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Kundenrezension

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Southern Blues Metal mit Herz, 5. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Blessed Hellride (Audio CD)
4 / 5
Zakk Wylde ist weit mehr als der bärtige Gitarrist und gelegentliche Co-Songwriter von Ozzy Osbourne: Mit seiner eigenen Band Black Label Society veröffentlicht der Hühne mit den Flitzefingern und dem Stimmvolumen von mehreren Whiskeyfässern seit einigen Jahren hochwertige Rock 'n' Roll Platten mit etwas Metal und Southern Rock- Einschlag, die aber kaum grössere Beachtung finden ausserhalb einer kleinen Biker und Lederjacken- Szene.
Das dürfte sich (leider) auch mit The Blessed Hellride nicht wirklich ändern, obwohl wir es zum wiederholten Male mit einer richtig guten Platte zu tun haben, was zu Beginn allerdings nicht sofort offensichtlich ist:
Die beiden Opener "Stoned and Drunk" und "Doomsday Jesus" (man beachte die schon fast selbst-ironischen Titel wie auch die Texte !) sind zwar typische Wylde-Stücke, können aber nicht, wie von "1919 Eternal" gewohnt, auf Anhieb zünden. Die folgende Nummer allerdings dafür umso mehr: Die erste Single "Stillborn", auf der sich der Prince of Darkness himself die Ehre gibt, würde fast schon alleine für den Kaufpreis des Albums entschädigen. Zakk und Ozzy im Duett entfachen ein Feuerwerk von einem Song, wie so mancher Zuhörer es wohl auf "Down to Earth" vergeblich gesucht hat. Glasklarer Hit, auch wenn die Band nicht bekannt genug sein dürfte, um es in irgendwelche Charts zu schaffen.
Überhaupt spukt der Geist des Madmans auf "The Blessed Hellride" in mindestens der Hälfte aller Ecken herum: Zum einen handelt es sich bei vielen der Songs um Stücke, die Zakk ursprünglich für "Down to Earth" geschrieben hatte, was man auch hören kann, und zum anderen klingt der Gitarrero gesanglich im Laufe der Zeit immer mehr und mehr wie eine grossartige Bass-Version von Ozzy.
Nachdem die Scheibe erstmal in Fahrt gekommen ist, gibts sowieso kein Halten mehr: Zwischen dem akustischen Titeltrack und der wuchtigen Halb-Ballade "Blackened Waters" tummeln sich Highlights über Highlights, türmen sich meterhohe Riff-Wände und schlängeln sich süchtigmachende Solos in ganzen Herden.
Vollendet wird der Hörgenuss des gesegneten Höllenritts schliesslich mit "Dead Meadow", einer unglaublichen Klavier und Gitarrenballade, die der unkommerzielle und pessimistische Zwillingsbruder von Ozzys "Dreamer", sein könnte und eine Gänsehautatmosphäre verursacht, derer man sich schwerlich entziehen kann.
The Blessed Hellride ist letztendlich keineswegs das, was man unter einem künstlerisch hochwertigem Album versteht, nein, es ist eine Platte, die, simpel gesagt, vor allem eines macht: Spass. Das Songwriting ist durchwegs auf relativ hohem Niveau, die Gitarrenarbeit sowieso und Zakks unglaubliches menschlicher-Elch-mit-Melodie-und Rhytmusgefühl-Gesangesorgan verursacht wohlige Schauer an laufenden Band.
Wer auf etwas kantigen, riffbetonten, im Midtempo vor sich hin groovenden, traditionellen Rock steht, wer Gitarrensolos auf den Platten der modernen Bands schmerzlich vermisst, wer aufrichtige, handgemachte Blut-Schweiss-und-Bier Musik mag, sollte hier schnellstens zugreifen. Eine ehrlichere Rockplatte wird 2003 schwer zu finden sein.
Highlights: Stillborn / Blessed Hellride / Blackened Waters / Dead Meadow
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Rezensentin / Rezensent

S. Baumer
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