12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kunstwerk!, 3. September 2007
= Spaßfaktor:
Rezension bezieht sich auf: BioShock - Steelbook Edition (Videospiel)
Im Vorfeld sollte gesagt werden, das ich nicht der größte Fan von Egoshootern bin. Doom 3 beispielsweise fand ich zum gähnen, ebenso wie jegliche Call of Medal of Honours und Quakes. Far Cry war dann aufgrund des freien Gameplays und der Grafik ein Lichtblick, der begeistern konnte und auch Half Life 2 war ein gutes Erlebnis. Jetzt kommt Bioshock, welches zuerst einmal mit seiner Hammergrafik beeindruckt: Unglaubliche Wassereffekte, die seltsame Unterwasserwelt mit ihrem Art-Deco Look, ein Effektefeuerwerk schon in den ersten Spielminuten. Perfektes Spiel mit Licht und Schatten ohne dabei so finster zu sein, das man es als störend empfindet, wie es bei vielen anderen Shootern, die in Gebäuden spielen, oft der Fall ist. Die allergrössten Pluspunkte macht hier der Sound, der eine sehr lebendige Atmosphäre erzeugt. Es quietscht, knartscht und wummert aus allen Richtungen, dauernd hört man da Murmeln der Gegner und fühlt sich dadurch extrem bedroht, da man nie genau weiss, wo die Verrückten sich grade befinden. Die Spielwelt wirkt ungemein lebendig, dauernd passieren irgendwelche unvorhergesehenen Dinge und die Gegner bewegen sich frei durch die Stadt, so dass man nie genau sagen kann, wo sie sich grade verstecken, was immer wieder zu Schockmomenten führt. Das Gameplay ist ebenfalls vom Feinsten, obwohl man sich in begrenzten Räumen befindet, hat man jederzeit das Gefühl der Freiheit, was in Verbindung mit den dezent eingestreuten Rollenspielelementen zum neugierigen Erkunden einlädt. Die Schusswechsel machen extrem Spaß, da die Gegner sich ziemlich clever verhalten, und auch wenn es nur eine begrenzte Anzahl von Mutantenarten gibt, kam bei mir zu keiner Zeit Langeweile auf. Man kann das Spiel natürlich auch wie der Terminator mit Waffengewalt und sturem gradeausgehen bestehen, richtig Freude kommt aber erst auf, wenn man sich auf die Verwendung der Gen Upgrades einlässt, sich in Sicherheitssysteme einhackt und die zahlenmässig überlegenen Gegner in geschickt platzierte Fallen lockt. Die Steuerung geht dabei flockig von der Hand, das einzige Manko ist, das man im Eifer der hektischen Konfrontationen öfters mal das falsche Plasmid auswählt, was bei mir des Öfteren zum Bildschirmtod führte. Ansonsten schaltet man locker zwischen Waffe und Plasmid um, friert Beispielsweise einen Gegner mit einem Eisangriff ein und zersplittert ihn dann mit dem Schraubenschlüssel, fängt per Telekinese Feuerattacken ab und schleudert sie zurück und, und, und... Nachdem man die ersten Superkräfte erhalten hat, fühlt man sich deer Gegnerschar ersteinmal überlegen, muss dann aber bald erschrocken feststellen: Au weia, die können das ja auch! Das ganze ist dann auch noch in eine spannende Story eingebunden, die durch alte Tonbandaufnahmen erzählt wird und auch ein paar spannende Wendungen enthält. Von mir aus hätte sie ruhig noch detailierter ausfallen können, ich hätte gerne noch mehr über Rapture erfahren. Genug gesagt, für mich war Bioshock ein noch nicht erlebtes Spielerlebnis, was mich tief in seine Welt gezogen hat. Ich habe es jetzt einmal durchgespielt und werde gleich nochmals starten um das alternative Ende zu sehen und das wird bestimmt nicht das letzte Mal sein, dass ich der Unterwasserwelt Rapture einen Besuch abstatte! Nicht die Neuerfindung des Videospiels, aber voller guter Ideen, die teilweise auch aus anderen Games übernommen wurden (Telekinese ist nichts anderes als die Gravity Gun in Half Life 2), bombastisch inszeniert, insgesamt ein grossartiges Spielerlebnis, was ich uneingeschränkt empfehlen kann.
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BioShock - Steelbook Edition B000PC1LGU
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Kunstwerk!
Im Vorfeld sollte gesagt werden, das ich nicht der größte Fan von Egoshootern bin. Doom 3 beispielsweise fand ich zum gähnen, ebenso wie jegliche Call of Medal of Honours und Quakes. Far Cry war dann aufgrund des freien Gameplays und der Grafik ein Lichtblick, der begeistern konnte und auch Half Life 2 war ein gutes Erlebnis. Jetzt kommt Bioshock, welches zuerst einmal mit seiner Hammergrafik beeindruckt: Unglaubliche Wassereffekte, die seltsame Unterwasserwelt mit ihrem Art-Deco Look, ein Effektefeuerwerk schon in den ersten Spielminuten. Perfektes Spiel mit Licht und Schatten ohne dabei so finster zu sein, das man es als störend empfindet, wie es bei vielen anderen Shootern, die in Gebäuden spielen, oft der Fall ist. Die allergrössten Pluspunkte macht hier der Sound, der eine sehr lebendige Atmosphäre erzeugt. Es quietscht, knartscht und wummert aus allen Richtungen, dauernd hört man da Murmeln der Gegner und fühlt sich dadurch extrem bedroht, da man nie genau weiss, wo die Verrückten sich grade befinden. Die Spielwelt wirkt ungemein lebendig, dauernd passieren irgendwelche unvorhergesehenen Dinge und die Gegner bewegen sich frei durch die Stadt, so dass man nie genau sagen kann, wo sie sich grade verstecken, was immer wieder zu Schockmomenten führt. Das Gameplay ist ebenfalls vom Feinsten, obwohl man sich in begrenzten Räumen befindet, hat man jederzeit das Gefühl der Freiheit, was in Verbindung mit den dezent eingestreuten Rollenspielelementen zum neugierigen Erkunden einlädt. Die Schusswechsel machen extrem Spaß, da die Gegner sich ziemlich clever verhalten, und auch wenn es nur eine begrenzte Anzahl von Mutantenarten gibt, kam bei mir zu keiner Zeit Langeweile auf. Man kann das Spiel natürlich auch wie der Terminator mit Waffengewalt und sturem gradeausgehen bestehen, richtig Freude kommt aber erst auf, wenn man sich auf die Verwendung der Gen Upgrades einlässt, sich in Sicherheitssysteme einhackt und die zahlenmässig überlegenen Gegner in geschickt platzierte Fallen lockt. Die Steuerung geht dabei flockig von der Hand, das einzige Manko ist, das man im Eifer der hektischen Konfrontationen öfters mal das falsche Plasmid auswählt, was bei mir des Öfteren zum Bildschirmtod führte. Ansonsten schaltet man locker zwischen Waffe und Plasmid um, friert Beispielsweise einen Gegner mit einem Eisangriff ein und zersplittert ihn dann mit dem Schraubenschlüssel, fängt per Telekinese Feuerattacken ab und schleudert sie zurück und, und, und... Nachdem man die ersten Superkräfte erhalten hat, fühlt man sich deer Gegnerschar ersteinmal überlegen, muss dann aber bald erschrocken feststellen: Au weia, die können das ja auch! Das ganze ist dann auch noch in eine spannende Story eingebunden, die durch alte Tonbandaufnahmen erzählt wird und auch ein paar spannende Wendungen enthält. Von mir aus hätte sie ruhig noch detailierter ausfallen können, ich hätte gerne noch mehr über Rapture erfahren. Genug gesagt, für mich war Bioshock ein noch nicht erlebtes Spielerlebnis, was mich tief in seine Welt gezogen hat. Ich habe es jetzt einmal durchgespielt und werde gleich nochmals starten um das alternative Ende zu sehen und das wird bestimmt nicht das letzte Mal sein, dass ich der Unterwasserwelt Rapture einen Besuch abstatte! Nicht die Neuerfindung des Videospiels, aber voller guter Ideen, die teilweise auch aus anderen Games übernommen wurden (Telekinese ist nichts anderes als die Gravity Gun in Half Life 2), bombastisch inszeniert, insgesamt ein grossartiges Spielerlebnis, was ich uneingeschränkt empfehlen kann.
Benjamin Klein "bvonklein"
3. September 2007
- = Spaßfaktor:
5
- Insgesamt:
5

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Details
Ort: Gevelsberg
Top-Rezensenten Rang: 69
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