Kundenrezension

37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Allrounder - siehe auch entsprechende Beispielbilder, 4. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Nikon AF-S 28-300mm 1:3.5-5.6G ED VR Objektiv inkl. HB-50 (77 mm Filtergewinde) (Camera)
Aufmerksam wurde ich auf dieses Objektiv durch einige Beispielbilder in einem Foto-Forum.
Anschließend begab ich mich auf die Suche nach Erfahrungsberichten und Tests im Internet zum 28-300er.
Ich wollte versuchen herauszuhören was so der Grundtenor in der Beurteilung dieses Objektivs ist.
Es gibt durchaus unterschiedliche Meinungen :)
Was mir bei den Tests aufgefallen ist, das waren durchweg gute Noten insbesondere von Testern die mit der Fotografie ihr Geld verdienen. Die positive Beurteilung dieser Profis - ich denke der Begriff gehört an diese Stelle hin - erfolgte wiederum durchweg durch den Einsatz des 28-300mm in der Praxis, beim Shooting. Es gab hier keine Testaufbauten oder Fotografieren von Siemenssternen usw..

Im Grunde hatte jeder dieser Profis - wie beinahe selbstverständlich - die allgemein als hervorragend bezeichneten Objektive wie bspw. 14-24er 2.8, 70-200er 2.8, 105er 2.8, 85er 1.4, 50er 1.4 usw. im Portfolio. Und dennoch machte das 28-300er gemäß ihrer Aussagen eine gute Figur. Bei den meisten gehört das 28-300mm nun ebenfalls zur Grundausstattung wenn Sie unterwegs sind. Damit war meine Neugierde natürlich geweckt.

Die meisten der oben aufgeführten Objektive besitze ich ebenfalls. Selbst die 300mm Brennweite sind durch ein 70-300er abgedeckt; und genau das ist im Grunde auch die Krux des Ganzen. Wer schleppt denn 6 Objektive mit sich herum (und Blitz, und Telekonverter, und Stativ, und iPad und, und, und ...) ??

Ich lasse nichts auf das 70-200er kommen; wenn ich mich trennen müßte, dann wäre dies das letzte Objektiv welches ich hergeben würde; das 85 1.4 macht traumhafte Porträts mit einem wunderschönen Bokeh, das 105er Makro 2.8 ist so unglaublich scharf, dass es seines gleichen sucht. Immer wenn ich ziemlich sicher bin wohin es geht, oder was ich fotografieren werde, oder aber wenn ich weiß ich schleppe nicht herum sondern nur zum Ort des Geschehens hin, und dort verweile ich, dann bin ich froh und glücklich genau auf diese wundervollen Objektive zurückgreifen zu können. Aber nun können wir uns ja mal tief in die Augen schauen und hinterfragen wie häufig das denn der Fall ist, oder anders herum wie häufig das alles zu Hause bleibt weil ich durch die Gegend renne und das ganze Geraffel daher zu Hause bleibt weil mir das to much ist. Das 50 1.4er ist immer dabei, das wiegt ja auch nichts, und ansonsten nehm ich entweder ein Weitwinkel oder ein Tele mit, das war es dann auch schon.

Ich ahne mal, dass den Profis das so ähnlich geht wie mir. Wenn sie wissen, was, wo und wann = dann Profi-Equipment!
Wenn Sie unterwegs sind und das alles den ganzen Tag von A nach B tragen müssen, dann gibt es plötzlich eine echte Alternative. Wie gesagt, es soll nicht der Eindruck erweckt werden, das 28-300er würde all das gute Equipment qualitativ in die Tasche stecken, aber Ergänzen sehr wohl !!

Die Sache mit der Gewichtsersparung muss man jedoch ganz klar relativieren. Das 28-300er zusammen mit einer D700 wiegen zusammen immer noch rund 2 Kg !! ... auch das ist eine Ansage wenn man das den ganzen Tag hoch hält !!
Mein Urlaubs / Leichtgepäck ist daher dann auch nach wie vor eine D90 mit einem DX 16-85er.

Lange rede kurzer Sinn. Sucht jemand ein Immerdrauf, eine Solo-linse für die Reise oder aber ein gutes Objektiv mit einem Umfassenden Brennweitenbereich als Einstieg in die Vollformat Welt, dann sollte der sich das 28-300er auf jeden Fall einmal genauer anschauen.
Alle Pixelpeeper die das 28-300er mit dem 85 1,4er; 24-70 2.8er oder 70-200 2.8er vergleichen (wollen), lasst die Finger von diesem Glas und grämt euch nicht. Seid eher verwundert über euch selbst, dass Ihr überhaupt bis hierhin gelesen habt :)

Ich habe einige Beispielbilder hier bei Amazon reingestellt.

Bitte die Auswahl der Bilder mit Bezug auf Ihre Aussagekraft zur Praxistauglichkeit und Schärfe des 28-300ers bewerten, nicht aufgrund Ihres (fehlenden) künstlerischen Wertes - es sind ja nun einmal lediglich Beispielbilder :)
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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 13.10.2012 19:13:20 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 13.10.2012 19:30:46 GMT+02:00
A. Stein meint:
Moin Moin "meMyself",
danke fuer diese wirklich gute Rezension und die Bildbeispiele. Ich finde Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Das 28-300er ist ein gutes Alltagsobjektiv, genau wie das 24-120er. Ich habe die beiden Objektive gegenueber gestellt und bin dann doch bei dem 24-120er geblieben. Aber ich denke dass ich das 28-300er einfach ueberfordert habe. Es konnte nicht das leisten was ich in einer Kirche bei 300 mm sonst mit dem 70-200er VR II & TC-20E III abdecke. Dafuer war ich begeistert, das ganze Shooting einer Konfirmation mit nur einem Objektiv abgedeckt zu haben. Ich musste mir keine Gedanken darueber machen, dass irgendwo in einer Ecke, neben einem mir vertrauenswuerdig erscheinenden Menschen, meine restlichen 2,8er warteten, um gut geplant und fuer die jeweilige Situation, anvisiert und ausgetauscht werden mochten. Ich hatte schier alles dabei, meinen Hochleistungsbody, das 28-300er, noch nicht einmal einen Blitz. Mir erschien es ein wenig verwegen, mich nicht mit den Boliden abgesichert zu wissen. Aber ich entschied mich keine 14mm einzusetzen, und es merkte kein Mensch nachher.

Da mir der Fotoladen meines Vertrauens, das 28-300er nur fuer ein Wochenende geliehen hatte, ging es auch wieder zurueck. Erst einmal gab es wichtigere Dinge.
Haette das 28-300er ein eine klein wenig solidere professionellere Bauart, haette ich es behalten. Doch der sich vorne herausschiebende Tubus ist alles andere als proflike. Trotzdem, das 24-120er hat dies auch und ich setze es dennoch ein.

Im Alltag, und da gebe ich Ihnen recht, ist eine Verzeichnung, Vignettierungen voellig egal. Das sind Dinge die engagierte Amateurfotografen besonders beachten. Amateurfotografen schaetze ich sehr, amare (dt.: lieben) ist ein hohes Gut und ich verbringe durchaus viel Zeit damit diese wunderbar fotografierten Motive in den Foren zu betrachten.

Der Alltag der Fotografie sieht aber eben oft anders aus.

Neulich war ich zu einer Hochzeit ans Meer eingeladen, privat von Verwandtschaft. Zwei Tage zuvor wurde ich gebeten, doch ein paar Fotos zu den beiden engagierten Fotografen beizutragen. Als ich zur Kirche kam, erfuhr ich dass der eine Fotograf, man glaube es kaum, seine Kamera vergessen hatte, die andere Fotografin keine Menschen fotografieren wollte, sondern nur Impressionen. So hatte ich eine Job an der Backe, mit dem Resultat vieler, sehr vieler Bilder.

Ich musste quasi aus dem Stehgreif ein professionelles Shooting ohne jede Vorbereitung hinlegen, dunkle Kirche, Outdoor im Regen, Strand, Gasthof. Ich musste vom Gast zum Fotografen mutieren und das Equipment verwenden das ich dabei hatte. Ich entschied mich bald, meine schwere Fototasche meiner Familie zu úeberlassen um nur mit den 24-120er zu arbeiten, nachdem ich ca. 200 m ueber einen nassen Acker, dem Brautpaar zu einer kleinen Waldgruppe gefolgt war, im Anzug und mit all meinen 2,8ern. Ich war danach fix und fertig, meine Kleidung triefte nur so. Die impressionistische Fotografin begleitete uns zwar, schoss aber nur das wozu sie Lust hatte, ich erledigte ihren und den Job des anderen. Ich moechte damit nur sagen, hier kam mir zugute dass ich gelernt hatte einen Job aus dem Stehgreiff zu uebernehmen und zu erledigen. Dabei reduziere ich gerne auch das Equipment um meiner selbst willen, denn den Tod der Helden koennen andere sterben, indem sie irgendwann unter dem Gewicht des Equipments zusammenbrechen :-).

Wie Sie richtg erwaehnten, Berufsfotografen haben meist die Objektive die sie fuer hochwertige Aufnahmen benoetigen, auf jeden Fall, aber sie haben eine niedrigere Hemmschwelle, Objektive an Profigehaeusen zu verwenden die ihnen nutzen und die ein Amateurfotograf belaechelnd ignorieren wuerde. Es ist in der Tat ein ganz schoenes Gewicht dass man mit sich herum schleppt.

Neulich wurde ich gebeten in Berlin eine Konfirmation zu fotografieren. Da ich den Flug mit einem privaten Besuch verband, also nur mit einem kleinen Trolley reiste, entschied ich mich fuer meinen Body & 24-120er & Blitz, das wars und es reichte aus. Privat bei der Spreetour und auf der Pfaueninsel, tat ich meiner Frau den Gefallen, sie nur mit ihr und meiner Powershot s95 zu begleiten.

Privat schleppe ich sowieso keine schwere Ausruestung mit mir herum, da geniesse ich es, ich gebe zu, nicht ganz unbewaffnet, zumindest mit der kleinen Canon, Freizeitmensch zu sein, der aber jederzeit in der Lage ist auch damit Portraits zu schiessen oder fuer einen andere einzuspringen.

Im vergangenen Jahr reiste ich bewusst, nur reduziert auf die s95 eine Woche durch Ghana, mit oeffentlichen Verkehrsmitteln, auf Maerkten, in absolut armen Gegenden, waehrend der Regenzeit. Natuerlich musste ich nachher laenger daran sitzen aus den RAWs das Optimum herauszuholen, aber dafuer konnte ich unbeschwert reisen. Eine Woche, 1000 Aufnahmen, 2 x 32 GB Karten, 4 Akkus, eine unauffaellige Guerteltasche fuer die s95 und viele Menschen getroffen die nicht darauf aus waren meine Kamera haben zu wollen.

Es kommt nur darauf an dass ein Foto geschossen wird, und nicht darauf womit. Natuerlich sind dem auch Grenzen gesetzt, aber es ist befreiend mit leichtem Gepaeck zu reisen :-)
Mein Fazit:
Das 28-300er ist wie das 24-120er ein gutes Immer drauf Objektiv mit dem sich wohl sehr viele Situationen beherrschen lassen. Wohl dem der den Mut hat sich auf sein Koennen zu verlassen. Man beugt damit aktiv dem Kiesertraining gezielt vor :-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 13.10.2012 20:43:28 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 15.10.2012 17:05:58 GMT+02:00
meMyself meint:
Ebenfalls Moin :-)

vielen Dank für den ausführlichen Kommentar. Den nutze ich gern um meine eigene Rezension um den die Erfahrungen mit dem 28-300er beim Einsatz auf einer Geburtstagsfeier zu ergänzen.
Zunächst habe ich wie selbstverständlich die ganze Zeit das AF-S 85 1.4G genutzt und Porträts gemacht. Da es relativ dunkel war kam die ganze Zeit ein Blitz SB-900 zum Einsatz. Später wollte ich eine paar Gruppenaufnahmen machen und den ein oder anderen "Wegkucker" doch noch erwischen und habe daher auf das 28-300 gewechselt. Das hatte ich eigentlich nur zum rumspielen mitgenommen.
Die Ergebnisse sind durchweg überragend. Zusammen mit dem Blitz habe ich offenblendige Aufnahmen mit so ziemlich jeder Brennweite gemacht. Es gab im Grunde keinen einzigen Fehlfokus, die Schärfe saß auf dem Punkt. Beim Zuschneiden und sonstigen Nachbearbeiten habe ich mich das ein oder andere mal dabei erwischt, dass ich erst einmal nachschauen musste ob das Bild nun mit dem 85 1.4er oder dem 28-300 gemacht wurde.
Ein viel größeres Kompliment kann man diesem Objektiv kaum machen (ausser wir gehen davon aus, dass ich nicht in der Lage bin derartige Unterscheide zu erkennen ... grins ...).
Sucht jemand ein Objektiv mit größtmöglicher Flexibilität für Feierlichkeiten, dann kann ich - so wie mein Vorredner das bei dem 24-120er getan hat - das 28-300er absolut empfehlen. Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit das Objektiv einmal auszuleihen.
Ignorieren sollte man es besser nicht.

Wie schon zuvor erwähnt - wer der Meinung ist, ein Superzoom kann aus Prinzip nur Mist sein, den wird man hier nicht überzeugen können; wenn jemand aber bevorzugt seinen eigenen Augen/Eindrücken die Entscheidung überlässt, der sollte dem Objektiv eine Chance geben.
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