennen sollte. Hier die Kapitel im Detail: Das Kapitel 1 ist eine kurze Einleitung. Kapitel 2 schilder DNS und NTP. Hier ist die Detailtiefe (NTP-Stratumzonen) sehr beeindruckend. Im Kapitel 3 wird Kerberos beschrieben. Dieses Kapitel reicht vom Aufbau des Servers bis zur Konfiguration der pam-Module, die für den Login verwendet werden. Der Aufbau eines LDAPs wird in Kapitel 4 mit allen nötigen Befehlen beschrieben. Kapitel 5 wendet sich OpenAFS zu. Es wird kurz erläutert wie ein Openafs-Server aufzubauen ist. Zusätzlich allen nötigen Befehlen werden alle Prozesse des Servers beschrieben (File Server, Salvager Server, Volume Server). Auch die Erstellung des Client-Kernelmoduls wird dargestellt, so dass dem Betrieb nichts mehr im Weg steht. Weiterhin wird das Hinzufügen von Fileservern, Duplizierung von Volumes und Backup (vos backup & butc) erläutert. Diese Informationen findet man sicher auch im Nezt, aber nirgends so gut und erklärt wie hier. In Kapitel 6 wird Samba erläutert. Zuerst fragt man sich, was hat das mit OpenAFS zu tun, aber nach der Erstellung eines Samba-Servers wird der transparente Zugriff über Samba auf AFS beschrieben. Bei all diesen Kapiteln wird am Ende immer darauf eingegangen wie die Server über Master/Slaves hochverfügbar gemacht werden können. Die weiteren Kapitel handeln von DHCP, Apache, Mail, Usenet, PostgeSQL, ... Fazit: Ein Buch das nicht nur OpenAFS begeisterte lesen sollten, da hier Hintergrundwissen geliefert wird (z.B. MPI, MOSIX) und alle nötigen Befehle bzw. Konfigurationen vorhanden sind. Absolut gelungen! Dietrich Schroff "dietrichschroff.blogspot.com"
12. August 2008
Insgesamt: 5
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