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Kundenrezensionen

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am 4. August 2014
Inhalt: “Ich will Ihnen nichts vormachen. Ich habe bereits gegen viele Wesen der Finsternis gekämpft. Ich habe Geister vertrieben und gebannt. Einmal habe ich gar einen Ghoul getötet. Aber ein Vampir – ist etwas völlig anderes. Er ist stärker, böser und intelligenter. Es wird ein harter Kampf werden.” (Victor Burke)

Handlung: Das Genre, im dem sich die The Border-Hörspiele bewegen, scheint noch nicht eindeutig abgesteckt. Während Der Weg in die Hölle zwischen Science-Fiction und Horror gewandelt ist, stellt Der Pakt mit dem Tod eine Mischung aus Grusel und Horror dar. Es handelt sich hierbei um jeweils eigenständige und in sich abgeschlossene Folgen, sodass das offene Ende von Der Weg in die Hölle keine Auflösung erhält. Stattdessen springt man mit Skriptautor Oliver Döring in die Vergangenheit zurück und mitten hinein in eine Dracula-Geschichte, die vielmehr eine einzige Hatz nach einem Vampir darstellt. Schnell sind nämlich die Rollen abgesteckt, Gut und Böse werden aufeinander losgelassen und die Frage, ob es Dracula gelingt, seinen Wunsch durchzusetzen, oder ob er vorher das Zeitliche segnen muss, rückt in den Fokus. Erneut fungiert Joachim Kerzel als Erzähler. Der in Berlin lebende Sprecher erhält im Vergleich zum Erstling deutlich mehr Anteile und erklärt als Außenstehender die Ereignisse. Hier und da mangelt es allerdings an notwendigen Erklärungen: Namen von Charakteren werden erst spät oder sogar gar nicht eingeführt, etwaige Beweggründe und Motive des Vampirs bleiben ungewiss. Zudem fällt es den Protagonisten deutlich zu leicht, Informationen über ihren Widersacher zu beschaffen, sodass nur wenig Spannung aufkeimt. Ebenso sind die Charakterkonstellationen zu eindeutig und alle Charaktere haben unmittelbar mit dem Geschehen zu tun, sodass ein etwaiges Rätseln ob der Rollen im Hörspiel ebenfalls entfällt. Des Weiteren mangelt es an Spannungsmomenten, da die Handlungsrichtung von Anfang an klar und das Ende berechenbar ist. Als schaurige Momente dienen lediglich Draculas aus dem Nichts erklingende Stimme sowie die Bissszenen. Parallelen zu Geisterjäger John Sinclair, Dörings früherer Haupttätigkeit, sind unverkennbar, da nicht zuletzt ein Geisterbanner mitwirkt, der sich nun an Vampiren erprobt, doch das ändert nichts daran, dass auch das finale Duell im Nu passiert ist. So sorgt lediglich die Schlussszene noch einmal für einen interessanten Kniff. Insgesamt ist das, was Oliver Döring in Der Pakt mit dem Tod bietet, aber viel zu wenig. Die Handlung wirkt simpel und uninspiriert.

Sprecher: Ein roter Faden der Serie scheint Joachim Kerzel als Erzähler zu sein. Obwohl die Handlung in gänzlich anderen Szenerien als noch bei der vorherigen Folge spielt, übernimmt er wieder mit ernster Stimme und souveräner Art die dirigierende Rolle. Hervorragend ist außerdem Thomas Nero Wolff als Dracula, der davon profitiert, dass seine Stimme mal fern und mal hautnah scheint, was einen Gruseleffekt auslöst. Udo Schenk ist als Victor auch mit von der Partie und einmal nicht in einer klassisch gehässigen Rolle zu hören, sondern als unter die Arme greifender Geisterjäger. Ihm zur Seite steht Dietmar Wunder, das Hauptopfer der angsteinflößenden Vampirbesuche. Seine besonnene, unaufgeregte Art passt zur Rolle des Helden. Außerdem spricht Antje von der Ahe (u.a. bekannt als Pauley Perrettes Synchronstimme in Navy CIS) die Takes einer Prostituierten ein, deren Rollenaforderungen sich allerdings mit der Zeit wandeln, doch die Balance zwischen Aggression und Zärtlichkeit gelingt der Berlinerin. Nebenrollen übernehmen Marion von Stengel, Cathlen Gawlich, Jürgen Thormann, Sascha Rotermund, Anja Stadlober und viele andere.

Musik und Effekte: Ein wesentlicher Grund für mangelnde Dramatik sind fehlende Musiken. Zwischen einzelnen Szenen von Der Pakt mit dem Tod gibt es praktisch gar keine Musik. Lediglich einmal treten Streichinstrumente in den Vordergrund, als ein Akteur von der Vergangenheit berichtet. So wabert lediglich eine Unheil ankündigende Untermalung unter den Geschehnissen umher, die allerdings immer nur brodelt und nie auf- oder gar überschäumt, was dringend notwendig wäre, um sich von der Masse an Vampirhörspielen abheben zu können. Auf Seiten der Effekte gibt es hingegen nur wenig zu kritisieren, denn der Sprung in die Vergangenheit wird mit Kutschengeräuschen, dem Schlagen einer Kirchturmuhr & vielem anderem passend umgesetzt. Zudem sind die Kampfszenen äußerst gut gelungen und das Eindringen in menschliches Fleisch, Hauptmerkmal einer Vampirgeschichte, klingt authentisch. Bei den Effekten darf dementsprechend alles gerne so bleiben.

Fazit: Insgesamt ist der in Der Pakt mit dem Tod dargebotene Plot viel zu durchschaubar und unkreativ. Noch dazu kommt das Fehlen eines Soundtracks, der dieser Folge einen unheimlichen Anstrich verleihen könnte. So bietet Oliver Döring lediglich eine gut aufgelegte Sprecherriege und authentische Effekte auf, doch unter dem Strich muss von The Border zukünftig noch viel mehr kommen, um den Platz auf dem Hörspielmarkt rechtfertigen zu können. Zudem fehlt es an einer klaren Linie in der Serie, die bislang lediglich von Grusel gekennzeichnet ist.
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Lange mussten die Fans auf neue Gruselhörspiele von Oliver Döring warten, doch es hat sich gelohnt. THE BORDER kommt außerdem zu rechten Zeit, denn mit den Serien JOHN SINCLAIR, DON HARRIS und GESPENSTER-KRIMI hat Döring hinlänglich bewiesen, dass er sich mit der Materie auskennt. THE BORDER ähnelt vor allen Dingen der kurzlebigen Reihe GESPENSTER-KRIMI, denn auch die Folgen der neuen Reihe von Imaga bestehen aus in sich abgeschlossenen Geschichten, außer, dass sie eben nicht auf Heftromanvorlagen basieren. So darf Oliver Döring nicht nur sein Können als Regisseur und Skriptautor unter Beweis stellen, sondern auch seine Kreativität als Geschichtenerzähler. Die Titel sind dagegen eher nichtssagend und verraten wenig über den Inhalt. Bildet Folge 1 noch einen gesellschaftskritischen Genre-Mix aus Science-Fiction und Horror, so ist „Der Pakt mit dem Tod“ dem Gothic-Horror zuzuordnen und entführt den Hörer in die Welt der Vampire. Pro- und Antagonist sind dabei bestens bekannt, denn selbst Neulingen im Genre dürften die Namen Bram Stoker und Dracula geläufig sein. Von diesen beiden handelt nämlich die vorliegende Story. „Der Pakt mit dem Tod“ ist eine raffinierte Mischung aus tatsächlichem Zeitgeschehen und Fiktion. So war Bram Stoker als Kind zwar nicht vollständig gelähmt, litt aber an Muskelschwäche, ehe er als junger Mann plötzlich gesundete und sogar ein recht guter Athlet wurde. Wer wäre besser für seine solche Wunderheilung geeignet, als ein Vampir? Oliver Döring geht also von der Annahme aus, dass sich Stoker für seinen Roman „Dracula“ von eigenen Erlebnissen inspirieren ließ. Mit Thomas Nero Wolff hat Döring außerdem eine äußerst charismatische Stimme für den Vampirfürsten gefunden. Dietmar Wunder brilliert als Bram Stoker, während Udo Schenk dieses Mal nicht den Bösewicht spielen muss, sondern als Victor Burke für das Gute kämpfen darf. Obwohl … so klar wie man meinen möchte, sind die Fronten dann doch nicht geklärt. Zugegeben das Ende wirkt ein wenig konstruiert und vor allen Dingen auch sehr gehetzt, doch unter dem Strich ist „Der Pakt mit dem Tod“ ein originelles Gruselhörspiel, das gut zu unterhalten weiß und sogar Raum für eine Fortsetzung lässt. Musik und Effekte lassen ebenfalls keine Wünsche offen.
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am 12. August 2014
... folgt nun eine große Enttäuschung.

Außergewöhnliche Geschichten, deren Autoren sich bemühen mit ihren Werken aus der breiten Masse hervorzustechen, um somit dem Leser (oder Zuhörer) etwas wirklich Neues und Unvorhergesehenes zu bieten, sind immer etwas Großartiges. Davon gibt es viel zu wenig! Allzu oft bedient man sich nur vollkommen ausgelutschter Klischees. Zwar war auch im ersten Teil von "The Border" bei weitem nicht alles neu erfunden, doch konnte die Handlung rund um das makabre 'Buffet' durchaus mit einigen kreativen Einfällen aufwarten und eine wirklich spannende Geschichte mit einem leider allzu offenen Ende erzählen. Gerade für Hörspiele war das wirklich mal etwas anderes! Somit war ich natürlich sehr auf den zweiten Teil gespannt.

Bei dessen Erscheinung war ich dann erst einmal überrascht zu erfahren, dass Teil 2 "Der Pakt mit dem Tod" KEINE Fortsetzung der ersten Geschichte darstellen sollte, wofür ich jedoch keinen Punktabzug gebe! Vielleicht will man die erste Geschichte ja in einer späteren Folge weiterführen, keine Ahnung. Jedenfalls ließ ich mich trotz dieser kleinen Enttäuschung gerne auf eine komplett neue Handlung und ein neues Szenario ein, da ich annahm, dass man sich auch dieses Mal wieder etwas Originelles hätte einfallen lassen...

Leider wurde ich in dieser Hinsicht schwer enttäuscht. Statt 'neu' gab es in Teil 2 fast ausschließlich altbacken. Während die ersten vier/fünf Minuten zumindest noch eine nette Einleitung in eine nette (wenn auch nicht besonders originelle) Gruselgeschichte versprachen, war der komplette Rest beinahe nur noch aus dem Baukasten für 08/15-Gruselhörspiele zusammengesetzt worden. Eine leider vollkommen ideenarme Vampirgeschichte ohne nennenswerte Wendungen, aber dafür mit allem was die Klischeekiste rund um die untoten Blutsauger zu bieten hat... Hat man leider alles schon zigtausend Mal gesehen, gehört oder gelesen. Wirklich sehr schade!!!
ACHTUNG SPOILER! Dass der Held der Geschichte ein gewisser "Bram Stoker" ist, der von einem gefährlichen Widersacher namens "Dracula" bedroht wird, wäre ja vielleicht noch irgendwie ein pfiffiger Ansatz gewesen, doch nutzt man diesen leider gar nicht. Held und Bösewicht könnten irgendwelche Namen tragen, es würde überhaupt keinen Unterschied machen...

Was für eine Enttäuschung... Nachdem man beim ersten Teil noch versucht hat, originell und innovativ zu sein, kehrt der Autor bei Teil 2 nun schnurstracks wieder zu seinen John-Sinclair-Wurzeln zurück. Warum nur?!!

Pluspunkte gibt es auf jeden Fall für die hochwertige technische Umsetzung, sowie die hervorragenden Sprecher, die hier großartige Arbeit leisten! Allen voran Dietmar Wunder und Udo Schenk in den Hauptrollen, sowie Joachim Kerzel als Erzähler sind wieder erstklassig! In diesen Punkten wurde hier wieder alles richtig gemacht, doch hilft das leider nicht den schwachen Rest noch aufzuwerten.

Fazit: Fans von John Sinclair und typischer Vampirgeschichten werden im zweiten Teil von "The Border" sicherlich auf ihre Kosten kommen. Wer sich jedoch erneut ein etwas anderes Horrorhörspiel mit frischen Ideen oder eben eine direkte Fortsetzung des ersten Teils "Der Weg in die Hölle" erhofft, sollte unbedingt die Finger davon lassen...
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am 30. Juli 2014
Ich finde es mutig, eine neue Hörspielreihe und dann gleich mit der zweiten Folge eine derart gewöhnliche Leistung abzuliefern.

Bitte nicht falsch verstehen: auch dieses Hörspiel ist aufwändig produziert, die Sprecher machen ihre Arbeit mehr als gut und Effekte und Musik passen. Jedoch gibt mir die viel zu einfache und bereits hundert mal erzählte Story Anlass zur Kritik. Ich habe mich wirklich gelangweilt.

Auch die Erzählweise ist für mich einen großen Schritt zurück und trägt sehr zum Gesamtbild bei. So sehr ich Joachim Kerzel als Erzähler auch schätze, ich dacht aber, wir wären über einen klassischen Erzähler längst hinaus.

Fazit: langweilige Story, langweilig erzählt, allerdings hochwertig produziert. Für den dritten Teil wünsche ich mir wieder etwas mehr Originalität und etwas mehr Pepp, bitte. Tatsächlich war ich derart enttäuscht, dass ich einen dritten Teil nicht einfach blind vorbestellen würde.
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Alleine schon die deutschen Stimmen von Gary Oldman und Hugh Jackman sind das Geld wert. Sehr, sehr gut erzählt, alles sehr authentisch und überzeugend gesprochen. Die Story ist gut und das eine oder andere Mal kann man auch ganz ordentlich erschrecken :o) In anderen Rezensionen war zu lesen, dass der Schluss "seltsam" sei. Das Hörspiel hat einen sauberen und geraden Abschluss. Was dann kommt, ist nichts anderes als eine "Hörvorschau" auf das nächste Hörspiel in der Reihe. Und das werde ich mir mit Sicherheit auch kaufen.

Bitte nehmen Sie sich noch die Zeit um auf "Hilfreich" zu klicken, wenn Ihnen meine Rezension geholfen hat. Und natürlich auch auf "Nein" wenn ich Ihnen nicht weiterhelfen konnte. Ich selbst nutze die vielen Rezensionen als Ratgeber für meine Einkäufe und versuche auch selbst, diese fair zu bewerten. Vielen Dank dafür!
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am 30. Juli 2014
Technisch perfekt, tolle Sprecher, super Musik und den ein oder anderen Schreckmoment – ein durchaus interessantes Hörspiel. Klar: nichts, was der geneigte Hörer nicht schon in der bekannt-beliebten Gruselkabinettserie gehört hätte.

Enttäuschend ist hier, dass der erste Teil nicht fortgesetzt wurde. Das offene Ende war demnach kein Cliffhanger der Lust auf das zweite – dieses – Hörspiel machen sollte. Wer mit dieser Erwartung an das Hörspiel herangeht wird sicherlich enttäuscht sein. Wer es nicht bis zur nächsten Gruselkabinettfolge erwarten kann, sollte hier zugreifen.

Fazit: solides Hörspiel mit sehr guten Sprechern in altbekanntem Setting und keinen Neuerungen.
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Erster Eindruck: Hervorragend produzierte Gruselgeschichte

Als Kind war Abraham querschnittsgelähmt, bis er eines Nachts Besuch von einem geheimnisvollen Fremden bekam, der sich ihm als Magier vorgestellt hat. Er heilt Abraham von seiner Krankheit, verlangt von ihm aber in späteren Jahren eine noch nicht näher bestimmte Gegenleistung. In Erwachsenenjahren hat sich Abraham ein standfestes Leben aufgebaut und ist dabei, eine kleine Familie zu gründen. Doch dann taucht der Magier wieder auf...

Oliver Döring ist seit dem Ausscheiden bei John Sinclair alles andere als untätig. Neben der erfolgreichen Star Wars-Hörspielserie und seiner komplexen Endzeitvision in „End of Time“ hat er bei seinem Label Imaga kürzlich auch den ersten Teil von „The Border“ veröffentlicht, in dem in sich abgeschlossene Geschichten erzählt werden. Nun legt er mit Folge zwei „Der Pakt mit dem Tod“, das wieder hervorragend inszeniert wurde. Schon die erste Szene mit dem jungen Abraham sorgt für eine unheimliche Stimmung, die sich auch durch den weiteren Verlauf durchzieht. Immer wieder gibt es Szenen, die sehr düster und bedrohlich wirken. Leider ist allerdings die Story nicht so stark wie im ersten Teil. Während dort zahlreiche innovative Ideen Einzug gefunden haben, ist in „Der Pakt mit dem Teufel“ Bekanntes neu zusammengemischt worden – zugegebenermaßen aber in hoher Qualität und mit stets unheilvollem Anklang. Zudem entwickeln sich einige der Figuren anders, als man es anfangs erwartet hätte, sodass zumindest für einige Überraschungen gesorgt ist. Nicht gerade innovativ, aber ein gut zusammengestellltes und hervorragend inszeniertes Hörspiel.

Hierzu tragen auch die Sprecher bei, zahlreiche bekannte und beliebte Stimmen vereinen sich hier vor dem Mikrofon. Als (erwachsener) Abraham ist beispielsweise der wunderbare Dietmar Wunder zu hören, der wieder mit viel Gespür für das richtige Timing und treffendem Ausdruck eine gelungene Performance abliefert. Thomas Nero Wolff kann mit seinem sehr eindringlichen, schneidenden Klang seine Figur eindrucksvoll und unheimlich wirken lassen. Joachim Kerzel ist wieder mal als Erzähler zu hören, seine Passagen kann er kurzweilig und schnittig umsetzen, die Stimmung wird durch ihn noch verstärkt. Weitere Sprecher sind Udo Schnenk, Antje von der Ahe und Anja Stadlober.

Oliver Döring und sein Team haben wieder eine sehr stimmige und eindringliche Umsetzung der Geschichte geschaffen, beides geht eine untrennbare Symbiose ein. Seien es dräuende Sounds im Hintergrund, stimmige und passende Melodien oder laute Geräusche, die die für Döring typischen Schreckmomente unterstützen, alles wirkt sehr harmonisch und lebendig.

Sehr gut gefällt mir das Cover, das an Düsternis kaum zu überbieten ist. Nut mittig zeichnet sich das eigentliche Motiv vor dem schwarzen Hintergrund mit dem schlichten, aber passenden Schriftzug ab. Zu sehen sind die stechenden, rot glühenden Augen des im Hörspiel beschriebenen Magiers, umgeben von grauer, faltiger Haut. Die restliche Gestaltung ist recht schlicht, enthält aber alle notwendigen Informationen.

Fazit: Die düstere Stimmung und die hervorragende Produktion können die Geschichte gut unterstützen, die nicht immer wirklich innovativ oder überraschend wirkt. Von der ersten Szene an wird eine unheimliche Stimmung vermittelt, die sich durch die gesamte Handlung zieht und sich steigern kann.
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Erster Eindruck: Hervorragend produzierte Gruselgeschichte

Als Kind war Abraham querschnittsgelähmt, bis er eines Nachts Besuch von einem geheimnisvollen Fremden bekam, der sich ihm als Magier vorgestellt hat. Er heilt Abraham von seiner Krankheit, verlangt von ihm aber in späteren Jahren eine noch nicht näher bestimmte Gegenleistung. In Erwachsenenjahren hat sich Abraham ein standfestes Leben aufgebaut und ist dabei, eine kleine Familie zu gründen. Doch dann taucht der Magier wieder auf...

Oliver Döring ist seit dem Ausscheiden bei John Sinclair alles andere als untätig. Neben der erfolgreichen Star Wars-Hörspielserie und seiner komplexen Endzeitvision in „End of Time“ hat er bei seinem Label Imaga kürzlich auch den ersten Teil von „The Border“ veröffentlicht, in dem in sich abgeschlossene Geschichten erzählt werden. Nun legt er mit Folge zwei „Der Pakt mit dem Tod“, das wieder hervorragend inszeniert wurde. Schon die erste Szene mit dem jungen Abraham sorgt für eine unheimliche Stimmung, die sich auch durch den weiteren Verlauf durchzieht. Immer wieder gibt es Szenen, die sehr düster und bedrohlich wirken. Leider ist allerdings die Story nicht so stark wie im ersten Teil. Während dort zahlreiche innovative Ideen Einzug gefunden haben, ist in „Der Pakt mit dem Teufel“ Bekanntes neu zusammengemischt worden – zugegebenermaßen aber in hoher Qualität und mit stets unheilvollem Anklang. Zudem entwickeln sich einige der Figuren anders, als man es anfangs erwartet hätte, sodass zumindest für einige Überraschungen gesorgt ist. Nicht gerade innovativ, aber ein gut zusammengestellltes und hervorragend inszeniertes Hörspiel.

Hierzu tragen auch die Sprecher bei, zahlreiche bekannte und beliebte Stimmen vereinen sich hier vor dem Mikrofon. Als (erwachsener) Abraham ist beispielsweise der wunderbare Dietmar Wunder zu hören, der wieder mit viel Gespür für das richtige Timing und treffendem Ausdruck eine gelungene Performance abliefert. Thomas Nero Wolff kann mit seinem sehr eindringlichen, schneidenden Klang seine Figur eindrucksvoll und unheimlich wirken lassen. Joachim Kerzel ist wieder mal als Erzähler zu hören, seine Passagen kann er kurzweilig und schnittig umsetzen, die Stimmung wird durch ihn noch verstärkt. Weitere Sprecher sind Udo Schnenk, Antje von der Ahe und Anja Stadlober.

Oliver Döring und sein Team haben wieder eine sehr stimmige und eindringliche Umsetzung der Geschichte geschaffen, beides geht eine untrennbare Symbiose ein. Seien es dräuende Sounds im Hintergrund, stimmige und passende Melodien oder laute Geräusche, die die für Döring typischen Schreckmomente unterstützen, alles wirkt sehr harmonisch und lebendig.

Sehr gut gefällt mir das Cover, das an Düsternis kaum zu überbieten ist. Nut mittig zeichnet sich das eigentliche Motiv vor dem schwarzen Hintergrund mit dem schlichten, aber passenden Schriftzug ab. Zu sehen sind die stechenden, rot glühenden Augen des im Hörspiel beschriebenen Magiers, umgeben von grauer, faltiger Haut. Die restliche Gestaltung ist recht schlicht, enthält aber alle notwendigen Informationen.

Fazit: Die düstere Stimmung und die hervorragende Produktion können die Geschichte gut unterstützen, die nicht immer wirklich innovativ oder überraschend wirkt. Von der ersten Szene an wird eine unheimliche Stimmung vermittelt, die sich durch die gesamte Handlung zieht und sich steigern kann.
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am 17. Dezember 2014
War sehr überrascht von der Geschichte.
Von der Art der Hintergrund Effeckte wie die neuen John Sinclair Folgen.
Sprecher sind auch bekannte Syncron Stimmen.
Geschichte ist auf jedenfall Hörenswert.
Sie ist Leider so aufgebaut,als sei Sie der Start einer Serie.
und daher hängt man am Ende der Geschichte etwas in der Luft wie es weiter geht.
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am 27. Juli 2014
Bei dieser neuen Serie, werden abgeschlossene Geschichten erzählt. Während im ersten Teil die Story durchaus originell war, suchte sich Oliver Döhring ein Vampir - Thema für seinen zweiten "The Border " Teil aus. Und hier ist auch das Problem. Vampirgeschichten als Hörspiel gibt es nun wirklich genug. Hier wird nichts wirklich neues erzählt. Man hat ständig das Gefühl, es schon mal gelesen, gehört zu haben. Technisch ist alles perfekt. Die Sprecher machen einen sehr guten Job, aber ich steige hier aus. Erster Teil mit offenem Ende, zweiter Teil mit langweiligem Thema. Nichts für mich !
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