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Die römischen Kaiser. Von Augustus bis zum Ende des Imperiums. Eine Chronik [Gebundene Ausgabe]

Michael Grant
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

August 1998
Die Macht des riesigen R÷mischen Reiches erstreckte sich zur Zeit seiner gr÷˜ten Ausdehnung von den strmischen britischen Inseln im Norden bis zu den wasserarmen Landstrichen der Sahara im Sden, vom Atlantik, der Grenze der damals bekannten Welt im Westen, bis zum uralten Kulturland an Euphrat und Tigris im Osten. Durch fnf Jahrhunderte wurde dieses stets bedrohte Riesenreich von seinen Kaisern beherrscht. Diese Zeit der ˜pax romana˜, der ˜r÷mischen Friedenszeit˜, war jedoch alles andere als eine friedliche Zeit. Von au˜en berannten kriegerische V÷lker die mhsam verteidigten Grenzen. Hungersn÷te, Seuchen, Revolten und Putschversuche erschtterten das Imperium von innen. Was waren das fr M„nner, die das Weltreich unter ihre Macht zwangen? Ihre Ausschweifungen in Rom sind Legende, Gewalt und Grausamkeit waren an der Tagesordnung. Selbst den Mord an den eigenen S÷hnen scheuten manche nicht, um sich die Macht zu erhalten, und nicht selten wurde das Volk schamlos durch Steuernausgeplndert. Kaum hatte einer der Kaiser, zumal in der Sp„tzeit, die Macht errungen, wurde er schon Monate sp„ter wieder gestrzt. Manche Kaiser, von den um sie gescharten Heerhaufen irgendwo in der Provinz zum Kaiser ausgerufen, haben als Herrscher Rom nie gesehen. Aber es gab auch einige wahrhaft gro˜e Gestalten, souver„ne Herrscher, weitsichtige und kluge Staatsm„nner. Der Althistoriker Michael Grant stellt jeden der 92 Kaiser, die das Imperium beherrschten, in einem selbst„ndigen Kapitel dar und wrdigt seine spezifischen Leistungen. So ist ein ungew÷hnlich vielseitiges Buch zur r÷mischen Geschichte entstanden, das selbst dem, der die Geschichte der Kaiserzeit zu kennen glaubt, noch berraschende Einsichten vermitteln kann. Die chronologische Gliederung, die Dokumentation mit zahlreichen Landkarten und Stammtafeln der gro˜en Kaiserh„user sowie ein „u˜erst umfangreiches Register, das auch die Landkarten miteinbezieht, erschlie˜en die r÷mische Welt.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 460 Seiten
  • Verlag: Bechtermünz Vlg., Augsbg. (August 1998)
  • ISBN-10: 3860479016
  • ISBN-13: 978-3860479018
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14,6 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 197.331 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch, die römische Geschichte die Kaiser nach Cäsar haben deren gute und schlechten Seiten. Mein eigentlicher Kritikpunkt an Michael Grad ist das der Autor viel zu schematisch vorgeht. Zum Beispiel wird die Vorgeschichte eines jeden Kaisers erwähnt - auch wenn seine Regentenzeit nur wenige Wochen andauerte. Das ist verwirrend weil gerade die ersten zwanzig bis dreißig Kaiser und deren Verwandten viele Eigen-, Zusatz-, Spitznamen und sich wiederholende Ehrentitel hatten. Außerdem geht Grand zu oft auf nebensächliche Daten ein.

Besser währe es, finde ich, mehr auf die Umgebung des Hofes, die Sitten und Bräuche der Römer einzugehen, um dem Leser ein Gefühl für die Lebensweise der Römer zu geben. Es fehlen, bis auf die weniger interessanten Karten, die Bilder der Kaiser, der grandiosen kaiserlichen Bauten in Rom (auf die Grad viel zu wenig, fast schon nebenbei, eingeht) und besonders vermisst man die Bilder der viel beschriebenen Münzen, für die der Autor ja eine besondere Vorliebe hat. Ein weiterer Kritikpunkt ist der große Humor mancher Kaiser, welcher leider nur selten zum Vorschein tritt.

Einpaar Beispiele: Gaius (Caligula) will als "Gottmensch" und der Allerhöchste verstanden sein, was zu einem aberwitziger Zwist mit den jüdischen Gemeinden führt. Nero, der nachdem er die halbe Stadt in Schutt und Asche legt, einen sich einen Palast erbaut und dann behauptet endlich als Mensch zu leben. Oder der Keiser Comodus, der in seiner Extrovertiertheit, die Stadt Rom zu seine Kolonie ausruft. "Kolonia Comodiana" und sein Kult um SOL INVICTVS, dem unbesiegbare Sonnengott. Der römische Humor, der dann aber zum christlichen Tragödie wurde... Das Buch hat mir persönlich ein gutes Bild über die Römer und dem aufkommenden Christentum verschaffen.

Überrascht war ich viel über die Urchristen zu erfahren. Schon bei Tiberius und die (jetzt begreife ich das, urkomisch-) kuriose Begebenheit um Stadthalter Pilatus, was ja dann zur Grundlage einer gewaltigen Religion wurde...
Ich konnte vorher nachvollziehen, dass die sozial, rechtlich und theologisch benachteiligten Unterschichten und Provinzen sich an der erbauenden Religion erwärmen konnten. Ein Rätsel blieb es mir aber, was wohlhabende und gebildete Persönlichkeiten, gerade die Kaiser nach Constantin "dem Großen" bis zum letzten Kaiser Romulus, daran fanden...? Was das anbetrifft war des Buch, es liest sich übrigens wie eine Fernsehserie, aufschlussreich.

Die Kurzbiographien der großen römischen Persönlichkeiten fand ich spannend, nur leider tritt Michael Grand selten als unterhaltsamer Erzähler auf - eher als konsequenter Münzsammler. Als Geschichtsbuch taugt das Buch wenig, dafür behalte ich es als ein brauchbares Nachschlagewerk voll interessanter Charaktere.
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5.0 von 5 Sternen Interessant und informativ 6. Januar 2004
Von Buwi
Format:Gebundene Ausgabe
Wer sich einen guten Überblick über die Geschichte des Römischen Reiches verschaffen will, ist mit diesem Buch ausgezeichnet bedient. Es ist gleichermaßen informativ wie spannend geschrieben. Das Buch ist wirklich hervorragend. Gerade wer wie ich gern historische Romane liest, ist gut beraten, vorher ein Sachbuch zu lesen, da historische Romane oft das tatsächliche Geschehen sehr klischeehaft darstellen bzw. oft sehr verzerren. Da ist es hilfreich, vorher ein echtes Sachbuch gelesen zu haben.
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