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Kundenrezension

14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Helden des Power-Metals!, 18. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Heroes - Earbook (Audio CD)
Die schwedische Artillerie ist zurück und trifft genau ins Schwarze! Die Band um Sänger Joakim Brodén hat mit "Heroes" abermals ein gelungenes Album am Start.

Nachdem 2012 ein Ausflug ins 17. Jahrhundert stattfand kehren Sabaton mit ihrem neuen Werk wieder zurück in das 20. Jahrhundert, zurück zum 2. Weltkrieg. Erzählt wird von Personen, die besondere Taten vollbrachten oder einzigartige Geschichten erlebten. "Heroes" gefällt mir aber nicht nur wegen den guten Texten, meinetwegen hätten sie ruhig auch weiter Schwedische Geschichte thematisieren können. Was ich besser als beim Vorgänger "Carolus Rex" finde ist schlicht und einfach die Musik an sich. Ich will jetzt hier auf keinen Fall das letzte Album schlechtreden. Es hatte einige Starke Songs! "The Lion From the North", "Gott mit Uns", "Carolus Rex" und "Poltova". So heißen meine Lieblingssongs vom 2012er Album. Aber der Rest des Albums ist irgendwie in meinen Augen, oder wohl eher in meinen Ohren, nur Durchschnittskost. Dazu ist aber zu sagen, dass die 4 genannten Songs das Niveau der CD für mich so extrem gehoben haben, dass sich "Carolus Rex" mindestens 4 wenn nicht vielleicht auch 5 Sterne von mir verdient hat, auch aus dem Grund, weil es als Bonus das komplette Album auch noch auf schwedisch gab. Mein bisheriges Lieblingsalbum von Sabaton ist aber das 2010er Album "Coat of Arms" gefolgt von "The Art of War". "Heroes" wird sich von nun an genau zwischen diese beiden Alben schieben. Ok, Kommen wir direkt zum neuen Material:

1. Night Witches: Besser kann ein Sabaton-Album nicht starten! Die Chöre am Anfang schaffen es bereits Gänsehaut zu erzeugen. Was folgt ist ein starker Power Metal Song, der zu keiner Sekunde langweilig wird mit einem Sabaton-Typischen, hymnischen Refrain. Klasse! (9/10)
2. No Bullets Fly: Ein Song, der nicht wie der Opener düster und wuchtig daherkommt, sondern eher ein "Gute Laune-Rocker" ist. Handelt es sich schließlich im Text um einen Deutschen, der in seinem Jagdflieger die beschädigte britische B17 ziehen lässt und für seine Gnade gegenüber dem Feind Landesverrat riskiert. Musikalisch ähnlich wie "Gott mit Uns" oder "Into the Fire". Macht nichts Falsch! (8/10)
3. Smoking Snakes: Auch nicht schlecht, aber irgendwie doch ein "Aces in Exile" Nr.2, aber andererseits auch nicht. Ich weiß nicht so recht ob der Song bei mir noch zünden wird. Der Break zumindest ist sehr gut! (7/10)
4. Inmate 4859: Ganz anders der Song an 4. Stelle. Hat sofort gezündet! Einer der besten Sabaton-Songs aller Zeiten! Seltsam, dass die besten Sabaton-Songs fast immer von Polen handeln^^ Witold Pilecki, der freiwillig nach Ausschwitz ging um den Alliierten über die Gräueltaten der Nazis zu berichten und es sogar geschafft hat 1943 zu fliehen. Ein würdiger Song für einen wahren Helden! (10/10)
5. To Hell and Back: Der bereits vorab als Single veröffentlichte Song für den auch vor kurzem ein Video veröffentlicht wurde. Muss man eigentlich nicht viel drüber sagen. Die Melodie geht sofort ins Ohr, ist also der Ohrwurm des Albums und vermutlich auch deswegen als Single ausgewählt worden. Rätt så bra! (8,5/10)
6. The Ballad of Bull: Der perfekte Song zum Feuerzeug rauskramen, auch wenn der Song gar nicht so melancholisch ist wie der Name einen Vermuten lässt. Auf jeden Fall mal was anderes, Abwechslung soll ja schließlich auch sein! (8/10)
7. Resist an Bite: Das zweite Highlight auf dem Album! Wurde auch schon vorab veröffentlicht als Lyric-Video. Der Belgische Widerstand gegen die Wehrmacht ist musikalisch wirklich grandios umgesetzt! Der Joakim Brodén-Chor ist hier wieder dran um den Song zu einer Hymne zu machen. Der Break ist meiner Meinung nach der beste Sabaton-Break EVER! (9,5/10)
8. Soldier of 3 Armies: Lauri Törni, der während des 2. Weltkriegs als finnischer und deutscher Soldat gegen die Russen kämpfte und nach dem Krieg in die USA auswanderte und als US-Soldat im Vietnamkrieg starb. Musikalisch ein guter Song, der aber Zeit braucht, bis man ihn überhaupt richtig wahrnimmt, denn er klingt im ersten Moment nach 10 Sabaton Songs auf einmal, also scheint erstmal austauschbar zu sein. Mittlerweile will ich ihn nicht missen müssen! (8,5/10)
9. Far From the Fame: Eine Überraschung? Nein, aber das will der 9. Song des Albums auch nicht sein. Da gab es schon genug andere Überraschungen auf dem Album. Was den Song von vergangenen Heldentaten abhebt ist wie so oft der Refrain, der aber trotzdem nach "Gab es schon mal" klingt. Dennoch ein solider Song. (7,5/10)
10. Hearts of Iron: Den Endpunkt des regulären Albums bildet "Hearts of Iron". Der Song handelt von Walther Wenck, General der 12. Armee der Wehrmacht, der den Befehl Hitlers erhielt Berlin bis zum letzten Mann zu verteidigen, diesen aber nicht ausführte. Stattdessen errichtete er einen Fluchtkorridor und ermöglichte so 250.000 Berlinern die Flucht aus der Stadt.
Die Musikalische Umsetzung bleibt sofort nach dem 1. mal Hören im Kopf, was nicht zuletzt einer gewissen Melodie geschuldet ist, die hier als Gitarrensolo zum Einsatz kommt und die jeder kennt :) (8,5/10)
11. 7734: Der erste Bonustrack weiß auch zu gefallen. Die Zahl 7734 bedeutet so viel wie "Hell". Kurz zur Herkunft: Tippt man diese Zahlen in den Taschenrechner (oder ein anderes Gerät) ein und dreht das Ganze um 180° kommt "Hell" raus. Der Song an sich handelt aber natürlich nicht von bösen Taschenrechnern, die die Weltherrschaft an sich reissen wollen^^ Wovon der Song in wirklichkeit handelt weiß ich beim besten Willen aber auch nicht, denn zu den Bonustracks gibt es weder Erklärungen noch Lyrics im Digipack. Schade...aber der Song ist trotzdem gut! (8,5/10)
12. Man of War: Der 2. Bonustrack ist ganz in Ordnung, aber nix besonderes. Hier braucht man keine Erklärung wie zuvor bei "7734", denn der Titel sagt bereits alles, worum es in dem Song geht. Eine abschließende Würdigung an die Helden des Krieges. (7,5/10)

Fazit: "Heroes" ist ganau das, was Fans erwartet haben. Risiken werden im Grunde keine Eingegangen, denn ändert man zu sehr die Richtung maulen Fans rum. Wenn man zu wenig ändert maulen sie auch rum. Der Mittelweg ist hier die Lösung. Wer bisher mit Sabaton nix anfangen konnte sollte auch nicht zugreifen. Wer Sabaton-Fan ist MUSS zugreifen!
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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 19.05.2014 06:27:55 GMT+02:00
Metallergirl meint:
Gute Rezi. Ich bin dem Album ebenfalls sehr angetan. To Hell And Back hätte ich auch wenigstens 9 von 10 Punkten gegeben.
Zum Track Man Of War. Dieser Track ist weniger eine Würdigung an die Helden des Krieges, viel mehr eine Würdigung an die Band Manowar, da sämtliche Lyrics aus Titelnamen von Manowar-Releases zusammengeschustert worden sind. Stört mich nicht im geringsten, Sabaton kriegen selbst solche Dinge ja auch immer hammermässig hin.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 20.05.2014 18:43:47 GMT+02:00
Hmm...Wäre ich jetzt im Leben nicht drauf gekommen, dass das was mit Manowar zu tun hat, danke für die Info :) Liegt wohl daran, dass ich persönlich mit Manowar überhaupt nix anfangen kann^^

Veröffentlicht am 30.05.2014 18:59:00 GMT+02:00
Anvar666 meint:
Schließe mich an, gute Rezension.

Zu "7734". Der Song ist nicht neu, sondern wurde bereits 2007 auf "Metalizer" veröffentlicht und für "Hereos" neu eingespielt. Hier der Link zu den Lyrics: http://www.metal-archives.com/albums/Sabaton/Metalizer/141928
Dazu solltest du wissen, daß "Metalizer" das eigentliche Debüt-Album von SABATON ist, das damals nicht veröffentlicht wurde, weil man sich von der Plattenfirma getrennt hatte, die "Metalizer" herausbringen sollte. Zum Entstehungszeitpunkt des Songs "7734" gab es das Konzept der realen Kriegsstories so noch nicht, der Text beschäftigt sich mit einer fiktiven Geschichte.

Veröffentlicht am 01.06.2014 14:04:59 GMT+02:00
M. Burkhardt meint:
Ich schliesse mich an..
Sehr gute Rezi...wenn da nicht die beiden "Schnitzer" zu den Bonus-Songs wären^^, die aber ja schon angesprochen wurden.

Zum Album...eben typisch Sabaton.
Ich hätte auch 9/10 Punkte vergeben.
Ob man Ausschwitz in nem Chorus einbauen muß, nunja...(Meine Nachbarn haben etwas sparsam geschaut, als ich das beim Auto-Polieren laufen hatte).
Mir fehlt einzig ein Song wie "Killing Ground" oder *Back in Control"

Auf jeden Fall "zünden" einige Songs von Hereos erst beim 2. oder 3. hören so richtig

Veröffentlicht am 20.06.2014 22:23:27 GMT+02:00
Midian meint:
Der Witz an 7734 ist die letzte Strophe
The last two united (3 + 4)
And two become one (=7)
111 perished in flames (777 - 111 = 666)
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