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Kundenrezension

36 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Hobbit - eine unerwartet lange Reise, 18. Dezember 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Hobbit: Eine unerwartete Reise (DVD)
Eines Tages taucht der den Hobbits nur noch aus Geschichten bekannte Gandalf in Beutelsend auf und verändert Bilbo Beutlins Leben - und den Lauf der Welt für immer.
Wie er das tut erzählt die Verfimung des Romans "Der Hobbit", die sich als unerwartet lange Reise erweist.

Denn eine kleine Umstellung zu 'Herr der Ringe' ist es dann doch, wenn die Geschehnisse nicht mehr verkürzt, sondern eher wie Gummi ausgedeht werden - was an manchen Stellen durchaus Sinn ergibt, denn tatsächlich, wie ich erfuhr, nachdem ich nach dem Kinobesuch erst einmal mein "Nachrichten aus Mittelerde" gewälzt hatte, ging jede Menge in jener Zeitperiode in Mittelerde vor sich, was wichtig war und Auswirkungen sowohl auf die Geschichte von Bilbo und den Zwergen, sowie auf die Geschichte über den einen Ring hatte.

Tatsächlich schleicht sich bereits viel von dem im Herr der Ringe über die Welt hereinbrechendem Unheil langsam an die ahnungslose Welt heran. So erweisen viele Verlängerungen und Hinzufügungen, die wir im 'Hobbit' erleben tatsächlich als sinnvoll, haben die Autoren offenbar für das Drehbuch nicht bloß den Roman als Vorlage genommen, sondern ebenfalls die anderen Schriften Tolkiens eingesehen, die jene Zeit beschreiben, insbesondere wohl den Bericht Galdalfs, der seine im Roman "der kleine Hobbit" oft schleierhaft bleibenden Handlungen erklärt, seinen Verdacht, seine Furcht vor der Drohenden Rückkehr Saurons,sein Treffen mit dem weißen Rat. Somit erfahren wir Dinge, die im Roman völlig im Dunkeln bleiben (Ganndalfs Bewegründe den Zwergen zu helfen, die anfängliche Abneigung Thorins gegenüber Bilbo...), die jedoch in Tolkiens Schriften begründet sind und den Film vielschichtiger machen und ihm, trotz vieler humorvoller Einlagen, mehr Ernst und mehr Gewichtigkeit verleihen.

Ich halte den Film für eine optimale Vorbereitung auf den Herrn der Ringe, den er zwar niemals ganz erreichen wird, doch den er wunderbar erklärt und vorbereitet, ohne dabei seine eigene Geschichte und eigenen Charaktere zu vernachlässigen.
Man bekommt einen viel größeren Einblick in die Geschehnisse Mittelerdes und über die Bedeutung einzelnder Dinge.
An mehreren Stellen finden sich bereits versteckte Verweise auf die späteren Geschehnisse um den einen Ring, manche Dinge werden wiedererkannt, das verblassende Heim, während die Welt nahrückt, der Moment, in dem Bilbo in der Höhle hinfällt, auf dem Rücken landet und den Ring mit dem Finger auffängt. Überhaupt konnte ich in mehreren Situationen und Handlungen Bilbos bereits Frodo vor mir sehen und das Wissen über die Dinge, die in "Herr der Ringe" geschen werden, gibt dem Film so viel mehr Bedeutung.
Jener schicksalhafte Moment, in dem Bilbo mit der Entscheidung hadert Gollum zu töten wirkt so viel schwerwiegender, wenn einem sogleich einfällt, welche Rolle Gollum noch zu spielen haben wird und wie die Leben und Handlungen der einzelnden Charaktere miteinander verwoben sind während Galdalf heimlich Fäden zieht.
Nur so wird verständlich, wie es möglich ist, aus einem Buch mit überschaubarer Seitenzahl wie es "Der kleine Hobbit" ist, ein so umfangreiche Verfilmung zu gewinnen.Vielleicht sollte man den Film weniger nur als Romanverfilmung betrachten, als eine detailierte Visulisierung der wegweisenden Geschehnisse in Mittelerde während des ... ehm - dritten Zeitalters?

Als große Liebhaberin der Detailverliebtheit, die mich somit zu einer besonderen Bewunderin Tolkiens macht, hat mich die Genauigkeit des Film teilweise regelrecht verzückt, der Anfang - am selben Tag wie Herr der Ringe - wunderbar: Bilbo an seinem Schreibtisch, in seiner Höhle, sein Buch schreibend - und dann natürlich noch die Sackheimer-Beutlins, die habgierigen, diebischen Verwandten, vor denen Bilbo und Frodo ja schon auf der Geburtstagsfeier in 'Die Gefährten' fliehen, Bilbos seltsames Verhalten, über das Frodo wenig später klagen wird, wenn er mit Gandalf durch Beutelsend wahren wird, um auf diesen zu wraten verlässt er dann schließlich Bilbos Höhle, dasselbe Buch in der Hand, das er zu Beginn des "Herr der Ringe" ließt, als er unter den Bäumen sitzt und auf den alten Zauberer wartet, der nie zu später kommt, sondern stets eintrifft wann er es beanbsichtigt hat. Währenddessen erinnert sich Bilbo an jenen Tag, an dem er dem alten Freund zum ersten Mal begegnet war.

Wie bereits erwähnt, wurde in diesem Film nicht gekürzt, sondern sehr detailiert wiedergegeben und teilweise erweitert, was an mancher Stelle auf Verwirrung gestoßen ist. Doch sind all jene hinzugefügten Elemente tatsächlich sinnvoll und bleiben Tolkien weitgehend treu, können in die Lücken der Handlungen in "Der kleine Hobbit" gut eingesetzt werden, denn tatsächlich hat Gandalf Radagast zu jener Zeit getroffen, und den weißen Rat, tatsächlich schwebten die Reisenden in Gefahr während der Überquerung der Nebelberge, als die Steinriesen hervorkamen, auch wenn das im Roman nur mit äußerst wneigen Sätzen am Rande erwähnt wird.
Und dort finde ich schließlich die einzige Schwachstelle des Films, und zwar, dass jene Momente meines Erachtens ein kleinwenig zu viel ausgeweitet wurden, die Steinriesen, sowie der Kampf gegen die Orks in den Stollen des Nebelgebirges, die den Zuschauer irgendwann der Kampfszenen ein wenig müde werden und auf den Fortgang der Geschichte warten ließ.
Es waren tolle Szenen, aber ein klein wenig kürzer hätten sie für mich schon sein können.
Alles in allem konnte man darüber aber recht großzügig hinweg sehen, im Anbetracht der Epik jener Szenen sowie all der anderen Dinge, die der Film zu bieten hat; der wunderbaren Comic Relief Momente, die immer wieder dazwischen gesträut wurden und selbstverständlich auch solcher Faktoren wie der tollen Effekte, der beeindruckenden Bilder und Musik.
Es wurde so manches Mal kritisiert, der Humor des Buches gehe im Film gänzlich verloren, doch da muss ich tatsächlich laut wiedersprechen, die Darstellung der Zwerge und des Hobbits ist dem Buch angemessen sehr humorvoll und auch sonst finden sich immer wieder sehr lustige Momente zwischen den Szenen.
Anders als einige Kritiker fand ich auch den Anfang bei weitem nicht zu lang, im Gegenteil, der ausführliche Besuch der Zwerge bei Bilbo war eine Augenweide!
Die Erweiterung der Charaktere gefiel mir außerdem sehr gut.
Der erfundene Handlungsstrang, die gesonderte Fehde zwischen Azog und Thorin Eichenschild wurde des öfteren beklagt, hatte mich im allerersten Moment ein wenig irritiert, bald begann sie mir jedoch sehr sinnvoll zu erscheinen, im Anbetracht dessen wie Tolkien wiederholt Thorins Charakter beschreibt und seinen Durst nach Rache, schließlich hat Tolkien selbst festgehalten, dass Azog Thror bei der Schlacht um Moria tötete und dass Thorin Herz über die Kränkung seines Hauses brannte und dass er Rache als eine Pflicht ansah, die er sehr ernst nahm.
Auch seine Zweifel an Bilbo erwähnt Gandalf in seinen Berichten des öfteren, somit nimmt sich der Film viel weniger Freiheit als manch einer, der nicht ganz so bewandert ist in Tolkiens Werken, auf den ersten Blick vielleicht annehmen wird, sondern hält sich sehr nahe an Tolkiens Schriften, setzt diese wunderbar um.
"und ein großer Zorn ohne Hoffnung brannte in ihm, wenn er auf das rote Eisen auf dem Amboss schlug" schreibt Tolkien über Thorin nach dem Verlust Erebors - tatsächlich kann man diesen Satz förmlich sehen während man den Zwerg während des Prologes im Exil in einer Schmiede arbeitend sieht - toll!

Und die Besetzung ist überaus gelungen. Martin Freeman passt gut zu dem gutgütigen, gemütlichen, ein wneig naiven Bilbo - auch wenn ich ich mich frage, wie er bloß sein geliebtes Handtuch vergessen konnte mit auf die Reise zu nehmen!=)
Und Ian MacKellen als Gandalf ist gewohnt erfreulich, wenn auch mit anderer Synchronstimme, die ich allerdings, so muss ich zugeben, kaum bemerkt habe, des weiteren freut man sich über das Wiedersehen mit Galadriel und Elrond - und Saruman ganz besonders, der ja zu dieser Zeit noch ein guter Zauberer ist, vielleicht aber schon den Keim des späteren Verrats in sich trägt, sowie Frodo, der noch ein unbesorgter junger Hobbit ist, der nicht einmal ahnt, dass er Mordor und den Schicksalsberg jemals sehen und Gollum jemals treffen wird.
Die Zwerge sind wirklich klasse, jeder mit ganz eigener Persönlichkeit und beeindruckender Haarbracht, absolut lustig, wie sie Bilbo besuchen, seine Speisekammer leeren und singend das Geschir spülen, aber zugleich sind sie auch, was im Roman weniger zum Ausdruck kommt, Vertriebene, die sich nach ihrer Heimat sehnen.
Dabei mutiert Thorin Eichenschild zum Aragornersatz, als König ohne Krone, der sein Königreich verloren hat, bzw, dem es gestohlen wurde., unterscheidet sich jedoch von ihm durch seine zornige Rachgier und seinen enormen Stolz.
Nach anfänglicher Skepsis erkannte ich außerdem bald, dass Richard Armitage tatsächlich die ideale Besetzung des Zwerges ist, vor allem aber hat Andy Serkis als Gollum ein weiteres Mal einen Geniestreich hingelegt, tatsächlich konnte man den Ring-besessenen Smeagol ganz neu kennen lernen und zugleich einem alten Bekannten begegnen.

Die Musik von Howard Shore sorgt einmal wieder für Gänsehaut, nicht bloß das Lied über die Nebelberge, sondern auch die Verwendung der bereits durch Herr der Ringe bekannten Melodien und die Art, wie sie in den Film eingestäut wurden. Wer kann sich der Gänsehaut entwährend, wenn in der dunklen Höhle etwas Goldenes blitzt und zum ersten Mal das Ringthema erklingt?

Ich gebe dem Film 4 Sterne - und wünschte ich könnte 4,5 geben, - oder einfach eine Zacke des fünften Sternes abknabbern - für die paar Ausweitungen, die mir ein wenig unnötig erschienen und etwas ermüdent wirkten.
Ansonsten: Wir erleben mit einer weiteren Mittelerde-Trilogie die Rückkehr des Königs (der Filme)!
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1-1 von 1 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 23.04.2013 12:23:02 GMT+02:00
Marco Paar meint:
danke für die treffende rezi, die mir ganz und gar aus dem herzen spricht... das mit gandalfs synchronstimme ist mir leider schon sehr aufgefallen, wusste vorher schon, dass ian mckellens alter sprecher gestorben war und bangte, wer denn dann der neue sein würde... dass es dann der sprecher von arthur aus der "king of queens"-serie ist hatte ich fasst schon befürchtet (die kann ich nämlich seit der serie nicht mehr wirklich ernst nehmen), aber in diesem film hat er es doch einigermaßen hinbekommen und nach einiger zeit konnte ich mich dann voll und ganz auf den wunderbaren film konzentrieren, der als "Vorbereitung für Hdr" treffend beschrieben ist, danke dafür
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