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Die profanen Stunden des Glücks
 
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Die profanen Stunden des Glücks [Gebundene Ausgabe]

Renate Feyl
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 272 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch (1996)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462025589
  • ISBN-13: 978-3462025583
  • Größe und/oder Gewicht: 20,9 x 13,4 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 801.605 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Renate Feyl
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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Der unkörperliche Morgenkuss

Renate Feyls Roman über Sophie La Roche

In vorrevolutionärer Zeit, als der Wald und die Beamten noch zu Deutschlands Aushängeschildern zählten, lagen Standesdenken und Untertänigkeit hoch im Kurs. Damals, als die Männer ihre Mineraliensammlungen in gediegenen Herrenzimmern bestaunten und die Frauen Rüdesheimer Wein zur Welschhahnpastete reichten, war die Liebe ein besonders seltsames Spiel. So wie dem Ehepaar Sophie und Georg Michael La Roche aus Koblenz-Ehrenbreitstein erging es vielen: Nicht der Tiefgang der Gefühle stiftete in gehobenen Kreisen zur Ehe an, sondern gegenseitige Achtung, eine passable Mitgift oder ein gesichertes Salär aus fürstlichen Diensten.

Auch Sophie hatte die Vernunft sprechen lassen, bevor sie 1754 den Kurmainzischen Hofrat La Roche heiratete: «Lieben kann ich Sie nicht, denn mein Herz gehört Wieland, dem Dichter. Aber wenn Sie mich heiraten wollen, werde ich Sie verehren.» Warum es 1771 dennoch geschah, dass die vierzigjährige Sophie aus der Enge des Boudoirs in den Glanz des Ruhmes trat, schildert der historisch-biographische Roman «Die profanen Stunden des Glücks» von Renate Feyl.

Wie in ihrem Werk «Idylle mit Professor», das von der mühsamen Emanzipation der poetisch versierten Victoria Gottsched Zeugnis ablegt, nimmt die Berliner Autorin erneut eine Dichterin aus dem Zeitalter der Aufklärung unter die Lupe. Gewissenhaft folgt sie der historischen Spur, die sie mit Hilfe von Sekundärliteratur und Quellenmaterial rekonstruiert. Dabei vermeidet sie es geschickt, den Fluss ihrer Erzählung durch pedantische Datenhuberei und die Behäbigkeit detailliert geschichtlicher Darstellung ausufern zu lassen.

Die Verknüpfung von Fabel und Fakten ermöglicht doppelte Einsicht in das Geschick der Frauen im Ständestaat. Der Blick gleitet sowohl über Brüsseler Spitzen und durch blühende Adelsgärten als auch hinter die Fassaden des Wohl- und Anstands. Mit ironischer Distanz, kritischer Kompetenz und einer Prise Humor zur rechten Zeit fertigt Renate Feyl ein Sittengemälde des 18. Jahrhunderts. Mit Phantasie und psychologischem Gespür schlüpft sie in die unterschiedlichen Rollen der jungen Sophie La Roche und späteren Grossmutter von Clemens Brentano und Bettina von Arnim.

Ausgestattet mit Respekt für gute Sitten und einem Hang zur Gefälligkeit, fügt sich Sophie tadellos in ihre Aufgaben. Sie ist die verantwortungsbewusste Mutter von acht Kindern und glänzt als perfekt repräsentierende Gastgeberin. Als Gattin des aufstrebenden Hofrates nimmt sie Anteil an Karrierefragen und pflegt den «unkörperlichen Morgenkuss», der vom Schreckgespenst der «alles abtötenden körperlichen Liebe» ablenkt. Die unterdrückte Leidenschaft findet ihren Ausdruck in heimlichen Sehnsuchtsschüben: «Sie stellte sich vor, wie es wäre, wenn ein Ereignis eintreten würde, das noch einmal ihr Herz hochriss und sie verwandelte.» Aber vor allem durch die Literatur erfährt Sophie jene emotionale und intellektuelle Bestätigung, die ihren Zeitgenossinnen versagt bleibt. Mit dem Briefroman «Die Geschichte des Fräuleins Sternheim» erobert sie eine neue Leserschicht: Frauen aus gutem Hause, die der Gebetsbücher und Rezepturen überdrüssig geworden sind. Und selbst der junge Goethe glaubt bei der Lektüre der «Sternheim», den «Seufzer einer Menschenseele» vernommen zu haben.

Weil die hochgelobte Verfasserin im Gegensatz zu ihrem Freund und Vorbild Martin Christoph Wieland das dürftige Poetenhonorar nicht zum Unterhalt der Familie erwirtschaften muss, verzichtet sie gleich ganz auf die Entlohnung. Erst als der Hofrat La Roche unerwartet vom Dienst suspendiert wird, schränkt Sophie ihre Grosszügigkeit dem Verleger gegenüber ein: «Man musste es halten wie Pope und Voltaire: immer streng auf die Stärkung des Finanzstandes bedacht.»

Im Selbstverlag bringt die patente Literatin nun die Zeitschrift «Pomona» heraus, vollendet das dreibändige Werk «Rosaliens Briefe», entdeckt die Lust am Verfassen von Reisetagebüchern. Hin und her gerissen zwischen der Fürsorge für die Familie und der Sorge um das Florieren der Geschäfte kommt Sophie nicht zur Ruhe. Und als der Wind aus Frankreich weht und revolutionäre Kräfte Blüten treiben, schwindet die Nachfrage an ihren Werken der Empfindsamkeit.

Wenn Renate Feyl die Kümmerlinge und Emporkömmlinge, die poetischen Mimosen und gerissenen Verleger, die Vorkämpferinnen der Emanzipation und lotterzüngigen Nachbarinnen des 18. Jahrhunderts vorführt, konfrontiert sie ihre Leser auf unterhaltsame Weise auch mit aktuellen sozialen und politischen Problemen. In Anlehnung an die Dichter der Aufklärung wählt sie Elemente aus der Gattung des Schlüsselromans, um Parallelen zwischen Vergangenheit und Gegenwart herzustellen. Mit verschmitztem Lächeln relativiert sie die scheinbar beispiellosen Auswüchse des 20. Jahrhunderts.

So, wie schon 1771 die «literarischen Proletarier» ein karges Dasein fristeten, Neuerscheinungen den Markt überschwemmten und Rezensenten sich wie «Stinkmorcheln» ausbreiteten, führen bis heute die Kulturschaffenden ihr monotones Lamento im Munde. So, wie Sophie La Roche die Erfüllung im Beruf und die unerfüllte Liebe, Triumphe, Dramolette und den grossen Abgesang erfuhr, hangeln sich die Sterblichen von Generation zu Generation. In diesem Sinn hat Renate Feyl den einzig wahren Roman komponiert: ein Prachtstück über des Lebens Tag- und Nachtseiten und «Die profanen Stunden des Glücks». Allegro, ma non troppo.

Christiane Schott

Kurzbeschreibung

Große Romane im kleinen Format.

Renate Feyl erzählt die Geschichte der Sophie von La Roche, der ersten deutschen Romanautorin um 1771, ihrer literarischen Laufbahn und ihrer ungewöhnlichen Lebensmaximen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Julia G.
Format:Taschenbuch
Trotz anfänglicher Bedenken, mir wieder einen typischen "Frauenroman" gekauft zu haben, traute ich mich vor ein paar Wochen an "Die profanen Stunden des Glücks". Renate Feyl erzählt erstaunlich präzise und differenziert, ihre Beschreibungen der Sophie von LaRoche sind sehr glaubhaft. Sollte man sich der Bedeutung von Sopie von LaRoche für die deutsche Literatur noch nicht im Klaren gewesen sein (so wie ich), so wird einem doch auf sehr eindrucksvolle Art die aussergewöhnliche Leistung dieser Autorin im Laufe des Buches deutlich.
Der Roman beschreibt erstaunlich sachlich und gut recherchiert die Geschichte der Familie LaRoche und fängt auch die Stimmung der Zeit wunderbar ein.
Alles in allem: Das Buch ist zwangsläufig nur ein erster Schritt, wer sich für Literatur interessiert wird sich dazu animiert fühlen, sich näher mit den Autoren dieser Zeit zu beschäftigen (Mich hat das Buch zu einem Besuch in Weimar und der Lektüre von LaRoche's "Fräulein Sternheim" angeregt)... Ein unglaublicher Roman mit ungeahnter Wirkung.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Schon nach der Lektüre der ersten Sätze konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe noch in der Buchhandlung die ersten Seiten gelesen, bevor ich wieder merkte, wo ich war. Ein absolutes Muß für alle, die sich ein wenig für Literaturgeschichte interessieren. Alle anderen werden sehr gut unterhalten und mit den Großen der deutschen Literatur bekannt gemacht: der junge Schiller, der die Heldin um Rat bittet, Goethe u.s.w. Darüber hinaus erfährt man einiges von der politischen Situation der Zeit und über das Leben des Adels/gehobenen Bürgertums. Ein gut recherchiertes Buch, spannend bis zum Schluß.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bernhard Nowak TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Das ist ein wunderbares Buch, und unter uns Freundinnen, die wir es schon gelesen haben, bereits so etwaswie ein Kultbuch."

Diesen Worten der bekannten Literaturkritikerin Elke Heidenreich ist eigentlich nichts hinzuzufügen. 1771 erscheint der erste deutsche Frauenroman Die Geschichte des Fräuleins von Sternheim" auf der Leipziger Buchmesse. Er machte seine Verfasserin, Sophie La Roche (1730-1807) mit einem Schlage berühmt. Wieland, ihre Jugendliebe, Herder, Goethe, Lenz und Schiller bewunderten sie. Doch nicht nur als Romanautorin wurde Sophie von La Roche berühmt: sie war auch Herausgeberin der ersten deutschen Frauenzeitschrift Ponoma." Von dieser Zeitschrift war Katharina die Große von Rußland so begeistert, dass sie davon fünfhundert Exepmlare abonnierte und so dieser Zeitschrift zum Durchbruch verhalf.

Im Februar 1807 - also vor über 200 Jahren - verstarb Sophie La Roche in Offenbach, was wir zum Anlass nehmen, diese großartige Frau zu würdigen.

Wie ist nun ihr Lebensweg verlaufen? Wie kam es zu ihrem Ruhm? Wie gestaltete sich ihr Verhältnis zu den ihr verwandten Geistesgrößen wie Wieland oder Goethe? Wie lief ihr Alltag ab?

All diese Fragen beantwortet die meines Erachtens bis heute einfühlsamste Romanbiographie über Sophie La Roche: Die profanen Stunden des Glücks" von Renate Feyl. Sie zeigt, dass der glanzvolle Start Sophie La Roches als Romanautorin vor allem der Beginn enier mühseligen, von Neid, Klatsch und Schicksalsschlägen geprägten Karriere war.

Ihren ersten Verlobten, einen Italiener, mußte sie auf Druck ihres hartherzigen Vaters verlassen, der sie dann - um sie loszuwerden - mit Georg Michael von La Roche verheiratete, einem aufgeklärten und gebildeten Geist, der es bis zum Kanzler von Kurtrier unter Kurfürst Clemens Wenzelslaus bringen sollte. Sophies Leben schien also sorgenfrei zu beginnen. Nach dem sensationellen Erfolg ihres Romanerstlings, der Geschichte des Fräulein von Sternheim, der 1771 erschien, steigt sie in höchste Kreise in Hof und Adel auf.

Doch klerikale Kreise verdächtigen ihren Ehemann, ein Atheist zu sein, und im September 1780 wird Georg Michael von La Roche gestürzt und muss Koblenz verlassen. Nur die Tatsache, dass ein befreundeter Minister ihm Wohnung und die eigene Pension zur Verfügung stellt, lässt die Familie überleben. Sophie ist nun darauf angewiesen, Geld zu verdienen, zumal Georg Michael La Roche ein Angebot des preußischen Königs Friedrichs
des Großen, in seine Dienste zu treten, ablehnt, da er einen Neuanfang scheut und einen nochmaligen Sturz nicht ertragen will.

Um die Familie - inzwischen gibt es vier Kinder, die versorgt werden müssen, über die Runden zu bringen, schreibt Sophie von La Roche nun für Geld. Sie gründet - gegen den Willen ihres Gatten - die oben erwähnte Frauenzeitschrift Ponomia. Renate Feyl zeigt

deutlich, wie groß der Unterschied ist, aus gesicherter materieller Situation heraus schreiben zu können oder aus Gründen des Gelderwerbs schreiben zu müssen.

Doch die Stärke einer Persönlichkeit zeigt sich im Unglück. Sophie La Roche, sehr energisch, nimmt die Zügel in der Familie in die Hand und sichert ihr Überleben. Die älteste Tochter, Maximiliane, der Goethe in seinem Werther" ein literarisches Denkmal gesetzt hat, heiratet Peter Anton von Brentano, der sich am Kauf des Grillhäuschens" in Offenbach am Main beteiligt. Dadurch können die LaRoches Eigentum erwerben und - nachdem die Ausbildung der Kinder gesichert ist - mit der Pension Georg Michael La Roches bescheiden leben. Ein glückliches Leben, sollte man meinen. Doch Georg Michael kommt über seinen Sturz als Kanzler Kurtriers nicht hinweg, erleidet einen Schlaganfall und stirbt 1788, nur zwei Jahre nach dem Einzug in das neue Heim. Außerdem muss Sophie von La Roche den Tod ihrer Lieblingstochter Maximiliane, die nach der Geburt ihres 19. Kindes stirbt, und ihres Lieblingssohnes Franz ertragen. Sohn Fritz, zeitweise in Amerika erfolgreich, erweist sich als Versager, der Frau und Familie im Stich lässt und Schulden macht. Die Tochter Lullu wird von ihrem trunksüchtigen Mann schwer misshandelt und flieht zur Mutter zurück - unglücklich bis an ihr Lebensende.

Was bleibt da noch an Glück für Sophie La Roche? Eigentlich nur ihre literarische Arbeit, in die sie sich flieht, um den Alltagssorgen durch Schreiben zu entkommen, sowie die Anerkennung, die sie als außergewöhnliche Frau bei befreundeten Schriftstellern, Philosophen und insbesondere bei ihrem Jugendfreund Wieland, zu dem sie bis zu ihrem Tode eine platonische Liebe verbindet, findet.

Am schönsten finde ich - am Schluss des Romans - die Worte, die Wieland, der ihren ersten und ihren letzten Roman herausgegeben und mit einem Vorwort versehen hat, anlässlich ihres 75. Geburtstages für seine frühere Jugendliebe findet:

Mit Rührung und Dank gegen die unsichtbare Hand, die unsere Schicksale lenkt, erinnere ich mich der seligen Tage, die ich, ewig teure Sophie, mit Ihnen lebte und des so wohltätigen Zaubers, den Sie mit dem ersten Blick auf mein ganzes Wesen warfen. Damals kannte ich weder Sie noch mich selbst, ich hatte keinen Begriff davon, daß es möglich sei, nicht mit Ihnen und für Sie zu leben. Aber es war eine idealistische, eine wahre Zauberwelt und selbst die Sophie, die ich so innig und so schwärmerisch liebte, war nicht die wahre Sophie Gutermann, sondern die Idde der Vollkommenheit, die sich in ihr verkörpert darstellte und diese wunderbare platonische Liebe hervorbringen mußte, deren süße Täuschungen einen so mächtigen Einfluß auf meine ganze innere und äußere Existenz gehabt haben. Nichts ist wohl gewisser, als daß ich, wofern uns das Schicksal nicht im Jahre 1750 zusammgebracht hätte, kein Dichter geworden wäre."

Diese Worte zeigen meines Erachtens, welche Kraft, ja welches Charisma von dieser ungewöhnlichen, empfindsamen und doch sehr mutigen Frau ausgegangen sein muß. Renate Feyl gelingt es fabelhaft, sich in das Leben dieser Frau einzufühlen und das Auf und Ab ihres Lebens, ihre literarische Entwicklung, ihr Leben und das Alltagsleben jener Zeit plastisch und treffend darzustellen. Es fasziniert an diesem Buch die Fülle der Details genau aus diesem Alltagsleben der Großmutter der Brentanos", der Einblick in die gesellschaftlichen Konventionen und vor allem der Einblick in die Gesetzmäßigkeiten des Literaturbetriebes,

den Kampf Sophie La Roches mit ihren Verlegern, denen es nur um pekuniären Erfolg und Schreiben gemäß dem - immer schneller wechselnden - Zeitgeist und nicht in erster Linie um literarische Qualität ging.

Am meisten hat mich beeindruckt, dass sich Sophie La Roche von den Widrigkeiten des Lebens nicht hat unterkriegen lassen, sondern immer wieder aufgestanden und den Schicksalsschlägen getrotzt hat. Sie hat sich nicht verbiegen lassen, sich in ihren Werken - auch um den Preis des literarischen Mißerfolges - nicht dem Zeitgeist angepasst, sondern sich die Freiheit genommen, nach meinem Charakter zu leben", wie es der Herausgeber des ihr zu Ehren entstandenen Kataloges einer Ausstellung in ihrer Heimatstadt Offenbach anlässlich ihres zweihundertsten Todestages, Jürgen Eichenauer, treffend formuliert hat.

Dies wird an dieser einfühlsamen Romanbiographie Renate Feyls, die meines Erachtens zum Besten gehört, was über Sophie La Roche geschrieben worden ist, sehr deutlich.

Renate Feyl hat mit diesem Buch das Genre der Romanbiographie" in der deutschen Literatur wieder hoffähig" gemacht, nachdem diese Kunst nach den wunderbaren Werken Stefan Zweigs lange Zeit in die Vergessenheit geraten war. Renate Feyl zeigte mit diesen Werk, dass Biographien nicht nur dann informativ sein können, wenn sie streng wissenschaftlich konzipiert sind. Nein, auch Romanportraits zur Unterhaltung" können - wenn sie mit Empathie geschrieben sind, den Leser befähigen, sich ein lebensechtes Bild zu machen - von der biographierten Persönlichkeit und ihrer Zeit, in welcher sie gelebt hat. Und dies ist Renate Feyl mit dieser Lebensbeschreibung aus meiner Sicht hervorragend gelungen.
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Ein sehr lesenswertes und unterhaltsams Romanporträt über Sophie von La Roche, die Geschichte einer bedeutenden Frau! Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Fred Haefner veröffentlicht
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In dem Buch der 1944 in Prag geborenen, deutschen Autorin Renate Feyl über Sophie LaRoche (1730-1807) werfen wir einen interessanten Blick ins Verlags- und... Lesen Sie weiter...
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Veröffentlicht am 2. Februar 2008 von Bookoholic
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Ich hatte von Renate Feyl "Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit" gelesen und war sehr begeistert. Daher erwartete ich, nach den guten Kritiken, von den "Profanen Stunden des... Lesen Sie weiter...
Am 7. April 2003 veröffentlicht
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