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Ein rabiater Liebhaber der Stille Taschenbuch – 23. Juni 2014

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 174 Seiten
  • Verlag: C. M. Brendle Verlag, Brendle, Christine; Auflage: 1 (23. Juni 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3981249798
  • ISBN-13: 978-3981249798
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 12,3 x 2 x 20,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 136.227 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Eugen Gottlob Winkler als Romanfigur was für ein kühnes Unterfangen und welch ein schmaler Grat zwischen Fiktion und Realität! Dieses Buch ist keine Biografie, kein biografischer Roman, und doch steht der 1912 geborene Schriftsteller Eugen Gottlob Winkler unübersehbar im Zentrum der Geschichte. Im November 1933 in Tübingen von einem jungen Mädchen denunziert, weil er angeblich ein Wahlplakat zur Volksabstimmung beschädigt haben soll, muss Winkler Gerichtsverhandlung und Untersuchungshaft erdulden und unternimmt dort sogar einen Selbstmordversuch. Von jetzt an ist er gezeichnet. Der Leser erfährt nun ausgerechnet aus der Sicht derjenigen, die für sein Schicksal mitverantwortlich ist, Teile aus Winklers tragischem Leben. In zwanzig Kapiteln und zwölf sogenannten Versuchen pendelt die Erzählerin Doris Rothmund zwischen Erinnerung, Phantasie und Realität, hinterfragt Zeit und Erscheinung und gibt dem jungen Dichter in ihrem Roman eine eigene, fiktive Gestalt. Jenem Winkler also, von dem wir wissen, dass er mehrfach nach Italien reiste, regelmäßig Gedichte und kleine Prosa schrieb und um das Jahr 1935 größere Essays und literaturkritische Arbeiten veröffentlichen konnte, die die Szene nach ihrem Erscheinen sofort aufhorchen ließen. Die Idee, Winkler aus der Sicht des denunzierenden Mädchens zu beschreiben, ist genial: sie ermöglicht in Teilen eine biografische Annäherung und der Autorin trotzdem alle gestalterischen und erzählerischen Freiheiten, die sie braucht, damit ihr Text atmen kann. Das Buch macht den Leser neugierig auf die historische Figur des Schriftstellers Eugen Gottlob Winkler und lässt ihr gleichzeitig das bis heute rätselhafte Geheimnis ihrer Existenz. Denn zuletzt kann die Begegnung mit Literatur, mit ihren Protagonisten und Figuren, den realen wie den fiktiven, ein Leben entscheidend verändern. Jedenfalls lohnt es sich, die kompromisslose, höchst individuelle Gestalt von Eugen Gottlob Winkler, dieses begabten, hochsensiblen jungen Schriftstellers, der sich 1936 in München das Leben nahm, kennen zu lernen, Zudem ermöglicht das Buch, die erdrückenden Bedingungen für eine kreative Existenz im Deutschland der 30er Jahre, das für solche Entwürfe naturgemäß keinen Platz kannte, selbst zu ermessen, (Literaturblatt, Jörg Kleinbeck)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Doris Rothmund, geb. 1950, Studium von Germanistik und Politik in Freiburg, promoviert an der Universität Tübingen ( "Feuchtwanger und Frankreich"), Spezialgebiet: Exilliteratur der 30-er und 40-er Jahre des 20. Jahrhunderts. Doris Rothmund unterrichtete 20 Jahre Deutsch, Politik und Ethik am Zeppelin-Gymnasium Stuttgart.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Zepp am 30. Juni 2014
Format: Taschenbuch
Ein Buch für Freunde des Zeppelin-Gymnasiums und der Literatur.

Doris Rothmund, Ein rabiater Liebhaber der Stille, Roman, C.M. Brendle Verlag Albstadt, 2014, 172 S. € 14,50

Ist das Zeppelin-Gymnasium, vormals Reformrealgymnasium, eine Brutstätte von Literaten? Literaturkenner werden den Büchnerpreisträger Hermann Lenz sofort nennen können, einige wenige haben den Namen Eugen Gottlob Winkler gehört. Die Lehrerin Eva Leipprand dürften eher politisch Interessierte kennen, sie war einige Jahre Kulturbürgermeisterin in Augsburg. Und nun tritt die promovierte Germanistin und Lehrerin für Politik und Ethik Doris Rothmund mit einem Roman an die literarisch interessierte Öffentlichkeit. Sie hat ihr erstes Jahr der Pensionierung genutzt, um einen Roman zu schreiben: Ein rabiater Liebhaber der Stille. Wer ist dieser rabiate Liebhaber? Da bleibt Rothmund ihrem Gymnasium treu: es ist Eugen Gottlob Winkler. Er selbst hat sich in seinem Notizbuch so bezeichnet. Rothmund hat sich in seine veröffentlichten Texte vertieft, hat im Archiv Notizen und Briefe gelesen, in der Festschrift zum 100. Jubiläum des Zeppelin-Gymnasiums eine Würdigung über den Dichter verfasst und mit ihrer Kollegin Brigitte Baumeister und Schülerinnen und Schülern zwei Filme über Winkler gedreht, die auf youtube veröffentlich sind.
Rothmund nähert sich W., wie sie ihn im Roman nennt, nicht literaturwissenschaftlich, sondern aus der Autorenperspektive und versucht seine Person, seine Vita und seinen Freitod zu beschreiben und zu erklären.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernhard Leibelt am 28. August 2014
Format: Taschenbuch
Ja, es hat mir sehr gefallen, das Buch von Doris Rothmund. Und sie hat mich bewegt, die Geschichte von Eugen Winkler. Dank Rothmund wird diese Stuttgarter und Tübinger Geschichte nicht ganz in Vergessenheit geraten. Winkler, ein ungewöhnlicher Mensch, der sich durch die Nationalsozialisten nicht vereinnahmen ließ... Ein Blick zurück auf Zeiten, in denen unser Land zunehmend dem Einfluss eines unmenschlichen Regimes ausgesetzt war und - ein Blick in die Seele eines zerrissenen Menschen, eines Suchenden, eines Sonderlings vielleicht. Von Rothmund einfühlsam beschrieben und sprachlich talentiert erzählt.

Kürzlich habe ich sein Grab gesucht. Auf dem Friedhof in Stuttgart-Wangen. Ich habe es gefunden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M.G. am 1. Juli 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein wundervoller Roman!
Außergewöhnlich interessant erzählt, man freut sich auf jede neue Seite. Ich habe das Buch an einem einzigen Sonntag mit großem Vergnügen gelesen.
Manches blieb geheimnisvoll, manches brachte mich zum Lachen ("Restaurationsbrotakrobatin"), manches stimmte nachdenklich.
Interessant auch der Wechsel zwischen der Erzählung und den Aufzeichnungen der Erzählerin.
Und: ein wunderschöner Schluß!

P. S. Durchaus sehenswert, der im Nachwort erwähnte Film auf Youtube.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von G.B. am 9. Juli 2014
Format: Taschenbuch
ich bin überwältigt.
Winkler kommt einem ganz nahe und auch die damalige Zeit (1933-36) wird so beschrieben, als ob man dabei gewesen wäre.
Selbst Tübingen erlebe ich jetzt aus einer ganz anderen Blickrichtung -
schrecklich muss es dort gewesen sein.
Ein spannender Roman, geheimnisvoll, bedrückend und historisch detailliert recherchiert.
G.B.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von H.Huber-Siegl am 14. Juli 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein wundervoller, ausdrucksstarker Roman vor ernstem Hintergrund. Grandios erzählt. Dieses Kleinod deutscher Literatur besticht durch pointierte Realität und fiktiver spannender
Erzählweise.
R-R hätte seine Freude an diesem Buch.
HHS
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