Kundenrezension

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hooklines Mangelware, 28. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Rockets+Swords (Limited Edition inkl. 12 Tracks) (Audio CD)
Ich kann mich den positiven Hörberichten meiner Vorredner leider nicht anschließen. Wiederholt lese ich aus vielen Rezensionen, dass die Songs (teilweise) sehr zäh und ohne musikalische Höhepunkte dahintröpfeln.
Dies ist ein Phänomen, was ich schon seit vielen, vielen Jahren bei De/vision beobachte.
Jungs, wo sind die Hooklines? Die Textzeilen, die einen Song erst zum Song machen, die sich ins Ohr bohren? Strophen, die in einem Refrain gipfeln, den man auch als solchen erkennen kann?
Teilweise wirken die Songs auf mich irgendwie lieblos und hastig produziert, ja fast konzeptlos. Teils bestehen die Songs für mich aus einer nicht enden wollenden einzigen Strophe. Das wirkt auf mich zäh und langweilig. Man wartet: "na...jetzt muss doch...". Nein, es passiert "nichts".
Technisch gibt’s nix zu mäkeln: es „knarzt“, „zirpt“ und erscheint technisch sehr sauber produziert. Mir fehlen jedoch die Basics, das songtechnische Grundgerüst, welches ihr bei älteren Alben noch inne hattet. Schade.
Aber offensichtlich gefällt es den meisten Konsumenten, bzw. scheint es diese nicht signifikant zu stören. Offensichtlich stimmt mit mir was nicht…
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 12.01.2013 13:35:48 GMT+01:00
Yusuke meint:
Das ging mir bei schon bei Two oder 6 feet underground so. Wenn man sich als Gegenbeispiel ein Album von Iris oder die letzte von Mesh anhört, merkt man erst einmal richtig, wie spannend dieses Genre sein kann. De/Vision klingen immer sehr angenehm, aber leider oftmals wenig mitreißend.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 12.07.2013 16:10:35 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 24.07.2013 16:03:20 GMT+02:00
shaboo meint:
Ich kann da leider nur beipflichten. Bis "Monosex" - nicht umsonst das bislang kommerziell erfolgreichste Album der Band - war ich großer Fan der Band und ihres etwas naiven, aber sehr melodiösen Synthiepops, doch mit "Void" ging es leider bergab und danach auch nie wieder richtig bergauf. Was beim Übergang vom naiven Synthiepop zum experimentelleren Futurepop nahezu komplett verloren ging, ist leider das Gespür für unwiderstehliche Melodien und einen gewissen Drive in der Musik - stattdessen verlieren sich die beiden leider sehr häufig in maniriert-melancholischem Midtempo-Geblubber, das einfach nie so richtig aus dem Quark kommt. Steffen hat in einem Interview 2004 einmal gesagt, dass die künstlerischen Differenzen, die dazu geführt haben, dass Markus 2000 die Band verließ, vor allem auch darin bestanden, dass dieser für eine deutlich kommerziellere Ausrichtung der Songs war - im Nachhinein betrachet ganz sicher etwas, das dem De/Vision-Material der vergangenen 13 Jahre sehr gut getan hätte! Die Abwesenheit von Songs mit Hit-Potential macht eine Band leider weder "experimentell" noch "indie", sondern zunächst einmal nur kommerziell mäßig erfolgreich ...
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