Kundenrezension

2 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungen..., 24. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kaleidoscope (Audio CD)
Also wenn man im Titel schon "gelungen" schreibt, heißt dass das man mit Kritik nicht unbedingt hinter dem Berg hält...
Das neue Werk der Prog - Künstler Transatlantic weiß natürlich wieder zu gefallen. So viel Einfallsreichtum ist immer eine besondere Sache. Ich glaube nicht, das es viele Bands gibt, die auf so hohem Niveau ihre Musik preisgeben und ebenso eingängige Songs schreiben können. Das Quartett weiss wieder einmal zu gefallen, aber...
Ich persönlich (Fan der ersten Stunde) bin nicht so begeistert wie ich es bei den anderen drei Alben war. The Whirlwind war für mich bisher das Highlight der Schaffensphase der Band. Bridge across forever liegt knapp dahinter und das Debut war auch einfach klasse. Aber das neue Album ist mir ein wenig zu durchwachsen... Der erste Song gefällt nicht sonderlich, hoffe er geht noch ins Ohr. Das darauf folgende Shine ist superb, aber mit Black as the sky schleicht sich wieder etwas Entäuschung ein... Alles gut, alles over the top was der Prog - Fan erwartet. Beyond the Sun ist eine sehr schöne Ballade, allen Unkerufen zu trotz sollten andere Songwriter erstmal versuchen so einen wunderschönen Song (Danke Neal!) zu schreiben!!!
Mit dem Titeltrack machen Transatlantic wieder alles gut... Eine wahnsinns - halbe Stunde die nie langweilt und bis zum Ende spannend bleibt. Aber alles in allem bleibt ein wenig (eher ein gaaaaaanz kleines bischen) Entäuschung, da die anderen Alben bisher besser "scheinen". Ich betone "scheinen", weil das neue Album ja auch noch wachsen kann... Und ich denke das wird es auch noch. Die Musiker sind wie immer klasse, allen voran (weil er eine meiner aboluten Lieblingsbands mit gegründet hat! Marillion rules...) Peter Trewavas... Ein völlig unterbewerteter Bassist... Also, trotz aller "Kritik" eine klar Kaufempfehlung an alle Proggies...
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Kommentare

Von 1 Kunden verfolgt

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1-10 von 15 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 24.01.2014 19:57:39 GMT+01:00
Hallo!
Für mich ist Into The Blue das größte Werk des Albums. Perfekt konzipiert und düster. Geht über den typischen Morse Sound hinaus!
Ich finde, du musst das Album setzen lassen. Es ist unmöglich, ein solches Album an einem Tag zu erfassen.
Ich persönlich finde, es kommt mehr auf den Punkt als The Whirlwind.
LGFritz

Veröffentlicht am 24.01.2014 20:04:25 GMT+01:00
BluesMichi meint:
Ich kann es einfach nicht verstehen, wie man am Tag des VÖs schon eine Rezi über ein progressives Rockalbum schreiben kann und auch gleich frohlockend die Sterne vergibt. Solche Musik und gerade bei dieser Band ist sowas selbst als Musikkritiker nicht möglich.
Ich finde sowas schade und unglaubwürdig...

Veröffentlicht am 24.01.2014 23:37:16 GMT+01:00
Bonham meint:
Sie haben es wieder getan, und wie!!!!
Wie man da selbstgefällig jammern kann, naja... hatte erst einen Durchlauf, und es wird einige brauchen, aber die Größe erkennt man schon jetzt:):)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 25.01.2014 03:05:05 GMT+01:00
Peter Schnur meint:
Einerseits stimmt es zwar, dass man am Veröffentlichungsdatum kaum eine fundierte Rezension veröffentlichen kann, andererseits kann ich die "Enttäuschung auf hohem Niveau" des Rezensenten aber ganz gut nachvollziehen.
Natürlich ist das alles gut gemacht, aber schon beim ersten Hören fallen einem die typischen Morse-Harmonien auf und man möchte am liebsten die Spock-Klassiker "Distance to the Sun" (diese Ähnlichkeit muss eigentlich beabsichtigt sein, sonst hätte er zumindest das Wort "sun" diesmal vermieden!), sowie auch "Wind at my back" und "Open wide the Flood Gates" lauthals mitsingen.
Klar, ein Prog Album kann wachsen mit der Zeit! Wenn mir aber schon beim ersten Durchhören diese Selbstkopien auffallen, dann verheißt das eigentlich nichts Gutes, oder? (Meist wächst doch nur ein Album, mit dem man beim ersten Hören einfach "nichts anfangen" kann…)
Generell entspricht das erste Stück in seinem ganzen Aufbau dem typischen Morse-Schema, vor allem das pathetische Intro, dass sich (ganz wie im genialen "Whirlwind") aus sphärischen Klängen langsam und dann bombastisch rausschält und welches am Ende noch einmal in einem riesigen Ritardando zelebriert wird. Wenn dann bei Titel 1.II. Roine seine Stimme elektronisch eine Oktave nach unten transponiert, dann ist das zwar mal wirklich was Neues, aber nichts was mir unbedingt gefallen muss. An solchen Stellen meine ich dann aber rauszuhören, dass die Band selbst ab und an denkt: "Hier muss mal was passieren, was keiner erwartet…"
Generell denke ich beim neuen Transatlantic-Album einmal mehr, dass "Progressive Rock" mittlerweile eigentlich keine progressive, d.h. im Wortsinne fortschrittliche Musik ist, sondern eine Genrebezeichnung, die es - möglichst konservativ! - zu erfüllen gilt. Bestimmt werde ich noch viele nette Stunden mit der CD verbringen, aber wirklich "progressiv" ist sie glaube ich nicht wirklich…
Roines Flower Kings hatten in der Hinsicht auf den letzten beiden Alben (die ja durchaus gemischt bei den Fans aufgenommen wurden) da mehr zu bieten. Und wirklich begeistern konnte ich mich 2013 für Haken's "The Mountain", an das die neue Transatlantic meines Erachtens zu keinem Zeitpunkt ranreicht.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2014 15:21:24 GMT+01:00
Meine Fresse. Jeder, der Morse-Musik hört, muss doch wissen, dass ein Neal Morse niemals Zeuhl-Musik machen wird! Wie kann man denn nach jedem Album immer wieder auf einem und dem selben Argument rumhacken, dass seine Musik sich immer ähnelt? DAS WIRD IMMER SO SEIN. Und wenn euch das stört, mein Gott, dann hört euch den Kram nicht an!
Klar höre ich auch Wind At My Back, ich hab auch bei Long Night's Journey Long Time Suffering rausgehört und und und. Aber das ist mir egal, weil es mir einfach eine Freude ist Morse-Musik zu hören. Und wenn euch das nicht egal ist, DANN LASST ES BLEIBEN, BITTE. Ich kann dieses ewig gleiche Gejammer "das klingt doch eh alles gleich" nicht mehr hören! Geht doch Zeuhl hören, wenn ihr was anderes wollt, aber kauft euch ja nicht die neue Transatlantic und auch nicht die neue Morse und auch nicht die neue Flower Kings und schon garnicht die neue Flying Colors!

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 26.01.2014 20:51:40 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 26.01.2014 20:53:41 GMT+01:00
Peter Schnur meint:
Meine Fresse, wer wird denn gleich Begriffe wie "Meine Fresse" verwenden!
Was Herr Stenzel da beschreibt ist mir beim Musikhören ehrlich gesagt zu wenig. Ich höre Musik nicht, weil ich meine Erwartungen erfüllt sehen möchte, sondern weil ich davon stimuliert und überrascht werden will. Neal Morse hat seinen Platz in der (Rock-)Musikgeschichte sicher und ist ein hervorragender, teilweise genialer Musiker. Deswegen wird es aber dennoch erlaubt sein, einzelne Outputs von ihm als überdurchschnittlich, andere als unterdurchschnittlich einzustufen. (Wobei der Durchschnitt sich auf die Gesamtheit aller Morse-Outputs bezieht und somit weit über dem sog. "Mainstream" liegt...)
Ich kann den leicht adrenalinschwangeren Ton Ihres Kommentars deswegen leider nicht gelten lassen, zumal Sie selbst ja ein weiteres Beispiel liefern (Long Night / Long Time), das mir auch schon aufgefallen ist.
Sie meinen vielleicht, das sei bei allen Künstlern so? Dann nennen Sie mir mal auch nur ein solches Beispiel im Katalog der Beatles! (Ich rede jetzt nicht von "gleichem Sound", sondern von musikalischer Gleichheit in harmonischer und melodischer Hinsicht!)
Neal Morse würde gut daran tun, mal etwas völlig neues auszuprobieren. Sei es eine Solo-Klavier-CD ohne Gesang oder ein Orchesterwerk, oder was auch immer. Ich glaube, danach würden auch seine Rockplatten wieder frischer klingen. Auf seinem Twitter-Account hat er ja entsprechende Ankündigungen gemacht - ich bin gespannt!
Er ist, so glaube ich, in künstlerischer Hinsicht ein Opfer seines Erfolgs: Er kann 5 Platten pro Jahr rausbringen, wenn er will, da er genug Fans dafür hat. Und als Workaholic ist er auch immer eifrig am Rühren. Beschränkung tut not! Auch mal einen Song schreiben, der es halt nicht auf ein Album schafft! Oder einen Produzenten einschalten, der seine Meinung unverblümt vertritt!
Noch eine Anmerkung zu Ihrem letzten Satz: Gerade Flying Colors und die FloKis sind für mich positive Beispiele! Das klingt beides wesentlich origineller und inspirierter als die neue Transatlantic.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.01.2014 07:50:21 GMT+01:00
W. Birner meint:
ist spannend was ihr so schreibt. Ich werde die Scheibe erst 10-20 höhren und dann rezensieren.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 27.01.2014 13:24:29 GMT+01:00
fänd ich aber lustig/spannend,wenn herr MORSE mal zeuhl machen würde! ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2014 08:23:39 GMT+01:00
Zur Info: Mr.Morse hat weitgehend unbemerkt mehrere Worship- CDs, zwei Folkalben, zwei Weihnachtsalben und ein Musical gemacht, außerdem hat er das Popalbum seines Bruders Rychyrd und die Blechbläserband seiner Heimatgemeinde produziert. Es ist nicht so, dass er vor lauter Retroprog keine Abwechslung hätte. Eine instrumentale Piano- CD oder ein Orchesterwerk aus Morses Feder wären sicher ebenfalls noch denkbar, jedoch auch irgendwie unnötig.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 30.01.2014 11:51:35 GMT+01:00
Peter Schnur meint:
Guter Einwand, wahrscheinlich macht er also einfach zu viel.
Die Ähnlichkeiten zu seinen früheren Stücken stören mich beim weiteren Hören der CD übrigens immer mehr. Das müsste er in meinen Augen unbedingt versuchen, zu vermeiden.
Stimmlich finde ich Neal übrigens auch ein wenig "angeschlagen" auf der neuen Platte. Aber er hatte in seiner Karriere stimmlich immer mal schwächere Phasen, was zum Glück meistens wieder besser wurde. Vor 5 Jahren hatte er ja glaube ich einen neuen Vocal Coach (siehe Bonus-DVD der Whirlwind), was ihn damals sängerisch (nach eigenen Angaben und meinem Eindruck) ziemlich stark machte.
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