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142 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen filmgewordene Kunst, diese Totenmesse
Ein Satz vorweg: "Requiem for a Dream" schafft das, was Gaspar Noë mit möglichst provozierender Gewalt schafft (man sehe sich "Irreversibel" an): einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, der sich vor allem mit einem Wort beschreiben lässt. Dieses Wort ist Hoffnungslosigkeit. Wie der Titel des Films es schon plakativ und poetisch zugleich herausposaunt:...
Veröffentlicht am 22. Mai 2005 von Martin Rosie

versus
189 von 206 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Genialer Film, schlechte DVD
Da anscheinend die meisten hier nur über den Film und niocht über die DVD sprechen, werde ich jetzt mal nicht über den FIlm, sondern nur über die DVD sprechen.
Der Film selbst ist zweifelsohne einer der beunruhigendsten und gnadenlosensten Drogen-Filme, die es gibt und er hat 10 von 10 Sternen verdient! Gerade deshalb ist es verwunderlich, wie ein...
Veröffentlicht am 14. Dezember 2002 von Hampel


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142 von 152 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen filmgewordene Kunst, diese Totenmesse, 22. Mai 2005
Ein Satz vorweg: "Requiem for a Dream" schafft das, was Gaspar Noë mit möglichst provozierender Gewalt schafft (man sehe sich "Irreversibel" an): einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, der sich vor allem mit einem Wort beschreiben lässt. Dieses Wort ist Hoffnungslosigkeit. Wie der Titel des Films es schon plakativ und poetisch zugleich herausposaunt: Aronofsky destruiert im Verlauf des Films sämtliche Freuden, sämtliche Hoffnungen, sämtliche Träume eben, die die vier Protagonisten zu Beginn des Films noch gehabt haben.
Da wären Harry und Tyrone, die vom großen Drogengeschäft träumen und zu diesem Zweck Stoff kaufen, strecken und weiterverkaufen. Harrys Freundin Marian, Kind aus reichem Hause, die wie Harry und Tyrone süchtig nach zahlreichen Drogen ist. Und Harrys harmlose alte Mutter, die verwitwet zu Hause sitzt und süchtig nach einer bunten lauten Fernseh-Selbstfindungsshow ist. Als sie in die Sendung eingeladen wird, fasst sie den Beschluss abzunehmen, und als das zu mühsam wird, verschreibt ihr ein Arzt Appetitzügler, von denen sie abhängig wird - immer noch allein zu Haus, sogar einsamer denn je.
Der Mutterplot entwickelt sich im Verlauf des Films zum eindrücklichsten der beiden Hauptgeschichten, da die alte Dame es sich nicht aussucht, abhängig zu sein. Sie versteht ja bis zum Schluss nicht, was mit ihr geschehen ist, und auch als ihr Kühlschrank sich wiederholt in seiner Ecke mit lautem Krachen bewegt, lautet ihre einzige Reaktion: noch eine Appetitzüglerpille. Und noch eine. Aronofsky schafft es wie schon bei "Pi", die Talfahrt seiner Protagonisten visuell künstlerisch und gleichwohl wie mit dem Holzhammer zu untermalen. Die Szenen, in denen Harrys Mutter von Wahnvorstellungen geplagt auf die Straße flüchtet, mitten im Winter nur mit ihrem idealisierten roten Kleid bekleidet, überbieten an optischer Brillianz alles, was ich bisher in Filmen gesehen habe. Aronofsky benutzt für die Visualisierung des Innenlebens seiner Figuren unorthodoxe Mittel. Zum Beispiel setzt er die schon aus "Pi" bekannten schnellen Ablaufsequenzen ein, wenn seine Figuren die Drogen zu sich nehmen. Dadurch verkommt die Prozedur zum bloßen Automatismus, während der Zuschauer gleichzeitig schnell und intensiv ins Erlebnis hineingeworfen wird.
Überhaupt lässt Aronofsky wenig Distanz zu seinen Figuren zu. Während man sie anfangs gut kennenlernt in ihrem gemeinsamen Sommer, sich teilweise gar mit ihnen identifizieren mag und ihren kleinen Wunschträumen inmitten der grell-sommerlichen Realität, lernt man später ihren Untergang kennen - und damit den eigenen gleich mit. Sämtliche Szenen basieren letztlich auf der gezeigten Dualität von Innen- und Außenleben der Figuren. Das betont Aronofsky durch jene filmischen Mittel, die beispielsweise ein andermal Harrys Mutter am Frühstückstisch zeigen, vor sich eine Grapefruit, ein hartes Ei und eine Tasse Kaffee. Man sieht ihr trauriges Gesicht - Schnitt - und die leergegessene Grapefruitschale - Schnitt - ihr immer noch unbefriedigtes Gesicht - Schnitt - die Eierschalen - Schnitt - ihre unveränderte Miene - Schnitt - die leere Kaffeetasse - Schnitt - und ihren Blick zum Kühlschrank. Auf diese Weise lässt Aronofsky den Zuschauer gleichsam am äußeren Geschehen - in diesem Fall dem Essen - und am Innenleben - dem unbefriedigten Zustand der alten Frau - teilhaben und konzentriert sich dabei aufs Wesentliche, ohne allzu akribisch Abläufe aufzuzeigen. Um diese geht es ja auch nicht. Es geht nur darum, wo alle Figuren aus Aronofskys Film am Ende landen: sehr weit unten.
Dies alles schafft Aronofsky ohne moralischen Zeigefinger zu präsentieren. Zu alltäglich wirken die Charaktere, zu tragisch deren Schicksal, zu nachvollziehbar ihre Beweggründe, als dass noch Platz für aufgesetzte Moral wäre. Zugegeben: Ab 16 ist der Film nicht, das aber allein aufgrund psychischer Gewalt, nicht physischer. Eines dürfte sicher sein: Wer diesen Film gesehen hat, lässt die Finger von Drogen. Zu eindrucksvoll ist das Schauspiel, das sich da vor den eigenen Augen abspielt, zu grausam, zu hoffnungslos, zu erniedrigend, zu erschlagend die optische sowie auditive (der Soundtrack zählt zu den besten seiner Art) Omnipräsenz des Films.
Aronofsky stellt sein Können als Filmkünstler nach dem sehr guten "Pi" mit einem noch besseren Film unter Beweis, einem Film, der das geistige Potential des Großteils der weiter unten herbeipolemisierten "MTV-Jugend" weit übersteigen dürfte. Was bleibt, ist das Wissen, dass es auch anders ginge. Vielleicht wird das Requiem im eigenen Leben ja doch zu einem Menuett. Zu hoffen wäre es.
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189 von 206 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Genialer Film, schlechte DVD, 14. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
Da anscheinend die meisten hier nur über den Film und niocht über die DVD sprechen, werde ich jetzt mal nicht über den FIlm, sondern nur über die DVD sprechen.
Der Film selbst ist zweifelsohne einer der beunruhigendsten und gnadenlosensten Drogen-Filme, die es gibt und er hat 10 von 10 Sternen verdient! Gerade deshalb ist es verwunderlich, wie ein so grandioser Film in eine so schrecklich schlechte DVD gepackt werden kann.
1. Der Film ist nur mit deutscher Tonspur enthalten, das allerdings einmal in Dolby Digital 2.0 und 5.1.
2. Es ist kein zusätzliches Material auf der DVD, ausser ein paar Trailer, die vom Genre her alledings ganz und gar nicht zu dem Film passen.
3. Die Bildqualität ist nur mittelmäßig.
4. Der Kollege, der den Text hinten auf der Hülle verfasst hat, hat entweder den Film nicht gesehen oder interpretiert völlig daran vorbei.
Was haben sich die Leute von HighlightDVD bloß dabei gedacht, dieses Aronofski-Meisterwerk in so ein dreist schlechtes Kostüm zu zwängen??
Film: 5 Sterne, DVD: 1 Stern = 3 Sterne insgesamt.
Matthias
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67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NICHT GESCHNITTEN, 3. November 2005
Von Ein Kunde
Ich muss hier meinem Vorredner wiedersprechen. Dieser Film ist keinesfalls geschnitten! Mein Vorredner hat wohl die Filmlägen der NTSC-Version und der PAL-Version verglichen.
Beim Transfer vom Kinoformat(24fps) zum PAL-Format(25fps) wird das Bild um vier Prozent beschleunigt -- also von 24 fps auf 50 Bilder pro Sekunde. Dadurch laufen die Filme 1,04-mal schneller und sind dementsprechend um 4 Prozent kürzer -- ganz ohne Zensur.
Der Film selbst ist auf jeden Fall eine Herausforderung für den Seher, fordert er doch zum Mitdenken auf. Die gut agierenden Darsteller zeigen eindrucksvoll den Verfalll der Charaktäre durch die inneren und äußeren Veränderungen. Hier wird nicht die heilge Welt vorgegaukelt, sondern man wird als Zuseher unter die kalte Dusche gestellt. Offen und ehrlich bis zum bitteren Ende. Die vorliegende Premium Edition liefert zusätzlich zur normalen Fassung noch ein recht umfangreiches Bonusmaterial. Waren Bild und Ton schon vorher auf einem gut-durchschnittlichen Niveau, so hat man nun auch über den Film hinaus noch einiges zu tun. Wer anspruchsvolle Filme liebt, kann hier unbedingt zugreifen.
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65 von 72 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Grandioses Kino - Schwache DVD, 26. März 2002
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
Zu dem Film selbst möchte ich gar nicht viel sagen, er ist schlichtweg etwas Besonderes und von Regisseur Darren Aronofsky meisterhaft inszeniert.
Leider wird die DVD-Ausgabe diesem künstelerisch durchaus wertvollen Werk keineswegs gerecht. Der leidenschaftliche Cineast wird zunächst die englische Original-Tonspur schmerzlich vermissen, ein Manko, das sich eine DVD der mittleren Preisklasse nicht erlauben darf.
Wahrhaft verschaukelt fühlt man sich schliesslich, wenn man im Extras-Menü nicht etwa geschnittene Szenen oder Schauspieler-Interviews findet, sondern lediglich die Vorschau eines drittklassigen Horror-Streifens. ("Der besondere Film"!)
Auch in der Trailer-Abteilung findet man mitnichten den Kinotrailer des Hauptfilms, sondern nur einige Trailer von B-Movies aus dem bescheidenen Repertoire des Anbieters.
Schwach, kann man da nur urteilen und dem Film-Liebhaber den Erwerb der englichen RC2-Version wärmstens ans Herz legen.
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39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut überragendes Meisterwerk!, 18. März 2006
Dieser Film ist kaum in Worte zu fassen! Was Darren Aronofsky hier abgeliefert hat, ist ein meisterhaftes, geradezu unglaublich intensives Drama, das selbst thematisch ähnliche Filme wie beispielsweise "Trainspotting" weit hinter sich lässt. Dass der Film bei der Oscar-Verleihung leer ausgegangen ist, ist ein Versäumnis ohnegleichen. Doch auch so ist dies ein Streifen, den man nicht verpassen darf und gesehen haben muss. Die Inszenierung ist packend und im Finale unerbittlich, das Drehbuch differenziert und ausgefeilt. Die Darsteller gehen mit ihren Leistungen bis an die Grenzen, besonders die hierfür oscarnominierte Ellen Burstyn(unvergesslich: ihr Verfall zum pillensüchtigen Wrack!) und die nicht minder geniale Jennifer Connelly (beklemmend: ihr verzweifelter Schrei unter Wasser!). Die Kameraarbeit ist innovativ und effektvoll, ohne dabei allerdings die Geschichte des Films in den Hintergrund treten zu lassen. Der Soundtrack ist großartig und das Sounddesign gänsehauterzeugend.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieser Streifen in jede gute Sammlung gehört. Er ist mitreißend und steigert sich immer mehr bis zu seinem unvermeidlich bitteren Ende. Kein glattgebügeltes Hollywood-Movie mit Happy End also, sondern physisches Kino, das den Zuschauer fordert und ihn am Ende erschüttert und ausgelaugt, aber auch begeistert von soviel filmischer Genialität zurücklässt. Einfach unvergleichlich!
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Filme der letzten Jahre., 21. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
Arachnofkys RfaD gehört zu jenen Filmen, die man noch eine Woche nach dem ersten Ansehen nicht vergessen kann. Es hängt einem nach und lässt die Gedanken nicht mehr los. Vielleicht liegt es daran, dass man durch diesen Film verstehen lernt, dass zunächst alles mit Hoffnung beginnt, aber wenn diese Hoffnung und der Traum mit einer Sucht egal welcher Art genährt werden, dann endet alles in der ultimativen Katastrophe. Warum aber, so darf gefragt werden, sollte man dann solche Filme drehen und ansehen? Man weiß doch, dass Drogen und Sucht "böse" sind. Gibt es nicht bereits genug Filme wie Trainspotting? Nein, RfaD ist anders: denn man hat das Gefühl, durch die Augen der Akteure die Autozerstörung zu erleben, mit all den wirren Farben, Tönen und Schmerzen. Ein irrer Angriff auf die Sinne, der einen am Ende, nach einer Climax des schrecklichen Niedergangs der Protagonisten nur eines fühlen lässt: Mitleid für dieselben. Getragen wird dieser filmische Schock durch eine geniale Musik des Kronos-Quartetts, die ihrerseits dazu beiträgt, dass man manche Szenen nicht aus dem Gedächnis bannen kann.
Summa Summarum: RfaD ist, was Shelby durch sein Buch erreichen wollte: eine emotionale Lektion, die im filmischen Bereich ihres gleichen sucht. Sie erschüttert, sie erschreckt und verängstigt, denn sie macht klar: Jedem kann es so gehen, die Sucht und ihr Objekt sind zweitranging.
Uneingeschränkt empfehlenswert.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bleibt hinter den Erwartungen zurück..., 7. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
Ich habe soeben diesen Film gesehen und ich bin irgendwie enttäuscht, da ich in jeder Hinsicht hohe Erwartungen hatte, die aber nur teils erfüllt wurden. Der Film Blow gehört zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und ich weis noch ganz genau, wie "fertig" ich am Ende und noch lange danach war, weil mir die Geschichte nicht mehr aus dem Kopf ging. Irgendwann bekam ich dann mal von einem Kumpel die Empfehlung, mir unbedingt Requiem For A Dream anzuschauen, weil der eine ähnliche Wirkung auf einen habe und auch in jeder Hinsicht genial sei. Nun, irgendwie hat es lange gedauert, bis ich mich entschlossen hab, diesen Film zu kaufen, aber die vielen positiven Rezensionen hier haben mich dann doch "überredet". Und aufgrund dieser Rezensionen erwartete ich so ziemlich den härtesten Film, den ich je gesehen hab, da ich weder Horrorfilmen noch anderen emotional heftigen Filmen ausser Dramen sonderlich zugeneigt bin. Und gerade deswegen bin ich jetzt nach dem Film verwundert, wie viele auf den Film derart emotionsgeladen reagieren, behaupten, er sei nichts für schwache Nerven, er sei eine Achterbahnfahrt der Gefühle, man findet ihn großartig, will ihn aber nie wieder sehen etc. All dies ist bei mir fast gänzlich ausgefallen! Mir ist der Film weder sehr an die Nerven gegangen, noch bin ich sonderlich abgeschreckt oder könnte ihn mir nie wieder ansehen, noch musste ich ansatzweise weinen. Die einzige Stelle, die ich richtig stark fand und die meiner Meinung nach wirklich in diese Richtung ging, war das letzte Gespräch von Harry mit seiner Mutter, bei dem sie ihm sagt, wie wichtig ihr es ist, ins Fernsehen zu kommen, weil sie so allein ist, sich unbedeutend fühlt usw. Diese Szene fand ich richtig stark, besonders auch aufgrund der großartigen schauspielerischen Leistung von Ellen Burstyn. Auch die anderen Schauspieler haben an sich sehr gut gespielt, aber ausser dieser Szene hat mich der Film wirklich wenig berührt. Insbesondere, weil die Geschichte ab einer gewissen Zeit wirklich vorhersehbar ist und es klar wird, dass alle immer weiter in ihre Drogenprobleme verfallen, die mehr und mehr ihr Leben zerstören. Und besonders überraschend ist das nicht, wenn man sich wie ja wohl jeder der Wirkung von Drogen bewusst ist und schon mal den ein oder anderen Film darüber gesehen hat, wobei das in meinem Fall mit Blow und Fear And Loathing In Las Vegas auch gerade mal zwei waren(wobei der eine (FALILV) eher lustig ist und der andere (Blow) wirklich sehr an die Gefühle geht und genau diese Emotionen hervorruft, die ich nun bei RFAD vermisst habe).
Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, war die Regie. Die Kameraführung verdeutlicht den Zustand der Personen sehr gut und gibt dem Film auch ein gewisses Tempo. Die Story wird meiner Ansicht nach nämlich doch recht flott erzählt; mir kamen die 97 Minuten zumindest nicht sehr lang vor.
Von der Musik bin ich auch etwas enttäuscht, da hatte ich mir auch mehr erwartet. Ausser dem eh schon bekannten Hauptthema gabs nicht viel beeindruckendes.
Aber wie gesagt, der Film berührt mich insgesamt eher wenig - die Story ist an sich sehr einfach und vorhersehbar und die Rollen sind auch nicht sonderlich sympathisch angelegt, als dass man groß Mitleid mit ihnen hat, sodass man die Schmerzen praktisch emotional miterleben würde. Die Inszenierung hingegen finde ich sehr gelungen und interessant.

Aber vielleicht muss sich von diesem Film jeder selbst ein Bild machen, da ihn wohl jeder anders erlebt. Ich für meinen Teil bin im Augenblick eher enttäuscht, da ich einfach große Erwartungen hatte, weis aber trotzdem die durchaus vorhandenen Qualitäten des Films zu würdigen. Insofern kann ich den Film nicht wirklich mit Begeisterung empfehlen, sondern vielleicht dem ein oder anderen vermitteln, sich nicht zuviel von diesem zu erwarten, da sonst die Enttäuschung eventuell recht groß ist. Wer aber allgemein was für Dramen über Drogensüchtige übrig hat, der kann hier denk ich generell nichts falsch machen.
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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaum in Worte zu fassen, 19. März 2005
Kaum ein Film weiss mit der Musik, den Schauspielern und den letztendlich gezeigten Szenen so gut umzugehen, wie Requiem for a Dream.
Das Darren Aronofsky als Regisseur ein berecherung darstellt, hat er schon mit Pi bewiesen, aber mit Requiem for a Dream schafft er es, einen der besten Filme überhaupt zu präsentieren.
Wer sich dann lieblos und billig inszenierten Filmen wie Christiane F. oder ahnlichem nicht wohl gefüllt hat, sollte sich diesen Film unbeding ansehen.
Das ganze umfassende Thema der Drogensucht (beides: legal und illegal) wird in diesem Film so menschlich und realistisch, aber auch sehr schockieren dargestellt, dass man richtig berührt wird.
Diese Berührung ist allerdinds nicht peinlicher Art, wie bei den Filmen von Regisseuren wie Larry Clark, bei denen sich der Zuschauer eher überrumpelt fühlt und sich nicht richtig in den Film einbeziehen kann.
Man hat das Gefühl, mit den Geschichten der Charaktere verknüpft zu werden und entwickelt Sympathie.
Durch diese Symathie fällt einen allerdings schwer, dass doch recht schockierende Ende zu verkraften, in der sich zu Suchtstation dem Winter zuwendet (Der Film ist in Sommer, Herbst und Winter unterteilt).
Man bekommt zerstörte Personlichkeiten zu sehen, die ein weiteres gucken zwar nicht besonders leicht machen, aber man wird diesen Film sicher nicht mehr vergessen und sicher sein, ein wahres Kunstwerk gesehen zu haben.
ich empfehle jedem diesen Film, der fern ab von Mainstream gerne Filme schaut, die vor Potenzial von seiten des Regisseurs fast zu platzen scheinen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur sprachlos..., 9. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
...das war ich, als der Film zu Ende war und ich verstört vor dem Fernseher gesessen bin. Viele sagen, es sei einer der besten Filme aller Zeiten und sie möchten ihn nie wieder sehen. So, oder so ähnlich finde ich das auch, denn eines ist der Film - und das kann absolut niemand bestreiten: Erbarmungslos
"Requiem For A Dream" ist ein gnadenloser Trip in die allertiefsten Abgründe der menschlichen Seele und obwohl es ein Anti-Drogenfilm ist, so ist es keiner im üblichen Sinne. Hier wird nicht der moralische Zeigefinger gehoben und gesagt, dass Drogen schlecht sind, denn das erfährt (fast) am eigenen Leibe, wenn der Film zu Ende ist. Langsam aber unheimlich fesselnd entfaltet sich die Wirkung diese Meisterwerks, ohne auch nur die geringste Rücksicht auf das Nervenkostüms des Zuschauers zu nehmen.
Da die Story hier eh' schon oft genug erzählt wurde, brauche ich das nicht auch noch zu tun, aber ich bin praktisch gezwungen, eine Rezension zu schreiben, sowie jeder andere, der "Requiem For A Dream" gesehen hat, denn abgesehen von der Intensität dieses Films muss man auch die grandiose Regiearbeit erwähnen. Durch die Szenen im Zeitraffer, den Split-Screen, die geniale schauspielerische Arbeit und die unter die Haut gehende Musik wird eine unheimlich fesselnde Atmosphäre aufgebaut, die ich nahezu bei keinem Film vorher so erlebt habe.
Jetzt genug der Worte, aber noch eine kleine Anmerkung am Rande: Wer einen amüsanten Familienabend erwartet, sollte diese DVD besser liegen lassen und sich irgendeine austauschbare Hollywood-Liebeskomödie reinziehen, denn dieser Film ist definitiv nichts für seelisch fragile Menschen, insbesondere die letzten 20 Minuten des Films machen einen so fertig, dass selbst Leute, die wirklich hartes gewohnt sind, nach dem Film fix und fertig sind.
Trotz oder gerade deswegen ist der Film so ein Meisterwerk. Unbedingt ansehen, denn es wäre eine Schande so ein Independent-Juwel an sich vorbeiziehen ließe.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Can't u come today...?", 21. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Requiem for a Dream (DVD)
"Requiem for a dream" ist einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. Zuerst dachte ich: "Bitte nicht noch ein Drogenfilm..." Aber dieser hat mich nicht nur mitgerissen, er hat mich nicht mehr losgelassen. Tut er bis heute noch nicht.
Durch die perfekt künstlerische Art, den fantastischen Soundtrack und die außergewöhnliche Darstellung der Akteure, ist man sofort gefangen. Anfangs gibt es sogar noch Grund zu lachen...bis das Schicksal seinen Lauf nimmt.
Das Theme vergisst man nie wieder und ich bekomme schon Gänsehaut, wenn ich nur die ersten Klänge höre. Dieser Film ist Pflicht!!!!!
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