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Klassiker der Terminator-Ära, ungeschnitten!, 16. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Vindicator (DVD)
Ja, das waren noch Zeiten...Mitte der 80er gab es dermassen viel Müll, dass man vor lauter Bombardierung komischer spirituell, gothischer oder aber auch punkiger SF, einige Perlen des damals arg gebeutelteten und geradezu vergewaltigeten SF-Genres, total vergessen hat. Zu diesen Streifen gehärt der Vindicator, einem Hybriden aus Terminator, Frankenstein und etwas Undefinierbarem. Dieser Film war der zweite Auftrag des damals noch unbekannten Meisters Stan Winston, der wie wir ja alle wissen, alle klassischen und "neo-klassischen" Kreaturen, Cyborgs und Aliens der letzten zwanzig Jahre geschaffen hat. Nach seinem Erstlingswerk Terminator trat man auf ihn zu, um den neuen "Frankenstein", eine Kampfmschine aus schwarzem Chrom zu entwerfen. Ein zerissenr Charakter, einst menschlich, nun gesteuert von einem Aggressions-Aktivator, der es ihm zwar erlaubt, nahezu jede Bedrohung zu vernichten, aber ihm eine emotionale Basis entzieht... Ein Wissenschaftler wird Opfer eines High-Science-Komplotts. Weil er eben zuviel weiss, wird er bei einer fingierten Laborexplosion in kleine Fetzen zerissen. Der Leiter des Forschungs-Instituts werkelt an einem Cyborg-Astronauten-Projekt für die Regierung - also nimmt er prompt die Überreste des armen Mannes und verbindet sie mit einem unzerstörbaren Stahlkörper. Der Cyborg-Frankenstein erwacht zu seinem zweiten Leben, gespeist von einer Paste (ähnlich dem Brei, den der drei jahre später gedrehte RoboCop zur einwandfreien Funktion benötigt), und mit einem aktivierten Abwehrsystem, beginnt er einen Rachefeldzug gegen seine Schöpfer. Dabei muss die Kreatur noch ihre ehemalige schwangere Frau beschützen, darf ihr aber wegen des Aggressions-Aktivators nicht zu nahe kommen. Die Leichen stapeln sich, und man versucht den Stecker zu ziehen. Hunter - die sagenhafte Pam Grier - wird beauftrgt den Stahlkoloss zur Strecke zu bringen. Und nebenbei arbeitet der Chef des Forschungslabors am neuen besseren Prototypen der Kampfmaschine! Diese Verfilmung des Frankenstein-Themas besticht vor allem durch das Design des Maschinenmenschen. Er besitzt sogar ein transparentes Innenleben - In einer Szene hat Stan WInston dem Cyborg einen Plexiglasschädel samt Skelett und Hirn verpasst. Dazu kommt gutes Pacing, recht flotte Action und ein gehöriger Schuss Dramatik. Und das Wichtigste: Der Zuschauer empfindet tiefstes Mitleid mit der Kreatur. Ein zu unrecht nicht beachteter Film - die DVD ist von einem recht guten master gezogen und besitzt deutsche, sowie englische Tonspuren. Der Preis ist unschlagbar. Cyborg-Fans greifen ohne zu Zögern zu.
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Vindicator B00009CRBB
David McIlwraith
AVU
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Klassiker der Terminator-Ära, ungeschnitten!
Ja, das waren noch Zeiten...Mitte der 80er gab es dermassen viel Müll, dass man vor lauter Bombardierung komischer spirituell, gothischer oder aber auch punkiger SF, einige Perlen des damals arg gebeutelteten und geradezu vergewaltigeten SF-Genres, total vergessen hat. Zu diesen Streifen gehärt der Vindicator, einem Hybriden aus Terminator, Frankenstein und etwas Undefinierbarem. Dieser Film war der zweite Auftrag des damals noch unbekannten Meisters Stan Winston, der wie wir ja alle wissen, alle klassischen und "neo-klassischen" Kreaturen, Cyborgs und Aliens der letzten zwanzig Jahre geschaffen hat. Nach seinem Erstlingswerk Terminator trat man auf ihn zu, um den neuen "Frankenstein", eine Kampfmschine aus schwarzem Chrom zu entwerfen. Ein zerissenr Charakter, einst menschlich, nun gesteuert von einem Aggressions-Aktivator, der es ihm zwar erlaubt, nahezu jede Bedrohung zu vernichten, aber ihm eine emotionale Basis entzieht... Ein Wissenschaftler wird Opfer eines High-Science-Komplotts. Weil er eben zuviel weiss, wird er bei einer fingierten Laborexplosion in kleine Fetzen zerissen. Der Leiter des Forschungs-Instituts werkelt an einem Cyborg-Astronauten-Projekt für die Regierung - also nimmt er prompt die Überreste des armen Mannes und verbindet sie mit einem unzerstörbaren Stahlkörper. Der Cyborg-Frankenstein erwacht zu seinem zweiten Leben, gespeist von einer Paste (ähnlich dem Brei, den der drei jahre später gedrehte RoboCop zur einwandfreien Funktion benötigt), und mit einem aktivierten Abwehrsystem, beginnt er einen Rachefeldzug gegen seine Schöpfer. Dabei muss die Kreatur noch ihre ehemalige schwangere Frau beschützen, darf ihr aber wegen des Aggressions-Aktivators nicht zu nahe kommen. Die Leichen stapeln sich, und man versucht den Stecker zu ziehen. Hunter - die sagenhafte Pam Grier - wird beauftrgt den Stahlkoloss zur Strecke zu bringen. Und nebenbei arbeitet der Chef des Forschungslabors am neuen besseren Prototypen der Kampfmaschine! Diese Verfilmung des Frankenstein-Themas besticht vor allem durch das Design des Maschinenmenschen. Er besitzt sogar ein transparentes Innenleben - In einer Szene hat Stan WInston dem Cyborg einen Plexiglasschädel samt Skelett und Hirn verpasst. Dazu kommt gutes Pacing, recht flotte Action und ein gehöriger Schuss Dramatik. Und das Wichtigste: Der Zuschauer empfindet tiefstes Mitleid mit der Kreatur. Ein zu unrecht nicht beachteter Film - die DVD ist von einem recht guten master gezogen und besitzt deutsche, sowie englische Tonspuren. Der Preis ist unschlagbar. Cyborg-Fans greifen ohne zu Zögern zu.
Avengelique
16. August 2003
- Insgesamt:
5

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