Kundenrezension

77 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verschlimmbessert, 5. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Adobe Photoshop Elements 11 [Mac & PC Bundle] [DOWNLOAD] (Software Download)
Adobe hat mit seiner neuesten Revision der Photoshop-Elements-Reihe einige Dinge verbessert, viele aber auch verschlimmbessert - soll heißen, sie wurden schlechter gemacht.

Getestet habe ich die 30-Tage-Testversion auf einem PC (Quad-Core, 6 GB Arbeitsspeicher) mit Windows 8. Die Installation verlief ohne weitere Komplikationen, war einfach, leicht verständlich und relativ zügig. Etwas nervig, aber nicht weiter schlimm: Zum Ausprobieren der Testversion wird eine Adobe-ID benötigt und das Download-Programm setzt Adobe AIR voraus. Letzteres müsste nicht sein.

Der produktive Einsatz hinterließt einen eher faden Beigeschmack. Der Start, also das neue Splash-Intro gefallen zwar, und auch die vielen Animationen wirken recht hochwertig, doch an die neue hellere Oberfläche konnte ich mich in der kurzen Zeit nicht gewöhnen. Die größeren Buttons und die Neugestaltung der Funktion von der rechten Seitenleiste sind äußerst umständlich. Ich weiß nicht wie viel sich davon anpassen, oder konfigurieren lässt, letztlich habe ich spontan jedoch keine Funktion dafür entdeckt. Die Werkzeugleiste wurde auch neu sortiert und gruppiert, was ich durchaus als positive Änderung werte. Großartige Unterschiede an den Werkzeugen waren nicht festzustellen. Im Grunde bieten sie nach wie vor gute Qualität. Von den speziell in Version 11 neuartigen Filtern und Effekten halte ich fast nichts, diese braucht man einfach viel zu selten bzw. sie stellen in meinen Augen nur eine Spielerei dar. Und ein letzter großer Kritikpunkt ist die immer noch mangelhafte Unterstützung von Fotos mit einer Farbtiefe von 16-bit - natürlich wäre auch eine 64-bit Edition wünschenswert.

Nie geliebt, und sofort wieder von der Festplatte verbannt: der Organizer. Für mich einfach umständlich, zu langsam und instabil. Da gibt es weitaus bessere Fotoverwaltungs-Software. Leider bezahlt man diesen mit, wobei der Preis von Photoshop Elements in Anbetracht der Konkurrenz sowieso höher ist. Zudem ist mir besonders störend aufgefallen: Die Software ruckelt. Beim schnellen Herumfahren mit dem Mauszeiger stockt er, das heißt, er bleibt kurz hängen. Dies trifft vor allem auf den Editor zu. Viele würden jetzt wohl vermuten es wäre ein spezifisches Problem in der Verwendung mit Windows 8, doch bei anderen Grafikeditoren tritt dies nicht auf. Auch in Premiere lief alles flüssig.

FAZIT:
Die Software an sich leistet ihren Dienst, jedoch ist Version 11 kein neues Produkt, sondern mehr ein rudimentäres Update. Der Organizer hatte mich noch nie überzeugt, denn Konkurrenten leisten für meinen Anspruch mit ihren Verwaltungstools deutlich mehr. Einzig der Preis ist, geht man nach dem offiziellen Preis von Adobe aus, ein wenig hoch. Persönlich arbeite ich noch mit Version 9. Viele setzen wohl aus Prinzip auf Adobe, da die Marke Photoshop (Elements) für einen gewissen Qualitätsstandard steht - doch wie schon erwähnt, bieten auch andere, z.B. PaintShop, deutlich mehr Leistungsumfang für weniger Geld. Wer also von den neuen Funktionen profitiert (auch im Organizer), der kann getrost zugreifen, allen anderen rate ich das Geld sinnvoller zu investieren - zumal grobe GUI-Änderungen erst in der Folgeversion so richtig ausgereift wirken.
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Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

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1-10 von 11 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 09.10.2012 09:43:12 GMT+02:00
O. Geibel meint:
Ich danke den 3 ersten Rezensenten für ihre hilfreichen Kritiken. Nach Erscheinen von PSE 11 dachte ich zunächst, "na super, ein Jahr nach PSE 10 kann ich schon wieder neu kaufen, neu installieren und mich neu einarbeiten." Aber wies aussieht, kann ich mir das sparen!

Dabei schreckt mich weniger der Preis, den ich für eine so mächtige EBV-Software nicht für überzogen halte. Aber da ich persönlich ursprünglich mit Photoshop angefangen habe und dessen Bedienung recht gut kenne, ist für mich ein entscheidendes Kriterium eine konsistente Bedienung. Wenn da ständig dran herumgeändert wird, ist das für mich ein klarer Kritikpunkt.

Veröffentlicht am 09.10.2012 18:39:44 GMT+02:00
Happy Day meint:
Das Gefühl, mir das Update von Version 9 auf 10 und nun auf 11 sparen zu können, hatte ich nun schon zum zweiten Mal nur bei der Lektüre der "New-Features"-Liste. Danke, dass Sie dies noch einmal ausdrücklich bestätigen.

Offenbar fällt den PSE-Programmierern nichts mehr ein, was sie noch vom "großen Bruder" übernehmen könnten, ohne die Grenzen zwischen den beiden Anwendungen nicht allzu sehr zu verwischen. Klar sein dürfte aber, dass es Unterstützung für Bilder mit 16 Bit Farbe und Farbprofile wie CYMK für PSE niemals geben wird, denn damit entfiele ein wichtiger Grund, sich noch "das richtige Photoshop" zu kaufen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.10.2012 20:26:09 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.10.2012 20:27:15 GMT+02:00
J. Skyline meint:
Das stimmt. Primär ist es natürlich eine Marketing-Angelegenheit. Schließlich will Adobe nächstes Jahr auch noch eine Version 12, dann 13 usw. herausbringen. Stichwort: (Geplante) Obsoleszenz. Meistens lohnt es sich daher selten, jede Jahresversion mitzumachen. Viel eher sollte man warten, und das Geld dann investieren, wenn man deutlich von neuen Features profitiert - oder die Upgrade-Möglichkeit wegen des Alters entfällt (wobei das bewusst herbeigeführt wird).

Ich hoffe indes die GIMP-Entwickler bringen zeitnah die versprochene 16-bit Unterstützung. Wenn eine freie Software etwas bietet, das eine kommerzielle nicht bietet, muss Adobe wohl oder übel nachziehen.

Veröffentlicht am 10.10.2012 13:57:51 GMT+02:00
Also, 77,-¤ sind für die abgespeckte Version mehr als fair! Organizer hin oder her, damit hat es nunmal angefangen. Ursprünglich als reiner Organizer auf dem Mac gedacht, ist der Editor im Laufe der Entwicklung hinzugekommen. Seid froh, dass er sich auf dem PC löschen lässt. Auf dem Mac nämlich nicht!

Ja, Marketing und Profitabsichten sind ätzend. Aber die neuen Features als Spielerei abzuwerten ist schlicht albern! Mit den vereinfachten "Aktionen" lassen sich Funktionen aus der großen Version verwenden und das "Kante verbessern" Plugin lässt Freistellungen umsetzen, die vorher nicht möglich waren, weil man dazu die Kanäle bräuchte und Bildberechnungen.

Diese beiden Verbesserungen sind also professionelle Verbesserungen, die ein Upgrade rechtfertigen. Wer sie nicht braucht, braucht auch nicht maulen! Man muss ja nicht mitziehen!

Die neue Oberfläche finde ich optisch auch verschlimmert, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Interessant ist immer die Erwähnung vom 64bit Betriebssystem und dem riesigen Arbeitsspeicher. Das ist für Elements nämlich relativ uninteressant, da es nur in 32bit funktioniert und arbeitet. Das heißt auch, dass es nur 3GB RAM verwendet. DAS ist ein echtes Manko, Leute!!! Nicht die fehlende 16bit Farbtiefe. Wer anständig in RAW entwickelt, braucht keine 16bit. Auch sonst ist diese Diskussion fürs Endprodukt eher esotherisch, da mit dem Auge nicht nachvollziehbar.

Ich nutze immernoch die Testversion, aber die Vollversion wird kommen, weil sie ein echter Schritt nach vorn ist, für Kenner und Könner!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.10.2012 07:56:00 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.10.2012 07:56:39 GMT+02:00
Hallo Herr Krause, es ist nicht richtig, dass sich der Organizer auf dem Mac nicht entfernen lässt. Dies habe ich sofort nach der Installation getan und nutze nur noch den Editor.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.10.2012 13:52:53 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.11.2012 12:50:41 GMT+01:00
J. Skyline meint:
Mit was es angefangen ist unerheblich. Aktuell wird Elements ganz klar als abgespeckte Alternative zum großen Bruder Photoshop vermarktet. Die Wenigsten, und dessen bin ich mir sicher, kaufen sich PSE speziell nur wegen dem Organizer.

Die Rede war außerdem von den neuen "Effekten & Filtern". Von den Kunstfiltern macht man einfach zu wenig Gebrauch. Neue Werkzeuge, wie das erweiterte Photomerge, bringen natürlich echte Vorteile - sofern man diese zu nutzen weiß. Jemand, der nur sporadisch eine Bereichsreparatur vornimmt, der ist mit Version 5 sogar noch gut bedient. Eine Statistik von Adobe, wie intensiv diese Features genutzt werden, wäre hierzu interessant. Sollte man aber irgendwann in der misslichen Lage sein, nach einem Urlaub genau ein solches Feature zu benötigen, dann kann man immer noch mit dem Gedanken eines Upgrades spielen. Ein Upgrade, einfach mal nur so, lohnt sich definitiv nicht.

Das Manko mit 64-bit ist bei Premiere (Videobearbeitung) um einiges fataler. Und bei der Farbtiefe geht es in erster Linie darum, dass ich mir das von einem kommerziellen, nicht billigem, Produkt erwarte. Esoterisch hin oder her, andere bieten das bereits für weniger Geld.

Veröffentlicht am 18.10.2012 08:38:11 GMT+02:00
Goethe meint:
Ich stimme dieser Bewertung absolut zu. Hilfreich!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 22.11.2012 18:54:26 GMT+01:00
Hallo Skyline,
wie funktionieren die (angeblich) verbesserten Freistellungswerkzeuge, z.B. für Haare und verwischte Kanten ?

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2012 13:01:25 GMT+01:00
J. Skyline meint:
Sofern Sie nicht Photomerge meinen, bietet der Zauberstab immer noch dieselbe Funktion wie vorher (Expertenmodus). Lediglich die Funktion "Kante verbessern" wurde nun in die Auswahl-Tools integriert, womit man eben Haare und dergleichen feiner freistellen kann. Natürlich erfordert dies manuelle Arbeit und somit längere Zeit.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.11.2012 13:10:33 GMT+01:00
Danke !
Worum handelt es sich denn bei Photomerge ??
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