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4.0 von 5 Sternen Klirrende Kälte, Familienbande und eine aussterbende Kultur: faszinierend und lesenswert
Mit seinem Krimi-Erstling "Einsam und kalt ist der Tod" landete der schwedische Autor Lars Pettersson direkt einen Volltreffer: Sein Buch erhielt die Auszeichnung "Bestes schwedisches Krimi-Debüt 2012".
Tatsächlich ist der Roman ungeheuer fesselnd, und zwar weniger, weil er ein - durchaus sehr spannender! - Krimi ist, sondern weil Pettersson...
Vor 3 Monaten von Christina Liebeck (Media-Mania) veröffentlicht

versus
3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nordischer Tiefpunkt
Mit einem Thriller oder Krimi hat das wenig zu tun. Ich habe über 400 Hörbücher dieser Genres gehört - und das war das erste Mal, dass ich vorzeitig aufgegeben habe. Unerträglich öde, vorhersehbare Handlung, Charaktere, denen nicht das geringste Leben eingehaucht wird und ein Schreibstil, der an Langeweile nicht zu überbieten ist. Dazu...
Vor 4 Monaten von Petra Dautov veröffentlicht


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klirrende Kälte, Familienbande und eine aussterbende Kultur: faszinierend und lesenswert, 5. November 2014
Mit seinem Krimi-Erstling "Einsam und kalt ist der Tod" landete der schwedische Autor Lars Pettersson direkt einen Volltreffer: Sein Buch erhielt die Auszeichnung "Bestes schwedisches Krimi-Debüt 2012".
Tatsächlich ist der Roman ungeheuer fesselnd, und zwar weniger, weil er ein - durchaus sehr spannender! - Krimi ist, sondern weil Pettersson ein faszinierender Einblick in das Leben der Samen in der Finnmark gelungen ist. Die samische Kultur und die in Norwegen gelegene Kommune Kautokeino dürften den meisten Lesern, auch den Fans von Skandinavien-Krimis, eher unbekannt sein. Umso spannender erscheint der Konflikt, der sich hier auftut und in den die Protagonistin postwendend hineingerät: Während ihre Familie von der zunehmend unrentablen Rentierzucht lebt und gerade so über die Runden kommt, verdient Anna, die kaum samisch spricht, ihr Geld in der schicken Metropole Stockholm als Staatsanwältin. Das Wiedersehen nach vielen Jahren ist geprägt von Schuldzuweisungen und tiefsitzenden Schuldgefühlen, von Unverständnis und unausgesprochenen Enttäuschungen.
Am einschneidendsten ist aber der Unterschied zwischen Annas Empfinden, was nach dem Gesetzbuch unanfechtbar Recht und was Unrecht ist, und der nach archaischen Regeln funktionierenden samischen Gesellschaft, die seit Jahrhunderten zusammenhält, weil bestimmte Übereinkünfte eingehalten werden. Anna, deren Mutter diese Gesellschaft einst verlassen hat, um einen nicht-samischen Mann zu heiraten, markiert den Bruch mit einer Kultur, die in vielerlei Hinsicht ums nackte Überleben kämpft. In dieser Hinsicht ähnelt Petterssons Hauptfigur der Grönländerin Smilla Jaspersen aus Peter Høegs grandiosem Roman "Fräulein Smillas Gespür für Schnee".
Dass Anna sich trotz ihres Lebens in Stockholm nie komplett von ihren Wurzeln entfernt hat, wird schon früh in der Handlung in einer intensiv geschilderten Szene deutlich, in der die Staatsanwältin fernab der nächsten Stadt ein Rentier anfährt und das verletzte Tier mit einem Messer tötet - hin- und hergerissen zwischen Ekel, Mitleid und einem verstörenden Gefühl der Befriedigung.

Neben den atmosphärischen Schilderungen von Land und Leuten tritt die eigentliche Krimihandlung fast ein wenig in den Hintergrund. Statt einer linearen Mördersuche mit eindeutigen Opfer- und Täterrollen erwarten die Protagonistin und damit auch den Leser spannende Fragen über die Bedeutung von Herkunft und Tradition, kulturelle Identität und die Macht der Familienbande. Und natürlich wird es kalt, eiskalt! Bei all den Gänsehaut verursachenden Beschreibungen von Schnee und klirrender, ja tödlicher Kälte, von Fellstiefeln, schmuddeligen Scooter-Anzügen und Eis, Eis und noch mehr Eis lässt sich dieser Krimi ganz besonders gut dick eingepackt auf der heimischen Couch lesen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich!, 23. August 2014
Endlich eine neue Krimiregion im hohen Norden! Nach Schweden und Norwegen scheint nun Lappland interessant zu werden. Die Gegend ist mystisch und ziemlich hart, hier gelten andere Regeln. Das bekommt auch die Hauptfigur zu spüren, deren Mutter von dort stammt und noch mit Rentierherde, Zelt und Wanderschaft aufgewachsen ist. Doch die Samen haben Probleme, ihre Kultur zu bewahren. Und ins gängige Rechtssystem passen ihre Regeln erst recht nicht. Spannende Story, mal ganz andere Themen und viel (furchteinflößende) Kühle, dazu Julia Fischer, die toll liest (kenne sie schon von Franz und bin großer Fan!). Hoffe, es gibt bald eine Fortsetzung,
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine literarische Hommage an die norwegische Finnmark und an samische Familienbande, 25. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die junge schwedische Staatsanwältin Anna Karin wird von ihrer Tante und den Großeltern gebeten, ihrem Cousin aus den großen Schwierigkeiten zu helfen, in die er sich - nicht zum 1. Mal - gebracht hat. Die Familie, der Anna Karin bis dato u.a. wegen des Wegzugs ihrer Mutter aus der Finnmark eher leicht distanziert gegenübersteht, was durchaus auf Gegenseitigkeit beruht, braucht eine Juristin, die die Geschädigte soweit beeinflussen soll, ihre Anklage zurückzuziehen.
Wir unternehmen mit Anna zahlreiche Reisen durch Schweden, Norwegen, Finnland - der Fall scheint komplex. Die mutige, unerschrockene junge Frau meistert alle lebensgefährlichen Situationen mit Bravour und einem lakonischen Humor.
Das Werk ist voll mit herausragenden Landschaftsbeschreibungen, gibt uns tiefe Eindrücke in das Leben der Samen: Küstensamen habe wenig Rechte, stehen allem was mit Polizei und Behörden zusammenhängt ängstlich gegenüber. Rentiersamen leben für ihre Herden, Töchter sind Kapital, das es gut zu verheiraten gilt: zwei Herden sind besser als eine! Das Erbe wird hauptsächlich an den Zuchttieren gemessen, die hinterlassen werden können.
Anna verstrickt sich mehr und mehr in die Familienbande, beginnt zu verstehen, warum ihre Mutter die Finnmark verlassen hat und trotzdem kein glückliches Leben führen konnte.
Mit viel Sinn für Situationskomik wird geschildert welche Abenteuer Anna in diesen Wochen erlebt.
Wer Fräulein Smilla mochte, wird auch Anna Karin lieben!
Lars Pettersson hat einen hochinteressanten Roman geschrieben, das Werk wurde von Thorsten Alms übersetzt: Chapeau!! Bei einigen Beschreibungen hatte ich eine Gänsehaut, bei anderen Tränen in den Augen - Besser geht es nicht.
Auf dem Weg zum Flughafen hat Anna das Gefühl bald wiederzukommen.
Das Gefühl täuscht sie nicht: Am 15. Mai 2015 erscheint Band Nr. 2 ---- ich habe ihn bereits vorbestellt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klirrend kalt und ungemein spannend, 2. September 2014
“Kautokeino - En blodig kniv”, oder besser: “Einsam und kalt ist der Tod”. So lautet der deutsche Titel des ersten Krimis des schwedischen Filmemachers Lars Pettersson, der seine Winter selbst oft in Nordnorwegen verbringt. Und dass er genau weiß, wie kalt es dort oben sein kann, merkt man seinen Beschreibungen der harten Lebensbedingungen in den tief verschneiten Dörfern in jeder Zeile an. Dazu gibt er einen spannenden Einblick in das Leben der Samen (die wir auch als Lappen kennen, denn sie leben ja in Lappland), in ihre Sprache und Geschichte, in der sie oft um das kulturelle Überleben kämpfen mussten, in ihre alltäglichen Probleme, in die Verhältnisse der Einzelnen untereinander und der weit verzweigten Großfamilien miteinander. So ist “Einsam und kalt ist der Tod” ein ausgezeichneter Krimi, der uns dieses uralte Kulturvolk am Nordrand Europas auf spannend-unterhaltende Weise näher bringt – auch wenn nicht ganz klar wird, warum in ihrem Wappen ausgerechnet ein Kerl in Badehose prangt. Die Schauspielerin Julia Fischer spricht den eiskalten Mordfall mitreißend.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolles Depüt, 6. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
ein spannendes Buch, welches ich kaum aus den Händen legen konnte. Ich freue mich auf das nächste Werk. Tolles Debüt
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3 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nordischer Tiefpunkt, 12. Oktober 2014
Von 
Petra Dautov (Seeheim-Jugenheim, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Mit einem Thriller oder Krimi hat das wenig zu tun. Ich habe über 400 Hörbücher dieser Genres gehört - und das war das erste Mal, dass ich vorzeitig aufgegeben habe. Unerträglich öde, vorhersehbare Handlung, Charaktere, denen nicht das geringste Leben eingehaucht wird und ein Schreibstil, der an Langeweile nicht zu überbieten ist. Dazu wird man mit Begriffen aus dem Samischen überhäuft, die nicht übersetzt oder erklärt werden, aber eigentlich will man das auch gar nicht wissen.
Nach knapp 4 Stunden nun endlich der erste - vorhersehbare - Mord. Bis dahin beschränkt sich die "Handlung" darauf, dass die Hauptperson im tiefsten Schnee bei eisigen Temperaturen von A nach B und B nach A fährt und man Dutzende Male in aller Ausführlichkeit erfahren hat, wie Rentiere geschlachtet, zerlegt und die sterblichen Überreste aufbewahrt werden. Schlimmer geht nicht.
Für das ganze hätten 15 Minuten genügt und wer das in diesen Einzelheiten erfahren will, sollte sich lieber einen Reiseführer kaufen. Kann nur spannender und unterhaltsamer sein.
Wer wirklich düsteres Nordflair erleben möchte, hat sicher an Arnadur Indridason mehr Freude.
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