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Kundenrezension

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Spiel, langer Spielspaß, 4. September 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Tank Operations: European Campaign (Computerspiel)
Spielaufbau

Absicherung der eigenen Nachschubwege und eroberten Städte hat Priorität
"Tank Operations - European Campaign" präsentiert sich als klassisches rundenbasiertes Strategiespiel. Große Karten bieten in zwölf Missionen viel Platz für individuelle Strategien und Ansätze, um den Zweiten Weltkrieg aus Sicht der Alliierten erneut zu durchleben und für sich zu entscheiden. Geprägt wird das Spieldesign durch altbewährte Mittel: Aufgebaut sind die Karten als aneinanderliegende Hexagone, die unterschiedliches Terrain, Städte oder Gebäude darstellen. Passend dazu haben die diversen Einheiten jeweils unterschiedliche Bewegungspunkte, so können Flugzeuge pro Runde deutlich weiter bewegt werden als beispielsweise die Flak, unebenes Gelände erfordert mehr Aufwand als die Durchquerung einer Ebene. Über die Kosten informieren ebenfalls Tooltips. Und natürlich fehlen auch die Trefferpunkte, maximaler Schaden pro Angriff und die besonderen Fähigkeiten der Einheiten nicht.

Zu Wasser, zu Lande und in der Luft - Die Einheiten

Das Kaufmenü ist einfach und übersichtlich gehalten; die geparkten oder fertigen Einheiten werden ebenfalls im jeweiligen Lager angezeigt.
Gekämpft werden kann auf jedem der Elemente und je nach eigener Vorliebe variiert die gewählte Taktik. Schnell erweist sich der kombinierte Einsatz der Teilstreitkräfte als beste Strategie, um über ausreichend Sicht - auch dieses Spiel arbeitet mit dem Fog of War - und genügend Rückendeckung für eigene Truppenvorstöße zu verfügen. Der Spieler sieht jederzeit seine kontrollierten Gebiete, also Bereiche der Karten in denen seine Truppen stehen oder das Gelände um die von ihm besetzten Städten. Neben dem Sichtvorteil bringen diese Besetzungen auch Geld und ohne das gibt es keinen Nachschub. Nach einer kurzen Einführung in die Bedienung erhält der Spieler mit jedem neuen Auftrag auch neue Einheiten. Das Repertoire reicht dabei von Versorgungseinheiten wie Lastern, Tankwagen oder Reparatureinheiten über Artillerie (zu Fuß und auf Fahrzeugen) hin zu Panzern und Jagdbombern. Bei der Umsetzung wurden dem Spieler einige Hilfen mit auf den Weg gegeben. So können sich mehrere gleiche zu einem Verband, Geschwader oder Zug aus maximal zehn Einheiten zusammenlegen. In Auftrag gegebene Produktionen werden in jeweils einer Runde fertig- und bereitgestellt und verfügen ab und an über starke Spezialkräfte, deren Fähigkeiten einen Kampf durchaus entscheiden können. Schwach sind hingegen die Tooltips zu den jeweiligen Einheiten ausgefallen. Neben einigen unschönen Darstellungen wie "Treibstoff -1" beim Heer fehlen auch wichtige Informationen, wie zum Beispiel die Schussreichweite. Diese können nur im Lager eingesehen werden.

Steuerung mit Tücken

Der Nebel versteckt einige Einheiten ...
Kleine Fehler in der Steuerung erschweren die Feldzüge. Neben dem Umstand, dass die Navigation am Rand der Karten oft umständlich ist und die Infofenster teilweise die Sicht versperren ist es schlichtweg nicht möglich, die jeweiligen Szenen mittig auf den Bildschirm zu bekommen. Das erschwert zum Beispiel das Zurückrufen der Flugzeuge in den Hanger, um sie zu reparieren und erneut startklar zu machen. Zwei bis drei nicht betretbare Hexagone um das Spielfeld herum wären für die Übersicht und das Scrollen sehr angenehm gewesen. Schön gelöst ist hingegen die Übersicht über die Truppen, die für diese Runde noch Bewegungspunkte besitzen, diese können unterteilt in diverse Bereiche (Panzer, Artillerie, Flugzeuge ...) direkt angesteuert werden. Bei größeren Schauplätzen, oft hat der Spieler zu Beginn auch direkt mehrere Lager, ist dies ein starkes Instrument für die eigene Übersicht. Angeboten wird während des Zugs des Gegners eine Kameraverfolgung seiner Einheiten - soweit sich diese Bewegungen auf aufgedecktem Gebiet befinden - allerdings funktioniert dies nur bedingt. Manche Aktionen sieht der Spieler schlichtweg erst wenn der Fog of War wieder zuschlägt und man realisiert, dass die eigenen Einheiten wohl vernichtet wurden. Oft blendet die Kamera auch schon zu anderen Plätzen über, obwohl ein anderer Angriff noch läuft. So bombardieren beispielsweise Flugzeuge einen Panzerverband, und bevor klar ist, wie es ausgeht, entschwindet der Fokus auf einen sich bewegenden Transporter oder eine andere Aktion. Es bleibt nur ein Blick ins Logbuch, in dem die Ereignisse und Schäden festgehalten werden.

Materialschlacht und Taktik

... denn der Gegner baut fleißig und lässt sich nur selten überrennen.
Es bereitet viel Spaß Runde für Runde abzuwägen, was auf einen zukommt. Was wird der Gegner tun? Nur seine Stellungen verteidigen oder einen massiven Luftangriff starten? Müssen teure, aber sehr starke P38 in die Luft, um die Lufthoheit zu gewährleisten oder reichen ein paar Flak, die jedoch beim kleinsten Beschuss zerstört werden? Viel Zeit verbringt der Spieler mit diesen Überlegungen, mit dem Auskundschaften des Gegners und seinen Schwachstellen und letztendlich auch damit die unzähligen Einheiten des Gegners zu zerstören. Wer nicht zuerst die Nachschubwege ausschaltet, wird es in diesem Spiel nicht weit bringen und sich in ewigen Materialschlachten verlieren, die nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven kosten. Fahrzeuge benötigen Treibstoff, dieser muss von Tanklastern geliefert werden, Selbiges gilt für die Munition. Während Fahrzeuge einfach liegen und dabei gefechtsbereit bleiben, benötigen Flugzeuge auch für den puren Verbleib am Himmel jede Runde Treibstoff. Wenn sie nicht regelmäßig landen und betankt werden, stürzen sie einfach ab. Bei eingeschränkten Reichweiten ist Planung also alles in diesem Spiel. Ebenso ist der Gegner immer für einen Angriff gut.

Alle paar Minuten speichert das Spiel automatisch den aktuellen Spielstand, sodass kein Fortschritt verloren geht, aber Tank Operations ist nicht nur fordernd, da der Gegner durchaus massiv Gegenwehr leistet und eben auch Aktionen startet, sondern auch durchweg spannend. Die einzelnen Szenarien erzählen keine fortlaufende tiefere Handlung, sondern orientieren sich grob am realen Verlauf des Krieges.

Kurzum: Grafisch lässt es "Tank Operations - European Campaign" zwar ruhig angehen, aber in einem rundenbasierten Taktikspiel liegt der Fokus auch auf anderen Dingen. Ein starkes Spiel mit einer guten, aber nicht übermächtigen KI des Gegners und nur leichten Schwächen in der Steuerung.
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