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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfühlsame Tragikomödie mit tollen Charakteren
A Long Way Down von Pascal Chaumell, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Nick Hornby, erzählt von dem Zusammentreffen vierer Personen, die sich zufällig alle zeitgleich vom selben Gebäude stürzen wollen, um ihren Leben ein Ende zu setzen. Irgendwie traut sich dann aber doch keiner in Anwesenheit der anderen, Selbstmord zu begehen und so...
Vor 8 Monaten von Gottchiller veröffentlicht

versus
2.0 von 5 Sternen Komödie ist nicht die richtige Kategorie
Puh ... auf dem Cover der DVD steht Komödie. Aber Tragik-Komödie trifft es wirklich besser ... und überwiegt. Mit Remington Steele und Jessie Pinkman im Kopf ist der Film ganz OK, aber leider eben keine Komödie und alles andere als lustig.
Vor 1 Monat von hochiminh888 veröffentlicht


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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einfühlsame Tragikomödie mit tollen Charakteren, 5. April 2014
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down [Blu-ray] (Blu-ray)
A Long Way Down von Pascal Chaumell, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Nick Hornby, erzählt von dem Zusammentreffen vierer Personen, die sich zufällig alle zeitgleich vom selben Gebäude stürzen wollen, um ihren Leben ein Ende zu setzen. Irgendwie traut sich dann aber doch keiner in Anwesenheit der anderen, Selbstmord zu begehen und so verlässt die aus einem gescheiterten Showmaster (Pierce Brosnan), einem erfolglosen Musiker (Aaron Paul), einer überforderten Mutter (Toni Collette) und einem psychisch labilen Teenie-Mädchen (Imogen Poots) bestehende Gruppe, die Selbstmordgedanken zumindest für wenige Wochen bis zum Valentinstag zurückzuhalten, damit sich jeder wohl überlegen kann, ob er sein Leben wirklich beenden möchte. Da alle vier kein wirklich gefestigtes soziales Umfeld besitzen und sich mit ihren Problemen nicht länger allein fühlen wollen, wächst die Gruppe immer mehr zusammen und es entsteht eine enge Freundschaft zwischen den Vier. Abschnittsweise wird zu jeder der Personen ihr Leben näher beleuchtet und die Hintergründe für den Selbstmordwunsch dargelegt.

Das Ganze wird in einem ruhigen, aber nicht zu langsamen Tempo erzählt und schafft es immer wieder, interessante Puzzlestücke preiszugeben, die dabei helfen, die Charaktere mehr und mehr zu erschließen und ihre Beweggründe nachzuvollziehen. A Long Way Down greift dabei viele verschiedene Lebenshürden wie die Pflege einer behinderten Person, Krebs, karriereruinierende Gerüchte, Erfolglosigkeit oder Einsamkeit auf. Im Verlauf des Films kommt noch eine der wohl kompliziertesten psychischen Krankheiten hinzu und obwohl diese Aufzählung extrem negativ klingt, so wirkt der Film an sich alles andere als negativ. Immer wieder wird die Trübsal durch schwarzen britischen Humor aufgelockert, der wiederum so dezent bleibt, dass der Film nicht an Ernsthaftigkeit verliert. Die Charaktere sind wirklich sympathisch ausgefallen und man freut sich mit ihnen, wenn die Gruppe immer weiter zusammen wächst und endlich wieder Freude in das Leben der Vier gelangt. Es kommt zwar immer wieder zu Rückschlägen, aber am Ende kommt man mit einem angenehmen Gefühl aus dem Kino. A Long Way Down wird nie zu einem besonders bedrückenden Drama oder zu einer Kracherkomodie mit Gags am Fließband, sondern macht eine angenehme Gradwanderung, die von den Schattenseiten des Lebens berichtet, aber ebenso die schönen Seiten nicht außer Acht lässt.

Wer Fan des britischen Humors ist, der bekommt durchaus einiges zu Schmunzeln. Großes Lob geht hier an Imogen Poots, die in ihrer Rolle als freches junges Mädchen vollends aufgeht und einen zynischen und bissigen Kommentar nach dem anderen abgibt. Auch der Rest der Darstellerriege lässt sich sehen. Der aus der Serie Breaking Bad bekannte Aaron Paul zeigt, dass er auch das Talent zum Filmschauspieler hat und erzeugt mit dem routiniert gut spielenden Pierce Brosnan und der überzeugend traurig und schüchtern dreinblickenden Toni Collette ein stimmiges Gesamtbild.

Groß zu bemängeln gibt es an diesem Film eigentlich nichts. Dennoch fehlt das gewisse Etwas, das A Long Way Down zu etwas Besonderem machen würde. Die Machart ist relativ gewöhnlich, traut sich nicht viel. Der Film ist zwar wirklich schön, wiederum aber auch nicht so emotional, dass man richtig mit den Figuren mittrauert oder in Freudentränen ausbricht. Das versucht der Film aber auch gar nicht, er möchte den Zuschauer einfach nur mit einem lebensbejahenden guten Gefühl nach Hause schicken.

Es bleibt also ein wunderbar gefühlvoll erzähltes Filmwerk, das interessante Charaktere und tolle Darsteller zu bieten hat und seine teilweise betrübenden Inhalte durch passenden Humor auflockert. A Long Way Down ist kein herausragendes Meisterwerk, aber insgesamt auf jeden Fall ein positives filmisches Erlebnis geworden, das einem in deprimierter Gemütslage die Stimmung wieder auf Trab bringen kann.

8/10
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das lausigste Team der Welt..., 17. August 2014
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (DVD)
... aber ein Team! Das ist die zentrale Aussage zu Pascal Chaumeils Verfilmung von Nick Hornbys Bestseller -A Long Way Down-. Der Film ist nicht unbedingt eine 1 zu 1 Verfilmung des Stoffs und hat dadurch bei einigen Kritikern ziemlich negative Reaktionen ausgelöst. Mir persönlich hat gerade das gut gefallen. Ich bin ein Hornby-Fan der ersten Stunde. Aber ein Film ist nun mal kein Buch, und wenn ein Regisseur, der etwas von seiner Arbeit versteht, hier und da ein bisschen "Filmkosmetik" anbringt, muss das nicht negativ sein. Der Film -A Long Way Down- ist stimmig, witzig, unterhaltsam und verdammt gut gespielt. Wer das Buch gelesen und geliebt hat, wird hier noch das ein oder andere kleine Schmankerl finden, dass er nicht ganz so erwartet hat. Mir hat es gefallen...

Martin(Pierce Brosnan) ist ein ehemaliger Fernsehquizmaster, der sich beim Sex mit einer Fünfzehnjährigen hat erwischen lassen und dafür im Knast landete. Maureen(Toni Collette) verzweifelt an ihrem Leben, da ihr 19jähriger Sohn Matty(Josef Altin) schwerstbehindert ist. JJ(Aaron Paul), ein Amerikaner in London, kommt über die Auflösung seiner Band nicht hinweg und Jess(Imogen Poots) ist die Tochter eines Juniorministers. Ihre Schwester ist seit Jahren spurlos verschwunden und Jess bricht alle Regeln und Konventionen in der Familie, um ihren Eltern Verachtung und Hass entgegenzubringen. Alle vier wollen sich umbringen und landen in der Silvesternacht auf dem Dach eines beliebten "Selbstmordhauses". Zu viert in den Tod zu springen will allerdings keiner von ihnen. Es entwickelt sich eine Idee: Die vier wollen bis zum Valentinstag abwarten. Wer sich dann noch umbringen will, soll es tun. Bis dahin versuchen die vier Gestrandeten ihr Leben in den Griff zu bekommen. Die Presse bekommt davon Wind und berichtet über den Pakt. Das passt den Lebensmüden gar nicht und sie machen sich auf den Weg in den Urlaub. Aber ob es da besser wird?

-A Long Way Down- mag als Film nicht unbedingt der Romanvorlage entsprechen, die Charaktere der Besetzung tun es. Ich halte Pierce Brosnans schauspielerische Qualitäten für reichlich unterschätzt. Jetzt weiß ich wieder, wieso das so ist. Er gibt den smarten, verlorenen Martin mit jeder Menge Verve. Imogen Poots, Toni Collette und Aaron Paul stehen ihm in nichts nach. Da passt einfach alles. Dazu gibt es eine gute Story und ein brillantes Ende der Geschichte. Auch der Soundtrack zu den Bildern ist clever gewählt. Wann hört man schon mal Michael Kiwanuka, die Alabama Shakes, Manu Chao und Daughter zusammen in einem Film-Soundtrack? Was will man mehr? Ich habe keine Ahnung. Ich war jedenfalls restlos zufrieden...
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehenswerte Tragik-Komödie, 5. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down [Blu-ray] (Blu-ray)
Gemessen an der Schwere der Kernthematik ist "A long way down" eine erstaunlich leichte Tragik-Komödie, die gleichwohl nicht platt wirkt oder der man allzu wenig Tiefgang vorwerfen müsste.
Vier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber die eint, dass sie mit ihrem Leben nicht mehr klar kommen, treffen sich per Zufall in der Silvesternacht auf dem Dach eines Hochhauses, von dem sie sich stürzen wollen. Nach diversen Verstrickungen schließen sie den Pakt, ihren Plan bis zum Valentinstag aufzuschieben und in der Zeit bis dahin zu ergründen, ob das Leben nicht doch noch lebenswert ist.
Dies ist ein Film, in dem die Figuren im Vordergrund stehen und es in erster Linie darum geht zu ergründen, was sie zu ihrem Entschluss, mit dem Leben abzuschließen, getrieben hat. Dies funktioniert meiner Ansicht nach auch recht gut, wenngleich man dem Film sicherlich vorwerfen mag, über bloßes Kratzen an der Oberfläche hier nicht wirklich hinauszukommen. Auch die Charaktere mögen nicht frei von Klischeehaftigkeit gezeichnet sein - dennoch fand ich es möglich, mit diesen mitzufühlen und Interesse an ihrem Schicksal zu entwickeln.
Alles in allem hat mir der Film gefallen, wenn vielleicht auch nicht tief berührt und kritisch anzumerken ist sicher, dass der Plot mitunter einen arg unentschlossenen Zickzack-Kurs beschreibt, so dass die Spannungshöhepunkte etwas mau ausfallen (z. B. erscheint die Episode um den Gang an die Presse reichlich überflüssig). Die durchweg überzeugenden Schauspieler reißen aber Vieles wieder raus - allen voran die umwerfende Imogen Poots, die als ebenso flippige wie emotional labile Politikertochter Jess brilliert!
Für mich ein sehenswerter leichter-ohne-dumm-zu-sein Couch-Movie, der schon vier Sterne verdient hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Vier vom Dach, 24. November 2014
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (DVD)
Es ist der witzigste und zugleich charmanteste Film über einen kollektiven Suizid vom Dach eines Londoner Hochhauses. Da treffen sich am Silvesterabend Martin (Pierce Brosnan) ein gescheiterter Fernsehmoderator, Maureen (Toni Collette) eine Hausfrau mit einem schwerstbehinderten Sohn, Jess (Imogen Poots) die Tochter eines Politikers (Sam Neill), die über den Tod ihrer Schwester nicht hinwegkommt und J.J. (Aaron Paul), der sich und anderen ständig etwas vormacht. Alle haben einen Grund zu springen. Im Grunde ist jeder von ihnen aber nur total vereinsamt. Also drehen alle erst einmal richtig auf als Ersatz für den aufgeschobenen Selbstmord.
Aus den Vieren werden echte Freunde. Und das wird so erzählt, dass man herzhaft lachen kann, denn viele ganz normale Bemerkungen bekommen einen schwarzhumorigen Beigeschmack, wenn man sich die ursprüngliche Absicht der Kandidaten vor Augen führt. Doch es bleibt nicht beim Schenkelklopfen, weil mehrmals der Schalter umgelegt und der ganz persönliche Hintergrund beleuchtet wird. Da sind dann urplötzlich echte Emotionen im Spiel. Und hier steht keiner des Ensembles dem anderen nach. Überraschend wandlungsfähig zeigt sich hier Pierce-007-Brosnan, dem der Spagat vom Promi zum Normalo glänzend gelingt. Ebenso wie Toni Collette, die sich als lebensfremdes Hühnchen mit Selbstvorwürfen zerfleischt. Imogen Poots ist herrlich durchgeknallt und Aaron Pauls One-Night-Stand gibt einen kräftigen Seitenhieb auf die Boulevardpresse ab. Beim finalen skypen bieten Jess und J.J. noch ein kleines Überraschungszuckerl. Regisseur Pascal Chaumeil hat seinen Nick Hornby voll verstanden. Großartig!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wow!, 13. August 2014
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (DVD)
Erstmal sollte ich erwähnen dass Nick Hornby zu meinen definitiven Lieblingsautoren zählt, er ist jemand, der für mich Gefühle, Zeitgeist und feinen Humor in ein tolles Paket verpacken kann. Sicherlich hat er auch durch sein autistisches Kind einen feinen Blick auf das Leben mit seinen wahren Werten gelernt und kann diese für mich perfekt vermitteln.
A Long Way Down ist nach meiner Meinung zusammen mit High Fidelity und About A Boy eine wirklich sehr gut gelungene Filmumsetzung.
Erneut glänzt die wirklich attraktive Toni Collette in "Lumpen gehüllt“ mit ihrem schauspielerischen Können und wird durch andere Menschen, die in Ihr Leben drängen „aufgeweckt“. Nach About A Boy hier zum zweiten mal.
Als James Bond Fan freue ich mich auch über ein erneutes, kämpferisches Aufeinandertreffen von Rosamund Pike (Miranda Frost / Die Another Day) und Pierce Brosnan. P.B. habe ich seit „Der Ghostwriter“ nicht mehr in so einer guten Rolle gesehen.
Auch erwähnenswert der tolle Auftritt von Sam Neill (der 1986 auch schon einmal Testaufnahmen für die Rolle des James Bond gemacht hat).
Ebenso glänzt Aaron Paul, der schon als Jesse Pinkman in Breaking Bad beeindruckt hat.
Etwas unrealistisch, wie am Anfang alle im Regen zusammen in Martins Auto aufgesammelt werden, aber danach gleitet der Film in das so Nick Hornby typische „jeder Mensch hat seine Geschichte und wenn man sich zusammenrauft gibts viel vom Leben zu lernen und zusammen zu erreichen“.
Ein wirklich schöner Film über das Leben mit all seinen Facetten und dezent feinem Humor.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toller Film für einen netten Abend, 19. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (DVD)
Eigentlich wollte ich auf die DVD warten. Bin am Ende doch im Kino gelandet und muss sagen: Gottseidank! War ein schöner Abend mit einem sehr unterhaltsamen Film über ein eigentlich gar nicht lustiges Thema. Wirklich sehr gut und überzeugend umgesetzt. Die DVD wird garantiert im meine Sammlung aufgenommen da ich mir den Film bestimmt nochmal ansehen werde.
Über die Story an sich wurde ja schon genug geschrieben das spare ich mir daher an dieser Stelle.
Den Darstellern merkt man an, daß sie Spaß beim Dreh hatten. Pierce Brosnan und Imogen Poots sind einfach perfekt besetzt. Aber auch Aaron Paul und Toni Collete haben sehr überzeugt.
Das Buch war schon ein Highlight welches ich in einer Woche gelesen habe. Normalerweise bin ich sehr skeptisch wenn ich Buchverfilmungen ansehe doch bei ALWD ist die Umsetzung hervorragend gelungen.
Wer noch nicht hat: unbedingt ansehen!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen gelungener Film mit Top Besetzung, 12. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (Amazon Instant Video)
Die Schauspieler-Leistung der 4 Hauptprotagonisten ist hervorragend. Trotz eines harten Themas wird dieses gekonnt dargestellt.Der Humor ist richtig verpackt und geht zum Glück auch nie über das Ziel des guten Geschmacks heraus. Im gesamten ist dies ein sehr gelungener Film!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Super!, 23. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein sehr schöner und berührender Film, mit Witz und Charme. Ich habe lange darauf gewartet. Vielleicht hätte ich mir ein bisschen mehr erwartet.. mehr Emotion in jeder Hinsicht, aber letztlich ein wirklich guter Film.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnliche Situationen erfordern /erschließen ungewöhnliche Freundschaften. Wohlfühl-Kino gespickt mit schauspielerischen, 4. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (DVD)
Bestseller Autor Nick Hornby verbindet vier verlorene Seelen genau zu dem Zeitpunkt und genau in dem Augenblick, als sie das Ende ihres Lebens vor Augen sehen und beschließen, sich das Leben zu nehmen. So überrascht es auch nicht, dass es Hornby gelungen ist, einen Unterhaltungsroman zu verfassen, der eine schmale Gratwanderung zwischen dem ernsten Thema Selbstmord und dem gleichzeitig gewitztem, wenn aber auch bizarrem Humor erzielt. Magnolia Pictures schafft es, diesen Roman zu einem gelungenen Feel-Good-Movie mit einem Staraufgebot von Pierce Brosnan, Imogen Poots, Aaron Paul und Toni Collette zu verfilmen. Besonders Imogen Poots ist für mich eine absolut liebgewonnene Neuentdeckung. Sie erfüllt ihre eigentlich unsympathische Rolle der Jess mit reichlich liebe und in ihren Szenen überkam es mir meist mit einem Gänsehaut Gefühl welches auch durch den sehr starken Soundtack untermalt wurde. Die Kurios-Charmante und intensiv provokative Komödie legt den Fokus darauf, einen Wohlfühl-Charme zu hinterlegen, verharmlost das Thema „Suizid“ jedoch ganz und gar nicht in seiner eigenen Komplexität.
Martin, Maureen, JJ und Jess. Vier Menschen, die an Silvester zu einander finden. Sie begegnen sich auf dem Dach des Londoner Topper-Hauses, welches bekannt dafür ist, die letzte Station für Menschen zu sein, die ihr Leben beenden wollen. Vier Grund auf verschiedene Menschen ohne Gemeinsamkeiten, die jedoch am selben Punkt in ihrem Leben stehende und sehr verzweifelte Menschen zusammenführt.

Doch, es ist schwer zu springen, wenn man ein Publikum ungeduldiger Menschen hinter sich stehen hat, die denselben Plan beherzigen. Kurzerhand beschließen sie sich, ihren Suizid zu verschieben und bis zum Valentinstag zu warten..
Aber ist ihre ungewöhnliche Freundschaft ein guter Grund, am lebenden zu bleiben?
Eine ungewöhnliche Situation, die ungewöhnlichen Menschen mit einer ungewöhnlichen Freundschaft vereint.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lebenskrisen, 9. April 2014
Rezension bezieht sich auf: A Long Way Down (DVD)
Vier Menschen, die in derselben (Silvester-)Nacht auf demselben Dach mit derselben Idee, nämlich sich von eben diesem zu stürzen, zusammen treffen - das könnte Stoff für einen intelligenten Kurzfilm geben. Da die mangelnde Privatsphäre der Ausführung der Idee aber offenbar abträglich ist, wird der Sturzflug erst mal storniert, das Dach wieder geräumt, darf der Film noch andauern und die Kamera ins "normale" Leben der vier Protagonisten zurück schwenken.

Als nächstes versucht der Betrachter heraus zu finden, was die Vier überhaupt veranlasst hat, auf dieses Dach zu steigen. Dabei stellt sich als raffinierter Kniff heraus, dass die Erzähl-Perspektive im Film reihum von einem Sprung-Kandidaten zum nächsten wechselt und der Zuschauer so in die Gedanken (und Geschichten) dieser Personen eintaucht, wodurch er ihnen näher zu kommen meint. Dass sich der Film mit dem Aufklären der Motive Zeit lässt, habe ich als Plus empfunden. Vielmehr scheint er es darauf anzulegen, für die, in typischer Hornby-Manier, tragikomisch angelegten Figuren Sympathien einzusammeln, was durchaus beachtlich gelingt. Er zeigt sie in einer Lebenskrise, die ernst zu nehmen ist, aber nicht verzweifeln lässt. Ein unterhaltsamer Film also eher, der aber nicht auf Tiefgang verzichtet. Und die Darsteller spielen bravourös, allen voran Pierce Brosnan in ungewohnter Rolle, sowie die wunderbare Toni Colette.

Dennoch bleibt irgendwie das Gefühl, das Thema wäre vielleicht verfehlt worden und es könne sich alles auch ganz anders zugetragen haben. Daher möchte ich den fünften Stern einbehalten; ein richtig großer Film ist es nicht geworden.
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A Long Way Down
A Long Way Down von Pascal Chaumeil
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