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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Indiana Jones trifft 007
Schon die ersten Seiten beginnen mit viel Spannung und Action und erinnern sehr stark an Indiana Jones. Ein ägyptischer Schatzjäger umzingelt von Skorpionen. Gerade hat man mit ihm mitgelitten folgt der Szenenwechsel. Berlin, ein Mord, Diebstahl und gefühllose Auftragskiller. Aber auch da wird sich nicht unnötig lange aufgehalten, es folgen in rasanter...
Vor 18 Monaten von buchina veröffentlicht

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Heißes Abenteuer mit coolen Agenten
Ein mysteriöses Grab, Skorpione und der erste Tote. In Berlin hat Kommissar Calis den Einbruch in die AEG Turbinenhalle und den Mord an einem Wachmann aufzuklären. Im Hindukusch wird ein alter Künstler des geheimnisumwitterten Volks der Kalasha grausam ermordet. Ein Mordversuch in Alexandria und vieles mehr. Wer wissen möchte, wie das alles...
Vor 18 Monaten von mo.b veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Indiana Jones trifft 007, 3. September 2013
Schon die ersten Seiten beginnen mit viel Spannung und Action und erinnern sehr stark an Indiana Jones. Ein ägyptischer Schatzjäger umzingelt von Skorpionen. Gerade hat man mit ihm mitgelitten folgt der Szenenwechsel. Berlin, ein Mord, Diebstahl und gefühllose Auftragskiller. Aber auch da wird sich nicht unnötig lange aufgehalten, es folgen in rasanter Folge Brasilien, Ägypten und Pakistan. Neben den Ortswechsel gibt es auch noch zwei Handlungsstränge, die in der Vergangenheit spielen. Es ist beeindruckend wie der Autor es schafft, diese verschiedenen Handlungsstränge zu einer logischen Geschichte zu verflechten. Durch die vielen Wechsel der Handlungsstränge bleibt der Roman bis zum Schluss spannend und rasant.

Die Protagonisten sind zum großen Teil sehr sympathisch. Der Schreibstil sehr ansprechend, aufgelockert mit vielen Dialogen, guten Beschreibungen, so dass ich mir manchmal schon die Verfilmung dazu vorstellen konnte.
Für mich persönlich war die Beschreibung der Ethnie der Kalash in Pakistan sehr interessant. Das ist auch eine Stärke des Romans, dass ich einiges lernte, da reale Orte und Gegebenheiten aus der Geschichte angesprochen werden. Ich könnte mir vorstellen, dass man bei solchen Absätzen immer einen QR-Code zur passenden Wikiseite abbilden könnte. Dann bekommt der Roman einen noch realeren Hintergrund.
Einen Stern muss ich aber abziehen, denn am Ende blieb ich etwas unbefriedigt zurück. Die ganzen Handlungsstränge schienen auf ein großes ungelöstes Geheimnis hinzusteuern, dessen Offenlegung so eine Katastrophe für einige wäre, dass sie über Leichen gehen. Vielleicht liegt es daran, dass der Autor sich noch einiges für den nächsten Teil aufheben möchte. Für mich blieb noch einiges ungeklärt.

Der ist für jeden zu empfehlen, der actionreiche und temporeiche Unterhaltung sucht. Dabei ist es für das Verständnis besser, wenn man den ersten Teil „Falsch“ liest und beim Lesen keine allzu langen Pausen zu machen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer wieder Afrika, 6. September 2013
Nach seinem letzten Abenteuer, bei dem er sein geliebtes Wasserflugzeug durch eine Explosion verloren hat, zieht es den Piloten John Finch zurück nach Afrika. In Kairo gelandet, hat er nach kurzem eine anrührende Begegnung mit Dr. Amina Mokhtar, die er als sie noch ein kleines Mädchen war während des Algerienkrieges gerettet hat. Doch schon bald darauf wird Dr. Mokhtar bei einem Anschlag schwer verletzt. Bevor sie das Bewusstsein verliert kann sie Finch gerade noch ein Wort entgegen hauchen.
Fast zur gleichen Zeit wird im fernen Pakistan ein Künstler umgebracht. Und nachdem der Polizeichef nicht von den Ermittlungen lassen will, gerät dieser selbst in größte Gefahr. In Berlin wird in ein altes Industriedenkmal der Firma Siemens eingebrochen, das den Krieg unbeschadet überstanden hat. Zwar wird hier lediglich ein kleiner Gegenstand entfernt, den ein ehemaliger Gefangener dort versteckt hatte, doch ein Pförtner wird bei der Aktion kaltblütig ermordet.

So ungefähr ist die Ausgangslage in diesem ausgesprochen spannenden Thriller, die diverse Geheim- und Polizeidienste auf den Plan ruft. Und nicht immer arbeiten alle reibungslos zusammen. Doch gerade das Rätselraten, wer denn nun auf wessen Seite steht, macht die Lektüre vergnüglich. Und einige humorvolle Einlagen auch von unserem Freund Sparrow (ein Papagei) laden zum Schmunzeln ein. Doch kommen auch ernsthafte historische Einlagen nicht zu kurz, wobei der Autor aus der hervorragend recherchierten Realität eine ausgesprochen fesselnde Fiktion gezaubert hat, die das Lesen zur Freude macht und auch animiert selbst nach Hintergründen zu forschen. Sympathische Personen, tolle Schauplätze, eine schlüssige aus Vergangenheit und Gegenwart kombinierte Geschichte, die mit so mancher Überraschung aufwartet, was will man mehr, wobei hier wie schon angedeutet der zweite Band um John Finch vorliegt und weitere sehr zur Freude des Lesers bereits angekündigt sind.

Wer also kluge spannende Abenteuergeschichten mag, sollte sich diesen rasanten Thriller nicht entgehen lassen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen „Er sah gehetzt aus, wie ein Hamster auf Speed“, 16. August 2013
Von 
ginnykatze - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Zum Inhalt:

In Berlin wird ein Mann tot auf der Straße aufgefunden. Ein Pförtner, der keinem Menschen etwas zu Leide getan hat. Er arbeitet im Siemens Werk und ist auf dem Weg nach Hause gewesen. Warum wurde ihm die Kehle durchschnitten?

In Pakistan wird ein alter Künstler grausam ermordet. Er stellte Skulpturen mit mystischen Zeichen her. Wer bringt einen alten Mann um, der in der Einsamkeit im Hochtal von Rumbur lebt und warum?

Dann reisen wir in die Vergangenheit ins Jahr 1314. Hier ist ein alter Araber unterwegs. Er trägt etwas bei sich, was aber ist es und plötzlich verliert sich seine Spur in der Wüste?

Dann treffen wir auf John Finch, den kennen wir schon aus dem ersten Teil „Falsch“. Ein tollkühner und lebensmüder Pilot, dem kein Risiko zu groß erscheint. Er will wieder nach Hause, nach Kairo, in Brasilien hält ihn nichts mehr.

Auch begegnen wir weiteren alten Bekannten, wie Major Llewellyn Thomas, Geheimdienstchef a.D. Peter Compton, auch der Papagei Sparrow und die nette Fiona sind wieder mit im Spiel.

Allerdings sind da auch viele andere Protagonisten, die ins Geschehen um das Verschwinden eines ominösen Tagebuchs hier hilfreich eingreifen. Aber wo die Guten sind, sind die Bösen natürlich nicht weit und auch denen begegnen wir in hoher Zahl.

Viele Begebenheiten aus der Vergangenheit und der Gegenwart werden hier geschildert und wer wissen möchte, wie sich diese losen Fäden verbinden lassen, der sollte unbedingt diesen genialen Thriller lesen; denn mehr werde ich jetzt nicht verraten.

Fazit:

Wieder nimmt mich der Autor Gerd Schilddorfer mit in seine Welt. Er ist ein genialer Erzähler und man kann nicht anders, man muss einfach lesen. Zeit zum Atmen fällt so manches Mal schwer und man möchte eigentlich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, so spannend ist es geschrieben.

Der Thriller, der uns hier serviert wird ist geradezu sensationell. Kein einfaches Buch, bei leibe nicht, aber man kann nur sagen, hier ist alles drin was ein guter Thriller braucht und ganz viel mehr.

Wir reisen in die Vergangenheit und die Gegenwart. Nichts scheint zusammenzupassen und dann wieder doch. Langsam und ausführlich führt uns der Autor durch die Geschichte, die er uns erzählt. Jedes Kapitel hat eine Überschrift und in der Vergangenheit auch eine Jahreszahl. Das ist auch wichtig, sonst würde man als Leser schon so manches Mal ins Grübeln kommen, wo bin ich gerade und warum ist das so und nicht anders. Gerd Schilddorfer führt am Ende alle losen Fäden zusammen und es bleibt keine Frage unbeantwortet. Das hat mir sehr gut gefallen. Wieder habe ich dazugelernt, denn auch das große Wissen des Autors bereichert den Leser, mich zumindest. Was hier über Lawrence von Arabien, über die Kalash oder auch aus dem 2. Weltkrieg erzählt wird, war mir teilweise unbekannt. Danke dafür.

Den Protagonisten verleiht der Autor sehr speziell und ausführlich geschildert, Gestalt. Ich hatte jeden Einzelnen vor meinen Augen und konnte mir ein Bild von ihnen machen. Finch, Llewellyn, Compton und auch Sparrow kannte ich ja schon aus dem Vorgängerbuch. Hier wurden noch einige Neuigkeiten eingeflochten und machten sie mir weiter sympathisch. Auch die neuen Charaktere werden hier sehr gut beschrieben, aber es gibt nicht nur die Guten, nein auch die Bösen konnte ich mir gut vorstellen. Der Schlangenträger war hier für mich die fieseste Figur, aber absolut authentisch beschrieben. Kommissar Calis war sofort mein Liebling, er der so anders ist als alle anderen mit seinen Methoden, genial.

Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr gut und flüssig lesbar. Hier und da blitzt der sonnige Humor des Autoren durch, was immer wieder zu lautem Lachen bei mir führte. Die Spannung die von Anfang an hoch ist endet mit einem Knall. Ich war den Tätern nicht eine Sekunde auf die Schliche gekommen und ich kann nur sagen, wow. Für mich hätte das Buch auch den Titel „Heiß und Kalt“ tragen können; denn heiß war mir bei vielen Szenen und meine Spuren, die ich verfolgte, waren immer schon kalt. Genauso sollte ein guter Thriller sein.

Ich könnte jetzt noch stundenlang weiter Lobeshymnen schreiben, aber ich glaube nicht, dass ich diesem Buch damit gerecht werden kann.

Hier kommen von mir absolute und hochverdiente 5 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung. Wer das Buch nicht liest hat selber Schuld; denn hier ist alles drin, was ein gutes Buch braucht. Mein absolutes Lesehighlight 2013 bisher.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung!, 24. August 2013
Im Hindukusch wird ein alter Künstler ermordert. Der Polizeichef Salem ist auf der Suche nach dem Mörder seines Freundes und bemerkt das von hoher Stelle alle Spuren verwischt werden. Einem Attentat entkommt er nur knapp und sein Leben ist in Gefahr.

Zur gleichen Zeit in Berlin wird der Pförtner der alten Siemens-Werke brutal ermordet. Alles sieht nach Raubmord aus. Doch der attraktive Kommisar Thomas Callis ist hartnäckig und geht der Sache auf den Grund.

Der Pilot John Finch kehrt nach Ägypten zurück und trifft dort eine Person der er früher einmal das Leben gerettet hat. Die Freude ist groß, doch auch hier kämpft diese Person nach einem Attentat um ihr Leben. Finch sucht den Mörder doch sein alter Freund der britische Ex-Geheimdienstmitarbeiter Llewellyn bittet ihn um Hilfe.

In allen drei Handlungssträngen gibt es Rätsel und Geheimnisse die am Ende zusammen laufen und sich dann entwirren. Das Buch ist bis zum Ende spannend und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die ausgezeichnete Recherchearbeit vom Gerd Schilddorfer vermittelt außerdem auf leichte Art Informationen über Themen mit den denen ich mich sonst nicht beschäftige.

Wer Thriller liebt bei denen man nicht nach dem ersten Kapitel weiß wer der Täter ist, und gerne mitdenkt, hat mit "Heiß" das richtige Buch gefunden. Meine uneingeschränkte Leseempfehlung mit 5 Punkten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herausragende Jagd durch Kontinente und Jahrhunderte, 27. September 2013
Inhalt:
In Pakistan wird ein Künstler ermordet und der zuständige Polizeichef gejagt, in Berlin stirbt ein Nachtwächter und in Ägypten wird eine Archäologin erstochen. Einen Zusammenhang scheint es nicht zu geben, aber als John Finch den Auftrag erhält, den Polizeichef zu retten, beginnen sich erste Hinweise zu verdichten, dass jemand auf der Suche nach dem Grab Alexanders des Großen ist und dabei nicht davor zurückschreckt, jeden, der sich ihm in den Weg stellt, zu beseitigen.

Setting und Stil:
Gerd Schilddorfer jagt den Leser um die halbe Welt und wieder zurück. Ihm gelingt es die noch so fremden Orte anschaulich zu schildern und selbst das kleinste Hinterzimmer so zum Leben erwecken, als wären wir selbst vor Ort. Die historischen Abschnitte sind ebenfalls gelungen und spiegeln die jeweilige Zeit und ihre Bewohner wieder.
Die Nutzung der verschiedenen Fortbewegungsmittel wird zum fassbaren Erlebnis und mit Informationen über Spezialeinheiten, Geheimdienste, Forscher und Tierliebhaber wird man ausreichend versorgt.
Das Buch liest sich sehr gut, Sprache und Informationsvermittlung sind sehr passend. Die einzelnen Kapitel sind in zeitlich und örtlich wechselnde Abschnitte unterteilt, so dass schnell zwischen den einzelnen Erzählebenen gewechselt wird. Der perfekt gesetzte Humor darf nie zu kurz kommen und hollywoodreife Actioneinlagen lassen einem kaum Zeit zum Atmen.

Charaktere:
Durch mehrere Erzählstränge und Hauptcharaktere dürfte für jeden ein Lieblingsprotagonist übrig bleiben. John Finch hat natürlich wieder eine Hauptrolle, aber auch der deutsche Polizist, der pakistanische Polizeichef oder die ägyptische Archäologin wachsen einem schnell ans Herz.
Da die Geschichte so schön weit verteilt ist, hat jeder seine herausragenden Erlebnisse und zusammen ergeben sie ein weitreichendes Netz, dass sich gegen ihre Gegner zu wehren versucht. Man liebt, leidet und bangt mit ihnen und ist froh, wenn sie wieder einmal eine lebensgefährliche Situation überstehen.

Geschichte:
Gerd Schilddorfer hat sich wirklich eine sehr interessante Geschichte ausgesucht. Das Grab Alexander des Großen mitten in der afrikanischen Wüste. Ein äußerst verschlüsselter Hinweis auf das Versteck und genug Anwärter, es als erste zu erreichen. Eine rasante Jagd, quer durch Länder und Kontinente, bei der Verschnaufpausen kurz und trügerisch sind. Eine Handlung, die ich auch gerne als Film sehen würde und die sich hinter anderen Vertretern des Genres nicht verstecken muss.

Fazit:
Für dieses Buch ein Fazit zu ziehen, fällt mir sehr leicht: eine absolute Leseempfehlung, die langen Lesespass, rasende Herzen und das ein oder andere Schmunzeln verspricht. Ich werde auf jeden Fall auch den Vorgänger lesen, aber auch ohne ihn ist es ein eigenständiges Werk, in dem bekannte Charaktere sich ihrer nächsten Herausforderung stellen. Man merkt, dass in dem Buch viel Recherchearbeit und Hintergrundwissen steckt, das liebevoll zu einem herausragenden Thriller verarbeitet wurde.
Ich freue mich auf weitere Abenteuer von John Finch und Major Llewellyn Thomas.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Heißes Abenteuer mit coolen Agenten, 16. August 2013
Ein mysteriöses Grab, Skorpione und der erste Tote. In Berlin hat Kommissar Calis den Einbruch in die AEG Turbinenhalle und den Mord an einem Wachmann aufzuklären. Im Hindukusch wird ein alter Künstler des geheimnisumwitterten Volks der Kalasha grausam ermordet. Ein Mordversuch in Alexandria und vieles mehr. Wer wissen möchte, wie das alles zusammenhängt, was die Fremdenlegion damit zu tun hat, wieso die Geheimdienste mitmischen und wo der legendäre Lawrence von Arabien ins Spiel kommt … der wird diesen mitreißenden Thriller wohl selbst lesen müssen.

Phänomenal, wie es dem Autor gelingt, so viele Handlungsstränge zu einer homogenen Geschichte zusammenzuführen. In rasantem Tempo führt Gerd Schilddorfer seine Leser durch Zeit und Raum. So gut beschreibt er die unzähligen Schauplätze, so lebendig schildert er die Geschehnisse, dass man glaubt vor Ort dabei zu sein. Das ganze gewürzt mit einer guten Portion Humor und äußerst lebendigen Protagonisten. Nicht zuletzt sei erwähnt, dass die Hintergründe exzellent recherchiert sind und auch noch für wirklich interessante Einblicke hinter die Kulissen von Geschichte und aktuellem Zeitgeschehen sorgen – so macht Lesen Spaß!

Mein kleiner Wermutstropfen war allerdings, dass ich gerne etwas mehr „Indiana Jones Feeling“ und weniger “007“ gehabt hätte. Das ist aber mein persönlicher Geschmack und hat mit der Qualität des Buches nichts zu tun. Ich habe mich trotzdem sehr gut unterhalten gefühlt. Das war mein erster Schilddorfer und es wird nicht mein letzter bleiben.

Fazit: Rasanter Thriller, der vor allem für Liebhaber actionreicher und trotzdem intelligenter Unterhaltung, keine Wünsche offen lässt.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Heiß"er und gefährlicher als die Sonne der Sahara - Ein Masterpuzzle, 16. August 2013
Inhalt:
Bedrückende Enge in einem mysteriösen Grab. Das Zischen der Skorpione soweit das Ohr reicht. Doch wie passt das mit Morden in Berlin und den Tiefen des Hindukusch zusammen? Ein Rätsel. Ein Puzzle der besonderen Art. Am Ostermontag wird ein Wachmann des ehemaligen Siemenswerks in Berlin auf grausamste Weise ermordet. Gleichzeitig wird ein Ältester der Kalashi auf bestialische Art im Grenzgebiet zu Afghanistan hingerichtet. Und wieso wird eine Archäologin in Alexandria niedergestochen? Während Kommissar Calis immer größere Kreise ziehen muss um seinen Mordfall aufzudecken, fliegt der ehemalige Abenteuerpilot Finch in den Hindukusch um den dort ermittelnden Polizisten auszufliegen und vor dem sicheren Tod zu retten. Ein Komplott aus Geheimdiensten, die kompromisslos über Leichen gehen? Zurück in Europa beginnt für die Retter des pakistanischen Polizeichefs ein Wettlauf gegen die Zeit und um ihr Leben, quer durch Europa und unter die heiße Sonne von Afrika. Wo wurde zu tief gebohrt? Gleichzeitig gilt es ein Rätsel zu lösen, dessen Spuren zurück zu den Templern und Lawrence von Arabien gehen. Welches sagenumwobene Grab wartet in der Wüste der Sahara auf seine Entdeckung?

Meinung:
Allein schon der Prolog hat mein Archäologenherz höher schlagen lassen. Eindeutig ein Pluspunkt! Denn dieser Thriller behandelt nicht nur das Hier und Jetzt, sondern wandert zurück bis zu den Templern. Ich wurde regelrecht süchtig danach dieses mysteriöse Puzzle zu lösen, denn immer wieder wechselt man von einem Fall zum anderen und weiß anfangs gar nicht was die eigentlich miteinander zu tun haben sollen. Der Schreibstil von Gerd Schilddorfer ist packend und abwechslungsreich. Der Plot ist ausgezeichnet recherchiert und spart nicht an geschichtlichem Hintergrundwissen, das so filigran eingearbeitet wurde, dass man mit Spaß und Spannung noch etwas dazulernt. Der Mythos Lawrence von Arabien" spielt eine tragende Rolle, von dem ich vorher ehrlichgesagt noch kaum etwas wusste. Nach und nach setzt man die Verbindungen Stück für Stück zusammen, sodass man sich immer fühlt als wäre man mittendrin statt nur dabei. Ich spürte die Angst im Nacken und die Sonne der Sahara auf meiner Haut brennen. Die verschiedenen Handlungsstränge, die sowohl zeitlich als auch räumlich völlig unterschiedlich sind, garantieren Adrenalinstöße vom Buchdeckel bis zum Buchrücken. Sehr interessant war auch, dass es nicht direkt stereotypische Bösewichte" und Helden" gab, denn die Handlungen der Personen waren stets nachvollziehbar - selbst wenn sie nur von absolutem Wahn herrührten. So macht Lesen Spaß! Wie Finch der Virus Nordafrika" befallen hat, so verfiel ich dem Virus Schilddorfer". Das war auf jeden Fall nicht das letzte Buch von ihm.

Fazit:
Geheimtipp! Für Fans von spannenden Thrillern und Archäologie einfach unverzichtbar!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung pur, 16. August 2013
Von 
matheelfe - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
„...Wir Menschen, der Reichtum und der Ruhm sind vergänglich, das Wissen jedoch überlebt die Fährnisse der Zeit...“

Wie rezensiert man ein Buch, das einen von der ersten bis zur letzten Zeile in Atem gehalten hat, dass einen quer durch die Welt und die Jahrhunderte führte? Ich will es versuchen.

In der AEG-Turbinenfabrik von Siemens in Berlin wird Ostermontag nicht gearbeitet. Zwei Pförtner wechseln den Platz am Eingang. Der eine ist wenige Minuten später tot, der andere schläft kurz während des Dienstes ein und weiß nicht, warum.
John Finch, einer der tollkühnsten Piloten, nimmt Abschied von Brasilien. Es zieht ihn zurück nach Kairo.
Im Hochtal von Rumbur, der nordwestlichen Grenzprovinz von Pakistan, beginnt der 85jährige Shah Juan vom Volke der Kalash seine letzte Arbeit. Er sollte sie nie beenden.
Im Jahre 1314 verlässt ein Araber die Festung Peniscola im Königreich Aragonien. Seine Spuren verlieren sich im Sand der Wüste.
Diese vier Episoden geben einen kleinen Einblick in den vielgestaltigen Roman. Und es sind bei weitem noch nicht alle Handlungsorte und Zeitpunkte, die die Geschichte umfasst.
Der Autor lässt einige Protagonisten aus „Falsch“ wieder agieren. Die Verbindung der alten Geschichte zur neuen finde ich gelungen. Rückblicke gibt es nur dann, wo sie wirklich notwendig sind.
Andererseits führen gerade die Beziehungen zum ersten Band zu emotional berührenden Momenten. Hier genauer darauf einzugehen, würde zu viel verraten.
Wie vom Autor gewohnt, werden die neuen Protagonisten nicht nur auf unnachahmliche Weise eingeführt, sondern umfassend charakterisiert.
Da ist zum einen der Berliner Kommissar Thomas Calis, der jedem Leser sehr schnell in Erinnerung bleibt. Warum? Das weiß, wer das Buch gelesen hat! Zum anderen spielt der Pakistani Salam eine wesentliche Rolle.
Die Protagonisten sind Menschen mit Stärken und Schwächen, Ecken und Kanten. Thomas Calis geht gern ungewöhnliche Wege. Salam ist nicht bereit, eine Freundschaft zu verraten. Seine Gefühle gegenüber Shah Juan leiten sein Handeln. Doch er kann auch hart und kompromisslos reagieren.
Hunde scheinen mit zu den Lieblingsprotagonisten des Autors zu gehören. Sie lockern die Geschichte auf und zaubern ein Lächeln auf die Lippen.
Die Handlungsorte sind so exakt beschrieben, dass ich sie vor Augen hatte.
Der Autor erzählt nicht nur eine spannende Geschichte, er hat in dieser einen viele andere verpackt. Hervorzuheben ist seine umfangreiche und genaue Recherche. Nichts wird dem Zufall überlassen.
Das Buch hat mich nicht nur gut unterhalten, ich habe eine ganze Menge dazugelernt. Nur zwei der Themen möchte ich nennen. Das sind die komplizierten politischen Verhältnisse in Pakistan und mehrere Aspekte des zweiten Weltkrieges. Dabei scheut sich der Autor nicht, bittere und harte Wahrheiten auszusprechen. Doch diese Fakten werden nicht trocken vermitteln, sie stören nicht den Lesefluss, sie gehören einfach dazu – so mein Empfinden. Wären sie nicht, würde mir im Buch was fehlen.
Gekonnt spielt der Autor mit den Gefühlen seiner Leser. Neben harten und grausamen Szenen finden sich Abschnitte voller Emotionen, die berühren. Gleichzeitig durchzieht den Roman ein feiner Humor.
Geschickt wird im Roman ein Spannungsbogen aufgebaut, der zum Ende seinen Höhepunkt erreicht. Der ist nicht nur bedingt durch die vielfältige und abwechslungsreiche Geschichte, sondern auch durch die Form des Erzählens. Die kurzen und kompakten Abschnitte enden meist im entscheidenden Moment, so dass ich gezwungen war, mit den Protagonisten zu zittern und zu bangen. Wo im Fernsehen die Werbung kommt, kommt hier ein anderer Handlungsstrang. Das Buch aus der Hand zu legen, war deshalb gar nicht so einfach.
Der Umgang mit Metaphern und Adjektiven, eine kurze, präzise Sprache erhöhen den Lesegenuss, verlangen aber auch ein konzentriertes und genaues Lesen. Es gibt Sätze, die sollte man zwei Mal lesen und andere, die sollte man auswendig lernen. Das obige Zitat gehört meiner Meinung nach dazu.
Gut finde ich, dass jedem Abschnitt Ort und Zeit vorangestellt sind. Das hilft bei der Einordnung. Auch das eher schlichte Cover mit roter Schrift auf weißen Grund passt. Die Bedeutung der Skorpione erfährt der Leser gleich im Prolog.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hätte mehr als fünf Sterne verdient.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent gestrickt und atemlos spannend..., 16. August 2013
Im zweiten Thriller um den erfahrenen Piloten John Finch erwartet den Leser erneut ein ungemein vielschichtiges Abenteuer. Finch zieht es nach einigen Jahren in Brasilien wieder nach Ägypten, seiner eigentlichen Heimat - auch wenn sich dort inzwischen vieles verändert hat. Nicht lange und er erhält einen ungewöhnlichen Auftrag: er soll jemanden aus einem Hochtal im Hindukusch herausfliegen, der von verschiedenen Seiten gejagt wird - ein Himmelfahrtskommando!
Zuvor wird Sha Juan, ein betagter weiser Künstler der Kalash, einer kleinen Völkergruppe im Hindukusch, brutal ermordet, offensichtlich von einer Kommandogruppe. Unklar das Motiv, denn Sha Juan war nicht nur in der Region anerkannt, sondern auch national als Fürsprecher der Kalash. Die Ermittlungen in diesem Fall erweisen sich nicht nur als schwierig, sondern bringen alle damit Betrauten in höchste Gefahr. Gleichzeitig wird in Berlin der Pförtner einer traditionsreichen Firma ermordet, und auch hier ist kein Motiv erkennbar...

Doch dies sollen nicht die einzigen Handlungsstränge bleiben, die sich in dem spannenden Roman entfalten. Nach und nach wird der Leser in die verschiedensten Geschehnisse zu unterschiedlichen Zeiten an diversen Orten der Welt gezogen.
Brasilien, Ägypten, Pakistan und der Hindukusch, Frankfurt, Berlin, England, Frankreich und einige afrikanische Staaten spielen alle eine Rolle in diesem intelligent gestrickten Thriller. Geheimdienste, die Fremdenlegion, Alexander der Große, alte Handschriften und Manuskripte, die Bibliothek in Alexandria, die Kultur der Kalash, Lawrence von Arabien, diverse Flugzeugtypen, Geheimarchive, Goldtransporte, Schrebergärten, Schlangen, Skorpione und Geheimcodes - all diese Themen wirbeln durcheinander und haben oft so scheinbar gar nichts miteinander zu tun. Unzählige Opfer kostet dieses Abenteuer - nach 14 Toten auf knapp 120 Seiten habe ich den Überblick verloren - und oft weiß man nicht, wer "gut" oder "böse ist, zumal die Mittel oft dieselben sind...

Verwirrend? Unbedingt! Ich habe noch nie im Leben so viel beim Lesen eines Buches mitgeschrieben, um den Überblick zu behalten. Das war aber nicht negativ, sondern es hat sogar Spaß gemacht. Die zahlreichen Handlungsstränge, die anfangs unvereinbar scheinen, nähern sich allmählich doch an, um schließlich in einem logischen Ganzen zu verschmelzen. Unglaublich.
In erster Linie aber ist dieser Thriller ein Lesevergnügen par excellence! Gerd Schilddorfer ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, der es versteht, den Leser in den Bann zu ziehen. Ein Geschichtenerzähler, der Spannung erzeugt, die an manchen Punkten fast unerträglich ist, der durch Cliffhanger und kurze Absätze einen immer weiter durch die Erzählung lockt, der verwirrt, der auf falsche Spuren führt, der zum Lachen bringt, der fast nebenher in vielen Bereichen neues Wissen vermittelt, der berührt, zum Nachdenken und Ermitteln bringt...

Wie bereits im ersten Band zeigt sich auch hier eine hervorragende Recherchearbeit des Autors. Eng an tatsächlichen historischen und gegenwärtigen Gegebenheiten entlanghangelnd entwickelt Gerd Schilddorfer eine Geschichte, in der Fakten und Fiktion nur schwer voneinander zu trennen sind. Es hätte so sein können...
Die Verknüpfung von teilweise atemloser Spannung, meist sehr trockenem Humor, überaus berührenden Szenen, Wissenswertem ohne erhobenen Zeigefinger und einer ungemein bildhaften Sprache hat mir hier wieder außerordentlich gut gefallen. Zwischendurch gibt es immer wieder einmal Episoden, wo über Gespräche der bisherige Wissensstand kurz zusammengefasst wird. Da hat man auch als Leser mal Gelegenheit kurz durchzuschnaufen und sich zu vergewissern, dass man auch noch alles mitbekommt.

Ich bin wirklich vollkommen begeistert von diesem Thriller und lechze geradezu nach weiteren Abenteuern um John Finch. Für mich hat das Buch absolut das Potential zu einem Bestseller - und es sollte überdies zusammen mit seinem Vorgänger unbedingt verfilmt werden! Beim Lesen drängen sich bereits Filmszenen auf, so bildhaft ist es geschrieben.
Volle Punktzahl vergebe ich hierfür und setze es auf die Liste meiner Favoriten!

© Parden

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Bisher erschienen bzw. geplant sind in der Reihe um John Finch:

1. "Falsch"
2. "Heiß" (ab August 2013)
3. "Still" (in Entstehung)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packendes und spannungsgeladenes Abenteuer rund um die Welt!, 16. August 2013
Pilot John Finch ist gerade von Südamerika nach Ägypten übergesiedelt, als er eine alte Bekannte trifft. Diese möchte ihn unbedingt unter 4 Augen sprechen, da sie in ihrem Museum etwas Faszinierendes entdeckt hat. Doch leider wird sie vorher Opfer eines Mordanschlags...
Zeitgleich wird im Hindukusch ein weiser, alter Künstler ermordet. Als Chiefinspector Salam Nachforschungen zum Tod seines Freundes anstellt findet er sich unversehens auf der Fluch vor einem Killerkommando, das gnadenlos tötet. In seiner Not bittet er den Ex-Agenten Llewelyn in England um Hilfe. Llewelyn wendet sich mit der Bitte um einen großen Gefallen an seinen Freund John Finch ...
In Berlin wird derweil ein Nachtwächter der AEG Turbinenhalle brutal ermordet. Kommissar Calis übernimmt die Ermittlungen und stößt bald auf Hinweise darauf, dass hier etwas Großes im Gange ist, das möglichst unentdeckt bleiben soll. Zusammen mit seiner Frankfurter Kollegin Trapp heftet er sich an die Fersen der Killer...
Was verbirgt sich hinter diesen 3 Fällen und können die Rätsel gelöst werden? Und was haben die Fremdenlegionäre und der sagenumwobene Lawrence of Arabia mit all dem zu tun?

Heiß" ist nach Falsch" das zweite Abenteuer um den erfahrenen und tollkühnen Piloten John Finch und den eigentlich pensionierten aber immer noch sehr aktiven MI6-Agenten Llewelyn. Genau wie im 1. Teil erwartet den Leser bei Heiß" eine spannende Mischung aus Action (auch Flugaction), ungelösten Rätseln und Spannung, eingebettet in historische Ereignisse. Die packende und spannende Erzählweise von Gerd Schilddorfer zeichnet sich darüber hinaus durch eine gehörige Portion Humor aus, die die spannende Story noch besser unterstreicht. Auch die sich immer wieder ändernden Handlungsorte der Geschichte machen dem Leser großen Spaß und steigern das Abenteuergefühl" beim Lesen.
Die drei parallelen Handlungsstränge sind jeder für sich gesehen sehr spannend und schlüssig erzählt. Auch, ob und wie die Geschichten zusammenhängen, lässt den Leser das ganze Buch lang rätseln und mitfiebern.
Alles in allem ein absolut spannender und gelungener Thriller, der den Leser mitnimmt auf waghalsige Abenteuer rund um die ganze Welt.
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