Kundenrezension

14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen SAGA - Hop oder Top...wieder leider mal beides, 14. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Sagacity (Special Edition) (Audio CD)
Gründe , die neue Saga zu kaufen , ist - neben Neugierde, was sie diesmal wieder verbrochen haben - zumindest für Saga Fans der ersten Jahre die Extra CD mit 9 Klassikern live . Immer wieder Gänsehaut pur , auch wenn schon x-mal auf CD gebannt, ebenso wie Sadlers ewig gleichen , in Beton gemeisselten Publikumsspielchen und Sprüche.
Mit Derwischtrommler Mike Thorn leben die alten Herren nochmal zu Höchstleistungen auf, den energetisch gespielten Meisterwerken der frühe Ära hört man ihre über 30 Jahre nicht an. Lediglich mit `The Cross`hat sich ein Titel aus der experimentellen Ära von Generation 13 eingemogelt....hier kann sich Trommler Thorn richtig ausleben....

Ansonsten werden nur 8 Klassiker der Frühphase 78 bis 83 serviert...Saga live ist immer noch eine Klasse für sich!

Nun zum neuen Output:

Zurück zu den Wurzeln wurde angedeutet.... auch mit einem Fantasycover im alten Stil wird SAGA original suggeriert.....leider überwiegend Fehlanzeige.
Wieder mal haben sich die Herrschaften an einer Pop/Rock/Melodic/Progressive Mixtur versucht , die nicht den Charme , die Melodiosität , das Charma der ersten 5 Alben verspüht , sondern eher an die `wir sind auf der Suche nach neue Ufern` Phase danach erinnert.

Man will retro und modern , melodiös und progressiv klingen , und sitzt mal wieder zwischen allen Stühlen... , mit fetten Gitarren (Let it slide, Wake up) , faden Hymnen , die es nicht über Kinderlied-Niveau schaffen ( Press 9 ) oder progressiv wirren Parts..... viele Crichton Soli, schräg wie von ihm gewohnt, stehen in keinem Zusammenhang mit den begleitenden Bassläufen oder Harmonien ( Luck), es klingt teilweise banal (wie hat es das grausame `It doesnt matter... schlimm gesungen von Jim Gilmour, nur auf das Album geschafft??)

Viele belanglose , banale Strophenparts warten nur darauf , von einem pseudo-melodiösem Refrain erlöst zu werden ( The further you go)...da möchte man mehr als nur einmal die `Forward` Taste drücken und fragt sich , wer das hat durchgehen lassen.

Sicher muss man sich erst in die Materie einhören , dennoch wirkt vieles bemüht und unrund, stilistische Anleihen an Strukturen früherer Alben lassen einen kurz aufhorchen, doch auf viele geniale Moment folgen leider Abschnitte, die sicher mit einem externen Produzenten wie Rupert Hine so nicht auf das Album gekommen wären.

Eine minderwertigen Soundproduktion wie von einigen konstatiert, konnte ich nicht ausmachen.Es klingt fett und druckvoll....

Fazit: Viele interessante Ideen mischen sich mit banalem und unausgereiften Parts und Arrangements.Lücken werden mit wirren , zusammenhanglosen Soli gefüllt, es stellt sich nicht die epische Homogenität der auch durchaus sehr verschiedenen ersten fünf Alben ein.
Erwähnenswert ist aber sicher auch Michael Sadlers Stimme , die einfach nicht zu altern scheint.

OK, es klingt überwiegend nach typischem Saga , mit ein einigen neuen Stilistischen Versuchen.
( Go with the Flow...Saga goes Jethro Tull???) ...und wenn man nicht den Maßstab der genialen Frühphase der Band anlegt , bleibt ein in der Gesamtheit durchwachsenes Saga-Album , in dem es Spannendes zu entdecken , aber auch Banalales und Unausgereiftes zu ertragen gibt.
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Kommentare


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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 15.07.2014 08:33:58 GMT+02:00
Ralf Wegmann meint:
Ja so sehe ich das auch.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.08.2014 11:11:54 GMT+02:00
neodym meint:
Die Zeit für Saga ist definitiv abgelaufen. Nach den ersten 4 Alben hätte man sicher aufhören können. Saga gehört in die 80 iger Jahre. Aber die Jungs von Saga haben den richtigen Zeitpunkt zum Absprung längst verpasst. Einzig der Name Saga hält die Band zusammen (wegen Geld?).

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 10.08.2014 11:01:08 GMT+02:00
humblestance meint:
Das stimmt nicht! Und wenn ich das lese, kommt mir schon der Verdacht, dass du Saga schon lange nicht mehr (oder auch noch nie?) live gesehen hast.

Auch dass Saga "in die 80er Jahre gehören" ist eine merkwürdige Aussage! Die Jungs haben mit House of cards, Trust und 10000 days auch nach ihren - bei jeder Saga-Diskussion immer wieder aufgezählten - vier Meisterwerken überdurchschnittliche starke Alben veröffentlicht! Bei vielen Fans steht darüber hinaus auch die Beginners Guide und die Generation 13 hoch im Kurs - nun ja, bei mir auch (allerdings mit einigen Abstrichen)...

Sagacity und sein Vorgänger 20/20 werden nie den Stellenwert einer Silent knight oder World's Apart erreichen - aber auch auf diesen neuen Scheiben gibt's einige starke Songs zu entdecken, auf die ein echter Sagaianer nicht mehr verzichten will.

Absprung? Bitte nicht!!!

Veröffentlicht am 29.08.2014 21:51:16 GMT+02:00
Child in time meint:
"Man will retro und modern , melodiös und progressiv klingen"
... und sitzt mal wieder zwischen allen Stühlen..."

Genau das scheint es zu sein. Saga wollen offenbar zu viel, anstatt sich auf ihre Stärken zu besinnen.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 29.08.2014 21:58:00 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 30.08.2014 21:24:54 GMT+02:00
Child in time meint:
Neodym, das ist doch Quatsch.
Es gibt viele gute Alben von Saga, auch nach dem 4. Album.
"Sagacity" gehört sicher nicht dazu.
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