Kundenrezension

2.0 von 5 Sternen Zu sehr manipulierte Fotos, 17. Mai 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Alfred Seiland. Imperium Romanum Opus Extractum (Gebundene Ausgabe)
Das Thema zu diesem Buch ist sehr interessant und gut gewählt. Leider sind fast alle Fotos stark im Photoshop bearbeitet worden, teilweise sind Farben und Kontraste viel zu extrem. Meiner Meinung nach hätte das Thema auf jeden Fall Potential für eine viel grössere Anzahl Fotos die mehr dokumentieren als mit Farben das Foto einer Grossbildkamera abzuwerten. Ich würde das Scheimpflug meets Photoshop nennen. Der massive, starke Titel "Imperium Romanum" passt nicht zu dieser kleinen Anzahl von computergenerierten Farbspielerein.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-5 von 5 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 17.05.2014 19:19:17 GMT+02:00
Es ist normalerweise nicht meine Art auf unqualifizierte Rezensionen zu reagieren (glücklicherweise gibt es nicht so viele), ich hoffe aber Sie haben wenigstens für das Buch bezahlt. Nachdem ich von einem schockierten Kollegen auf Ihre Ausführungen hingewiesen wurde, möchte ich doch einige Bemerkungen zu Ihrer Weiterbildung verlieren: Wer meine Arbeit verfolgt weiß, daß ich ein Gegner von technischen Hilfsmitteln zur Bildmanipulation in der Fotografie bin und nach wie vor selbst meine analogen Farbprints herstelle. Für dieses Langzeitprojekt wurden meine Negative zwar digitalisiert, aber unter der strikten Vorgabe die analoge Erscheinungsform der Aufnahmen zu erhalten. Man sollte doch unterscheiden können, was eine besondere natürliche Lichtsituation oder von Photoshop generiert ist, auch wenn man keine fotografische Erfahrung hat. Ich habe übrigens in meinen letzten 35 Jahren Arbeit mit der Großbildkamera niemals die Scheimpflugtechnik (etwas im künstlerischen Kontext vollkommen unwichtiges) eingesetzt, eine weitere Verkennung der Tatsachen Ihrerseits. Überall im Netz ist leicht herauszufinden, daß dieses Buch nur ein Auszug (Imperium Romanum/Opus Extractum = Auszug = in diesem Fall auch Ausstellungskatalog) vom großen Ganzen (Imperium Romanum/Opus Magnum) ist, das im nächsten Jahr erscheinen wird. Also einfach vorher etwas mit der Arbeit auseinandersetzen, bevor man Tinte (ich denke bei Ihnen ist es wahrscheinlich eher die Tastatur) verkleckert! In diesem Sinne auf eine erleuchtete Zukunft, Alfred Seiland

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.05.2014 00:17:00 GMT+02:00
Bastian meint:
Lieber Herr Professor,

danke dass Sie sich zu meiner Rezension äussern. Ich kann verstehen dass Ihnen das nicht gefällt, niemand wird gerne kritisiert. Und Sie haben Recht wenn Sie schreiben "glücklicherweise gibt es nicht soviel". Natürlich ist das so, zu loben ist immer einfach, zu kritisieren und dazu zu stehen ist viel schwieriger.

Ich schreibe hier weil Amazon mir freistellt mich zu diesem Produkt zu äussern. Und wie Sie richtig vermuten, ich habe das Buch "wenigstens" gekauft. Das mache ich schon wenn ich mir erlaube eine Kritik zu schreiben.

Übrigens, es ist für eine Rezension eines einzelnen Buches zwar möglich aber nicht Vorraussetzung, wie Sie schreiben "Ihre Arbeit zu verfolgen" oder "herauszufinden", dass es sich um einen Auszug aus einem Gesamtwerk handelt. Auch muss ich als Amazonkunde für eine Rezension nicht Latein können müssen :-)

Und um herauzufinden ob ich in meiner Ansicht gänzlich alleine dastehe habe ich ein-zwei erfahrene Foto- und Buchproduktioner um Ihre Meinung gebeten. Es gibt Leute die fotografische Arbeiten eventuell ganz anders bewerten als Sie. Und das könnten Sie doch auch akzeptieren.

Diese Herren vertraten dieselbe Meinung, einige Bilder (in meiner Ausgabe des Buches) sehen sehr stark manipuliert und unecht aus. Schattenbereiche sehen teilweise so hell aus dass die Fotos nun mal leider an übertrieben HDR-Fotos erinneren. Ihre Vermutung "wenn man keine fotografische Erfahrung hat" trifft leider nicht zu.

Auch wenn Sie beschreiben es sei keine PS-Manipulation, gut, dann ist es so, aber es sieht trotzdem ganz stark danach aus. Und da komme ich zu meinem Problem mit den Bildern. Sie haben mich in Sachen Scheimpflug missverstanden, ich meinte nicht dass hier sowas zum Einsatz kam, ich benutzte diesen Begriff als allgemeinen Ausdruck für die Grossformatkamera, für das Fachgerät, die Erhabenheit usw., genau da erwarte ich (meine Meinung) eine viel strengere, klarere, unspektakulärere und authentischere Abbildung. Sehen Sie, ich denke die Tatsache dass praktisch alle Linien die stürzen könnten in Ihren Bilder grade ausgerichtet sind zeigt mir doch ein gewisses fotostilistisches Statement im Sinne einer "visuellen Korrektheit".

Ich sehe jedoch hier bei diesen extremen Farb- und Kontrastspielereien noch nicht einmal den Sinn des Einsatzes einer sperrigen Fachkamera. Man hätte das auch z.B. mit einer guten mobilen digitalen Mittelformatkamera machen können. Mehr Mobilität, mehr Zeit, mehr Bilder die ich für dieses Thema für angebracht fände (ich begrüsse es in diesem Zusammenhang dass es anscheinend eine umfassendere Version des Buches geben wird). Ich bin selbst ein Liebhaber der grossformatigen Analogfotografie. Aber bei mir sehen die Bilder auch danach aus und nicht nach überzogenen Digitalbilder. Dazu kommt, durch diesen Wechsel von übertrieben Farben S.65 und irgendwie schwachen und verschobenen Farben S.61 sowie diese eigenartige Durchzeichnung in den Schattenstellen auf S.93 oder S. 103, fehlt mir eine fotostlistische Linie wie ich sie für dieses Thema geeignet fände.

Mich würde wirklich interssieren ob Sie nach 35 Jahren Fotopraxis nicht sehen können dass diese Bilder irgendwie künstlich aussehen. Dass kann Ihnen doch nicht verborgen bleiben. Ob Sie das als Ihr eigenes Stilmittel einsetzten bleibt Ihnen ja freigestellt, doch empfinde ich viele dieser Bilder in der Zeit von Bildmanipulation, Foto-Idealisierung und digitalen Erschaffungen von Traumwelten als falschen Weg.

Mich würde noch interessieren warum Sie Scheimpflug im "künstlerischen Kontext als vollkommen unwichtiges" beschreiben.

Zum Abschluss, Ihre Bemerkung mit der Tinte ist trefflich, in der Tat greife ich für persönliche Briefe immer noch gerne zum Federhalter. Und die Bemerkung mit der "erleuchteten Zukunft" muss doch nicht sein.

Ich emfehle Ihnen: Ruhr - Joachin Brohm

Gerne diskutiere ich mit Ihnen weiter über Ihr Werk.

B.S.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.05.2014 01:19:05 GMT+02:00
Sehr geehrter Herr,
ich fange bei meiner bewußt kurz gehaltenen, einmaligen Antwort (Sie können das durchaus auch falsch verstehen) am besten von hinten an: Ich schätze natürlich die Arbeit von Joachim Brohm und kenne sie wahrscheinlich besser als Sie, vielleicht nicht ganz zufällig werden wir auch von der gleichen Galerie vertreten. Wenn Sie genauer nachschauen wollen können Sie dies derzeit auch in unserer gemeinsamen Gruppenausstellung in Berlin tun. Ich denke auch nicht, daß ich in Ihren Ausführungen etwas mißverstanden habe, vielmehr sollten Sie zwischen den Zeilen lesen. Wenn man jahrzehntelang bewußt ausschließlich mit großformatigem Farbnegativfilm arbeitet, ist HDR kein Thema. Aber vielleicht konzentrieren Sie einfach einmal auf die Bilder und die dazugehörigen Bildlegenden und vergessen den technischen Firlefanz.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 18.05.2014 02:09:24 GMT+02:00
Bastian meint:
Sehr geehrter Herr,
auch von mir die letzte, bewusst kurz gehaltene Antwort,
der Begriff "grossformatiger Negativfilm" ist mir bekannt. Zu den Bildern und den Legenden, was hier rein inhaltlich gezeigt und im seitlichen Text dokumentiert wird steht ausserhalb meiner Kritik. Für mich gehört allerdings der, wie sie schreiben"technische Firlefanz" dazu, denn da wird mitentschieden wie die Fotografie ausschaut, gedruckt, oder als Print in einer Ausstellung. Mir geht es hier nur um die, sagen wir, visuelle Anmutung, die Ästhetik der Bilder. Und die finde ich nicht schön und sehr unpassend. Es steht mir zu diese Meinug zu vertreten, es ist keine willkürliche Kritik und ich habe das auch genau begründet. Ich sehe diese römischen Relikte wie sie in unserer Gegenwart einen neuen Platz einnnehmen obwohl Sie Ihren eigenen nie verlassen haben, aber ich frage mich, warum sieht dieses Foto so aus? Warum ist es so affektiert? Diese Frage stelle ich mir bei Brohm nicht? Die Bildtheorie interessiert mich sehr.
Herzlichst
BS

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 14.04.2015 16:46:36 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 14.04.2015 16:49:14 GMT+02:00
Soha meint:
"Es ist normalerweise nicht meine Art auf unqualifizierte Rezensionen zu reagieren..." und "...ich hoffe aber Sie haben wenigstens für das Buch bezahlt"... Du meine Güte, was für eine befremdliche und vollkommen deplatziert wirkende Reaktion auf eine subjektive Meinungsäußerung!
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