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Kundenrezension

14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Füllmaterial, keine Substanz: 2,5 Sterne, 6. April 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Shalador's Lady: A Black Jewels Novel (Gebundene Ausgabe)
The Shadow Queen und SHALADOR'S LADY bilden einen zusammenhängenden Handlungsbogen, der von den Nachwirkungen des Hexen Sturms und der Aufbauarbeit in Tereille erzählt. Im Zentrum der Geschichte steht die unglückliche Königin Cassidy, die ihren Thron an eine jüngere, hübschere Königin verloren hat und einen Neubeginn in Dena Nehelee wagt. Doch nicht alle Krieger Prinzen sind von ihr begeistert. In SHALADOR'S LADY folgt ihr ihre alte Rivalin nach, um Cassidy auch diesen Thron streitig zu machen. Daneben kommt es immer wieder zu Gastauftritten der SaDiablo Familie.

Bei The Shadow Queen war ich noch überzeugt, dass in dieser Geschichte Potential steckt. Zwischen der unsicheren Königin und dem verbitterten Krieger Prinzen Theran bestand echtes Konfliktpotential. Ich konnte sowohl Cassidys als auch Therans Position nachvollziehen - ihre Schmerzen und Unsicherheiten wirkten (beinahe) real. Da störte es mich kaum, dass der Handlungsbogen einfach war und oft in Melodrama und künstlicher Süße versank.
So ging ich mit Zuversicht, aber ohne überhöhte Erwartungen an SHALADOR'S LADY heran. Es bot sich das übliche Bild. Die "guten" Frauen gärtnern, üben sich im gütig sein und kommandieren ihre Männer herum, während diese ihre Frauen in Watte einpacken wollen, dafür eines über den Schädel gezogen bekommen und dabei ziemlich verdutzt aus der Wäsche schauen. Natürlich verfallen die Männer immer wieder in Rage oder "croonen" gefährlich. Dazwischen hopsen ein paar niedliche Kindred herum, die alles besser wissen, als ihre menschlichen Gefährten.
Mittlerweile erwarte ich mir das von den Schwarzen Juwelen und macht mir manchmal sogar Spaß. Doch kann man damit keinen 476 Seiten starken Roman füllen. Aber genau das versucht Bishop in SHALADOR'S LADY. Die Handlung ist so dünn und banal, dass sie allenfalls für eine Kurzgeschichte geeignet wäre. Tatsächlich kamen mir Antagonistin und Handlung seltsam vertraut vor. Sie ähneln denen von "Kaeleer's Heart" in der Kurzgeschichtensammlung Dreams Made Flesh. Hier wie dort versucht eine erschreckend selbstsüchtige und einfältige Hexe zwischen eine "gute" Hexe und ihrem Prinzen zu kommen. Erschreckend deshalb, weil die Antagonistinnen derart überzogen gezeichnet sind, dass ich sie nicht ernst nehmen konnte und die Bedrohung dadurch flach fiel. Ich hatte echte Probleme zu glauben, dass ein Gänschen wie Kermilla so große Probleme bereiten kann und dass die SaDiablo Familie (bzw. Jaenelle) das Wohlergehen eines Landes der Selbstfindung einer Hexe opfern würde.
Denn darum geht es. Cassidy soll sich beweisen und damit Selbstvertrauen finden. Mein Problem war, dass je weiter ich in SHALADOR'S LADY vorankam, desto mehr musste ich mich Therans Meinung anschließen. Cassidy erschien mir immer weniger für ihren Job als Königin geeignet. Ihr Glück war es, dass sie einen äußerst kompetenten und devoten Ersten Zirkel hatte und ihre Gegnerin noch unfähiger war als sie.
Theran tat mir unendlich leid. In The Shadow Queen war er einer meiner Lieblingscharaktere, weil er ein anständiger, aber fehlgeleiteter Charakter war und damit nicht so schwarz oder weiß wie die restlichen Charaktere. In SHALADOR'S LADY opfert ihn Bishop ihrer gekünstelten Handlung. Er verspürt den "pull" der Königin Kermilla so stark, dass ihn alle Vernunft verlässt und selbst mit ihren Gemeinheiten konfrontiert die Wahrheit verleugnet. Er wird zu einer Karikatur seiner selbst. Ich teile mit ihm die Überzeugung, dass Cassidy keine geeignete Königin ist. Sein Pech ist es an Kermilla zu geraten, die noch viel weniger geeignet ist.

Zum Glück konnte ich mir dieses Buch von einer Freundin ausborgen. Sonst wäre ich echt sauer. So bin ich einfach nur enttäuscht. Ich habe immer mehr das Gefühl, dass Bishop einfach nur routinemäßig die Bewegungen durchläuft, aber an Tiefe und echten Gefühlen nicht interessiert ist. Symptomatisch steht dafür die Fehlgeburt, die ein lieb gewonnener Charakter erleidet. Sie geht im Melodrama unter - zu echten Gefühlen kann man nicht vordringen, weil es einfacher für Bishop ist, sich nicht damit auseinanderzusetzen.
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