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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiter mit dem Italo Genesis Klone, 4. März 2014
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Rezension bezieht sich auf: Tracks from the Alps (Audio CD)
The Watch neuestes Projekt fährt genau in dem Fahrwasser der alten Genesis und ihren (The Watch) Vorgänger CD’s. Perfekt gespielt, frickelfrei, gesanglich sehr ausgewogen und nicht nervig. Ja das sind The Watch. Wie auf ihren anderen Alben lassen die Italiener den alten Genesis Stil aufleben, ohne dabei als Kopie zu wirken. Alle, die die alten Genesis Stücke mochten, werden hier was neues, also von einer anderen Band, finden.

Tracklist
1. A.T.L.A.S.
2. The Cheating Mountain
3. Devil's Bridge
4. Going Out to Get you
5. Once In a Lifetime
6. On Your Own
7. The Last Mile

Aufnahme der CD ist super

Band/Mitwirkende
- Giorgio Gabriel / electric guitars, 6-12 strings acoustic guitars, classical guitar, bass guitars
- Simone Rossetti / vocals, mellotron, synthesizers, flute
- Valerio de Vittorio / keyboards, Hammond L122 organ and synthesizers
- Marco Fabbri / drums and percussions
- Mattia Rossetti / bass guitars and bass pedals

Vergleichbare Bands
Genesis, England, Like Wendy, Peter Gabriel, Marillion, Shaun Guerrin
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut - mit Abstrichen, 27. März 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tracks from the Alps (Audio CD)
Man merkt deutlich den kleinen Bruch dieser CD an, weil der damalige Bassist bei diesen Aufnahmen fehlte. Vermutlich wurden alle seine Passagen aus dem vorhandenen Material "rausgeschrieben" . Mit der Konsequenz, dass Georgio Gabriel auch diesen Part übernahm. Zumindest vorerst, da Stefano Castrucci den Bass sowie 12-String und Basspedale "live" übernahm. Was auf der vorhandenen CD aber keine Rolle spielte, da das Material damals schon feststand. Eben nur nicht mit diesem damaligen Bassisten. Vorübergehende Abhilfe wurde in Mattia Rosetti gefunden, vermutlich der Bruder von Simone Rosetti, der geniale Sänger von dieser Band. Das heißt, dieser übernahm - zumindest temporär - Bass und Basspedale. Nun mögen der Bass und die Basspedale für manchen Leser nicht so wichtig erscheinen, aber für mich sorgen sie schon - neben dem Mellotron - für den "klassischen" Prog-Sound. Und dieser kommt auf dieser CD leider nur "vermindert" daher, denn im Grunde wurde nicht viel Wert auf deren Existenz bei diesen Aufnahmen gelegt.

Was mich ebenfalls wundert, dass man offenbar Abstand vom Produzenten Simone Srucchi gewinnen wollte. Denn ein geübtes, professionelles und neutrales Ohr, hört doch eher noch das Gesamtwerk - dies haben Genesis ebenso gehalten, zu seiner Zeit eben damals mit David Hentschel. Auf der neuen CD wird Srucchi nicht mal mit Dank bedacht, was bei "Timeless" noch der Fall war, auch wenn Srucchi diese CD ebenfalls nicht produziert hatte - aber vermutlich gab er damals jede Menge Tipps dazu. Damit will ich nicht sagen, dass diese CD schlecht wäre, aber "das Runde" fehlt dieser Musik schon ein wenig. Die Bässe bewegen sich größtenteils im mittleren Bereich und gehen niemals richtig "tief" runter. Auch die Basspedale in den letzten zwei Stücken klingen irgendwie "merkwürdig". Aber dieses sei - mit Verlaub - der Band selber überlassen.

Dann wäre da noch die Spieldauer dieser CD, die ist denkbar knapp ausgefallen - mit nur 37 Minuten. Klar, dies wäre zur "damaligen Zeit" soweit in Ordnung gewesen, allerdings leben wir nicht mehr in der Vergangenheit und da müsste nach zwei Jahren schon deutlich mehr kommen. Ob ihnen die nötige Muße dazu fehlte oder die dazu nötige Inspiration, sei mal dahingestellt. Möglichkeiten dazu wären jedenfalls vorhanden gewesen, und wenn man etwas von den Live-Aufnahmen dazu gegeben hätte - auch wenn diese von minderer Qualität gewesen wären: Der "Watch-Freund" hätte es einem auf jeden Fall gedankt.

Kommen wir nun zur Musik, die sich auf dieser CD befindet. Man könnte sie durch die Bank als "großartig" bezeichnen. Man bewegt sich hier einmal mehr zwischen der Genesis-Phase 1972 und 1975 hin und her, welche ja gut 40 Jahre alt ist. Dies allein erzeugt schon größte Anerkennung. Allerdings "imitiert" man nicht nur, sondern schafft "Neues", sozusagen Stücke und Stückwerke im neuen Gewand - auch wenn dieser Sound alles andere als "neu" ist. Einen Großteil davon ist dem Sänger Simone Rosetti zuzuordnen, dessen Stimme die von Peter Gabriel locker zugeordnet werden kann, teilweise ist sie sogar als "identisch" zu bezeichnen. Zum Teil versuchen "The Watch" auch neue Sounds zu integrieren, wobei sich das "Neu" immer auf das "Neu von vor 40 Jahren" scheinbar konsequent in der Ideologie der Band bezieht. Der Clavinet-Sound von dem Song "A.T.L.A.S." ist ein passendes Beispiel dafür (auch wenn es für mein subjektives Empfinden zu laut gespielt wurde). Jedoch kombiniert man auch in diesem Beispiel "Altes" mit "altem" - und ist somit (zumindest zeitlich) wieder richtig "stimmig". So weit mir bekannt, kam nie ein Sound von Genesis, welcher mit dem Clavinet (wie in diesem Falle halt auch nur synthetisch) gespielt wurde. Aber ich will es nun kürzer machen:

Im Grunde muss man sich weiterhin jedes Stück selbst "erarbeiten", weil nach zwei- oder dreimal hören, der dazu nötige "Kick" nicht überfliegt. Dann aber umso mehr - und genau das macht die progressive Rockmusik so interessant. Denn man kann immer wieder neue Aspekte an den Stücken erkennen, also Dinge, die man vorher überhört zu haben glaubt. "The Watch" spielen diesen (im Grunde sehr komplexen) Sound fast mit "Leichtigkeit", wobei sich jeder - mit etwas Verstand - vorstellen kann, dass daran gar nichts "leicht" ist. Denn alle Protagonisten bewegen sich in einem zeitlich limitierten Kontext, welchen sie sich zwar selbst auferlegt haben, der aber keinen Raum für wahnsinnige Experimente zulässt. Etwas anderes scheint das bei der Band "IQ" zu sein, denn dort ist man schon offener für andere Sounds und Klangmöglichkeiten - auch wenn sich diese Gruppe ebenfalls auf die Gruppe "Genesis" (vor 1977) bezieht, auch wenn das komischerweise immer anders kommentiert wird.

Lange Rede - kurzer Sinn: Die CD ist zu kurz, Simone Rosetti wie immer phantastisch, auch der Rest dieser Band macht einen guten Job. Und wer diese Gruppe einmal "live" gesehen hat, der weiß, das sich diese Band total mit der Musik identifiziert. Einziges Manko für mich persönlich wäre, dass man sich offenbar nicht an Simone Srucchi erinnern kann, denn dieser hatte mit den Alben "Vacuum". "Planet Earth" und nicht zuletzt "Primitive" (mein Lieblingsalbum) als Produzent das Beste aus dieser Band herausgeholt. Dennoch: Jeder der unter 5 Sternen bewertet, agiert schon fast "ketzerisch". Denn diese Band ist gut, besser, als viele glauben mögen. Ich kann nur hoffen, das uns diese Gruppe so lange wie möglich erhalten bleibt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sounds like early Genesis, 19. April 2014
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Rezension bezieht sich auf: Tracks from the Alps (Audio CD)
Wer die frühen Genesis (1970-1977) mag, wird von der neuen CD von The Watch nicht enttäuscht sein. Sound, Songs, Instrumente wie beim "Original", selbst die Stimme von Simone Rossetti klingt sehr nach Peter Gabriel. Doch genau so mag ich es. Da die Genesis-Musiker bis auf den phantastischen Steve Hackett mehr oder weniger im Ruhestand sind, freue ich mich immer wenn eine neue CD von The Watch erscheint. Einziges Manko (wie oft): Spielzeit recht kurz, in diesem Fall knapp 38 Minuten.
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5.0 von 5 Sternen Da endlich eine leichte Abkehr von Genesis zu hören ist gibt es die Höchstwertung, 21. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Tracks from the Alps (Audio CD)
Vorab, ich besitze bis zur "Abacab", alle Genesis Studio-Alben und fünf Solo-Alben von Peter Gabriel. Warum ich das erwähne..? Einfach deswegen um einen möglichst genauen Vergleich zwischen den beiden Bands Genesis/The Watch beurteilen zu können.
Ich tue mich zugegebenermaßen immer etwas schwer mit Bands die diversen Vorbildern zu ähnlich klingen und fast schon als Klone zu bezeichnen sind. Beispiele gibt es dafür ja immer wieder mal, wie z.B.: Rose Tattoo/ACDC und Starcastle/Yes, usw.
Bei THE WATCH aus Mailand/Italien liegt es ähnlich. Sie spielen verdammt nahe an den alten Genesis heran und das hat mich zuerst als ich sie vor einigen Jahren das erste mal hörte doch etwas abgeschreckt. Denn 1:1-Klone braucht nun wirklich niemand, da kann man dann auch gleich das Original hören..!! Dennoch... The Watch, haben sich mit Album zu Album selber weiterentwickelt. Sicherlich, die nähe zu Genesis ist weiterhin unverkennbar, aber ihre Eigenständigkeit ist größer geworden. Meine Lieblingsalben von ihnen sind deshalb auch "Timeless" von 2011 und eben auch "Tracks From The Alps" von 2014. Denn gerade auf diesen Outputs hört man ganz deutlich viele eigene Einflüsse heraus die The Watch von Genesis unterscheiden und das ist auch gut so. THE WATCH haben mit ihren letzten beiden Studio-Alben einen schwierigen Spagat vollbracht der sie nun hoffentlich in Zukunft hoffentlich nicht mehr als biedere 1:1-Klone von Genesis, etwas abfällig, bewertet werden lassen.The Watch, sind nun erwachsen geworden.
Zum Album selber ist nicht allzu viel zu sagen. 7 Stücke verteilt auf (etwas mageren) 37:32 Minuten. Das Gesamtbild der Songs ist (natürlich) The Watch-Typisch. Fazit: Wie auch "Timeless", so hört man auch auf "Tracks From The Alps", dass THE WATCH u.a. auch sehr gute Songs fabrizieren können, die eine immer größere Eigenständigkeit aufweisen. Weiter so.
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4.0 von 5 Sternen Fast beängstigend, 17. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Tracks from the Alps (Audio CD)
Da brauchen wir gar nicht diskutieren, "The Watch" sind ein Genesis-Klon reinsten Wassers und machen auch nicht die geringsten Anstalten dieses Image abzuschüttlen. Warum auch?
Solange das Ganze so überzeugend umgesetzt wird wie im vorliegenden Fall und man beim Anhören der Alben immer wieder eine Ahnung davon bekommt wie es sich anhören könnte, wenn Peter Gabriel damals nach "The lamb lies down on broadway" nicht bei Genesis ausgestiegen wäre und Phil Collins die Band danach in unselige Popgewässer gelotst hätte, ist dies auch sehr begrüßenswert.
Gute, aus kreativer Sicht ist das alles natürlich nur eine aufgewärmte Verköstigung, aber auch so etwas kann mit unter sehr schmackhaft sein ... und teilweise ist es fast beklemmend, wie sehr sich Sänger Simone Rossetti nach Peter Gabriel anhört.
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4.0 von 5 Sternen Die Angst vor dem Ohrwurm, 14. Februar 2015
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Tracks from the Alps (Audio CD)
Wer jemals die kanadische Band The Musical Box live erlebt hat, dem wurde die perfekte Genesis-Illusion aus der Zeit mit Leadsänger Peter Gabriel geboten. Und wer jemals eine CD der italienischen Band The Watch gehört hat, dem wurde ebenfalls die perfekte Genesis-Illusion aus der Zeit mit Peter Gabriel geboten.

Der entscheidende Unterschied bestand allerdings darin, dass TMB auf geniale Weise die damaligen Shows von Genesis originalgetreu auf die Bühne brachten, während The Watch auf ebenso geniale Weise ureigene neue Stücke im originalgetreuen Stil von Genesis kreierten.

Drei Jahre nach TIMELESS machten The Watch 2014 mit dem etwas gewöhnungsbedürftig betitelten TRACKS FROM THE ALPS das halbe Dutzend Studioproduktionen voll.

Ein Album mit gerade einmal 37:37 Minuten Länge hätten ihre großen Vorbilder Genesis selbst in den Siebzigern, als es noch keine CDs gab, ihren Fans niemals anzubieten gewagt. Aber sei's drum, denn wenn man die Scheibe durchgehört hat, kommt einem das akustische Erlebnis in durchaus positiver Weise viel länger vor, denn hier sind wieder einmal all die typischen Merkmale jener ebenso hoch komplexen wie herrlich englisch versponnenen Klänge vertreten, die wir alle so innig lieben.

TRACKS FROM THE ALPS enthält sechs neue Stücke von The Watch sowie "Going Out to Get You", welches Genesis erstmals im August 1969 aufnahmen. Später schaffte es zu Gunsten von "The Knife" nicht den Weg auf das Album TRESPASS, wurde jedoch in den Anfangsjahren häufig live präsentiert. Ob es stilistisch wirklich zu den anderen Nummern dieses Albums passt, muss jeder selbst beurteilen.

Was gibt es, außer der kurzen Länge, noch an diesem Werk auszusetzen? Nun, es ist etwas, das auch die anderen Alben von The Watch stets gekennzeichnet hat, nämlich das Fehlen von wirklich eingängigen Nummern, an die man sich nach zwei- oder dreimaligem Hören noch erinnern kann.

Genesis hatten schon zu Gabriel-Zeiten echte Ohrwürmer mit richtigen Refrains ("I Know What I Like", "The Lamb Lies Down on Broadway", "Carpet Crawlers") und natürlich massenweise unvergessliche Musik- und Textpassagen zu bieten, die sich tief in die DNA jedes Anhängers einbrannten und bis heute stets sofort wieder abrufbar sind. So etwas geht The Watch leider weiterhin etwas ab.

Doch das soll den Gesamteindruck nicht wirklich entscheidend schmälern. Ich bin dankbar, dass es diese Band nun schon recht lange gibt, und dass sie uns immer weiter mit der perfekten Illusion neuer alter Genesis-Klänge füttert.
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4.0 von 5 Sternen Klasse Band Klasse CD, 19. November 2014
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Ich kenne die Band seit Jahren. Mit ihrer neuen CD setzt sie ihre Tradition des Prog- Rock im Stiel von Genesis fort.
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Tracks from the Alps
Tracks from the Alps von The Watch
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