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Kundenrezension

20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Groß, Wunderschön, aber ohne Seele, 17. März 2014
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Elder Scrolls V: Skyrim - Legendary Edition (Computerspiel)
Gespielt habe ich Skyrim - Legendary Edition auf einem PC mit Maus und Tastatur. Dabei habe ich das Spiel nicht "komplett durchgespielt". Ich bin bei Stufe 45 und habe die Hauptgeschichte, Dawnguard, Dragonborn, 2-3 Gilden sowie einige Nebenquests absolviert, dazu geheiratet und ein Haus (Hearthfire) komplett ausgebaut. Insgesamt sind gut 100 Spielstunden verstrichen. Angefangen habe ich als Kämpfer mit Schwert und Schild, bin dann auf Schwert und Magie gegangen und bin letztenendes bei Zweihänder + Drachenschreien hängen geblieben. Sporadisch habe ich mal den Bogen benutzt oder mich als Magier versucht. Dazu habe ich ausschließlich in 3rd Person Perspektive gespielt.

Mich hat das Spiel leider nicht überzeugt.

Himmelsrand ist groß, ohne Zweifel. Durch die offene Welt und den hohen Weitblick wirkt Himmelsrand noch größer, aber es ist "nur" Himmelsrand, also genau eine geographische Region. So schön Himmelsrand auch in Szene gesetzt ist und so viel Spaß es in den ersten 20 bis 40 Spielstunden auch macht diese Region zu erforschen, es fehlt die Abwechslung. In Solstheim (Dragonborn) wird Schnee durch Asche ersetzt, ansonsten wirkt es genauso wie Himmelsrand. Hier wurde leider verpasst eine Abwechslung in die geographische Gestaltung zu bringen.

Bei der Charaktererstellung hat man eine große Auswahl an Rassen, so dass hier lediglich Zwergenliebhaber auf der Strecke bleiben (bedingt durch die Hintergrundgeschichte von Tamriel). Die Optionen zur Anpassung des eigenen Charakters sind gut und überdurschnittlich für das Genre.

Das Fertigkeitensystem ist offen gestaltet und man steigert seinen Charakter dadurch, dass man seine Fertigkeiten auch anwendet. Das Konzept wird identsich für Kampf-, Handwerk-, Magie- und gesellschaftliche Talente durchgezogen.

Für besiegte Gegner oder erledigte Aufgaben gibt es - soweit ich das beobachten konnte - keine Erfahrung, man ist "gezwungen" seine Spielweise zu ändern, wenn man seine bevorzugte Kombination "ausgelevelt" hat. Alternativ kann man auch mit dem aktuellen (und vermutlich letzten) Patchlevel Fertigkeiten als Legendär erklären, wodurch diese wieder zurück gesetzt werden und diese Fertigkeit dann wieder neu steigern kann. Somit kann man zumindest in der Gesamtstufe (wichtig für die Hauptattribute Gesundheit, Magicka und Ausdauer als auch für mitlevelnde Ausrüstung) weiter aufsteigen. Das Fertigkeitensystem bietet also eigentlich alles was man braucht, um sich seinen Hybriden nach Wunsch zu erstellen. Leider wird das durch das mehr als schlechte UI zunichte gemacht. Mag man einen sich auf 1-2 Waffen fokussierten Kämpfer oder Schurken noch brauchbar spielen können, ist ein Vollmagier oder Hybrid-Charakter nicht wirklich spielbar. Auch wenn die Zauber auf dem Papier einiges hergeben: Feuer-, Eis-, Elektrofalle wirken, Kreaturen beschwören, Schildzauber für bessere Verteidung sprechen und dann den Gegner mit Feuer, Eis und Blitz beharken, wenn nötig Heilung/Regeneration wirken. Es könnte so schön sein, leider ist ein flexibles mit Zaubern und Talenten mit der Steuerung und Benutzer-Interface nicht wirklich möglich (möglich zwar schon, aber artet der Kampf dann Menüwühlerei aus und vom prinzipiell flüssigen Gameplay bleibt nichts übrig).

Die Handhabung von Skyrim insgesamt ist, zu mindest für den PC mit Tastatur und Maus, eine Zumutung an den Spieler. Inventar, Handwerksmenü, Talentbildschirm, alles ist unübersichtlich und quasi in einer eindimensionalen Liste organisiert. Man hat so gut wie keine Übersicht über sein Inventar, seine Fähigkeiten oder die Gegenstände, die man herstellen kann. Das was man herstellen kann macht durchaus Sinn und (mir) macht es auch ungemeinen Spaß in der selbst hergestellten Rüstung und Waffenarsenal(samt Verzauberungen) durch die Gegend zu laufen, aber trotzdem ist das Handwerksmenü mehr als nur unglücklich umgesetzt. Das Handwerkssystem an sich ist aber gut und sinnvoll.

Das Kampfsystem kann man viel Wohlwollen noch als altbacken oder langweilig bezeichnen. Selbst für ein "Old-School-Rollenspiel" ist das Kampfsystem nicht mehr zeitgemäß. Ungelenkes Blocken, kein Ausweichen, zwei Schlagvarianten (normal und stark). Hier spielt sicherlich der persönliche Geschmack eine Rolle, aber das Kampfsystem von Skyrim (oder besser generell der Bethesda Rollenspiele) ist mir zu statisch und zu passiv.

Eine Welt lebt auch von NPC's. Von diesen gibt es viele in Himmelsrand, und alle gehen auch einem eigenen Tagesablauf nach. Die Welt wirkt belebt und lebendig. Leider aber nur auf den ersten Blick, da die NPC's größtenteils austauschbar sind. Hier werden keine Akzente gesetzt, keine "echten Charaktere" präsentiert, sondern die Welt mit austauschbaren Schablonen gefüllt. Selbst die meisten wichtigen NPC's für die Geschichten sind selten individuell. Es gibt ein paar positive ausnahmen wie Aengir, Serana (Dawnguard) oder Ulfric Sturmmantel, aber mehr ist mir von den NPC's nicht Erinnerung geblieben.

Man kann heiraten und Kinder adoptieren, leider ist das alles auf "Spielmechanik" beschränkt, eine emotionale Bindung entsteht zu keiner Zeit. Hätte man das "Feature" weg gelassen, es hätte keinen Unterschied gemacht.

Es gibt viele Quests, die leider unsortiert im Journal landen, was schon nach wenigen Stunden Spielzeit sehr unübersichtlich wird, da man wirklich viele Quests finden kann. Hier wäre eine Sortierung nach Hauptquest, Gildenquests, Stadt-/Regionalaufgaben und Nebenaufgaben nicht schlecht gewesen. Immerhin lassen sich die Questmarker individuell ein- und ausschalten. Die Quests an sich sind solider Standard, nichts Aussergewöhnliches, nichts wirklich Schlechtes. Leider trifft das auch auf die größeren Geschichten zu (Hauptquest, Gildenquests, DLC-Quests). Es gib keine wirklichen Überaschungen und auch kein wirkliches "Geschafft"-Gefühl. Da wird man Thane von drölf Städten, hat ebensoviele Häuser und Bedienstete, ist das vermutlich stärkste Drachenblut der Geschichte, hat Alduin den Weltenverschlinger geschlagen und führt die eine oder andere Gilde an. Notiz nimmt davon eigentlich niemand und "zu Hause" fühle ich mich auch niergends. Noch immer werde ich von jeder noch so unbedeutenden Stadtwache dazu ermahnt keinen Ärger zu machen, noch immer belästigen mich mehr oder weniger bedeutende Personen mit Laufboten-Quests ohne gefragt zu werden. Ich hatte lediglich an zwei Stellen das Gefühl ein Teil der Welt zu sein (im ersten Gespräch mit Paarthunax und bei der Verhandlung über den Waffenstillstand auf Hoch-Hrotgar). Abseits dieser beiden Stellen fühlte ich mich als austauschbares Werkzeug. Es spielte zu keiner Zeit eine Rolle, ob ich Erzmagier von Winterfeste war, oder das ich Alduin besiegt habe. Ich wurde weiterhin als austauschbares Werkzeug behandelt. Die "Immersion" ist für mich damit völlig baden gegangen, da hat die wirkich liebvoll und stimmig gestaltete Welt leider auch nichts mehr richten können.

Der wirklich große Vorteil von Skyrim (und generell Bethesda-Rollenspielen) ist die Unterstützung für das Modding. Es gibt weit über 20.000 Mods für Skyrim, wodurch zumindest viele Schächen (UI, Kampfsystem) zumindest gemildert werden. Ohne Mods hätte ich Skyrim vermutlich nach 10-20 Stunden wieder deinstalliert. So habe ich zumindest einen "Durchgang" mit gut 100 Stunden hinter mich gebracht ... zu mehr wird es aber wohl nicht reichen, die Motivation nochmal mit einem anderen Charakter und anderer Spielweise zu spielen, geht bei mir gegen 0.

Da ich sogar nur 26,22 € bezahlt habe und immmerhin gut 100 Stunden "durchgehalten" habe, stimmt zumindest das Preis/Leistungsverhältnis für mich. Daher 3 Sterne für das Produkt, 4 Sterne Spielspaß wegen der Modding-Unterstützung und er aktiven Modding-Community.
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1-3 von 3 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.07.2014 15:05:14 GMT+02:00
Spiegelbild meint:
Ohne SEELE? Skyrim mangelt es vielleicht an einigen Dingen ... aber die SEELE? Die ist vorhanden. ;)

Veröffentlicht am 07.01.2015 17:43:04 GMT+01:00
Wäre doch irgendwie komisch wenn du irgendwann Quests erteilst weil du z.B. der Erzmagier bist.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2015 21:40:54 GMT+01:00
Gundhi meint:
Das wäre nicht komisch, das wäre gut. Wenn die NPCs wenigstens ihr Verhalten anpassen würden, würde das schon sehr helfen. Morrowind war Skyrim in diesen und vielen anderen Dingen überlegen, hatte mehr Tiefe und bot einfachere Immersion. Wenn man es pathetisch ausdrücken möchte, hatte es eben mehr Seele.
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