Kundenrezension

150 von 161 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Teure aber gute Maus. Auch für Windows 7 und Linux., 12. Dezember 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Logitech Performance Maus MX schnurlos schwarz (Personal Computers)
Meine Entscheidung für den Kauf einer neuen Maus war zur Abwechlung mal kein "Trauerfall" bei der alten Maus, sondern der mangelhafte Treibersupport von Medion für meine seit vielen Jahren genutzte optische Medion-Funkmaus! Leider hat Medion den Treibersupport schon für Windows XP eingestellt (wo der alte Treiber jedoch noch zufriedenstellend lief), bei Windows 7 64-Bit war dann endgültig Schluss. Ein kaufentscheidendes Argument für Logitech war, dass der Treibersupport länger hält als bei Billigmarken/-herstellern.

Da ich ganztags am Rechner arbeite wollte ich mir den "Luxus" einer *guten* Maus gönnen.

Die Maus selbst ist noch sehr teuer, was bei einem aktuellen "Topmodell" eines Herstellers nicht wirklich überrascht.

Im Liferumfang ist neben Maus und Empfänger auch noch ein Verlängerungskabel für den Empfänger (praktisch für Leute wie mich, die Ihren Rechtner links vom User und unter dem Tisch haben...) sowie ein Ladekabel für die Maus, welches entweder direkt an einen USB-Anschluss gesteckt werden kann oder an einen ebenfalls Mitgelieferten Steckdosenadapter (der im übrigen kein "Klotz" ist, sondern ein relativ flacher Stecker, so dass auch noch andere Stecker in die 3-Fach-Dose passen). Mit der Maus kann man während des Aufladens übrigens weiter arbeiten. Der Akku ist ein eNiTime AA Akku (2000 mAh). Die Kabel und der Adapter kommen übrigens in einem sehr netten schwarzen Etuis ohne große Werbung, was sich auch für Stifte mussbrauchen lässt.

Für 32- und 64-Bit-Windows wird ein Treiber mitgeliefert. Die Software für die Maus ist recht intuitiv zu bedienen. In der Hilfe werden jedoch alle Optionen für alle Mausmodelle beschrieben. Etliche Optionen werden jedoch bei der Performance MX nicht angezeigt, was manchmal etwas verwirrt.

Unter Linux (Fedora 11) wird die Maus problemlos erkannt. Die zusätzlichen Tasten kann man mithilfe von xev, xbindkeys und xte relativ Problemlos anpasen. Da meine alte Medionmaus auch schon 5 Tasten hatte war die Anpassung für mich in 10 Minuten erledigt. Eine ausführliche Anleitung dafür gibt es z.B. hier:
[...]

Das Arbeiten mit der Performance MX war für mich zunächst noch sehr gewöhnungsbedürftig:

- Die Tasten sind sehr viel leichter zu drücken als bei meiner alten Medion-Maus.

- Man verklickt sich leicht bei der Zoom-Taste und den Pfeiltasten darüber. An die Zoom-Taste kommt man ohnehin recht leicht.

- Das Mausrad mit Freilauf ist *sehr* anders als ein "normales" Mausrad. Allerdings kann man auf einen Normalen Modus umschalten, dann bedient es sich wie jedes andere Mausrad.

- Das Mausrad links/rechts zu drücken erfordert etwas Übung, wenn man es noch nicht gemacht hat. Allerdings ist es (für mich) nicht "unbedienbar" (wie von "Willi" beschrieben - allerding kenne ich den Vergleich zur Anywhere MX auch nicht).

An all die Sachen habe ich mich jedoch sehr schnell gewöhnt. Nach drei Tagen merke ich es kaum noch.

Die Maus liegt gut in der Hand. Von der Ergonomie her kann man die Hand sowohl auf dem Tisch als auch auf einem Mousepad mit Gelkissen arbeiten. Das Freilaufende Mausrad ist klasse - wenn man sich daran gewöhnt hat. Was mir besonder gut gefällt ist die Möglichkeit, eine Taste so zu belegen, dass die Bewegungsgeschwindigkeit der Maus umgeschaltet wird. Das ermöglicht gutes Arbeiten im Detail z.B. in Photoshop oder in eingien Spielen. Ein weiteres Plus der Software ist, dass sie erkennen kann, mit welchem Programm man gerade arbeitet und man die Mausempfindlichkeit für jedes Programm anpassen kann. Auch wenn dei Auswahl der Programmierbaren Funktionen sehr gut ist, fehlt mir jedoch in der Software die Möglichkeit, eine Taste mit einem eigenen Befehl zu belegen (z.B. ein auszuführendes Programm). Ein weiteres Minus der Software ist, dass es keinen keinen "Durchgriff" auf das Programmfenster gibt, über welchem sich die Maus befindet. Man muss also immer erst das Programm wechseln, um per Mausrad zu scrollen.

Fazit: Wirklich gute Maus, aber echt teuer!

Was mir gut gefällt:
+ Ergonomie
+ Mausrad mit "Freilauf"
+ Der Akku ist austauschbar
+ Der Darkfield-Laser tat bisher auf allen getesteten Oberflächen
+ Die Maus hat einen echten Ausschalter
+ 64-Bit-Software verfügbar
+ Gute Auswahl an möglicher Tastenprogrammierung

Was mir nicht gut gefällt:
- Preis
- Links/rechts-Bildlauf erfordert etwas Übung
- Die Maussoftware erlaubt keine vollkommen freie Programmierung der Tasten
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Kommentare

Von 3 Kunden verfolgt

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1-10 von 12 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 01.06.2010 22:39:27 GMT+02:00
Edward D. meint:
Ich wollte dafür keine eigene Rezension schreiben, aber vielleicht sollte man noch erwähnen dass das mitgelieferte "Kabel" welches angeblich eine kabelgebundene Verwendung während dem Laden unterstützen soll derart steif ist dass eine solche Verwendung praktisch eigentlich nicht vorkommt. Persönlich mach ich dann lieber ne Pause...

Oder man hat halt zufällig ein schönes weiches Micro-USB-Kabel, vielleicht von einem Handy oder so...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.02.2011 11:41:32 GMT+01:00
Johannes W. meint:
Ja, das stimmt schon. Allerdings wurde das Kabel bei mir mit der Zeit ein wenig "weicher". So ist es zwar noch immer nicht gut, aber besser.
Die Alternative ist aber bei den meisten anderen Geräten, dass die Maus auf einer Ladestation steht oder dass man gleich ein zweites Paar Akkus bereit halten sollte. So nervig das Kabel auch ist, wenn es neu ist - die Alternative zwei Stunden nicht zu arbeiten, wenn man keine Zeit für eine Pause hat ist für mich definitiv weniger gut!

Veröffentlicht am 15.04.2011 11:49:38 GMT+02:00
Milchbauer meint:
Leider "dass der Treibersupport länger hält als bei Billigmarken/-herstellern" ist dem nicht so. Muss mich, nach Umstieg auf W7 von meiner MX700 trennen. Das würde ich sonst ganz gewiss nicht..

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.02.2012 11:43:25 GMT+01:00
saginet meint:
Wird der Funkempfänger während die Maus durch das "Ladekabel" mit dem Rechner verbunden ist, eigentlich noch benötigt? Sonst würde die Maus ja durch den Funkempfänger und dem Ladekabel 2 USB Ports belegen...

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.02.2012 12:30:21 GMT+01:00
Johannes W. meint:
Versuch macht klug: Ja, der ist auch beim Aufladen über USB erforderlich.

Zum einen dauert das Aufladen aber nicht sonderlich lange (nach meinen Begriffen), zum anderen ist auch ein Steckdosen-Adapter (Trafo) im Lieferumfang enthalten. Falls man keinen USB-Port mehr frei hat, reicht auch eine Steckdose.

NOCH alternativer kann man auch das machen, was ich früher immer mit meiner alten Maus gemacht habe, weil ich nie länger zum Aufladen auf der Station auf meine Maus verzichten konnte/wollte: Der Aukku der MX ist ein AA-Akku. Einfach den leeren durch einen vollen austauschen und den leeren Akku laden, während man fröhlich weiter arbeitet ;)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 03.02.2012 12:39:46 GMT+01:00
Johannes W. meint:
Die meisten Vista-Treiber funktionieren doch auch unter W7. Zumindest einen Treiber für Vista hat Logitech aber immerhin noch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 04.02.2012 18:43:12 GMT+01:00
V. Geißler meint:
hab mit der mx700 und win7 keinerlei probleme funktioniert alles wie vorher.

Veröffentlicht am 15.11.2012 09:11:20 GMT+01:00
Tuffi meint:
Ich habe nun auch diese Maus. Vom Vorgängermodell war ich gewöhnt, daß die links/rechts-Funktion des Mausrades ebenfalls mit einem "Klick" hör- und spürbar war. Nun jedoch klickt nichts mehr und es reicht ein minimaler Druck nach links oder rechts um die Funktion (in meinem Fall vor-/und rückwärts im Browser) auszuführen.
Einen Druckpunkt spürt man auch nicht.
Ist das tasächlich bei diesem Modell so oder ist das Rad dann eher defekt?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.11.2012 10:36:47 GMT+01:00
Johannes W. meint:
Das ist bei mir auch so. Ich glaube nicht, dass das ein Defekt ist. Ich empfinde das aber eher als angenehm, weil man weniger Druck benötigt. Allerdings habe ich das auch mit der Standard-Belegung (horizontales scrollen) belegt.

Ich vermute, dass das dem möglichen Freilauf geschuldet ist. Bei anderen Mäusen ist das tatsächlich etwas schwergängiger, aber bei mir ist dafür dennoch ein wenig mehr als "minimaler Druck" nötig. Versehentlich habe ich das noch nicht aktiviert. OK, meine Maus ist schon etwas älter, aber mir ist das auch anfangs nicht aufgefallen.

Aber wenn das bei Dir tatsächlich ständig versehentlich passiert, weil das zu empfindlich ist oder du damit nicht zurecht kommst, würde ich sie vielleicht zurückschicken. Mit einer neuen, könntest Du zumindest erstere Ursache ausschließen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.11.2012 11:08:00 GMT+01:00
Tuffi meint:
Danke für Deine Erfahrungswerte. Meine Vorgängermaus war ja das Vorgängermodell (MX 1100), das ebenfalls über einen Freilauf verfügte. Und da hatte das Rad einen deutlichen Druck- und "Rast"punkt bei seitlicher Bewegung. Aber evtl. werde ich die Maus wirklich reklamieren und testen, ob ein anderes Modell ebenfalls so empfindlich "drucklos" ist.
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