Kundenrezension

56 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen An der Zielgruppe wohl vorbei, 22. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Der zwölfte Planet. Wann, wo, wie die ersten Astronauten eines anderen Planeten zur Erde kamen und den Homo Sapiens schufen (Gebundene Ausgabe)
In seinem Buch „Der zwölfte Planet" legt Zecharia Sitchin seine eigene Version der Schöpfungsgeschichte unseres Sonnensystems dar: So soll einst ein Planet aus dem tiefen All mit einem fruchtbaren Planeten unseres Sonnensystems kollidiert sein. Dabei soll ein großes Stück des zertrümmerten Planeten aus seiner Umlaufbahn geschleudert worden sein und die heutige Erde bilden, während der unbekannte Planet viel fruchtbares des zertrümmerten Planeten mit sich riß und wieder im All verschwand, vorläufig zumindest. Später sollte sich herausstellen, daß eben jener Planet Milionen von Jahren vor der Erde intelligentes, menschenähnliches Leben entwickeln sollte und das seine neue Flugbahn ihn alle 3600 Jahre wieder durch das Sonnensystem hindurch führt.
Weiter glaubt Sitchin beweisen zu können, wie im Jahre 432000 v. Chr. Die ersten Raumfahrer eben jenes Planeten hier auf der Erde landeten, um die Rohstoffe unserer Welt auszubeuten und um sich hier auch sozusagen ein „zweites Standbein" zu schaffen. Der Mensch existierte, laut Sitchin, in dieser Zeit als affenähnliches Wesen, bestenfalls als Homo erectus und stellte für diese antiken Raumfahrer wohl keine Gefahr da, noch weckte er Interesse in ihnen. Als sich der Bergbau für diese antiken Raumfahrer als zu anstrengend erwies, beschlossen sie Sklavenarbeiter heranzuzüchten, die die Schwerstarbeit für sie erledigen sollte, während sie sich als Götter fühlen und all den Luxus ihrer von Arbeit befreiten Existenz genießen wollten. Dieser willige und gehorsame Sklave sollte „Mensch" heißen. Damit ist wohl alles gesagt.
Wer jetzt allerdings eine spannende Geschichte erwartet, die erklärt, wie sich die Zivilisation dieser antiken Raumfahrer einst entwickelte, was sie in den Weltraum hinaustrieb und wieso diese Wesen einst glaubten, durch das Vermischen ihrer Erbsubstanz mit der des Homo errectus den perfekten Arbeitssklaven zu züchten, der immer gehorsam und seinen Schöpfer treu ergeben sein würde, der findet sich aufs Bitterste enttäuscht. Sitchin möchte in erster Linie beweisen, daß er als Einziger die antiken Schriften, angefangen von sumerischen, akkadischen und ägyptischen Schriften, bis hin zur Bibel alleine richtig zu deuten versteht und das alle anderen Forscher falsch liegen, wenn sie annehmen, daß die antiken Hochkulturen unserer Zivilisation glaubten, daß die Erde eine Scheibe sei und daß es genau dieser Trugschluß seiner Kollegen sei, der sie daran hindern würde die „Wahrheit", bzw. Die richtige Interpretation der antiken Aufzeichnungen zu verstehen. Hierbei führt Sitchin ganze Legionen von Schriftzeichen und Abbildungen an, um zu beweisen, daß jener Raumfahrer bereits den Raketenantrieb kannten und daß allein seine Interpretation einen Sinn in schlichtweg alles bringe. Dabei ist die Handlung, also die Landung außerirdischer Wesen, die die Erde ausbeuten wollen und zu ihrer Bequemlichkeit den Homo sapiens schufen reine Nebensache, die alleine dazu dient seine Theorien zu untermauern.
Fragen, wie etwa, warum ein Planet der allenfalls alle 3600 Jahre unser System durchquert und danach im tiefen All verschwindet eine Zivilisation tragen kann und sich nicht zu einem riesigen Eisklotz verwandelt, bleiben ebenso unbeantwortet, wie etwa die Frage, wieso sich die Raumfahrttechnologie der Fremden in knapp  Million Jahre nicht weiterentwickelt hat. Mit Raketenkraft sind sie einst hier gelandet und mit Raketenkraft haben sie die Erde wieder verlassen ...
Wer nicht mindestens 2 Doktorgrade in toten Sprachen hat und Keilschrift nicht wenigstens ein bisschen lesen kann, wird sich auf Sitchins Wort alleine verlassen müssen und den Rest, den er vielleicht nicht so ganz verstanden hat, sich einfach zusammenreimen müssen.
Ich vergebe 2 Sterne für den Mut sich gegen das Establishment zu stellen und eine alternative Erklärung anzubieten, die in der Tat so manches erhellen würde, doch mehr ist nicht drin, da ich glaube, daß Sitchin den interessierten Leser als Zielgruppe völlig verfehlt hat. Ich kam mir bei der Lektüre ständig vor, als sei das Buch nicht für mich als Otto-Normalleser geschrieben, sondern für die Fachwelt, also für andere Professoren, die sich mit Sitchin eher auf Augehöhe befinden.
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Kommentare


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1-7 von 7 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.11.2007 13:22:02 GMT+01:00
Frag mich, ob Du das Buch wirklich gelesen hast. Viele der von Dir gestellten Fragen werden sehr wohl beantwortet, auch schlüssig und mit Belegen. Und außerdem gibt es noch zahlreiche andere Werke von Sitchin, in denen er auf gerade diese einzelnen Probleme genauer und detaillierter eingeht. Der 12. Planet ist ein grober Überblick. Im Übrigen ist es sehrwohl möglich, dass ein Planet auch soweit "draußen" und weg von der Sonne genug Eigenhitze hat, um die Atmosphäre "warm" zu halten. Dafür gibt es inzwischen Beweise, da die NASA bereits solche in anderen Systemen entdeckt hat.

Veröffentlicht am 04.02.2008 13:13:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 04.02.2008 13:14:29 GMT+01:00
ein Kunde meint:
Nu ja - lückenlose Bilder einer Gesellschaft von vor 400.000 Jahren mit Steintafeln, Höhlenzeichungen und Überlieferungen zu konstruieren, ist wohl schlicht unmöglich. was Sitchin diesbezüglich zusammengetragen und in ein stimmiges(!) und in sich schlüssiges (!) Bild geformt hat, ist mehr als beachtlich und erstaunlich.
Wer angesichts des Materials, auf das Wissenschaftler schließlich nur zurückgreifen können, spannende , detaillierte (!) Geschichten zu den Hintergründen der Weltraumfahrer erwartet, der sollte wohl besser Deep Space Nine, Voyager oder dergleichen schauen (ich liebe diese serien übrigens). Nur mit der Realität werden diese Stories dann absolut nichts mehr zu tun haben. Aber heutzutage ist spannung und action ja allemal mehr als Inhalt - für die meisten jedenfalls.

Veröffentlicht am 09.05.2008 13:20:57 GMT+02:00
Ich kann mich Herrn Wäsch nur anschließen. Wenn es sich bei der hier postulierten Hypothese um eine tragbare wissenschaftliche Theorie handeln würde, dann würde sie sich im wissenschaftlichen Diskurs befinden. Da sie das nicht tut, sollte man dann doch eher davon ausgehen, dass es sich hierbei um die freien Interpretationen einer Einzelperson handelt, deren einziges Bestreben es ist, auf Grundlage wüster, wissenschaftlich nicht haltbarer Behauptungen kommerziellen Nutzen auf Kosten Leichtgläubiger zu ziehen. Sicherlich ist es möglich auf Basis eines axiomatischen Systems eine Theorie zu bauen, die in sich haltbar ist, jedoch muss sie sich auch der Prüfung stellen, der die beschriebene Geschichte nicht standhält.

Alleine die Erklärung der menschlichen Herkunft ist an den Haaren herbeigezogen und widerspricht dem Wissen der Evolutionsbiologie, die klar darstellen und genetisch belegen kann, das Menschen und Primaten einen gemeinsamen, noch weiter in der Vergangenheit liegenden Vorfahren haben, mit dem wir 99,x% unseres Erbmaterials teilen. Ja selbst der bis vor Jahren noch Rätsel aufgebende Umstand, dass Menschen 23 und nicht 24 Chromosomenpaare wie Primaten haben, ist aufgeklärt und man kennt die exakte(!) Stelle auf Chromosom Nr. 2 an der zwei "Primatenchromosomen" durch Mutation vereint sind. Diese Rätsel sind geklärt, unsere Herkunft ist klar. Was hier präsentiert wird ist schlicht und ergreifend unwissenschaftlich.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 15.03.2009 17:41:00 GMT+01:00
Toni Toll meint:
Natürlich ist (fast)alles geklärt!? Hauptsache ist, es passt alles ins derzeitige "Weltbild". Das viele dieser "bewiesenen Fakten" reine INTERPRETATION sein könnten, auf diese Idee kommen offensichtlich nur
die wenigsten "Fachleute"! 99,x% unseres Erbmiterials sollen also gleich od.
ähnlich sein- und dann trotzdem solch gewaltige Unterschiede? Es wird
eben passend gemacht, so einfach ist das! Das kann man glauben oder auch lassen!!!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 19.09.2009 19:16:58 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 19.09.2009 19:17:38 GMT+02:00
wodan meint:
Was nicht sein darf kann eben nicht sein.
Man stelle sich vor diese Geschichte hätte sich tatsächlich so zugetragen, alle Religionen die uns Jahrhunderte und Jahrtausende eingetrichtert wurden würden sich als Lüge erweisen, die ganzen kirchlichen und sonstige religiösen Mächte die die Mehrheit der Menschheit unter Kontrolle hält würden somit ihrer Macht beraubt, es gäbe keine Religionskriege mehr, die Rüstungsindustrie würde pleite gehn,.......! NEIN, das DARF und KANN also somit nicht sein. Fakt!!!!!! Diese Bücher sind Schwachsinn. Man sollte ein Gesetz erlassen die den Zweifel an der natürlichen Evolution der Menschheit unter Strafe stellt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 21.09.2010 20:07:35 GMT+02:00
Rein von deiner ausdrucksweise her kann ich dir nur folgendes mitteilen:

wer nichts weis, muss alles glauben.

und glauben kann man am besten sonntags morgens in der kirche.

Wenn er belastbare Beweise hätte, würde er sie vorlegen. Diese hat er aber nicht. Das ist zwar kein Beweis, dass er Unrecht hat, aber Hypothesen zu Theorien und Realitäten zu machen, nur weil man sich damit gegen den Rest der Welt "aufmanderln" kann - das sollte man Kleinkindern überlassen, die können das besser.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.05.2013 10:51:23 GMT+02:00
Jayanti meint:
Die Außerirdischen in den abendländischen Religionen:

Die vedischen Schriften sagen voraus, daß im dunklen Zeitalter (Kali-Yuga), das vor 5000 Jahren begann, verschiedenste Wesen als Götter oder sogar als Gott auftreten werden. In diesem Licht bekommen die Legenden der alten Hochkulturen plötzlich einen neuen Sinn. Eines der ältesten Epen der Welt, das Gilgamesch-Epos aus Sumer, berichtet ausführlich über die Aktivitäten und Affären der „Götter“, die vom Verfasser dieses Epos „Anunnaki“ genannt werden. Dieser Ausdruck erinnert direkt an die Begriffe Anakim und Nephilim im ersten Buch Moses (Genesis). Nephilim bedeutet im Hebräischen dasselbe wie Anunnaki im Sumerischen, nämlich „diejenigen, die vom Himmel auf die Erde kamen“. Das Gilgamesch-Epos beschreibt ebenfalls eine Sintflut, und die Parallelen zum biblischen Sintflut-Bericht sind offensichtlich, nur mit einem großen Unterschied.

Ein Sumerologe faßt die diesbezüglichen Stellen des Gilgamesch-Epos wie folgt zusammen:
„Die Geringschätzung des Dichters für die Götter ist besonders in der Sintflutgeschichte auffallend, wo die Götter große Gier zeigen, den Geruch des langentbehrten Räucheropfers zu riechen. Was die Göttin Ischtar betrifft, so keift sie wie ein altes Weib und richtet gnadenlos Unheil an, das nur dank Eas Schlauheit abgewendet wird. Die Götter sind zwischen zwei Parteien verteilt, zwischen denen der Gott Enlil eine willkürliche Vermittlerrolle spielt. Der einzige Gott, für den der Dichter Achtung zeigt, ist der Sonnengott, der Gilgamesch leitet.“ Obschon der Sumerologe patriarchalisch voreingenmommen ist - unten

Die Parallelstelle aus der Bibel lautet:
„Noah baute [nach der Sintflut] einen Opferaltar für den Herrn, nahm von allen reinen Tieren und Vögeln je eins und brachte sie darauf als Brandopfer dar. Der Herr freute sich über den Duft des Opfers [… roch den lieblichen Duft des Opfers (Zwingli-Bibel)] und sagte zu sich selbst: ‚Ich will die Erde nicht noch einmal bestrafen und alles Leben auf ihr ausrotten, nur weil die Menschen so schlecht sind. Ihr Denken und Tun ist nun einmal böse von Jugend auf. Solange die Erde besteht, folgen in stetem Wechsel Aussaat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht. Diese Ordnung ist unumstößlich.‘ “ (Genesis 8.20–22)
Ist „Gott“ Gott?

Die Szene, die der Sintflut vorangegangen ist und (laut Genesis) zu diesem Strafgericht geführt hat, wird wie folgt beschrieben:
„Als die Menschen anfingen, sich auf der Erde zu mehren, und ihnen Töchter geboren wurden, sahen die Gottessöhne, daß die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich, welche sie nur wollten.“ (Genesis 6.1‍–‍3, Zwingli-Bibel)
Im hebräischen Originaltext lautet das Wort für „Gottessöhne“ bene elohim, wörtlich: „Söhne der Elohim“, „Söhne der Götter“. Man fragt sich, was das für Söhne waren. Und wer waren die Väter, die solche Söhne hatten? Elohim wird immer als „Gott, der Herr“ übersetzt.

Dieser Gott bereitet vielen Menschen Mühe. Die einen verbieten jedes Hinterfragen und fordern gedankenlosen Glauben an „Gottes Worte“ und sind sogar bereit, auf Gewalt zurückzugreifen, um die Fragenden zum Schweigen zu bringen.

Nach der Sintflut, nachdem Noah Elohim mit dem Fleischopfer besänftigt hatte, wurden die Menschen jedoch wieder hochmütig. Sie wollten in Babel einen Turm bauen, der „bis an den Himmel reicht“ und die Erbauer „in aller Welt berühmt“ machen sollte.

„Gott“ ist alarmiert:
„Wohin soll das noch führen? Sie sind ein einziges Volk und sprechen alle dieselbe Sprache. Wenn sie diesen Bau vollenden, wird ihnen nichts mehr unmöglich sein. Sie werden alles ausführen, was ihnen in den Sinn kommt. Ans Werk! Wir steigen hinab und verwirren ihre Sprache, damit keiner mehr den anderen versteht.“ (Genesis 11.6–7)
Wer ist „wir“? Wer spricht hier? Einige Autoren haben bereits gewagt, eine unverhohlene Antwort zu geben, z. B. Zecharia Sitchin, Peter Krassa und Erich von Däniken. Sie alle mutmaßen: „Dieser Gott ist gar nicht Gott!“

Ganz mutig drückt sich Erich von Däniken aus und beruft sich dabei sogar auf die Sanskritschriften:
„Das Alte Testament überliefert den Gott der Israeliten als einen eifersüchtigen Gebieter: ‚Du sollst keinen anderen Gott neben mir haben!‘ Dieser Gott hat sich ein Volk ‚auserwählt‘, obwohl er wußte, daß es auch ‚andere Völker auf dem Erdboden‘ gab (2. Mose 33.16). Gott ließ mit sich handeln, bereute sogar seine Maßnahmen: ‚Da ließ sich der Herr das Unheil gereuen, das er seinem Volk angedroht hatte.‘ (2. Mose 32.14) Zieht man die Sanskrittexte hinzu, wird erahnbar, warum der gar nicht so göttliche Gott des Alten Testaments so handelte, wie er handelte. Gott und die Götter waren Außerirdische …(!)“

Das ist der große Schock, den das Ufo-Phänomen für viele Religionen darstellt. Wer kann an einen unglaubwürdigen Gott glauben?. Aber wie kann Gott – falls es Ihn gibt – unglaubwürdig sein?. Hier zeigt sich ein weiterer Grund, warum die vedischen Schriften so wichtig sind. In diesen heiligen Schriften offenbart sich nämlich ein Gott und eien Göttin, die nicht eifersüchtig sind, ein Götterpärchen, welche allumfassend sind, ein Gott und eine Göttin, die nicht gegen die Götter predigt. Nach über fünftausend Jahren Kali-Yuga stehen wir heute an einer entscheidenden Schwelle. Wir müssen viel lernen, vor allem das Unterscheiden. Mit anderen Worten: Aus den vedischen Schriften geht hervor, daß interplanetarische Kontakte zur multidimensionalen Realität des Universums gehören. Das war in der Vergangenheit so und ist in der Gegenwart nicht anders. Wer die vedischen Schriften kennt, wird nicht verwirrt sein, wenn sich in Zukunft immer mehr göttliche und weniger göttliche Stimmen an die Menschheit wenden.

Durch Dumuzi, der als König (mit dem Beinamen „Hirte seines Volkes“) zugleich die Menschenwelt repräsentiert, werden die Menschen in das Erlösungsgeschehen im Innna mit einbezogen. Denn obwohl Inanna den säumigen Dumuzi zunächst unnachgiebig und ungnädig und im wahrsten Sinne des Wortes „in die Wüste“ schickt, was man getrost als Einweihungsgeschehen, als Iniation in die Geheimnisse von Leben und Tod, deuten kann, überlässt sie ich nicht einfach seinem Schicksal. Sie geht im nach, sucht und findet ihn und bringt ihn an die obere Welt zurück. Die nun an seiner Statt und wiederum aus eigenem Entschluss in die Unterwelt hinabsteigt, ist Dumuzis Schwester Geschtinanna, eine schriftkundige Traumdeuterin und nicht zufällig die Göttin des Weinstocks. Inanna entscheidet, dass beide im Wechsel ein halbes Jahr unter der Erde verbringen sollen, - was im Naturkreislauf durchaus Sinn macht.
In den Texten erscheinen die Göttinnen und Frauen- oder die vergöttlichten Frauen – nicht nur als die bewussteren, sondern auch als die zuverlässigeren und leidensfähigeren Gestalten. Iannna kann sich auf ihre getreue Freundin Ninschubur weitaus mehr verlassen als auf ihren Gemahl Dumuzi; Dumuzis Schwester Geschtinanna wiederum hält zu ihm in der Not, während sein Freund ihn schmächlich im Stich lässt. „Wo hätte sich auch je eine Schwester gefunden, die ihren Bruder verraten und ausgeliefert hätte?.“ Kommentiert dazu der mythische Text.
Auch - scheint die Stellung der Frau in Sumer - obwohl patriarchale Einflüsse in der Gesellschaft bereits unverkennbar sind, keineswegs untergeordnet gewesen zu sein. Frauen stand sogar eine eigene literarische Hochsprache zu, das Emesal, was etwa „breite Sprache“ heißt. In Emesal abgefasste (erschemma-) Lieder und Gedichte wurden ursprünglich von Priesterinnen und Sängerinnen vorgetragen.. In diesem Dialekt trug beispielsweise der Gott Enlil den Namen Mullil In den Tempeln gab es Priesterinnen, Musikerinnen, Sängerinnen und Hierdoulen (sog. Tempelprostituierte) aber auch „männliche Prostituierte“ und, wie bei der kleinasiatischen Kybele, „Kastraten“, vielleicht sogar als eigene Priesterkaste.

Im alten Mesopotamien des 3. vorchristlichen Jahrtausends bevölkerten Hunderte von Göttern das sumerische Pantheon. Inanna war die Nachkommin der mächtigsten unter ihnen, nämlich der Gebieter über die vier Reiche des Universums, über Himmel, Luft, Wasser und Erde.

Wer war sie, die die „Große Göttin“ genannt wird?. Inanna stammt vom höchsten Göttergeschlecht ab, und verschiedene Gedichte, eingeritzt in Tontafeln in sumerischer Keilschrift, erzählen unterschiedliche Versionen zu ihrer Abstammung. Einerseits entstammt sie der ersten Generation (je nach Mythos war sie Tochter des Himmelsgottes An oder des Luftgottes Enlil oder auch des Gottes der Weisheit und des Wassers, Enki).

Andererseits gilt sie aber auch als Kind der zweiten Generation als die Tochter des Mondgottes Nanna, damit war sie Zwillingsschwester des Sonnengottes Utu und die jüngere Schwester der Herrin der Unterwelt, Ereschkigal.

Der Name Inanna bedeutet „Königin des Himmels“, doch gleichermaßen wie der Himmel ist auch die Erde ihr Reich. In Babylonien und Assyrien hieß sie Ischtar, die Hethiter nannten sie Inaras, in der Bibel erscheint sie als Ashtoreth, Ashera oder Anath. Bei anderen und späteren Völkern heißt sie Astarte, Innin, Anat, Nana, Isis-Hathor... Unter vielen Namen und in vielen Sprachen wurde sie verehrt, die Eine, die „Große Göttin“, die in der Zeit der Frühgeschichte so viele Aspekte in sich vereinte. Als die Göttin der Liebe, der Zeugung, der Fruchtbarkeit, der Heilkunst, der Gerechtigkeit und des Krieges genoss Inanna Jahrtausende lang höchste Verehrung. Der Planet Venus als Morgenstern und als Abendstern war ihr Symbol, so war sie für die Menschen am Himmel sichtbar. Ihr Emblem war in späteren Zeiten ein achtzackiger Stern, während man sie in den sumerischen Ursprüngen als Frau mit einem Schilfrohrbündel dargestellt hatte. Gemäß einem anderen Mythos jedoch zeigte sie sich den Menschen als Mondgöttin in den wechselnden Erscheinungsformen des Mondes, und so ist sie die erste uns bekannte Göttin in der Reihe der zu allen Zeiten hoch verehrten Mondgöttinnen.
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