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Der rasierte Mann und Zyniker. Zwei Romane. Die Andere Bibliothek Gebundene Ausgabe – Juni 2001

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Eichborn (Juni 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821845023
  • ISBN-13: 978-3821845029
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,7 x 21,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

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Wir laufen über die Erde, springen von einer Straßenbahn in die andere, jagen in
Zügen dahin, und wozu das alles? Um unser Unglück beim Schopf zu packen.
Der eine bekommt es in Form eines äußerst vergänglichen Wesens zu fassen, mit
der Stimme eines murmelnden Bächleins und Spiegeln der Seele im Gesicht, daß man
sich hinsetzen und Gedichte verfassen möchte. Der andere - in der heimtückischen
Annehmlichkeit eines verantwortungsvollen Postens. Ein dritter - in Gestalt
eines Freundes mit einem großen Herzen, in das man restlos hineinpaßt. Nicht
etwa zusammengerollt wie ein Kringel, gekrümmt wie eine Brezel oder der Griff
eines Spazierstocks. Nichts dergleichen. Selbst wenn man sich gerade macht wie
ein Pfeil und die Gelenke knacken läßt.
Mein Unglück habe ich an einem räudigen Herbsttag in Pensa erwischt. Passiert
ist es vor fünfzehn Jahren.
Skovoroda sagte von Moses, er habe die unsichtbare Gestalt Gottes "gezeichnet,
als entwerfe er einen Plan, einfach und grob, mit den allernotwendigsten Linien,
und darauf die Gemeinschaft der Jidden gegründet".
Ich schreibe ein Buch über mein Unglück, welches vielleicht noch unsichtbarer
ist. Ich möchte es Moses gleichtun.
2

Unser privates Pustarjov-Gymnasium war in einem abgewirtschafteten Gebäude aus
schmuddeligem Backstein untergebracht. Das Gebäude erschien den Pen-saern
riesig. Bei uns sagte man:
"Und wo wohnen Sie, bester Vasilij Petrovic?"
"Ich wohne am Springbrunnen, in dem großen zweistöckigen Haus, Pjotr
Vasiljevic."
Es versteht sich, daß das Gebäude mit den vier Stockwerken der Stolz der Stadt
war. Man zeigte es Fremden. Man erwähnte es in Familienchroniken. Mit ihm
brüsteten sich die Pensaer Patrioten, wenn ihr uralter Streit mit den Tambover
Patrioten aufflammte. Das Haus stand an der Hauptstraße. Die Straße war krumm,
bucklig. Schwer und kurzatmig kroch sie den Berg hinauf, mühsam die höckrigen,
löchrigen, schlecht und nachlässig gepflasterten Sohlen des Fahrdamms
voranschiebend.
Auf dem Berg hockte ein Zaun. Welk. Mit Galle gestrichen. Auseinandergefallen
wie ein Haufen Bretter. Einem Gefängnis ähnlich. Aber auch Oberst Botkin, dem
Kommandeur des Primorsker Dragonerregiments, das in Pensa Quartier bezogen
hatte. Der Glockenturm der Kirche hatte Ähnlichkeit mit dem Pensaer Gouverneur
von Lilienfeld-Toile, einem akkuraten Fünfziger mit nie lächelndem Mund.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Peter Barthelmes am 5. November 2014
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Die beiden Romane von Anatolij Marienhof ist russische Literatur vom Feinsten .
Die wohlfeile Ausgabe in der wunderbaren "Anderen Bibliothek" muss man besitzen !
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