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Kundenrezension

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Durchschnitt, aber DA muß besser werden!, 3. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Mechwarrior Dark Age 4: Der Himmel schweigt (Taschenbuch)
Dies ist der erste Teil einer, wie ich sie mal nennen möchte, Northwind-Trilogie. Ich werde auch die beiden anderen Teile bewerten und wohl auch eine abschließende Gesamtbeurteilung in der Rezension zum 3. Teil abgeben. Aber beginnen wir mit dem Anfang, wie es sich gehört.
Wenn man anfängt, Dark Age zu lesen, muß man sich als alter BattleTech Veteran erstmal an das Fehlen von Mechs gewöhnen. Abzuwarten bleibt, ob sich dies im weiteren Verlauf der Serie noch ändert, was aber durchaus anzunehmen ist. Als Beispiel zu besagtem Fehlen sei gesagt, an der Schlacht um Tara nehmen sage und schreibe 4 richtige BattleMechs teil... Zudem fehlt, wie auch schon in anderen Rezensionen zu diesem Buch angeklungen ist, einfach der Blick auf das umfassende Ganze. Die ganz große Politik, auf das, was sich im Rest der Galaxis abspielt. Nun ist dies gerade mal das 4. Buch der Reihe, und wer sich an die Gray Death Trilogie erinnert, wird wissen, daß es damals auch mit BattleTech recht langsam losging. Also hoffen wir auf die nächsten Bücher.
Nun aber zu diesem Band. Wir befinden uns in der Präfektur III, auf dem Planeten Northwind. Als Einfallstor nach Terra steht dieser ganz oben auf der Liste der gefährdeten Planeten. Die Frage, die sich Countess Tara Campbell stellt, ist, welche der vielen Fraktionen, z.B. Des Drachen Zorn, Der Schwertorden oder eine der anderen Anti-Republikanischen Vereinigungen, es als erstes wagt, Northwind anzugreifen. Noch recht jung und neu im Amt, also durchaus unerfahren zu nennen, sieht sie sich vor der Aufgabe, ihre Heimatwelt gegen die zu erwartende Invasion vorzubereiten.
Ihr zur Seite steht Ezekiel Crow, Ritter der Sphäre und ein erfahrener MechKrieger, entsandt, um ihr jede Hilfe zukommen zu lassen, die sie benötigt, sowie Oberst Michael Griffin von den Highlanders, der eine Art militärischer Berater ist.
Auf der Gegenseite steht der Clan der Stahlwölfe, unter, wie sollte es anders sein, einer Kerenski, in diesem Falle mit Namen Anastasia. Gezeichnet und belastet durch das Gewicht ihres Namens, ausgestattet mit dem "militärischen Genie" und einer durchaus als psychopatisch zu bezeichnenden Geisteshaltung (sie schlitzt als "Ausgleich" für ihren Streß einen Mann auf, den sie zuvor absichtlich prvoziert hat), besiegt sie Kal Radick und übernimmt das Kommando der Wölfe. Als ihre erste Amtshandlung beschließt die den Angriff auf Northwind, um dem Erbe der Clans gerecht zu werden und am Ende Terra zu erobern.
Nebenbei begleiten wir einen ehemaligen Bergführer namens Will Elliot, der sich, arbeitslos und ohne Geld oder Aussicht auf baldige Beschäftigung, den Highlanders anschließt. Er wird Infanterist und durch ihn erhalten wir auch Einblick in das Kampfgeschehen aus Sicht des "einfachen Soldaten".
Dies ist eine recht nette Idee und hebt das Niveau des Buches meiner Ansicht nach durchaus. Natürlich hat Elliot ein paar nette Einfälle, die das Kampfgeschehen ein wenig beeinflussen, aber es wird nicht überstrapaziert oder zu sehr ausgeschlachtet. Er ist nicht der Held des Tages, der am Ende mit Orden überhäuft wird, sondern ein Infanterist, der seinen Job macht, um seine Heimat zu verteidigen.
Insgesagt liest sich das Buch, zumindest nach den ersten 10, 20 Seiten, sehr flüssig und entwickelt auch eine gewisse Spannung. wobei es an Fahrt aufnimmt. Die Kämpfe sind typisch DA, wenig Mechs, einige Forst-, Bergbau- oder Konstruktionsmechs und sonst Panzer, ein paar Elementare und massig "normale" Infanterie. Sie sind recht gut beschrieben, wieder Standard, möchte ich sagen.
Zusammenfassend denke ich, DA ist und bleibt gewöhnungsbedürftig!
Klar, BattleTech entwickelte sich am Ende zur Materialschlacht, in jedem Buch tauchten fast ein Dutzend neuer Mechtypen auf und die Übersichtlichkeit ging völlig verloren. Also, der Neuanfang war absolut notwendig! Nur wirkt vieles noch sehr einfach und wenig durchdacht. Die Art und Weise, wie Anastasia Kerensky den Oberbefehl über die Stahlwölfe bekommt, ist so ein Beispiel. Mich hat es nicht ganz überzeugt, genausowenig wie die Entwcklung der Kämpfe oder die Planung der Invasion. Es wirkt ein wenig hölzern, unbeholfen, einfach nicht durchdacht, eben. So, als ob man bewußt versucht, es einfach zu halten, allerdings geht es zu Lasten der Glaubwürdigkeit.
Zudem ist das Buch deutlich zu kurz für meinen Geschmack, aber auch dies scheint ein allgemeines Problem zu sein, wohl durch die Längenbeschränkung von WizKid in den USA. Die Vor- und Nachteile kann man sicher stundenlang diskutieren, aber es zwingt, so finde ich, den Autoren, solche Dinge in Kauf zu nehmen, die hier kritisiert wurdene. Zu einfache Darstellung von komplizierten Vorgängen, zu wenig Betrachtung der anderen Schauplätze in der Inneren Sphäre etc. Zu hoffen bleibt, daß einige dieser Dinge mit der Zeit abgestellt werden.

Dies ist jedenfalls ein netter Mechwarrior-Roman, der mich zwar nicht vom Sessel gerissen hat, aber durchaus lesbar ist!
Und wer sich nach "richtiger" BattleTech Atmosphäre sehnt, dem seien die Romane von Fanpro aus der "Classic BattleTech" Reihe ans Herz gelegt, die wärend der Zeit des alten Sternenbundes, des Exodus und der Nachfolgekriege spielen.
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