Kundenrezension

1.643 von 1.933 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Büchse der Pandora - wehe wenn sie geöffnet wird..., 11. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Avatar - Aufbruch nach Pandora (Limited Edition im Schuber) [Blu-ray] (Blu-ray)
UPDATED!
Die Rezension gliedert sich in folgende Teile: ÜBERBLICK - REVIEW DER AVATAR VANILLA-BLU-RAY - REVIEW DER EXTENDED EDITION BLU-RAY - REVIEW DER 3D BLU-RAY (coming soon!)

ÜBERBLICK

Avatar. Ein Wort, ein Film - und Emotionen schlagen hoch. Normalerweise würde ich keine Rezension zu einem Produkt verfassen, dass noch nicht erschienen ist, in diesem Fall die deutsche Blu-ray zu Avatar. Da es jedoch scheinbar unerheblich ist, und sich "Five Star-vatars" (Na`vi) hier mit "Unter-Null-Rebellen" (RDA) um "die Herrschaft über Pandora" schon fast prügeln - und somit den Film praktisch nachspielen, ohne es wahrscheinlich zu wollen - möchte auch ich die Gelegenheit ergreifen, etwas zu schreiben.

Die Veröffentlichungen:
Die am 23. April weltweit zeitgleich erscheinende Fassung enthält ledglich den Film in seiner herkömmlichen 2D-Version. Extras, sowie erweiterte Szenen u. ä. wird man vergeblich suchen. Das extensive Bonusmaterial und das mit Spannung erwartete Extended-Material spart sich Fox für eine Special-Edition auf, die am 15. November erschienen ist. Auch diese Combo enthält nicht die 3D-Version für den Heimsektor, der mittels 3D-fähigen Blu-ray-Playern im Zusammenspiel mit kompatiblen LED- bzw. Plasmaschirmen und Brillen ein möglichst kinonahes "Mittendrin"-Erlebniss zu Hause bietet. Diese Variante wird exklusiv von einem japanischen Elektronikhersteller vertrieben und ist zum Leidwesen des größten Teils der Fans leider abhängig vom Kauf eines Artikels einer festgelegten Produktpalette. Sei es ein Flachschirm oder ein Abspielgerät. Dieser exklusive Deal beläuft sich scheinbar auf eine wahnwitzige Laufzeit von ein bis zwei Jahren. Etwas, das dem zarten Pflänzchen "3D im Wohnzimmer" großen Schaden zufügen wird. Avatar 3D wäre der Durchbruch für die Branche gewesen...

REVIEW DER VANILLA-BLU-RAY

Zunächst einmal: Die Scheibe kommt, wie vermutet, ohne Extras. Menü und Film, das ist alles.
Fox-typisch wird das AVC-Encoding, Bildformat 1,78:1 (zum Vergleich: Kino 2:35:1, BD Open Matte!), verwendet, und tatsächlich bewegen sich die Bitraten auf einem unglaublich hohen Niveau. Ist man von den Disney-Pixar-Blu-rays schon ein fantastisches Bild gewohnt, so wird man bei "Avatar", der filmbedingt weitaus mehr an Detailvielfalt zu bieten hat, schier erschlagen. Ein unfassbar, glasklares Bild, samt grandiosem Schwarzwert, tollen Kontrasten und unglaublich vielen Farbnuancen bietet sich auf dem Flachschirm, so dass man immer wieder versucht ist, zu pausieren, um sich die volle Bandbreite pandorianischer Dschungeldetails im stehenden Bild staunend anzusehen. Die fluoreszierende Fauna und Flora bei Nacht... die fliegenden Berge... ein Hammer! Auch die Na`vi, allem voran Neytiri...da fehlen einem wirklich die Worte.

Ein absolute bewundernswerte Referenzqualität!

Soundtechnisch fantastisch. Tolle Abmischung der deutschen Spur, unglaubliche Dynamik und viele differnziert wahrnehmbare Nuancen. Die Originalspur erscheint mir, und das ist ja erfahrungsgemäss meist der Fall, sogar noch besser, druckvoller. Gerade bei den Actionsequenzen am Ende haut es einem das Blech unterm Allerwertesten weg!

Fazit der Scheibe: Genau dafür wurde die Blu-ray gemacht. Don`t look further, Avatar haut alles wech. Cameron und Konsorten haben nicht übertrieben, als sie von der bestmöglichen Bildqualität geredet haben. Ich glaube, mehr ist in der Beziehung bei FullHD nicht möglich. Alles, was nachfolgend erscheint, wird sich an dieser absoluten Referenz messen müssen.

Die Scheibe verfügt über kein Wendecover, die vorliegende Version mit limitiertem Glanzschuber lässt sich umdrehen - gleiches Motiv wie Front, nur ohne FSK-Logo.

REVIEW DER EXTENDED EDITION BLU-RAY

Die Extended Edition teilt sich in drei Discs auf. Auf der ersten Disc sind drei Filmversionen enthalten - die normale, die Special Edition- und die Extended Edition-Variante. Die Special Edition enthält 8 Minuten zusätzliches Material, die Extended (mit den 8 Minuten der SE) 16 Minuten. Die neuen Szenen können praktischerweise direkt angewählt werde und sind via Branching nahtlos in den Hauptfilm eingebunden. Die Bild-und Tonqualität ist nach wie vor unschlagbar. Trotz der zusätzlichen Minuten und dem Runterfahren der Kompression der deutschen DTS-Spur gibt es keine sichtbare (und hörbare) Verschlechterung. Im Gegenteil - der Film wurde noch einmal enkodiert, und das Bild scheint sogar eine Spur schöner zu sein.
Die unkomprimierte englische Tonspur ist selbstverständlich die bessere Alternative, wie so oft.
Leider gibt es keinen Audiokommentar von Cameron, das ist aber auch der einzige Wehrmutstropfen, ansonsten...

Disc Zwei enthält etwa 45 Minuten entfernter Szenen, die sich in unterschiedlichen Produktionsstadien befinden. Hinzu kommt ein 100-minütiges, vierteiliges Making-Of, dass erschöpfend viele Informationen über den gesamten Ablauf, die Planung, den Dreh und die Nachbearbeitung bietet. Wunderbar, unterhaltsam und sehr faszinierend.
Darüber hinaus gibt es noch ein 20-minütiges Extra, dass sich mit Cameron's Einsatz, einen geldträchtigen Staudamm im Regenwald zu verhindern, dreht, und so gewaltige Parallelen zu den fiktiven Vorkomnissen auf Pandora aufwirft.
Zum Schluß gibt es noch eine Auswahl von 14 Produktionsmaterialclips, die zum Beispiel Prototypenarbeit, Casting, etc. zeigen. Der gesamte Content kommt untertitelt und in HD.

Disc Drei hält 17 verschiedene "Deconstruction"-Szenen bereit, die den Szenenaufbau in verschiedenen Produktionsphasen, die in parallelen Videostreams laufen und per Knopfdruck gewechselt werden können, aufzeigen.
Als nächstes gibt 17 weitere Making-Of-Clips, deren Inhalte schon teilweise im großen Making-Of von Disc Zwei verwertet wurden. Dennoch bieten diese Clips zusätzliche Informationen.
Den Abschluß bildet das Avatar-Archiv, dass nahezu 700 in Themen unterteilte Produktionsartworks zeigt, Drehbuch, die Enzyklopädie Pandorapedia, Trailer, Na`vi-Gesang-Texte, und so weiter bereithält.

Insgesamt kann man diese Version als ultimative Variante für den Avatar-Fan werten. Eine fantastische Veröffentlichung eines fantastischen Films.

Die deutsche Extended Edition kommt in einem doppelten Schuber, bestehend aus äusserem Holochrom-O-Ring, der über einen zusätzlichen Schuber, in dem sich die Amaray-(Standard)Hülle befindet, die seitlich eingeschoben wird. Die Schuber haben keine FSK-Freigabe-Logos, lediglich das Cover der Blu-ray wurde damit frontal bedruckt.
Macht sich sehr schön im Regal.

3D-BLU-RAY

Bald....

DER FILM

Nun zum Film und den resultierenden polarisierenden Reaktionen...

Zur Geschichte: Auf dem weit entfernten Mond Pandora entbrennt ein Kampf zwischen den eindringenden Menschen und den Eingeborenen. Wie immer in der Eroberungshistorie des Menschen geht es um die Wahrung wirtschaftlicher Interessen - der Mond und die Lebensformen darauf spielen keine grosse Rolle. Erst als der querschnittsgelähmte Ex-Marine Jake Sully eintrifft, um dort den Platz seines ermordeten Bruders im milliardenschweren Avatarprogramm einzunehmen, wendet sich das Blatt. Konzipiert, um mit den eingeborenen Na`vi zu verhandeln, wird für Jake dieses Programm, welches ihm erlaubt, seinen Geist in einen speziell gezüchteten Alien-Mensch-Hybriden, einem Avatar, zu transferieren, lebensverändernd. Er kann so wieder laufen, und wie das Schicksal es will, verliebt er sich in die Eingeborenen-Prinzessin Neytiri und die fremde Umwelt.
Als das übermächtige Militär eingreift, um den Wiederstand der Na`vi zu brechen, muss sich Jake entscheiden...

Avatar rein objektiv zu bewerten, ist eine schier unlösbare Aufgabe. Der Film funktioniert, und so ist er konzipiert, auf einer rein subjektiven, emotional vereinnahmenden Ebene. Revolutionäre 3-D-Animation hin oder her...ohne Seele (siehe Transformers 2, und noch eher 2012) funktioniert nichts.
Cameron drückt in dem Film verschiedene "Emotionsknöpfe". Entweder man spricht darauf an, oder eben nicht, woraus sich dann ohne Umschweife die Situation zwischen Fans und Hassern erklärt. Jeder Mensch ist individuell gepolt.

Scheinbar jedoch, wenn man sich Besucherzahlen und die unglaublich hohe Positivquote begeisterter Menschen ansieht, hat Cameron wohl einen mehrheitlichen Nerv getroffen. Alleine an schönen Bildern kann es nicht liegen, das Heerscharen in die Kinos drängen,und sich den Science-Fiction-Fantasystreifen oft sogar mehrfach ansehen. Nein, der Film trifft die Zuschauer in seiner Kombination aus fotorealistischen Bildern einer wunderschönen Welt, einer zugegeben simplen, aber dennoch mitreissenden Geschichte, liebenswerten Charakteren und einer Botschaft
mitten ins Herz. Avatar besitzt einfach eine Seele. Anders lässt es sich nicht ausdrücken. Die technische Perfektion der Protagnisten hilft Avatar und somit dem Zuschauer ungemein, in seine digitalen Figuren, hauptsächlich Jake und Neytiri, Emotionen zu investieren. Und dafür bekommt der Zuschauer auch jede Menge zurück.

Man mag Cameron vorwerfen wollen, dass er sich einfacher, jedoch effektiver Erzähltechniken bedient, um diesen emotionalen Impact manipulativ zu erreichen. Aber so einfach kann man dieses Phänomen nicht abtun.

Ich selbst habe den Film dreimal innerhalb von drei Wochen gesehen, und bin nach wie vor begeistert und tief bewegt. Mich hat es berührt und verzaubert. Etwas, was Filme seit Jahren nicht mehr passiert ist, hat Avatar geschafft. Ich möchte nicht allzuviel verraten, aber es gibt einige hochemotionale Momente, die mir und auch vielen anderen die Tränen in die Augen schiessen lassen, egal ob vor Freude oder Leid. Und das hat nichts mit Kitsch oder Schmuh zu tun, auf so etwas springe ich im Normalfall überhaupt nicht an. Eine Meisterleistung von James Cameron, dass bei mir ausgelöst zu haben. Hinzu kommt tatsächlich die auf mich sehr wirkungsvolle und eindringliche Warnung vor dem Raubbau an unserem Planeten, der Zerstörung unserer Umwelt. Wenn Hauptfigur Jake seniert: "Sie haben unsere Mutter getötet" - sprich Gaia, den Geist der Erde, dann steigt der Wasserpegel in den Augen doch gewaltig, und noch sehr viel später, wenn der Film längst zuende ist, macht diese Aussage betroffen. Wer da vom Holzhammer spricht, sollte sich mal über die globale Situation im Klaren sein.

Neben den schönen und höchst eindrucksvollen Bildern hat mir auch die sehr zu den Szenen passende Musik von James Horner gefallen. So mögen viele Motive früherer seiner Soundtracks enthalten sein, aber im Zusammenspiel mit dem, was da abläuft, ist es wunderbar.

Update Februar: Ich möchte noch erwähnen, dass nach nunmehr drei Wochen, nachdem ich Avatar das letzte Mal gesehen habe, sich rein gar nichts an meinem Eindruck geändert hat, was zumindestens in meinem Fall belegt, dass Avatar über eine unglaubliche und extrem wirksame Nachhaltigkeit verfügt. Immer noch bin ich sehr beindruckt - ein Novum - kein Film (und ich habe viele gesehen!) war bis jetzt in der Lage, über solch einen Zeitraum hinaus, seine Wirkung so zu bewahren.

Auch in meiner Arbeit als Künstlerin, hauptsächlich tätig im digitalen Bereich, bei der ich mit verschiedensten 2D - und 3D-Applikationen arbeite, bin ich designmässig und in kreativen Aspekten diverser Bild- und Charakter-Umsetzungen positiv beinflusst worden, was für mich bedeutet, dass mein künstlerischer Horizont, der schon nicht gerade eingeengt war, nochmals erweitert wurde. Das soll schon was heissen.

Update November: Noch immer hat Avatar nichts von seiner Faszination eingebüßt. Das gesamte Kinojahr 2010 hat nicht dazu beigetragen, Avatar vom Sockel der technischen Perfektion, gekoppelt mit emotionaler Verbundenheit, zu stürzen.

Schlusswort:

Selbstverständlich ist dies, wie bereits erwähnt, eine rein subjektive Bewertung.
Ich kann nachvollziehen, dass jemand mit dem Film nichts anfangen kann, aber man sollte zumindestens fair bleiben, und nicht vor lauter Negativbewusstsein dümmliche und stets wiederlegbare Thesen aus dem Troll-Ärmel schütteln, die so rasch wieder demontiert werden können, wie sie gedankenlos verfasst wurden.
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Kommentare

Von 5 Kunden verfolgt

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1-10 von 157 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 11.01.2010 08:10:10 GMT+01:00
RonSky meint:
Ich sehe dich.

Veröffentlicht am 11.01.2010 10:29:50 GMT+01:00
Rallyfirst meint:
Ich selber gehöre zu den Menschen, die dem Film aus erzählerischer Sicht nicht viel abgewinnen können. Ihre Rezension ist aber eine der Wenigen hier,
mit denen ich prima leben kann. Insbesondere haben Sie nicht wie so viele hier den Anspruch, dass es eine maßgebliche Meinung gibt sondern zeigen
Verständnis für die Menschen, die anderer Meinung sind. Das ist leider etwas, was den meisten Rezensenten hier fehlt. Hut ab, sehr gute Rezension!

Veröffentlicht am 11.01.2010 10:59:27 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 11.01.2010 10:59:43 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 11.01.2010 11:08:51 GMT+01:00
Posti48 meint:
Ein reiner Technokrat wird die Seele des Filmes vermutlich nicht entdecken. Die grosse Anzahl begeisterter Kinogänger zeigt aber, dass die überwiegende Mehrzahl durchaus in der Lage war die Geschichte auch zu verstehen. Das ist schon Mal ein gutes Zeichen und lässt darauf hoffen, dass Filme dieser Art auch in Zukunft zu sehen sein werden. Für mich ist Avatar jedenfalls auch einer der wenigen Film-Highlights der letzten Jahre. Die BlueRay wird sicher von mir gekauft, wie diese an sich zu bewerten ist wird sich zeigen - ich denke aber nicht, dass auf einen auch technisch perfekten Film eine schlechte BlueRay Produktion folgen wird.

Veröffentlicht am 11.01.2010 12:25:51 GMT+01:00
Christian meint:
Eine sehr treffende Rezension, die auch meine subjektive Meinung widerspiegelt. Der Film ist für mich einfach eine fabelhafte Parabel mit viel Stoff zum Nachdenken, den man aus dem Kino mit nach hause nimmt.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.01.2010 13:30:36 GMT+01:00
Chris meint:
Eine gelungene Rezension, die überzeugend (und gar diplomatisch) argumentiert und das Phänomen AVATAR gut einfängt.

Veröffentlicht am 11.01.2010 15:28:16 GMT+01:00
Peter König meint:
wunderbar auf den Punkt gebracht, war auch schon 2 mal drin, werde diese woche das dritte mal gehen :) Es sollte definitiv mehr von deiner Sorte geben^^

Veröffentlicht am 11.01.2010 17:41:06 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 11.01.2010 17:43:47 GMT+01:00
Sehr sehr gute Rezension, die es wirklich auf den Punkt bringt. Der Film ist polarisierend wie die Mao-Bibel. Ich denke auch ein wenig Politik spielt hier sicher eine Rolle. Ich denke das "Grüne" und "Linke" den Film tendenziell besser finden als "Konservative", weil er halt auch ökologisch-politische Propaganda ist (was ich persönlich gut finde). Aber egal ob nun politisch oder ästhetisch: der Film bleibt Geschmackssache.

Was ich gar nicht verstehen kann, ist das der Film meist mit 5 oder 1 Punkt bewertet wird, als gäbe es nur überragend oder grottenschlecht. Selbst wenn man z.B. die Handlung nicht mag oder das Drehbuch schlecht findet kann man doch wenigstens für die gigantische Optik ein paar Punkte springen lassen oder umgekehrt. Es sei denn, man mag die auch nicht. Aber viele 1-Punkt-Rezensionen erkennen die Optik ja an, vergeben aber dennoch nur 1 Punkt.

Naja...zumindest am Erfolg des Filmes werden die vielen negativen Kritiken nichts mehr ändern.

Veröffentlicht am 11.01.2010 18:11:54 GMT+01:00
Alter Zocker meint:
Ich für meinen Teil bin durch die mehrheitlich etwas abwertenden Filmkritiken u.a. im Spiegel etwas "negativ vorbelastet" zwischen den Feiertagen in den Film gegangen und hatte sogar auch etwas Probleme mit der 3D-Shutterbrille (teilweise Flimmern bei Szenen mit viel Bewegung und das relativ hohe Eigengewicht der Brille). Aber als die gut 160 min herum waren, war ich in einer Art und Weise gefesselt, fasziniert und berührt von dem gerade "Erlebten", wie es bisher nur sehr selten im Kino vorgekommen ist.
Also vielen Dank für die hervorragende Rezension

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 11.01.2010 20:56:18 GMT+01:00
Eine wunderbare Rezension, die beide Seiten beleuchtet. Ganz besonders gelungen ist der Punkt der durch Cameron geschaffenen Seele. Ich selber war auch 3 mal im Kino, und genau wie Sie habe ich vergangene CGI-Filme wie Transformers 2 oder Terminator 4 als deutlich misslungen empfunden. Dieser Film enthält tatsächlich eine allezit präsente Magie, die mir auch beim dritten Sehen eine Gänsehaut verursachte, als Jake zum ersten Flug ansetzte.
Hier wird zurecht eine Rezension als hilfreich bewertet, anders als bei den leider meist sehr engstirnig verfassten negativen Krititken, wo sich anscheinden alle "Feine" des Films gegenseitig auf die Schulter zu klopfen scheinen...
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