Kundenrezension

73 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurzweilige Raum- und Zeitreise, 14. Juli 2000
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Im Hyperraum: Eine Reise durch Zeittunnel und Paralleluniversen (Taschenbuch)
Ich hätte es vor der Lektüre dieses Buches nicht für möglich gehalten, daß ein Exkurs durch Geschichte und Gegenwart von Relativitätstheorie, Quantenphysik und Kosmologie derart vergnüglich sein könnte. Das Buch ist nicht nur angenehm zu lesen, sondern auch unterhaltend und - angesichts der Thematik ein kleines Wunder - streckenweise sogar richtig spannend. Ein noch größeres Wunder ist dabei, daß Michio Kaku nicht simplifizierend vorgeht, daß nichts auf der Strecke bleibt und der Leser durchaus "eine volle Breitseite" in Sachen Superstringtheorie abbekommt - und trotzdem den Durchblick behält. Kaku schreibt sehr klar, mit feiner Ironie, lockert den Stoff mit dezenten autobiographischen Erinnerungen auf, unternimmt historische Ausflüge in die 4. Dimension, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts verstanden wurde, und illustriert manche Thesen und Themen mit ausgewählten Beispielen aus der Science Fiction. Insgesamt also ein sehr lesenswertes Buch, das durchaus literarischen Rang besitzt. Nur ganz am Schluß (im Anhang auf Seite 424) begibt sich der gelernte Physiker Kaku auf unsicheres Terrain: Sein Argument, daß der Homo sapiens ein intelligent gewordenes Raubtier sei und daß es für ihn vielleicht besser wäre, nicht auf gleichgeartete außerirdische "Raubtiere" zu stoßen, ist evolutionsgeschichtlich nicht haltbar. Der Mensch mag sich zwar oft wie ein Raubtier benehmen, aber biologisch entstammt er der relativ friedlichen Primaten-Familie. Und diese Tiergruppe benötigte ihre zum stereoskopischen Sehen befähigten Augen nicht zum Beutefang, sondern schlicht und einfach dazu, um nicht reihenweise von den Bäumen zu purzeln. Aber das ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Fußnote und wahrlich kein Grund, den 5. Stern zu verweigern.
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-2 von 2 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 22.10.2013 04:37:29 GMT+02:00
Zuletzt vom Autor geändert am 21.11.2013 18:58:32 GMT+01:00
Jayanti meint:
Da bleibt ja die Frage offen, weswegen die anderen Affen da oben - auf den Bäumen - geblieben sind...und Affen nicht Dick werden, wir aber schon?....und sich auch sonst kaum von uns unterscheiden?...ET`s wären hierbei Hilfreich als Erklärung

Ob Altes, Neues Testament, antike Sagen oder die Schöpfungsmythen der Eingeborenen vom anderen Ende der Welt - allenthalben stößt man auf ähnliche Geschichten. Die Götter unserer Religionen waren keine metaphysischen, sondern reale Wesen. Außerirdische Intelligenzen, die überall auf der Erde ihre Spuren hinterlassen haben. Überraschenden Entdeckungen und Interpretationen warten auf uns alle!. Für mich steht eindeutig fest, das z.B der Gott der Bibel ein Außerirdischer gewesen ist; betrifft es aber auch alle weiteren Götter und Göttinnen. Im hebräischen Originaltext ist z.B. nämlich nicht von „Gott", sondern eindeutig von „Göttern" die Rede, er erzählt uns von den „Elohim", spricht also im Plural und doch wurde dieses Mehrzahlwort später, in theologischer Ausdeutung, zum Singular, zur Einzahl umfunktioniert. Dennch verwundert es, daß z.B. jener Satz aus der biblischen "Genesis" nicht in der zuvor angeführten Weise "bearbeitet" - sprich: verändert - wurde, der schließlich dazu führte, unser Geschlecht auf diesem Planeten zu schaffen: "Lasset uns Menschen machen nach unserem Abbild, uns ähnlich..." Rückblickend erkennen wir, daß irdisches Leben auf der Straße der Hominiden durch außerirdische Eingriffe (Einmischung) veredelt oder zumindest aufgefrischt wurde, wodurch ein zweiter Quantensprung der irdischen Evolution ausgelöst worden war (der erste war die Einmischung von Viren aus dem Lebensvorrat des Universums in der frühen Phase der Lebensentstehung auf unserem Planeten). Dies erklärt uns das "Missing link" - Phänomen, den enormen Unterschied zwischen Mensch und Tier, bei 99-Prozentiger Übereinstimmung der genetischen Basis: Der Mensch steht zwischen Tier und "Gott", seit Elohim (= die Götter) beschlossen hatten: "Lasset uns Menschen machen nach unserem Bilde." Bald werden wir, die Kinder des schöpferischen Universums erwachsen sein und ausschwärmen auf der Suche nach einer Partnerschaft...und die Göttin wird Großmutter werden. Jene Elohim kommen überdies 985 (!) Mal im AT vor, und sgt. Engel (herniedergestiegene Himmelssöhne) haben Sex mit den Menschentöchtern; entstanden daraus die Nephilim, angebliche Riesen, vielmehr wohl Hybridisierungen welche außergewöhnliche Stärke und unglaubliches Wissen hatten. Übersetzungsfehler Numero 2 ist ähnlich gelagert. Denn jene Götter (Elohim: Mehrzahl!) schufen ursprünglich nicht "den" sondern die Himmel. Und weil aller guten Dinge bekanntlich drei sind, muß das erwähnte Bibelzitat auch nicht ein drittes Mal korrigiert werden. Nicht "im (oder: am) Anfang" wurde „die Himmel und die Erde" geschaffen, sondern "aus dem, was am Anfang war". Um es deutlicher zu sagen: „Am Anfang" ist in der hebräischen Urfassung ein zusammengesetztes Wort. Es hat (wie sooft beim ersten Wort verschlüsselter Texte) zwei Bedeutungen. Teilt man es, dann erhält man eine Vorsilbe und das Hauptwort „Anfang". Diese Vorsilbe kann jedoch sowohl „in" als auch "mit" bedeuten, was zweierlei Übersetzungsmöglichkeiten zulässt. Also entweder: „in den Zeiten des Anfangs" (das ist die geläufigste Norm) oder aber auch: „mit dem, was von früher übrig war". Im Klartext: Die Elohim gebaren diesen Planeten keineswegs aus dem Nichts, sondern benützten hierzu „Baumaterial", das ihnen in ungewisser Menge zur Verfügung Stand. Man könne daher ach übersetzen „Die Elohim schufen die Himmel und die Erde mit dem, was übriggeblieben war." Wovon übriggeblieben? Hatte es vor der Geburtstunde unserer Erde bereits einen anderen Planeten in der Umlaufbahn der Sonne gegeben - und war dieser, aus welcher Ursache auch immer, zugrundgegangen? Jene Schöpferwesen sind keineswegs Gott, sondern man nennt sie „göttliche Menschen". Elohim kann auch auf solche Menschen zugeschnitten werden. Also auf hominide Wesen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und außergewöhnlichen Wissen. Als sein Gebot dennoch übertreten wurde, vertrieb Gott seine beiden ersten Menschen mit den wenig göttlichen klingenden Worten: "Ja, der Mensch ist jetzt einer von uns geworden, daß er Gutes und Böses erkennt. Nun geht es darum, daß er nicht noch seine Hand ausstrecke, sich am Baum des Lebens vergreife, davon esse und ewig lebe." (Gen. 3,32) Es hat den Anschein, als fürchte dieser "Gott" die nach und nach wachsende Intelligenz der von ihm erschaffenen Menschen.

namaste

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.11.2013 20:44:32 GMT+01:00
Elias Wagner meint:
Dumme Frage:
Ich bin k e i n Experte und leider bisher nur auf Bibelversionen gestoßen, indem in den Büchern Mose n i c h t von den Elohim die Rede war - weil sich diese Ausgaben halt nicht so sehr an den originalen Quellen orientiert haben. Gibt es im Handel erhältliche Bibelversionen, die etwas dichter dran sind, so dass ich schlicht und einfach mal in einer halbwegs brauchbaren Fassung die Bibel lesen kann? mfG
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