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5.0 von 5 Sternen The Amazing Spider-Man geht in die nächste Runde...
Nach dem Erfolg von "The Amazing Spider-Man" war klar das in absehbarer Zeit eine Fortsetzung folgen sollte, nach dem man im ersten Film "The Lizard" als Schurken umsetzte, fiel die Wahl für die Fortsetzung auf "Electro", der mit Jamie Fox besetzt wurde und auf den "Green Goblin/Harry Osborn" der mit Dane DeHaan einen guten...
Vor 18 Tagen von IT-Man150 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tiefpunkt erreicht, Fortsetzung ausgeschlossen
Ganz ehrlich: Was soll man von diesem Saftladen namens Sony noch halten? Da betätigen die nach nicht mal 5 Jahren, nachdem Kultregisseur Sam Raimi bereits ab den frühen 2000ern eine alles in allem sehenswerte, richtig gelungene Trilogie über die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft herausgestampft hat, den verhassten Reboot-Schalter und rollen die...
Vor 6 Tagen von S. K. veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Amazing Spider-Man geht in die nächste Runde..., 12. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem Erfolg von "The Amazing Spider-Man" war klar das in absehbarer Zeit eine Fortsetzung folgen sollte, nach dem man im ersten Film "The Lizard" als Schurken umsetzte, fiel die Wahl für die Fortsetzung auf "Electro", der mit Jamie Fox besetzt wurde und auf den "Green Goblin/Harry Osborn" der mit Dane DeHaan einen guten Schauspieler gefunden hat. Die restliche Darstellerkonstellation ist aus dem Vorgängerfilm bekannt, Andrew Garfield ist wieder als Peter Parker besetzt und Emma Stone als Gwen Stacy.

Kurz zur Handlung:
Nach seinem Auftauchen ist Spider-Man sowas wie eine kleine Berühmtheit in New York geworden, und erfreut sich eines gewissen Fankreises. Als in den Straßen New Yorks wieder der Teufel los ist und Spider-Man eingreifen muss, rettet er den kleinen Angestellten Max Dillon, dieser ist von diesem Zeitpunkt an besessen von seinem Retter, er hat einen Job bei Oscorp und ist eher mäßig erflogreich. Nach einem Unfall bei dem er in eine Tank mit mutierten Zitteraalen fällt, wird er zu Electro, einem Wesen das in der Lage ist Strom zu absorbieren und in Form von Bltzen wieder abzufeuern. Zeitgleich brodelt bei Oscorp ein Machtkampf zwischen Harry Osborn und dem restlichem Vorstand der nach dem Tod von Norman Osborn stark an Fahrt aufgenommen hat. Peter hingegen kämpft immer noch mit der Vergangenheit und bemüht sich um die Aufklärung des Schicksals seiner Eltern, und auch seine Beziehung zu Gwen wird durch seine Aktivitäten als Spider-Man und einem Versprechen das er Gwens sterbendem Vater im ersten Teil geben musste nicht einfacher. Zusätzlich zu den ganzen Problemen kommt noch Harry der von Spider-Man Zellproben möchte, um eine Erbkrankheit von der auch sein Vater betroffen war, zu heilen.Nach dem Harry rausgefunden hat, das es in Oscorp noch andere Möglichkeiten gibt, nutzt er diese und wird unbedachterweise zum wahnsinnigen Green Goblin. Es kommt zu einer entscheidenen Schlacht mit Electro und später auch mit dem Goblin und wieder mal muss Peter Parker als Spider-Man alles tun um die Menschen die ihm wichtig sind und eine ganze Stadt zu retten.

Die DVD:

Der Film liegt in guter Bildqualität vor, ich wüsste zumindest jetzt nicht was ich bemängeln sollte, der Ton ist in Deutsch, Englisch und Türkisch in DD5.1 enthalten, dazu kommen noch die Entsprechenden Untertitel sowie als Bonusmaterial ein paar Deleted Scenes, Trailer, ein Musikvideo und Ein Audiokommentar.

Fazit:

Nach dem großartigen Neustart ist dies nun die Fortsetzung, und ich muss sagen ich fand den Film sehr gelungen, die im ersten Film etablierten Charaktere werden gut weitergeführt, die Effekte sind wieder mal atemberaubend und von Seiten der Darsteller ist auch nichts zu bemängeln. Wiedermal eine gute Superhelden-Verfilmung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Tiefpunkt erreicht, Fortsetzung ausgeschlossen, 24. Februar 2015
Von 
S. K. (Sauerland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Ganz ehrlich: Was soll man von diesem Saftladen namens Sony noch halten? Da betätigen die nach nicht mal 5 Jahren, nachdem Kultregisseur Sam Raimi bereits ab den frühen 2000ern eine alles in allem sehenswerte, richtig gelungene Trilogie über die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft herausgestampft hat, den verhassten Reboot-Schalter und rollen die Origin-Story erneut auf. Grob die gleiche Geschichte, nur ein anderer Antagonist und ein neuer Spidey, der sich charakterlich vom Maguire-Spinnerich so stark unterscheidet wie der Tag von der Nacht. Mir sagte der Neustart nicht sonderlich zu, muss im gleichen Atemzug aber zugeben dass „The Amazing Spider-Man“ (=TAZ) kein wirklich schlechter Film war. Finanziell erfolgreich, wenn auch nicht auf dem gleichen Level der vorherigen Raimi-Streifen, und eigentlich als Startschuss einer ganz neue Trilogie gedacht. Als großer Fan des „alten“ Dreiteilers wäre es schwer möglich gewesen, mir dieselbe Begeisterung für den neuen Spinnenmann zu entlocken, was jedoch nicht heisst dass ich mich ihm völlig verweigert hätte…
Und was macht Sony jetzt? Die geplante Trilogie wird nach dem ähnlich umsatzstarken TAZ2 auf Eis gelegt. Man möge meine Wortwahl verzeihen, aber ich fühle mich von hinten bis vorne verar***t. Was soll dieser Schwachfug? Fällt es den Leuten hoch oben auf der Chefetage wirklich jetzt erst ein, einen Deal mit Marvel einzugehen, damit Spidey die „Avengers“ als zusätzliche Team-Mitglied verstärkt? Ist die Gier derart groß, dass ihnen die umgesetzten 3/4-Millarde Dollar pro (!) TAZ-Film tatsächlich immer noch zu wenig erscheint? Oder war man mit der Qualität von TAZ2 selbst nicht zufrieden? Es brodelt heftigst die Gerüchteküche, aber wie man es auch wendet, Fakt ist dass dies hier der letzte Spider-Man mit Andrew Garfield sein wird. Nicht dass ich sonderlich traurig darüber wäre, wie gesagt, meine Sympathie gilt nach wie vor dem alten Spinnfäden-Schwinger im blau-roten Spandex-Suit. Ärgerlich bleibt es trotzdem…

Blendet man dieses Sony-Debakel aus, bleibt da wenigstens noch ein guter zweiter Teil? Leider nein, was natürlich umso mehr enttäuscht.

Vorwarnung! Die folgende Abschnitte enthalten einige Spoiler!

Als ich den Film einlegte und die kommenden knapp 2 1/2 Stunden über mich ergehen ließ, hätte ich mich anfangs am liebsten hinterm Sessel verkrümelt, denn soviele Einzelszenen zum Fremdschämen wie man hier allein in der ersten Filmhälfte reingepackt hat, das war fast nicht zum Aushalten. Es mehrte sich die Zahl an unsäglich dummen Flachwitzen, der Score hörte sich noch schlimmer an als der des Vorgängers (eine der schlimmsten Arbeiten Hans Zimmers, der meine Musikohren sonst selten beleidigt), der wohl nur dazu da ist den Titelhelden bis an die Schmerzgrenze zu heroisieren, und Quasselkasper Andrew Garfield… Okay, der Junge kann selbst wohl nix dafür, er spielt wie von ihm verlangt, aber mit seiner notorisch-frechen Schnauze nervt er nur, während er sich mit den bösen Buben balgt. Nach seinem Spidey-Debüt wollte ich ihm hier eine neue Chance geben, aber ich werde mit ihm einfach nicht warm. Schonmal das raubt TAZ2 den ersten Stern.

Der nächste Abzug liegt in der Besetzung/Gestaltung des Schurken Electro begründet. Nix gegen Jamie Foxx, aber mit dieser Rolle verkauft er sich total unter Wert. Er straft sich hier selbst mit der undankbaren Aufgabe, die wohl widerlichste Nerd-Klischee-Rolle in einer Comic-Adaption zu verkörpern. Sein Electro ist für die Kernhandlung an sich vollkommen unwichtig und lebt hauptsächlich von seinem „Ihr wart alle gemein zu mir“-Geheule. Erst Spider-Man-Verehrer, kurze Zeit später sein ärgster Hasser, der bis zu seinem eigenen Untergang nur seinen gesteigerten Frust rauslässt. DAS soll ernsthaft ausreichen um einen Antagonisten auszufüllen?! Ich glaub ich bin im falschen Comic-Film… :-B

Dabei hat TAZ2 mit Harry Osborne eine deutlich bessere, wirklich interessantere Figur, mit der man so viel mehr hätte anstellen können. Ein toller Charakter, kein grundböser Junge, der aus purer Verzweiflung erst zu dem wird was er am Ende ist. Der junge Osborne – wunderbar von Dane Dehaan gespielt - kommt hier viel zu kurz, wie auch der finale Fight zwischen ihm und Best-Friend Peter Parker, welcher das einzige echte Highlight des Films bildet. Tja, Potential gründlich verhauen, mehr kann man dazu nicht sagen.

Hätte Sony den Abbruch der TAZ-Trilogie doch nur früher angekündigt, man hätte TAZ2 dann auch ein passenderes Ende gönnen können. So wie der Film nun steht bleibt der saure Geschmack, ein unvollendetes Gesamtwerk vor sich zu haben.
Was ist mit Harry Osbornes Schurkentruppe, die er aufbauen will? Die anderen Kampfanzüge neben dem von Rhino, die Spideys nächste Gegner vorankündigen? Der Kampf gegen eben diesen, mit dem TAZ2 abrupt endet? Verheissungsvolle Andeutungen auf einen Fortsetzungsfilm, der nie erscheinen wird. Ich verfluche diese Profit-Gier der Filmstudios und ihre Spielerei am Reset-Knopf. Und damit schwindet auch Stern Nummer 3…

Was man noch an Gutem über dem Film zusammenfassen kann:
Die Optik ist selbstredend hochwertig und teuer, mit den Effekten und ellenlangen Slomos hätte man aber meiner Meinung nach ruhig sparsamer umgehen können. Gleiches gilt für einige nebensächliche Handlungsstränge, die die Gesamtlaufzeit des Films unnötig aufblähen. Das Schicksal Gwen Staceys kommt nicht überraschend, wurde aber adäquat umgesetzt, und die wenigen, intimen Momente zwischen Peter und Tante May gefallen besonders.

Fazit:
Glückwunsch, Sony. Ihr habt es geschafft mir meinen liebsten Comic-Helden madig zu machen. Das Sequel erreicht unterste Niveau-Stufe und das offene Ende macht einen mangels weiterer Fortführung einfach nur stinksauer.
Ein Tipp in eigener Sache: Lasst die Lizenz doch bitte über längere Zeit ruhen, oder noch besser, verkauft sie teuer. Dann habt ihr noch ein stattliches Sümmchen in eurer Porto-Kasse, und der Käufer (wer weiss, vielleicht gar Marvel/Disney?) macht was Sinnvolleres daraus als das was ihr damit zuletzt verbrochen habt. Mit euch und eurem „Amazing Spider-Man“ bin ich fertig, da bleib ich lieber bei dem was uns Sam Raimi hinterlassen hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kein Vergleich zum ersten Film, 9. Februar 2015
Als mit "The Amazing Spider-Man" der Reeboot in die Kinos kam, war ich zunächst skeptisch und vom Film selbst mehr als enttäuscht gewesen. Die ursprüngliche Trilogie von Sam Raimi hatte mir wesentlich besser gefallen und Andrew Garfield schreckte mich mit seinem Pseudo-Twilight-Charme regelrecht ab.

Aber nun geht es um den 2. Teil: Rise of Electro und dieser Film machte bei mir den (in meinen Augen) grauenvollen ersten Teil vergessen. Mir scheint geradezu, als hätten die Macher hier sämtliche Fehler beglichen, die sie in Teil eins gemacht haben. Mit Electro taucht zunächst mal ein völlig neuer Gegenspieler auf und auch hat man die Leichtigkeit wiederentdeckt, die sowohr Raimis Filme wie die Comic-Vorlage auszeichnete. Lockere Sprüche und dazu atemberaubende Kameraeinstellungen und Aktionszenen. Auch werden Dramatik und Tragik geschickt eingeflochten, z. B. die Flucht von Peter Parkers Eltern (wenn ich's nicht besser wüsste, würde ich behaupten, Nick Fury und S.H.I.E.L.D. haben ihre Finger mit im Spiel). An der Stelle macht sich leider mal wieder schmerzlich bemerkbar, dass die Filmrechte von Spiderman nicht bei Marvel Studios bzw. Disney liegen und daher die Verknüpfung beider Marvel-Universen auf der Kinoleinwand so gut wie ausgeschlossen ist. (Mal ehrlich, ich bin der Meinung, dass die Filmrechte für alle Marvel-Charaktere wieder in eine Hand gehören.)

Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt jedoch für mich: Die abgewandelte Hintergrundgeschichte zu Norman und Harry Osburn und ihre Verbindung zur Hauptfigur. Plötzlich sind Peter Parker und Harry alte Freunde aus der Kindheit, wovon im 1. Teil nie die Rede war. Auch der ersehnte Auftritt von M. J. Watson bleibt aus und Norman stirbt an einer unheilbaren Krankheit, die er auch noch seinem Sohn vererbt (okay, das störte mich schon im 1. Film des Reeboots). Dafür wird J.J.Jameson wenigstens erwähnt - finde ich auch gut, dass er keinen persönlichen Auftritt hat - J.K.Simmons war in der Raimi-Verfilmung einfach zu genial, um noch mal getoppt werden zu können.

Die Tatsache, dass hier schon wieder drei Bösewichter ihren Auftritt haben, erinnert an den eher schwächeren Spider-Man 3 und stimmte mich zunächst skeptisch. Aber das Problem wird hier cleverer gelöst. Electro, Green Goblin und Rhino kommen besser rüber, als der neue Green Goblin, Sandman und der überhaupt nicht namentlich erwähnte Venom. Vor allem Jamie Foxx verkörpert hier sehr glaubhaft die Wandlung vom unerschütterlichen Spidey-Fan zum Todfeind des einst von ihm verehrten Helden. Die Neuinterpretation anderer Charaktere stößt da schon wieder mehr sauer auf: ich denke da vor allem an Dr. Kafka (im Comic weiblich und rechtschaffen, im Film männlich und skrupellos). Bei Rhinos Auftritt am Schluss erwartete ich für einen Sekundenbruchteil sogar, dass statt dem Netzschwinger plötzlich ein gewisser Mulitmillionär im flugfähigen Kampfanzug auf der Bildfläche erscheint. Im Ernst, die schwerbewaffnete Kampfpanzerversion dieses Bösewichts hätte besser zu Iron Man gepasst. Dafür deutet eine gewisse Szene auch schon an, dass in Teil 3 Dr. Ock und Vulture ihren Auftritt bekommen könnten.

Zur DVD-Ausstattung gibt es kaum Anlass zum Klagen. Außer der leider verbreiteten Unart des Herausgebers, DVDs in Sachen Extras etwas stiefmütterlich zu behandeln, verglichen mit der Blue-Ray-Version.

Ich freue mich jedenfalls auf Teil 3. Und hoffe weiter, dass Marvel irgendwann mal die Filmrechte an der "Freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft" zurückbekommt und Spidey dann endlich seinen Auftritt neben Captain America, Thor, Iron Man und den anderen Avengers bekommt. Im Augenblick sieht das ja leider nicht so aus.
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55 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Macht denselben Fehler wie Sam Raimi mit seinem Spider-Man 3, 9. September 2014
Bei The Amazing Spider-Man Teil 1 war ich sehr positiv überrascht. Meine anfängliche Skepsis darüber, warum man das Franchise so wenige Jahre nach dem Abschluss von Sam Raimis Trilogie schon wieder rebootet wurde zerstreut von einer Filmumsetzung, die sich näher am Comic hielt, die einen Peter Parker zeigte, der weniger weinerlich war als Tobey Maguire, dabei aber noch deutlicher den inneren Widerstreit eines Teenagers zeigte, der plötzlich übermenschliche Kräfte erhält und geistig eigentlich noch vollkommen damit überfordert ist, die damit einhergehende Verantwortung zu tragen. Ein Film, in dem Spider-Man endlich wieder der sprüchereissende Witzbold ist, den man aus den Comics kennt. Und zudem waren sämtliche Handlungsstränge perfekt verknüpft: Parker auf der Suche nach Antworten über seinen Vater, wie er dabei auf Dr. Connors trifft, wie er mit ihm an der Forschung arbeitet, an der schon sein Vater beteiligt war, wie Dr. Connors dann durch die Forschung zur Echse wird und durchdreht, und Parker, der mit seinen neugewonnenen Kräften schließlich die Verantwortung dafür übernimmt, das Monster zu stoppen, das er geholfen hatte zu schaffen. Hier waren alle Handlungsstränge perfekt zu einer Geschichte verwoben, die Story machte Spaß, wusste zu fesseln.

Mit dementsprechend großen Erwartungen bin ich auch an Teil 2 herangegangen. Und der Film bietet auch durchaus gute Unterhaltung. Aber die Erwartungen kann er leider nicht erfüllen.
Zunächst einmal die positiven Seiten:
Peter Parkers Schwierigkeiten, seine ganz normalen Bedürfnisse als junger Mensch mit seiner neuen Verantwortung als Spider-Man zu vereinbaren, mit seiner Verantwortung umzugehen und dabei auch seine Beziehung zu Gwen Stacy aufrechtzuerhalten, werden sehr schön deutlich gemacht. Tobey Maguire konnte diese Probleme schon sehr gut darstellen, wirkte dabei aber immer etwas weinerlich und selbstmitleidig. Andrew Garfield zeigt meiner Meinung nach noch deutlicher die Schwierigkeit, gleichzeitig Teenager und Superheld mit Verantwortung zu sein.
Und das zeigt sich auch in den Beziehungen, die er zu den Charakteren aufbaut, die in diesem Film dann auch zu seinen Gegenspielern werden: Enttäuscht er den einen durch den Versuch, Verantwortung zu übernehmen, so stößt er den anderen durch teenager-typische Gedankenlosigkeit vor den Kopf - und schafft sich so mächtig(e) durchgeknallte Feinde.
Auch das große Geheimnis um das Verschwinden seiner Eltern wird weiter behandelt und man bietet dem Zuschauer Antworten auf Fragen, die in Teil 1 schon aufgeworfen wurden.
Beeindruckende Spezialeffekte lassen sich ebenfalls noch auf der Pro-Seite verbuchen.
Und was dem Film neben der tollen Vorlage seines Vorgängers noch ein riesiges Potential verschafft, ist die Tatsache, daß er eine der wichtigsten Szenen in Spider-Mans Comicgeschichte umsetzt.

The Amazing Spider-Man 2 hat also seine guten Seiten, und hätte auch das Zeug gehabt, ein richtig starkes Sequel zu werden.
Aber leider verschenkt er dieses Potential, indem er denselben Fehler macht, den Sam Raimi schon mit Spider-Man 3 machte:
Die Macher des Films haben scheinbar zu viel gewollt. Statt eines Superschurken setzt man gleich zwei auf den Helden an. Das hätte man ja prinzipiell auch gut umsetzen können, aber hier ist das Ergebnis leider nur, daß keiner der beiden den Raum bekommt, den er im Film eigentlich zur Entfaltung bräuchte.
Und das liegt mitnichten nur daran, daß diese zwei Gegenspieler Spider-Mans sich gegenseitig den Rang ablaufen, nein, denn zusätzlich wird im Film auch noch so viel Zeit darauf verwendet, mehrere Handlungsstränge (z.B. auch das Geheimnis um Peters Eltern) aufzubauen, die aber irgendwie nur aneinandergereiht wirken und nicht so richtig zusammenspielen mögen. Ein Beispiel: Wirkte sich Peters Suche nach Antworten auf das Verschwinden seiner Eltern in Teil 1 noch direkt auf seine Geschichte mit Dr. Connors aus, so hat sie hier nur minimale bis gar keine Effekte auf sein Aufeinandertreffen mit den Schurken.
Electro, der der ganzen Werbung im Vorfeld zufolge (und ja auch dem Titel nach) offenbar der Hauptgegner hätte sein sollen, verkommt so eigentlich zu einer Nebenfigur, die sich in wenigen Szenen mit tollen Spezialeffekten austoben darf - aber mehr auch nicht. Den eigentlichen Höhepunkt des Films sollte dann wohl eigentlich eine Szene darstellen, die mit Electro gar nichts zu tun hat, sondern die durch einen anderen, zweiten Schurken ausgelöst wird. In der Comicgeschichte stellt diese Szene ein einschneidendes, alles veränderndes Ereignis dar und erhält dadurch einen Wichtigkeitsgrad, dem ihre Umsetzung in diesem Film nicht mehr gerecht werden kann, weil zu viele Handlungsstränge auf einmal ablaufen. Und auch die viel zu schnelle Abhandlung ihrer Konsequenzen schwächen ihre Intensität noch einmal mehr ab. Ganz zu schweigen davon, daß der zweite Schurke offenbar nur in den Film aufgenommen wurde, um diese Szene zu drehen, was auch ihm schon wieder Entwicklungsraum wegnimmt.

Es bleibt also ein Film, der leider viel von seinem Potential verschenkt, weil er zu viel will.
Hätte man Electro seinen eigenen Film gegen Spider-Man gegeben und auch dem anderen wichtigen Teil einen eigenen Film gewidmet, hätte man sämtliche Nebenhandlungen besser mit der Hauptstory verknüpft und hätte man echte Höhepunkte eingebaut, statt den Zuschauer über den ganzen Film hinweg mit der Daueraction mehrer verschiedener Geschichten zuzuballern, dann hätten die Konzepte möglicherweise viel besser funktioniert.
So bleibt am Ende eine nette Abendunterhaltung - die aber leider gerade nach dem starken ersten Film einen schalen Nachgeschmack hinterlässt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen meeegaaaa, 1. Januar 2015
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Haammmmmaaaa geil
Ein muss für jeden spiderman Fan
Kann ihn nur empfehlen gute Aktion aber auch nicht zu übertrieben .
Sehr gelungener Film
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Toll!!, 28. November 2014
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Genau wie beim 1ten Teil war der Film toll. Beide Schauspieler, genauso Jamie Foxx passen einfach perfekt. Tolle Spezial Effects
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Weihnachtsgeschenk, 30. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Weihnachten ist da, um Wünsche zu erfüllen. Ich habe daher diese DVD verschenkt und sie scheint gefallen zu haben - perfekt!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen amazing :), 1. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr gute Umsetzung, Als Spiderman Fan eun absolutes muss, sonst würd Ich den Film für einen Filme Abend Jederzeit empfehlen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Film, 23. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Film ist gut, kann aber nicht mit Teil 1 der Reihe mithalten.
Schauspieler und Effekt sind allerdings sehr gut.
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25 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rise and Fall of Spiderman, 3. September 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vorweg Spiderman war schon immer mein Lieblings-Comicheld und gerade der erste Teil der Spiderman Verfilmungen von Sam Raimi war für mich eine sehr gelungene Umsetzung. Entsprechend skeptisch war ich schon bei der Neuauflage "The Amazing Spiderman" mit Andrew Garfield und Emma Stone.
Man tat gut daran, die Geschichte etwas anders aufzubauen und nicht 1:1 zu übernehmen und so war vor allem Emma Stone als Gwen Stacy eine gute Wahl, hier einen anderen wichtigen Erzählstrang aufzugreifen, der in der Reihe von Sam Raimi nur ganz kurz angedeutet wurde.
So wird folgerichtig die Liebesgeschichte zwischen Peter Parker und Gwen im vorliegenden 2. Teil "weitergesponnen" mit dem entsprechenden Climax, der das weitere (Helden-)Leben von Peter prägen wird.

Soweit eigentlich so gut, allerdings versucht man hier zu viele Erzählstränge zu verweben, Liebesgeschichte Gwen & Peter / Hintergrundstory Schurke Electro / Hintergrundstory Harry Osborn bzw. Green Goblin / Oscorp Industries und das dunkle Geheimnis von Richard Parker / kurze Hintergrundstory Rhino.
Meiner Meinung leider etwas zu viel des Guten und so zieht sich der Film mit 141 Minuten ganz schön in die Länge und der Untertitel "Rise of Electro" wird dem Film eigentlich nicht gerecht, da Electro zur Nebenfigur verkommt zu einer Schachfigur zwischen Harry Osborn, Oscorp Industries und Peter Parker. Ich vermute, man wollte bewusst nicht Harry Osborn bzw. den Grünen Goblin als "Hauptschurke" wählen, da man sonst mehr in das Fahrwasser der alten Filme gekommen wäre - dennoch ist Osborn für mich der eigentliche Gegenspieler von Spidey und nicht Electro. Jamie Fox wirkt nicht nur durch sein Aussehen als Electro ziemlich blass, der Charakter bleibt ziemlich oberflächlich und eindimensional. Aus meiner Sicht hätte es dem Film tatsächlich gut getan, die Geschichte um Electro ganz rauszulassen, von Rhino wollen wir erst gar nicht reden, der nur einen Kurzauftritt als Intro und Outro hat und kaum als würdiger Gegner für den Spinnenmann rüberkommt.

Kommen wir aber nun zur Qualität der Bluray:
Bild und Ton sind wirklich top und auch die 3D Version kann mit tollen Effekten glänzen.
Etwas enttäuscht war ich von der Verpackung. Die eigentliche Bluray ist mit einer zusätzlichen Hülle aus Pappe umgeben, die aber nur eine 1:1 Kopie des Bluray Inlays ist. Sehr schade auch, dass es weder ein Wendecover noch eine andere Möglichkeit gibt, das FSK Logo abzudecken.
Löblich ist allerdings, dass neben einer 2D Bluray und einer 3D Bluray noch ein digitaler HD Code beigelegt ist, mit dem man den Film zusätzlich auf dem PC, Tablet oder Smartphone ansehen kann.

Unterm Strich bleibt eine solide Comicverfilmung, die nicht enttäuscht, die aber nicht an die Qualität der Raimi Filme und selbst nicht an die Qualität des ersten Amazing Spiderman reicht.
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