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Kundenrezension

4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überbewertet?, 12. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Leichen pflastern seinen Weg (DVD)
Einer der am meisten zitierten und diskutierten Italo-Western, den Fans des Genre sicher als "Must see" sehen.

Die Handlung ist Klassenkampf in Reinkultur. Ein harter Winter zwingt die Bewohner einer gottverlassenen Gegend in Utah zur Wegelagerei. Kopfgeldjäger machen im Auftrag der Bourgeoisie und im Namen des Gesetzes erbarmungslos Jagd auf die eigentlich recht harmlosen Banditen, unter ihnen der von Klaus Kinski gespielte Loco, der sich durch besonderen Zynismus hervortut. Da kann auch der korrekt denkende Sherriff nur wenig ausrichten. Die Antwort des hungernden Proletariats läßt nicht lange auf sich warten. Der stumme Silence, der zudem noch eine Rechnung mit dem Friedensrichter offen hat, wird engagiert, um Rache zu üben...

Es ist nicht falsch, politische Inhalte, egal ob konservativ oder marxistisch, mit einem Film zu verknüpfen. Das Problem ist hier, es findet auf eine etwas platte Weise statt, die immer mal wieder etwas zu sauer aufstößt. Die hungernden Banditen werden hemmungslos als Gutmenschen dargestellt, die eigentlich nur etwas zu essen wollen, und dabei der Mordgier der skrupellosen, vom Friedensrichter finanzierten Kopfgeldjäger zum Opfer fallen. Dabei entschädigt die in meinen Augen ordentliche (aber nicht brilliante) Darstellung des Loco durch den leider synchronisierten Kinski o.g. Manko nur zum Teil. Dazu kommt noch, dass die Dialoge zumindest in der deutschen Synchronisation extrem hölzern wirken und dem Film stellenweise eine aufgesetzte, unglaubwürdige Szenerie geben.

Der Film hat seine Befürworter, was man verstehen kann, wenn man die stramm patriotischen Konkurrenzprodukte aus den USA als Maßstab sieht, oder das Entstehungsjahr 1968 bedenkt. Auch die Idee, den Film im tief verschneiten Utah, statt vor typisch mediterranem Hintergrund spielen zu lassen kann man als originell bezeichnen, ebenso das spektakuläre Ende, den stummen Helden sowie die Seitenhiebe auf Sergio Leone.
Nichtsdestotrotz ist der Streifen weit entfernt vom Meisterwerk. Abgesehen von den lahmen Dialogen, es fehlt einfach die Spannung aus "Spiel mir das Lied vom Tod" oder die apokalyptische Atmosphäre beim originalen "Django" (ebenfalls von Corbucci). Außerdem, bis auf Kinski hätten die anderen Rollen mehr herausholen können, und selbiger bleibt streng genommen auch unter seinem diabolischen Limit. Die Musik von Morricone finde ich übrigens wenig erhellend. Der war anderen Ortes imposanter.

Zwei Punkte für das letzte Drittel des Filmes, aber sonst wenig Licht.
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