Kundenrezension

107 von 132 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Volbeat Light, 6. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Beyond Hell/Above Heaven (Audio CD)
JAWOHL:
Ja, ja, ja nur 3 Sterne für das neue Album der Superjungs von Volbeat. Was denke ich mir bloß dabei, was erlaube ich mir überhaupt, so vielen freudetaumelnden 5-Sterne-Rezensionen widersprechen zu wollen? Bevor ich mich jetzt lange an Ursachenforschung aufhalte, gleich zur Ursache:
Zum allerersten Mal ist mir bei "Beyond Hell/Above Heaven" etwas passiert, was mir bis jetzt mit keinem der Vorgängeralben passiert ist. Nach den ersten Hördurchgängen, fangen bereits erschreckend viele Songs an mir langweilig zu werden und/oder mir gar auf die Nerven zu gehen. So, jetzt ist es raus! Das ist die Tatsache, findet euch damit ab. Auch nach 100mal Hören kann ich die drei alten Scheiben immer noch ohne jegliche Abnutzungserscheinungen durchlaufen lassen. Bei der neuen jedoch ist inzwischen irgendwie schon der Lack ab.

WAS GENAU STÖRT?:
Schlecht oder Mittelmäßig bewertete Rezensionen müssen sich ja immer etwas ausführlicher rechtfertigen, als Gut oder Super bewertete. Daher nun ein Versuch ins Detail zu gehen. Wer wenig Geduld hat, sollte daher gleich zum Ende der Rezi vorspulen.
Was genau macht denn die neuen Songs weniger gut, als die alten. Vielleicht auch bloß weniger gut als erwartet?
Schwer zu beschreiben. Zum ersten sei klargestellt, dass die CD zwar schon typisch Volbeat ist. Der standardbegeisterte Fan wird also zwischen alt und neu kaum einen Unterschied sehen (wollen).
Der übliche Verdächtige ist für den kritischen Analytiker meistens das neue Major-Label. Und siehe da, Hand aufs Herz, mit Universal rockt der Sound tatsächlich nicht mehr ganz so perfekt, wie man es von den Dänen bisher gewohnt ist. Auch wenn die Songs in den Strukturen noch Original erscheinen, sind doch am Klang alle Ecken und Kanten weggeschliffen worden. Die Drums dürfen nicht mehr so krachen, die Gitarren verschmelzen dezent mit dem Hintergrund und das Schlimmste: Michaels unverwechselbare Ausnahmestimme kommt plötzlich wesentlich zarter und untypisch kraftlos zum Vorschein. Klingt an vielen Stellen so, als wäre der Frontmann durch einen talentierten, aber schwachbrüstigeren Imitator seiner selbst ersetzt worden. Auch das bereits viel zitierte Volbeat-"Brett" fehlt dem Album tatsächlich. Die herausragenden Hämmer in den Songs sind "schlichtgemixt" worden. Die einzelnen Stücke erscheinen mir wirklich wesentlich zahmer als das, was ich von Volbeat gewohnt bin und vor allem, weswegen ich ursprünglich Volbeat-Fan wurde. Mit diesem Album wäre mir das wohl nicht passiert.
Auch bei den Lyrics sehe ich Grund zur Sorge. Auch wenn das wahrscheinlich wirklich nur wenigen so geht, finde ich, dass die Songtexte auf dem neuen ALbum viel zu oft Begriffe wie "Schuld", "Sünde", "Erlösung", "Sühne" und "Seelenheil" aufgreifen. Klingt schon gefährlich seicht nach dem überfrömmelten Selbstfindungs-Konzeptalbum einer ganzheitlichen episkopalen Yoga-Selbsthilfegruppe.

ZU DEN SONGS:
"The Mirror an the Ripper", "Heaven Nor Hell", "Fallen", "A Better Believer", "7 Shots" und "16 Dollars" sind Volbeat-typische Songs wie man sie erwartet hat und in ähnlicher Form von den alten Alben kennt. Der rockige, kernige Sound schwächelt aber ziemlich an der schlechten Produktion, trotzdem ist man als Fan einigermaßen zufrieden. Allerdings strotzen mir die Texte etwas zu sehr von quasi-religiösem Erlösungs-Gedöns. Ein, zwei Songs über Gott und die Welt wär noch okay gewesen. Hier ist es etwas zuviel des Guten.

"Who they are", A new Day", "Magic Zone" und "Being 1" verwenden zwar auch noch die üblichen Strukturen und Stilmittel, aber die Lieder selbst ermüden recht schnell und motivieren erschreckend kurz. Nein, diese zu banalen Stücke wollen auch nach mehrmaligem Hören nicht zünden.

"Evelyn" ist irgendwie der Exot auf diesem Album. Zum Großteil von "Napalm Death"'s Barney gegrunzt klingt dieser Song als erster überhaupt in der Bandgeschichte überhaupt nicht nach Volbeat. Eher könnte man meinen, man hätte zum Zwecke der Crosspromotion den Song einer befreundeten Death-Metal-Band mit in die Auswahl geschmuggelt. Für Freunde des Genres mag der Song noch als Bonustrack durchgehen. Mir verschließt sich dieses Stück, denn Death Metal zu singen, bzw. zu grunzen erfordert einen sehr talentierten "Grunzer" wie beispielsweise Johann Hegg von "Amon Amarth" oder Patrik Mennander von den älteren "Battlelore". Barney ist vielleicht ein prominenter Vertreter seiner Zunft, aber wenn man Songtexte nicht artikulieren kann, sodass der Hörer die Chance hat, auch manchmal das ein oder andere Wort zu verstehen, dann hätte der Song ebenso gut von einem Ein-Zylinder-Mopedmotor intoniert werden können.

"A Warrior's Call" ist an sich wiederrum ein guter Song, eine Ode an den dänischen Boxer Mikkel Kessler. Da ich selber aber kein Fan des schnöden Boxsports bin, habe ich persönlich etwas Probleme mit der geradezu peinlichen Beweihräucherungs-Orgie. Der dänische Sportler(?) wird dermaßen über den Grünen Klee gelobt, dass der Song schon fast wie Satire klingt. Ein Schulterklopf-Song für einen Boxer, der ihn ausführlich darüber in Kenntnis setzt, dass er selbstverständlich der Beste ist. Guter Junge! :-)

"Thanks" ist der Abschluss des Albums und zudem auch einer dessen beiden Volbeat-untypischen Songs. Anders als bei "Evelyn" komme ich selbst mit dem punkigen Stil, den die Dänen sich nach einiger Aussage hier selbst bei befreundeten Bands abgeguckt haben, sehr gut klar. Das Stück rockt!

FAZIT:
Ein typisches Volbeat-Album, dass allerdings mit der Produktion des neuen Labels zu kämpfen hat. Die meisten Stücke kommen nicht mehr über ein Mittelmaß hinaus oder fallen gar darunter. Selbst Stücke, die auf alten Alben ein Hit gewesen wären, dümpeln hier in belanglos-banal vermixter Klangsuppe.
Die klaren und kernigen Klang- und Gesangsstrukturen der alten Volbeatstücke sind der Allgemeinverträglicheit zuliebe glattgehobelt worden und gehen leider völlig unter.
Viele Songs sind von den Texten her privater Natur, sprechen direkt Bekannte oder Verwandte der Band an, oder sind auch ein bisschen zu sehr mit spiritueller Böser-Kerl-auf-dem-Weg-zur-Erlösung-Thematik überfrachtet. Daher bremst der erschwerte Zugang zu den Texten zumindest mir auch ein bisschen die Begeisterungsfähigkeit für diese Stücke.
Also unterm Strich ein Album, dass Fans zufriedenstellen wird. Neueinsteigern empfehle ich stattdessen "Rock the Rebel/Metal the Devil" oder "Guitar Gangsters & Cadillac Blood".
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

[Kommentar hinzufügen]
Kommentar posten
Verwenden Sie zum Einfügen eines Produktlinks dieses Format: [[ASIN:ASIN Produkt-Name]] (Was ist das?)
Amazon wird diesen Namen mit allen Ihren Beiträgen, einschließlich Rezensionen und Diskussion-Postings, anzeigen. (Weitere Informationen)
Name:
Badge:
Dieses Abzeichen wird Ihnen zugeordnet und erscheint zusammen mit Ihrem Namen.
There was an error. Please try again.
">Hier finden Sie die kompletten Richtlinien.

Offizieller Kommentar

Als Vertreter dieses Produkt können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
Der folgende Name und das Abzeichen werden mit diesem Kommentar angezeigt:
Nach dem Anklicken der Schaltfläche "Übermitteln" werden Sie aufgefordert, Ihren öffentlichen Namen zu erstellen, der mit allen Ihren Beiträgen angezeigt wird.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.  Weitere Informationen
Ansonsten können Sie immer noch einen regulären Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen.

Ist dies Ihr Produkt?

Wenn Sie der Autor, Künstler, Hersteller oder ein offizieller Vertreter dieses Produktes sind, können Sie einen offiziellen Kommentar zu dieser Rezension veröffentlichen. Er wird unmittelbar unterhalb der Rezension angezeigt, wo immer diese angezeigt wird.   Weitere Informationen
 
Timeout des Systems

Wir waren konnten nicht überprüfen, ob Sie ein Repräsentant des Produkts sind. Bitte versuchen Sie es später erneut, oder versuchen Sie es jetzt erneut. Ansonsten können Sie einen regulären Kommentar veröffentlichen.

Da Sie zuvor einen offiziellen Kommentar veröffentlicht haben, wird dieser Kommentar im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt. Sie haben auch die Möglichkeit, Ihren offiziellen Kommentar zu bearbeiten.   Weitere Informationen
Die maximale Anzahl offizieller Kommentare wurde veröffentlicht. Dieser Kommentar wird im nachstehenden Kommentarbereich angezeigt.   Weitere Informationen
Eingabe des Log-ins
 

Kommentare

Von 2 Kunden verfolgt

Sortieren: Ältester zuerst | Neuester zuerst
1-10 von 17 Diskussionsbeiträgen
Ersteintrag: 08.10.2010 02:10:39 GMT+02:00
Kann ich zu 101% zustimmen der neuen Platte "fehlt" der Biss und der harte Groove!!!
Mir gehts da genau so wie ihnen die alten Platten immer und immer wieder,aber an der neuen kann ich mir durchweg(pausenlos) nur um die 4 Tracks anhören,das komische das beste Lied ist egtl "Fallen" ob wohl es egtl. auch eher ruhig is, und "Thanks" was wiederum wieder mehr Drive besitzt!

Hoffe die nächste Scheibe kracht wieder mehr sonst bleib ich bei den alten Platten und gut is :-)
Gute Rezi von ihnen ;-)

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 16.11.2010 22:45:41 GMT+01:00
Ich bin kein Hardcore-Volbeat-Fan, der die Rezi jetzt aus Trotz schlecht bewertet. Aber mir fällt doch immer wieder auf, wie wahnsinnig "unflexibel" viele Musikhörer sind. Kaum bringt eine Band nicht eine exakte Kopie des vertrauten Sounds mit neuen Songs heraus, schon wird genörgelt, selbst wenn die Unterschiede wirklich minimal sind. Bands haben halt oft keinen Bock, sich ständig zu wiederholen. Manche tun es trotzdem, um kein Risiko einzugehen, andere trauen sich was und hoffen, dass der Geschmack ihrer Fans vielleicht auch mehr umfasst als einen sehr engen Horizont. Ich finde, Volbeat haben hier noch nicht mal wirklich viel gewagt, trotzdem wird genörgelt.
Das nur so eine Beobachtung von mir.

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 17.11.2010 17:46:33 GMT+01:00
Dingo meint:
"Kaum bringt eine Band nicht eine exakte Kopie des vertrauten Sounds mit neuen Songs heraus, schon wird genörgelt, selbst wenn die Unterschiede wirklich minimal sind."

Das neue Album IST ein exakte Kopie des vertrauten Sounds, nur eben in viel schlechterer Qualität als möglich gewesen wäre.

"Bands haben halt oft keinen Bock, sich ständig zu wiederholen."

...außer vielleicht Volbeat.

"Ich finde, Volbeat haben hier noch nicht mal wirklich viel gewagt, trotzdem wird genörgelt."

Eine schlechte Produktion ist mitnichten ein großes Wagnis, eher ein Versäumnis.

Bevor man die Standard-Kommentare auf die Standard-Verrisse knallt, sollte man die Rezis auch mal vorher lesen, auch wenn sie lang sind.
:-)

Veröffentlicht am 23.11.2010 18:35:48 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 23.11.2010 18:37:51 GMT+01:00
DonTobbo meint:
du sprichst mir aus der Seele, ich kann mich zu den Fans der erstens Stunde zählen...(wie warscheinlich jeder, aber wer hat sie noch für umsonst in ner Halle von 100Leuten, die nicht gefüllt wurde sehen können-->ich wünsch mir die Zeit zurück)also warscheinlich auch genau so bewerten....aber man kann numal nicht immer Underground bleiben...
mit Glück lassen die Jungs sich mit dem nächsten Album 5 Jahre zeit, schreiben Songs (2 pro Jahr) und die Komerzfans vergessen Volbeat duch die lange Pause....

ich liebe die ersten beiden ALben, danach gehts jeweils nen Punkt bergab...ich hoffe jetzt mal nicht, dass das nächste Album nur 2 und das darauffolgene nur 1 Punkt erhält...

aber nochmal danke für die Super Rez....

Gruß

Veröffentlicht am 24.11.2010 16:02:07 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 25.11.2010 18:44:23 GMT+01:00
Thorsten meint:
Erst einmal meine Gratulation zu soviel gut formulierten Text. Allerdings finde ich, dass Dein Text wesentlich besser zu Guitar Gangster & Cadillac Blood passen würde. BH/AH hat meiner Meinung nach die beste Mischung aus der harten und weichen Volbeat Welt.
Ich denke auch dass sich die Band bewusst mit dem Thema Major Label und "Allgemeinverträglichkeit" im Vorfeld beschäftigt hat und dann deutliche Gegensignale mit Death- und Thrash Metal Parts gesetzt hat (und das nicht zu knapp). Dafür verdienen sie meine Anerkennung, für Produktionsunterschiede bin ich dann zu wenig Fachmann.
Auf Dauerrotation werden mir auch schon die älteren Volbeat Alben schnell zu eintönig, was wohl aber am markanten Gesang und an der sich wiederholenden Songstruktur liegt, kann daher den beschriebenen ersten Eindruck sogar nachvollziehen, irgendwie alles schonmal gehört aber sie machens immer noch gut und vor allem Laune.
Gut geschriebene Rezension!

Veröffentlicht am 24.11.2010 16:04:27 GMT+01:00
[Vom Autor gelöscht am 25.11.2010 08:50:40 GMT+01:00]

Veröffentlicht am 08.12.2010 16:57:31 GMT+01:00
Florian K. meint:
Gute Rezension!
Ich persönlich finde sogar, auch wenn ich mich jetzt sicher als kein VB Fan der ersten Stunde oute, dass "Thanks" der beste Song des Albums ist. Der Titel geht einfach unglaublich gut ins Ohr.

Grüße

Antwort auf einen früheren Beitrag vom 09.12.2010 10:49:30 GMT+01:00
Mopar meint:
Weswegen muss man sich eigentlich immer entschuldigen, wenn man einmal eine nicht hundert prozentig positive Rezession erstellt. Gibt es mittlerweile nur noch sog. "Fanboys"? Als extrem negatives Beispiel sei hier mal Linkin Park genannt. Wer es dort wagt die Band in irgendeiner Form zu kritisieren wird gleich runtergemacht, ganz im Sinne von Hexer, Ketzer verbrennt ihn. Musik ist eine Kunstform. Kunst ist immer spaltend. Dem einen gefällts dem anderen nicht. So what? Zur Rezession kann ich nur sagen pflichte dir völlig bei, auch wenn ich nicht ein Fan der ersten Stunde bin.

Veröffentlicht am 09.12.2010 11:16:02 GMT+01:00
MiLo meint:
Ich bin leider Volbeat-Anfänger, daher kann ich nicht wirklich mitreden, was die Qualität des Albums im Vergleich zu seinen Vorgängern angeht (ich hab' noch nicht alle durch), aber ich hätte gerne mehr Rezensionen dieser Art ;-) Viele Infos, nachvollziehbare Argumente, stimmige Vergleiche und: viel zu lachen. Danke für diese coole Rezension!

Veröffentlicht am 09.12.2010 19:48:23 GMT+01:00
Zuletzt vom Autor geändert am 09.12.2010 19:53:19 GMT+01:00
ram-page meint:
Ja, so geht es mir auch. Bis "Guitar Gangsters..." konnte man jede Volbeat CD ohne Bedenken komplett durchlaufen lassen. Diese Album verleitet mich wirklich des öfteren dazu den Skip-Knopf zu drücken und zum nächsten Lied zu springen, da es mir vorkommt, dass ich das Lied eben schon gehört habe oder dass es mich einfach nicht anspricht.
In einem Punkt muss ich jedoch widersprechen: "Evelyn" ist eine Hommage an die eigene Vergangenheit. Bevor Volbet zu Volbet wurde, hießen sie Dominus und waren eine Death-Metal Band (drittes Studioalbum von Dominus hieß übrigen Vol.beat). Ich finde es duchaus ansprechend, dass eine Band ihre eigentlichen Wurzeln nicht komplett vergißt und somit auch mal andere STile einschlägt. Und die Verbindung aus "alten" Dominus und "neuen" Volbeat ist gelungen und stellt für mich sogar ein Highlight des Albums dar.
Ansonsten kann ich der Rezension nur zustimmen.
‹ Zurück 1 2 Weiter ›

Details

Artikel

Rezensentin / Rezensent